Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Potsdam: Straßenbahn zum Jungfernsee
geschrieben von schallundrausch 
Zitat
krickstadt
Zitat

"def" am 7.2.2019 um 6.49 Uhr:

Geht man davon aus, dass der X38 sowohl den Schlenker durch Groß Glienicke [...] weglässt [...]

Wenn man den "Schlenker durch Groß Glienicke" weglässt (also nicht mehr der B2 folgt), würde man Zeit auf der einzigen Alternativ-Route L20 verlieren, und müsste entweder über Seeburg und die Engelsfelder Chaussee (lange Strecke mit 30 km/h) zur Potsdamer Chaussee, oder noch weiter bis zur Kreuzung der L20 mit der B5 fahren, um wieder nach Spandau zu gelangen. Und ich schätze, dass das mehr als zehn Minuten dauert. ;-)

Gruß, Thomas

Da hast du jetzt gerade einen Denkfehler. Er will ja gerade der B2 folgen, wie es der 604er tut. Mit Schlenker ist die Ortsdurchfahrt via Sacrower Allee, Wagnerstraße und Seepromenande bzw. Glienicker Dorfstraße gemeint, wie sie der 638 fährt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Denn eben der Schlenker in Groß Glienicke. :) Gemeint ist natürlich die direkte Führung über die B2 zwischen Sacrower Allee und Glienicker Dorfstraße.
Zitat

"def" am 7.2.2019 um 9.21 Uhr:

Gemeint ist natürlich die direkte Führung über die B2 zwischen Sacrower Allee und Glienicker Dorfstraße.

Ah, da hast Du natürlich recht. Dieser "Schlenker" war mir nicht mehr bewusst (obwohl doch so schön im Pharusplan eingezeichnet ;-)).

Gruß, Thomas

PS: Danke auch an Jay.

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.02.2019 09:32 von krickstadt.
Zitat
Giovanni
Zitat
schallundrausch
Außerdem wird da doch nichts verbaut, die Trasse (so man davon überhaupt sprechen kann) bleibt doch frei, oder seh ich das falsch?
Die B2 soll in der Nähe des Verknüpfungspunktes Bus/Tram "Krampnitz Ost" als abbiegende Hauptstraße realisiert werden.
Die grafischen Visualisierungen erwecken nicht den Eindruck, dass Platz vorhanden wäre damit die Straßenbahn hier dem Verlauf der B2 folgen könnte - angesichts der Belastung des Kreuzungsbereiches wäre dies wohl auch nicht sinnvoll.
Anzustreben wäre wohl eine Verlängerung um mindestens 100 Meter Richtung Norden entlang der "Planstraße 1" und anschließendes abknicken Richtung Osten - aber da scheint mir der Platz zwischen den Häusern etwas knapp.
Weiter nördlich abzuknicken erscheint mir schwierig, da wohl an den Gewässern naturschutzrechtliche Aspekte hinzu kämen und die Breite der Planstraße 1 nicht wirklich ausreichend für eine Straßenbahntrasse scheint.
Es sind nur Kleinigkeiten, die anzupassen wären, um eine Trassenfreihaltung zu schaffen.

In der Tat, auch wenn eine Straßenbahn nach Groß Glienicke in weiter Ferne liegt sollte sie bei der jetzigen Bebauung mit eingeplant werden.
Ich hab mal in einer anderen Grafik mögliche Abzweige eingezeichnet:

https://filebin.net/ponlbgcknr7vkuco
Rot=die jetzt geplante Trasse
Blau=mögliche Strecken Richtung Groß Glienicke
Weiße Gebäude mit Flachdach sind Neubauten, Gebäude mit Schrägdach sowie der Turm sind Bestand.

(hier die Originalgrafik ©ProPotsdam)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.02.2019 13:02 von X-Town Traffic.
Keine Verbesserungen am Campus Jungfernsee:
maz-online.de

"...So betrage seit dem letzten Fahrplanwechsel die Umsteige-Zeit von der Straßenbahn in den Bus nach Norden oftmals nur eine Minute, „wenn man die richtige Tram in der Innenstadt nutzt“. Doch genau das wird nicht so deutlich kommunziert, wie gefordert. Eine Anzeige nach dem Prinzip „Diese Tram hat Anschluss an den Bus 638“ sei technisch nicht möglich, gestand Ott."

Schwierig ist es vorallem in den Abendstunden Mo-Fr. Während die 96 bis 20.30 alle 10 Min zum Jungfernsee fährt, fährt der 638 breits ab 17.43 nur noch alle 30 Minuten (also hat nur jede dritte Bahn Anschluss). Ob der Anschluss bei 1 Minute Umsteigezeit immer gewährleistet wird entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Zitat
X-Town Traffic
Keine Verbesserungen am Campus Jungfernsee:
maz-online.de

"...So betrage seit dem letzten Fahrplanwechsel die Umsteige-Zeit von der Straßenbahn in den Bus nach Norden oftmals nur eine Minute, „wenn man die richtige Tram in der Innenstadt nutzt“. Doch genau das wird nicht so deutlich kommunziert, wie gefordert. Eine Anzeige nach dem Prinzip „Diese Tram hat Anschluss an den Bus 638“ sei technisch nicht möglich, gestand Ott."

Schwierig ist es vorallem in den Abendstunden Mo-Fr. Während die 96 bis 20.30 alle 10 Min zum Jungfernsee fährt, fährt der 638 breits ab 17.43 nur noch alle 30 Minuten (also hat nur jede dritte Bahn Anschluss). Ob der Anschluss bei 1 Minute Umsteigezeit immer gewährleistet wird entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Evtl. könnte die Straßenbahn einfach "Spandau (m. Umstieg)" schildern. Die ortskundigen Pendler wissen, was gemeint ist, und der Gelegenheitsfahrer bekommt schon mit, wenn er am Jungfernsee aussteigen muss.
Zitat
X-Town Traffic
Eine Anzeige nach dem Prinzip „Diese Tram hat Anschluss an den Bus 638“ sei technisch nicht möglich, gestand Ott."

Bestimmt so unmöglich, wie die Monitore in unseren U-Bahnen zur Fahgastinformation zu nutzen. Vor zwei Jahren galt das als Hexenwerk, heute wird's gefeiert. Ran setzen, unmöglich kann das unmöglich sein.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
X-Town Traffic
Eine Anzeige nach dem Prinzip „Diese Tram hat Anschluss an den Bus 638“ sei technisch nicht möglich, gestand Ott."

Bestimmt so unmöglich, wie die Monitore in unseren U-Bahnen zur Fahgastinformation zu nutzen. Vor zwei Jahren galt das als Hexenwerk, heute wird's gefeiert. Ran setzen, unmöglich kann das unmöglich sein.

Man bräuchte doch bloß mal ein paar Kilometer nach Westen gucken, wie es die Kollegen dort gemacht haben, dass bei gewissen Fahrten das Ziel zweizeilig und mit Hinweis auf einen Busanschluss angezeigt wird.
Das muss 'ne Illusion sein!



Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Und wenn man ein entsprechendes Schild hinter die Frontscheibe legt, wie bei den örtlichen Bussen, wenn auf eine "veränderte Linienführung" hingewiesen wird? Ist mir klar, das das nicht jeder sofort erkennen wird aber besser als gar nichts.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.2019 20:21 von Marc1.
Also auf allen Fahrplanaushängen an den Haltestellen ist ersichtlich, welche Bahnen Anschluss haben.

Und die Begründung, dass man am Sonntag bis zu 51 Minuten warten muss ist mit Verlaub bescheuert:

Als die Busse noch nach Potsdam-Innenstadt durchfuhren:
Sind dir Leute auch einfach zur Haltestelle gegangen und haben sich beschwert, dass sie 59 Minuten auf den Bus warten müssen, weil im Supermarkt nicht angezeigt wurde, wann man losgehen muss um seinen Bus zuschaffen?


Die Umsteigesituation kann gerne verbessert werden.
Mal ein bisschen was zum lesen:

"300 Millionen Euro für besseres Tram-Netz"
PNN berichtet
Die 300 Millionen sind allerdings nicht allein für die Krampnitz-Strecke, auch umbauten in der Heinrich-Mann-Allee und Friedrich-Ebert-Str sind in der Summe enthalten. Weiterhin werden in dem Artikel auch ein paar Varianten beschrieben.

Unter der etwas sehr dramatischen Überschrift "Fahrland verweigert Zustimmung zu Tram-Plänen" berichtet die MAZ.
Hier geht es vorallem um Flächen die momentan noch als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen sind, für die geplante Strecke aber benötigt werden. Rechtlich angewiesen auf die Zustimmung des Ortsbeirat ist die Stadtverwaltung jedoch nicht.
Solange das nicht den wichtigeren Abschnitt nach Krampnitz gefährdet, können sie ja in aller Ruhe über die Lage der weiteren Verlängerung diskutieren.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Nach der Entlassung der Geschäftsführer scheint einiges ans Licht zu kommen, was beim ViP schief läuft.

Für die Straßenbahn nach Krampnitz wird kein Eröffnungsjahr mehr genannt. Die MAZ geht von frühestens 2028 aus (gepl. war mal 2025). Einen Ausführlichen Artikel dazu hier: Straßenbahn nach Krampnitz kommt erst Jahre später
Es steht noch nicht mal die genaue Trasse fest, nur so viel ist schon mal bekannt: Neben der Südbrücke auf die Insel Neu Fahrland (auch Insel Nedlitz genannt) soll auch für die nördliche Gewässerquerung eine extra Brücke gebaut werden (östlich der vorh. Straßenbrücke). Danach soll die B2 gequert werden, am liebsten auch mit einen Brücke.
Die Bahn quert die B2 bereits an der Kreuzung Georg-Hermann-Allee niveaugleich und im weiteren Verlauf queren sogar zwei Linien diese Bundesstraße, warum jetzt eine Brücke nötig ist erschließt sich mir nicht so recht.

Heute einige Reaktionen aus der Stadtpolitik dazu: Nach Krampnitz-Offenbarung wird Aufklärung gefordert
Die ganze Entwicklung des neuen Wohngebiets Krampnitz soll nun deutlich langsamer erfolgen.
Und die CDU nutzt die Gunst der Stunde, den völligen Verzicht auf die Straßenbahn zu fordern. Ich bin mir nicht sicher, ob der Verschiebung nicht letztlich einem vollständigen Baustopp gleichkommt, je nachdem, wie die Kommunalwahl ausgeht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.05.2019 09:46 von def.
Zitat
def
Und die CDU nutzt die Gunst der Stunde, den völligen Verzicht auf die Straßenbahn zu fordern. Ich bin mir nicht sicher, ob der Verschiebung nicht letztlich einem vollständigen Baustopp gleichkommt, je nachdem, wie die Kommunalwahl ausgeht.

Potsdam bereitet wohl gerade die Eingemeindung nach Berlin vor...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
def
Und die CDU nutzt die Gunst der Stunde, den völligen Verzicht auf die Straßenbahn zu fordern. Ich bin mir nicht sicher, ob der Verschiebung nicht letztlich einem vollständigen Baustopp gleichkommt, je nachdem, wie die Kommunalwahl ausgeht.

Potsdam bereitet wohl gerade die Eingemeindung nach Berlin vor...

Nur weil sie keine "Dorfstraßenbahn" mehr vorschnell bauen wollen?

Gruß aus dem Speckgürtel :-)
Man nähert sich in der Wortwahl doch deutlich den Berliner CDU-Politikern an. Egal worum es geht (Straßenbahn, Fahrradstreifen, wegfallende Parkplätze), man kann immer dieselbe Formulierung verwenden.

Zitat
CDU-Politiker
Hier geht es nicht um (...), denn das würde an dieser Stelle absolut keinen Sinn machen. Hier geht es um rot-grüne Ideologie. Autofahrern soll das Leben mit allen erdenklichen Mitteln so schwer wie möglich gemacht werden.

Ich habe beinahe Mitleid mit diesen armen Autofahrern, denen das Leben im Havelland (und anderswo) immer so schwer gemacht wird. Ob man da seitens der Parteizentrale auch eine Formulierungshilfe vorgegeben hat? Mir kommt es manchmal so vor.

Quelle
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen