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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
Die alte Brandenburger Landesregierung hielt u.a wegen zu geringer erwartbarer Fahrgastzahlen nichts von einer neuerdings wieder diskutierten Reaktivierung der Wriezener Bahn zwischen Werneuchen und Wriezen.

Die Brandenburger Grünen drängen auf eine Untersuchung, ob sich evtl. doch ein ausreichendes Potential für die Wiederaufnahme des SPNV ergeben könnte, sh. hier (unten sind noch zwei Kleine Anfragen verlinkt): [www.gruene-fraktion-brandenburg.de]
Zitat
Marienfelde
Die alte Brandenburger Landesregierung hielt u.a wegen zu geringer erwartbarer Fahrgastzahlen nichts von einer neuerdings wieder diskutierten Reaktivierung der Wriezener Bahn zwischen Werneuchen und Wriezen.

Die Brandenburger Grünen drängen auf eine Untersuchung, ob sich evtl. doch ein ausreichendes Potential für die Wiederaufnahme des SPNV ergeben könnte, sh. hier (unten sind noch zwei Kleine Anfragen verlinkt): [www.gruene-fraktion-brandenburg.de]

Dass die Gesamtstrecke realistisch ist, glaube ich nicht. Die Wiederherstellung des Zustandes vor Dezember 2006 bis Tiefensee dürfte aber ohne große Aufwendungen möglich sein. Ein Probebetrieb ähnlich wie nach Templin ließe sich hier vermutlich sogar im Stundentakt verwirklichen, da die Strecke mit 7 km nicht sehr lang ist.

Gruß
PEG 650.08
Zitat
PEG 650.08
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Marienfelde
Die alte Brandenburger Landesregierung hielt u.a wegen zu geringer erwartbarer Fahrgastzahlen nichts von einer neuerdings wieder diskutierten Reaktivierung der Wriezener Bahn zwischen Werneuchen und Wriezen.

Die Brandenburger Grünen drängen auf eine Untersuchung, ob sich evtl. doch ein ausreichendes Potential für die Wiederaufnahme des SPNV ergeben könnte, sh. hier (unten sind noch zwei Kleine Anfragen verlinkt): [www.gruene-fraktion-brandenburg.de]

Dass die Gesamtstrecke realistisch ist, glaube ich nicht. Die Wiederherstellung des Zustandes vor Dezember 2006 bis Tiefensee dürfte aber ohne große Aufwendungen möglich sein. Ein Probebetrieb ähnlich wie nach Templin ließe sich hier vermutlich sogar im Stundentakt verwirklichen, da die Strecke mit 7 km nicht sehr lang ist.

Diese 7 km erfordern allerdings einen zusätzlichen Umlauf und eine Zugkreuzung in Werneuchen. Die Strecke ist hinsichtlich der Fahrplangestaltung aktuell ziemlich vermurkst.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Ich denke auch, dass ein Betrieb nur bis Tiefensee nicht sonderlich sinnvoll wäre. Wenn, dann ganz durch, um eine Verbindung zu schaffen und mehrere Aufgaben zu übernehmen. Ansonsten wäre es wichtiger, die Strecke nach Werneuchen so zu ertüchtigen, dass dort alle 20 Minuten gefahren werden kann.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Ich denke auch, dass ein Betrieb nur bis Tiefensee nicht sonderlich sinnvoll wäre. Wenn, dann ganz durch, um eine Verbindung zu schaffen und mehrere Aufgaben zu übernehmen. Ansonsten wäre es wichtiger, die Strecke nach Werneuchen so zu ertüchtigen, dass dort alle 20 Minuten gefahren werden kann.

Alle 20 Minuten ein Zug? Hast du dich Vertippt? Ich denke es reicht ein 30-min-Takt dicke.

xD

LG
Die Strecke allein ist es ja nicht.
Viele Dörfer, aus denen die Pendler kommen die auf die 158 streben, liegen abseits dieser Gleise.
Für die währe die Option Zug erst interessant, wenn ein mindestens halbstündiger Takt gefahren wird bis tief in die Stadt, P+R Plätze an der Strecke,
kürzeren Durchfahrzeiten als heute und noch besser die S-Bahn alle 10 min bis Ahrensfelde Dorf.
Bevor das nicht passiert ist, brauch man Phantasterein wie in der DSO Diskussion ala Märkische Allee auf zwei Spuren reduzieren, Ortsumfahrung Ahrensfelde nicht bauen nicht ausleben.
T6JP
Zitat
TomSpeedy
Alle 20 Minuten ein Zug? Hast du dich Vertippt? Ich denke es reicht ein 30-min-Takt dicke.

Nein, das habe ich tatsächlich so gemeint. Und vielleicht mag es jetzt noch reichen, aber wenn das Angebot da ist, wird es auch genutzt. Und da man mit dem Zug vermutlich nicht wie im innerstädtischen ÖPNV bisherige Fußwege abgreifen kann (wie es ja wohl beim 300er an der EastSideGallery der Fall ist), wären eben die Autofahrten die, die man umlegen könnte.

Ähnlich müsste es auch einen 20-Minuten-Takt nach Velten und nach Wandlitz sowie nach Strausberg (RB) geben. Wie genau das umsetzbar ist weiß ich nicht wirklich, aber ich denke nicht, dass es über die Maßen aufwändig wäre. Und der 20er-Takt passt nun mal besser in die Berlin-ABC-Region als ein 30er.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
T6Jagdpilot
Die Strecke allein ist es ja nicht.
Viele Dörfer, aus denen die Pendler kommen die auf die 158 streben, liegen abseits dieser Gleise.
Für die währe die Option Zug erst interessant, wenn ein mindestens halbstündiger Takt gefahren wird bis tief in die Stadt, P+R Plätze an der Strecke,
kürzeren Durchfahrzeiten als heute und noch besser die S-Bahn alle 10 min bis Ahrensfelde Dorf.
Bevor das nicht passiert ist, brauch man Phantasterein wie in der DSO Diskussion ala Märkische Allee auf zwei Spuren reduzieren, Ortsumfahrung Ahrensfelde nicht bauen nicht ausleben.

Tja, hättest Du bei DSO mal meinen ganzen Beitrag gelesen (bzw. die ganzen Beiträge, weiß nicht mehr, ob das einer war). Da standen nämlich nicht nur besagte Phantastereien - ich schrieb auch von einer Wiederinbetriebnahme bis Tiefensee, einem dortigen P+R-Parkplatz, einem Ausbau auf 100 km/h und einem Regionalbahnhalt in Marzahn...
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
TomSpeedy
Alle 20 Minuten ein Zug? Hast du dich Vertippt? Ich denke es reicht ein 30-min-Takt dicke.

Nein, das habe ich tatsächlich so gemeint. [...]

Ähnlich müsste es auch einen 20-Minuten-Takt nach Velten und nach Wandlitz sowie nach Strausberg (RB) geben. Wie genau das umsetzbar ist weiß ich nicht wirklich, aber ich denke nicht, dass es über die Maßen aufwändig wäre. Und der 20er-Takt passt nun mal besser in die Berlin-ABC-Region als ein 30er.

Hier irrst du gewaltig, der Aufwand wäre groß. Zunächst: Nach Velten wird in der HVZ bereits alle 20 Minuten gefahren. Künftig soll da ja auch wieder die S-Bahn hin fahren. Auf der Wriezener Bahn kann aktuell nur im 1h-Takt gefahren werden. Die Zugkreuzung erfolgt am Biesdorfer Kreuz. Für einen 30er-Takt liegt der Bahnhof Blumberg passend, allerdings fehlt hier die zweite Bahnsteigkante. Für einen 20er-Takt gibt es keine passenden Kreuzungspunkte. Die müssten erst geschaffen werden und da dabei die Infrastruktur maßgeblich verändert wird, ist ein Planungsverfahren notwendig.

Nach Strausberg sieht es etwas besser aus, allerdings dürften auch dort die vorhandenen Kreuzungsmöglichkeiten nicht passend liegen und zudem ist noch Güterverkehr auf der Strecke. Im Unterschied zur Wriezener Bahn gibt es dort aber größeres Potenzial, so dass elektrifizieren und zweigleisiger Ausbau zumindest irgendwo im Bundesverkehrswegeplan unter "ferne liefen" abgeheftet ist.

--- Signatur ---
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Zitat
Jay
Zitat
PEG 650.08
Zitat
Marienfelde
Die alte Brandenburger Landesregierung hielt u.a wegen zu geringer erwartbarer Fahrgastzahlen nichts von einer neuerdings wieder diskutierten Reaktivierung der Wriezener Bahn zwischen Werneuchen und Wriezen.

Die Brandenburger Grünen drängen auf eine Untersuchung, ob sich evtl. doch ein ausreichendes Potential für die Wiederaufnahme des SPNV ergeben könnte, sh. hier (unten sind noch zwei Kleine Anfragen verlinkt): [www.gruene-fraktion-brandenburg.de]

Dass die Gesamtstrecke realistisch ist, glaube ich nicht. Die Wiederherstellung des Zustandes vor Dezember 2006 bis Tiefensee dürfte aber ohne große Aufwendungen möglich sein. Ein Probebetrieb ähnlich wie nach Templin ließe sich hier vermutlich sogar im Stundentakt verwirklichen, da die Strecke mit 7 km nicht sehr lang ist.

Diese 7 km erfordern allerdings einen zusätzlichen Umlauf und eine Zugkreuzung in Werneuchen. Die Strecke ist hinsichtlich der Fahrplangestaltung aktuell ziemlich vermurkst.

Zunächst: Wenn ich den Fahrplan der (ja wohl umlaufmäßig zusammengefaßten) RB 12 und 25 richtig verstanden habe, ergibt sich ein Bedarf von fünf Zügen: Start eines Umlaufs in Templin Stadt um 4.34 (an a), Ankunft in Ostkreuz um 6.03, um 6.21 nach Werneuchen, dortige Ankunft um 6.54, Abfahrt in Werneuchen um 7.02, an Ostkreuz um 7.36, ab Ostkreuz um 7.47 und Rückkunft in Templin Stadt um 9.18.

Betriebswirtschaftlich ist also alles wunderbar "durchoptimiert" - und bei diesem Fahrplanaufbau ergibt sich z.B. auch für Werneuchen immerhin eine gute Möglichkeit zur Verknüpfung mit ("SEV"-) Busverkehren.

Dummerweise würde also selbst die ja eher marginale (sowohl von der Streckenlänge, aber wohl auch vom erwartbaren Fahrgastaufkommen her) Wiederaufnahme des SPNV zwischen Werneuchen und Tiefensee einen zusätzlichen Umlauf kosten.

Die jetzige Strecke hat meines Erachtens durchaus Potential: Sie deckt erkennbar den Grundbedarf ab, die Einwohnerentwicklung der Stadt Werneuchen ist deutlich positiv und die von Ahrensfelde (zu dieser Gemeinde gehört auch Blumberg) auch eher aufwärtsgerichtet.

Dazu gibt es die problematische Situation im Straßenverkehr (die B 158 ist immer "gut" für eine "Stauerfahrung") - es spricht also einiges dafür, die Bestandsstrecke zu entwickeln.

Denkbare Schritte wären z.B. der Bau eines Haltepunkts in Marzahn und ein Halbstundentakt zwischen Ostkreuz und Werneuchen. Der Aufbau eines zweiten Bahnsteigs in Blumberg wäre eine Möglichkeit, der Bau einer Doppelspurinsel in diesem Bereich eine weitere, um einen Halbstundentakt fahren zu können. Klar: Wenn man beides machen würde, könnte man in Blumberg optimale Verknüpfungen mit dem Bus aufbauen und (durch das abschnittsweise zweite Gleis) Verspätungen im SPNV vermindern.

Für den zur Zeit nicht bedienten Abschnitt von Werneuchen nach Wriezen fände ich die von den Grünen angeregte Untersuchung gut.

Einen schönen Mittwoch wünscht Euch
Marienfelde



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.09.2019 09:29 von Marienfelde.
Zitat
def
Zitat
T6Jagdpilot
Die Strecke allein ist es ja nicht.
Viele Dörfer, aus denen die Pendler kommen die auf die 158 streben, liegen abseits dieser Gleise.
Für die währe die Option Zug erst interessant, wenn ein mindestens halbstündiger Takt gefahren wird bis tief in die Stadt, P+R Plätze an der Strecke,
kürzeren Durchfahrzeiten als heute und noch besser die S-Bahn alle 10 min bis Ahrensfelde Dorf.
Bevor das nicht passiert ist, brauch man Phantasterein wie in der DSO Diskussion ala Märkische Allee auf zwei Spuren reduzieren, Ortsumfahrung Ahrensfelde nicht bauen nicht ausleben.

Tja, hättest Du bei DSO mal meinen ganzen Beitrag gelesen (bzw. die ganzen Beiträge, weiß nicht mehr, ob das einer war). Da standen nämlich nicht nur besagte Phantastereien - ich schrieb auch von einer Wiederinbetriebnahme bis Tiefensee, einem dortigen P+R-Parkplatz, einem Ausbau auf 100 km/h und einem Regionalbahnhalt in Marzahn...

Ich hab das schon gelesen.
P+R nur in Tiefensee reicht aber nicht.
Und Umsteigevorgänge bis Ostkreuz sind für die meisten dann auch noch unattraktiv.
Ich schätze die Umfahrung Ahrensfelde passiert eher, als die zugewachsene Strecke zu aktivieren.
Hinter Tiefensee ist dann sowieso Essig, meines Wissens ist die Strecke an den Museumsverein in Sternebeck verkauft.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
P+R nur in Tiefensee reicht aber nicht.

... weil?

Zitat
T6Jagdpilot
Und Umsteigevorgänge bis Ostkreuz sind für die meisten dann auch noch unattraktiv.

Sich die Abgase der Pendler ins Gesicht blasen zu lassen, ist für Bewohner auch unattraktiv.

Zitat
T6Jagdpilot
Ich schätze die Umfahrung Ahrensfelde passiert eher, als die zugewachsene Strecke zu aktivieren.

Eine Umfahrung "passiert" nicht, sondern wird beschlossen oder auch nicht. Man könnte das Geld auch sehr gut in den Ausbau der Wriezener Bahn stecken oder sich halt ganz sparen.
Zitat
def
Zitat
T6Jagdpilot
P+R nur in Tiefensee reicht aber nicht.

... weil?

Zitat
T6Jagdpilot
Und Umsteigevorgänge bis Ostkreuz sind für die meisten dann auch noch unattraktiv.

Sich die Abgase der Pendler ins Gesicht blasen zu lassen, ist für Bewohner auch unattraktiv.

Zitat
T6Jagdpilot
Ich schätze die Umfahrung Ahrensfelde passiert eher, als die zugewachsene Strecke zu aktivieren.

Eine Umfahrung "passiert" nicht, sondern wird beschlossen oder auch nicht. Man könnte das Geld auch sehr gut in den Ausbau der Wriezener Bahn stecken oder sich halt ganz sparen.

P+R nur Tiefensee erschließt nicht die Dörfer, die "vorher" an der Bahn liegen,
keiner wird aus Hirschfeld oder Freudenberg oder Wesendal erst nach Tiefensee fahren und dann mit der Bahn zurück.
Selbst wenn die Bahn reaktiviert wird, wird der Durchgangsverkehr Ri Freienwalde/Hohenwutzen weiter die 158 benutzen und die Bewohner mit Abgasen zunebeln.
Ich schätze der Umstieg auf die Bahn wird nicht dazu führen, das die 158 Autofrei wird.
Allein schon wegen der Zubringerfunktion zur A 10 wird die Ortsumfahrung Ahrensfelde kommen.

T6JP
Beim Folgenden stockt einem der Atem:



Zitat
Märkische Allgemeine
Gleisfehler beim RE 6: Züge fallen in der Nacht zum Montag aus

Wegen eines Gleisfehlers zwischen Bärenklau und Schwante fallen ab Sonntagabend zahlreiche Züge des RE6 zwischen Neuruppin und Hennigsdorf aus. Weil keine Busse verfügbar sind, gibt es keinen Schienenersatzverkehr. Erst am Montagmorgen soll die Störung behoben sein.

[www.maz-online.de]

Dazu gab es gestern auch eine DB-Meldung, die nicht mehr online ist. Der unverschämteste Satz darin war: "Fahrgäste werden gebeten zu einem anderen Zeitpunkt zu fahren."

Und Zugausfälle ohne Ersatz soll es auch schon an den Tagen zuvor gegeben haben. Wenn man fahrinfo glauben soll, fährt man zwar jetzt wieder, as ändert aber nichts an dem Skandal: eigentlich überflüssige Parkplatz-Shuttelbusse in der Stadt fahren, für den Verkehr einer Eisenbahn über Land ist nichts zu organisieren? Inkompetenz, wohin man schaut.


Was bildet sich DBNetz eigentlich ein? Die haben den Fahrweg in einem einwandfreien Zustand zu halten, rechtzeitig geordnet zu reparieren und nicht fünf Minuten nach zwölf den Betrieb ohne Ersatz einzustellen! So eine Sch*** hat sich nicht mal die vielgescholtene DR geleistet, denn da wären sofort Köpfe nach Sibirien gerollt!

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Und Zugausfälle ohne Ersatz soll es auch schon an den Tagen zuvor gegeben haben.

Ich bin am Samstag von Hennigsdorf nach Wittstock und zurück gefahren. Bei der Hinfahrt mussten wir ne Stunde warten, durch die Einfachtraktion sind wir nicht mehr mitgekommen. Die Rückfahrt war dann zum Glück mit zwei Triebwagen bestückt (und trotzdem gut gefüllt!). Irgendwo zwischen Bärenklau und Schwante gab es zwei Langsamfahrstellen, in Kombination mit den langen eingleisigen Abschnitten gab das jeweils 20 Minuten Verspätung auf quasi allen Zügen.
Zitat
Harald Tschirner
Beim Folgenden stockt einem der Atem:



Zitat
Märkische Allgemeine
Gleisfehler beim RE 6: Züge fallen in der Nacht zum Montag aus

Wegen eines Gleisfehlers zwischen Bärenklau und Schwante fallen ab Sonntagabend zahlreiche Züge des RE6 zwischen Neuruppin und Hennigsdorf aus. Weil keine Busse verfügbar sind, gibt es keinen Schienenersatzverkehr. Erst am Montagmorgen soll die Störung behoben sein.

[www.maz-online.de]

Dazu gab es gestern auch eine DB-Meldung, die nicht mehr online ist. Der unverschämteste Satz darin war: "Fahrgäste werden gebeten zu einem anderen Zeitpunkt zu fahren."

Die Meldung fand ich auch toll. Was ich immer nicht so recht verstehe: Woher kommt diese dämliche Ausdrucksweise eigentlich? Diese Meldung ist ja ausschließlich für Fahrgäste gedacht, warum spricht man von denen dann in der dritten Person? Im nächsten Satz spricht man sie dann wieder persönlich an.
Nettes Zugeständnis war auch, dass die Fahrgastrechte gelten.

Andererseits: Was soll DB Regio NO da ausrichten? Wenn Netz am Samstag einfällt, am Sonntag zu bauen, werden sie wohl keine Busse mehr kriegen. Und Busse, die von wem anders bestellt sind, können sie nicht abordern.
Einzig hätte man die Leute irgendwie zum RE2 karren können. Aber Neuruppin-Neustadt oder so ist ja nicht DB Netz, wochenends im Zweifel unbesetzt und man hätte Kosten..
Zitat
FlO530
Zitat
Harald Tschirner
Beim Folgenden stockt einem der Atem:



Zitat
Märkische Allgemeine
Gleisfehler beim RE 6: Züge fallen in der Nacht zum Montag aus

Wegen eines Gleisfehlers zwischen Bärenklau und Schwante fallen ab Sonntagabend zahlreiche Züge des RE6 zwischen Neuruppin und Hennigsdorf aus. Weil keine Busse verfügbar sind, gibt es keinen Schienenersatzverkehr. Erst am Montagmorgen soll die Störung behoben sein.

[www.maz-online.de]

Dazu gab es gestern auch eine DB-Meldung, die nicht mehr online ist. Der unverschämteste Satz darin war: "Fahrgäste werden gebeten zu einem anderen Zeitpunkt zu fahren."

Die Meldung fand ich auch toll. Was ich immer nicht so recht verstehe: Woher kommt diese dämliche Ausdrucksweise eigentlich? Diese Meldung ist ja ausschließlich für Fahrgäste gedacht, warum spricht man von denen dann in der dritten Person? Im nächsten Satz spricht man sie dann wieder persönlich an.
Nettes Zugeständnis war auch, dass die Fahrgastrechte gelten.

Andererseits: Was soll DB Regio NO da ausrichten? Wenn Netz am Samstag einfällt, am Sonntag zu bauen, werden sie wohl keine Busse mehr kriegen. Und Busse, die von wem anders bestellt sind, können sie nicht abordern.

Was DB Regio da ausrichten soll? Einfach das tun, was der ureigenste Job des Unternehmens ist! Sich dann gefälligst um Ersatz kümmern.

Nein, kurzfristige Betriebsstörungen können immer wieder aus allen möglichen Gründen passieren.
Darauf hat, verdammt nochmal, ein Unternehmen vorbereitet zu sein!

Übrigens kann. mir niemand weismachen, dass in Neuruppin am Sonntag Spätnachmittag keine Busse aufzutreiben gewesen wären. Die haben dort genug für den Schülerverkehr Mo früh, die am Wochenenden nicht benötigt werden.
Zitat
Global Fisch
Übrigens kann. mir niemand weismachen, dass in Neuruppin am Sonntag Spätnachmittag keine Busse aufzutreiben gewesen wären. Die haben dort genug für den Schülerverkehr Mo früh, die am Wochenenden nicht benötigt werden.

Gibt es denn auch so kurzfristig Fahrer?!
Mit Anreize sicher ;-)
Es soll da auch so komische Autos mit Schild obendrauf (4 Buchstaben) geben.
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