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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
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Nemo
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FlO530
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andre_de
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Logital
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Stichbahn
"Das Parlament entschied am Donnerstag einstimmig, dass die Entwicklung der sogenannten Außenäste der Berliner S-Bahn zur Priorität werden soll. Dazu gehört ein zweigleisiger Ausbau und ein Zehn-Minuten-Takt für die Linien 1, 2, 5 und 8."

Quelle: [www.rbb24.de]

Für die 8? Das höre ich zum ersten Mal.

Wichtiger wäre das südliche Ende, nach KW. Aber vielleicht ist das auch damit gemeint.

Bei allem anderen würde ich mir - selbst in der Coronazeit - an den Kopf fassen. Die Geldscheine verbrennen wäre sinnvoller, als sie in einen 10-Minuten-Takt an den Rand von Mühlenbeck-Mönchmühle zu investieren.

Wir wollen doch sonst immer dass die Schiene vor der Bebauung da ist. Da man in Deutschland für die Schiene mehr Planungszeit braucht als für alles andere muss man mit dem Schienenausbau auch lange vor dem Bau der Gebäude beginnen. Wenn man dann die Schiene ausgebaut hat, dann kann man die Gebäude ja auch immernoch woanders hinstellen, also dorthin wo die Autoverkehrsanbindung besser ist.


Am Aussenring an der S8 ist soviel Potenzial für Wohnungsbau, kurzer Weg ins Grüne und in die Stadt.
Aber lieber nicht wenn die alle per Auto über Pankow oder Reinickendorf reinfahren, das ist jetzt schon ein Wahnsinn.
Wahrscheinlich würden alle Beteiligten es auch wieder verpeilen den S-Bahnverkehr auszubauen oder längere Züge zu bestellen.
@ Marc1: Danke für die Information - überhaupt ein Dankeschön für Deine "Infos aus dem C-Netz".

Richtig erfreulich finde ich die Verlängerungen der Linien 600 (S-Bf Teltow Stadt - S-Bf Mahlow) und 720 (Ludwigsfelde - Großbeeren - S-Bf Blankenfelde) zum S-Bf Waßmannsdorf nebst Vertaktung der zuletzt genannten Linie sowie die Aufnahme des Sonntagsbetriebs auf dem 600er (zweistündlich) und des Wochenendbetriebs mit drei Fahrtenpaaren auf der Linie 720.

"Der C-Tarif ist zu teuer" habe ich vor einiger Zeit mal gepostet - und insbesondere auf fehlende Wochenendangebote abseits der verbliebenen Bahnstrecken hingewiesen.

Nunmehr bekommt die einwohnerstärkste Gemeinde des Landkreises Teltow-Fläming (Blankenfelde-Mahlow) tangentiale Busangebote an Sonntagen (bzw. in Blankenfelde auch an Sonnabenden). Der Ortsteil Diedersdorf (Gemeinde Großbeeren) kann am Wochenende mit den oben erwähnten drei Fahrtenpaaren der Linie 720 per ÖV erreicht und verlassen werden.

Wunder gibt es immer wieder,
Marienfelde.
Aus der MAZ vom Wochenende:

Vip hat eine Ausschreibung gestartet

25 Straßenbahnen (10 fest / 15 Option)
40 m Länge
2,30m breit
allerdings mit Passus mit Finanzierungsvorbehalt, der einen Rückzug aus der Ausschreibung ermöglicht.
Zitat
PassusDuriusculus
Aus der MAZ vom Wochenende:

Vip hat eine Ausschreibung gestartet

und da gibt es den Ausschreibungstext: [ted.europa.eu]
>Wunder gibt es immer wieder.

Ich nehme mal an, dass die genanten Umlandgemeinden jetzt, nach Eröffnung des BER enormen Zuzug bekommen werden, auch von Gewerbe usw. Da ist es eine Notwendigkeit den ÖPNV zu stärken und auszubauen.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Eigentlich wollte ich das im Thread zur Ausschreibung Netz ElbeSpree posten, aber leider war es nicht möglich diesen mit der Forensuche auszugraben und auch das Durchlesen der ersten 10 Seiten Threadübersicht half mir nicht diesen zu finden. Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Ein neuer Thread erschien mir albern. Deshalb hier:

In der gestrigen MAZ wird von den Bahnsteigverlängerungen von 140m auf 220m auf dem RE1 geschrieben, die bis 2025 erfolgen soll und dass aktuell an einer technischen Übergangslösung für 2022-2025 gearbeitet wird. ("[Es werden keine Holzbretter, ebd.]")

Soweit so bekannt.

Im Artikel werden auch die betroffenen Bahnhöfe benannt. Unter anderem sei wohl auch der Bahnhof Berlin-Friedrichstraße zu kurz. Das kann ich mir nun überhaupt nicht vorstellen. Ist dem so?
Zitat
PassusDuriusculus
Im Artikel werden auch die betroffenen Bahnhöfe benannt. Unter anderem sei wohl auch der Bahnhof Berlin-Friedrichstraße zu kurz. Das kann ich mir nun überhaupt nicht vorstellen. Ist dem so?

Laut [www.deutschebahn.com] haben die Gleise 3/4 258 Meter, die Gleise 1/2 266 Meter Länge
Zitat
Knut Rosenthal
Zitat
PassusDuriusculus
Im Artikel werden auch die betroffenen Bahnhöfe benannt. Unter anderem sei wohl auch der Bahnhof Berlin-Friedrichstraße zu kurz. Das kann ich mir nun überhaupt nicht vorstellen. Ist dem so?

Laut [www.deutschebahn.com] haben die Gleise 3/4 258 Meter, die Gleise 1/2 266 Meter Länge

Insbesondere in Richtung Osten stehen die Ausfahrsignale allerdings weit vor dem Bahnsteigende. Daher wäre die volle Bahnsteiglänge nur nutzbar, wenn das Ausfahrsignal "Fahrt" zeigt, d.h. der folgende Streckenblock bereits frei ist. Dies würde die Streckenkapazität erheblich reduzieren.

Als Maßnahme kann man das Ausfahrsignal versetzen, reduziert dann aber die Durchrutschwege, was zu Fahrstraßenausschlüssen oder zu verringerter Einfahrgeschwindigkeit führt. Auch nicht optimal. So oder so muss man aber wohl tatsächlich in Friedrichstraße was machen, wenn auch nicht an den Bahnsteigen selbst.

Viele Grüße
André
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PassusDuriusculus
In der gestrigen MAZ wird von den Bahnsteigverlängerungen von 140m auf 220m auf dem RE1 geschrieben, die bis 2025 erfolgen soll und dass aktuell an einer technischen Übergangslösung für 2022-2025 gearbeitet wird. ("[Es werden keine Holzbretter, ebd.]")

Soweit so bekannt.

Ich nehme an du meinst diesen Artikel vom 28.10. (€): maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/RE-1-Fast-20-Bahnsteige-auf-der-Strecke-fuer-laengere-Zuege-nicht-geeignet

Dass auf dem RE1 auch Achtwagen-Züge (also zwei 4-teilige Desiro HC wie beim RRX) eingesetzt werden sollen stand bislang glaub ich so noch nicht fest. Der Zug kommt dann auf eine Länge von 210 m.

Zitat
MAZ vom 28.10.
Neu ist nach Angaben von Simone Engler, Vize-Pressesprecherin des Infrastrukturministeriums in Potsdam, ein dritter Zug auf der Strecke Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) mit acht Wagen.[...]Der Zug kann nur in Bahnhöfen mit langen Bahnsteigen halten, also etwa in Brandenburg und Werder, so Engler.
("Dritter Zug" meint hier dritter Zug pro Stunde.)
Zitat
X-Town Traffic
Dass auf dem RE1 auch Achtwagen-Züge (also zwei 4-teilige Desiro HC wie beim RRX eingesetzt werden sollen stand bislang glaub ich so noch nicht fest. Der Zug kommt dann auf eine Länge von 210 m.

Bei der Vergabebekanntmachung im Januar 2019 ( [www.vbb.de] / Link ganz unten unter Fahrzeugeinsatz ODEG) war dies als Option "entweder im Jahr 2022 für bis zu 6 Fahrzeuge (Bestellung bis 12/2019) oder ab 12/2025 für bis zu 13 Fahrzeuge (Bestellung bis 12/2022)" angegeben. Wenn es ab 2022 soweit sein soll, dürfte es wohl schon eine Weile lang feststehen, soweit die Bestellfristen für die Option eingehalten wurden. Dass es großartig kommuniziert wurde, ist mir aber auch nicht in Erinnerung, abgesehen davon, dass der Bedarf, die Bahnsteige zu verlängern, ab und an thematisiert wurde.
Zitat
Lopi2000
Zitat
X-Town Traffic
Dass auf dem RE1 auch Achtwagen-Züge (also zwei 4-teilige Desiro HC wie beim RRX eingesetzt werden sollen stand bislang glaub ich so noch nicht fest. Der Zug kommt dann auf eine Länge von 210 m.

Wenn es ab 2022 soweit sein soll, dürfte es wohl schon eine Weile lang feststehen, soweit die Bestellfristen für die Option eingehalten wurden. Dass es großartig kommuniziert wurde, ist mir aber auch nicht in Erinnerung, abgesehen davon, dass der Bedarf, die Bahnsteige zu verlängern, ab und an thematisiert wurde.

Vor 11 Monate wurde es bekannt gegeben pnn.de. Ich meine mich aber auch an einen Pressetermin erinnern zu können
Haltestellen Umbenennungen im Potsdamer Westen.
Die Ortsteilzeitung vom Potsdamer Ortsteil Golm informierte in ihrer jüngsten Ausgabe über zwei neue Angizismen; Im Ortsbild sichtbarer wird der Science Park ab Januar 2021 auch durch die Umbenennung von zwei Bushaltestellen im Science Park. Die Haltestelle »Wissenschaftspark Golm« heißt zukünftig neu »Science Park West«. Die Haltestelle »Bahnhof Golm/Universität« wird umbenannt in »Science Park/Universität«. Die Bezeichnung der Bushaltestelle »Bahnhof Golm« bleibt unverändert.
Da ja die hochgeblideten Wissenschaftler aus dem Ausland wohl nicht mit deutschsprachigen Haltestellenschildern klarkommen.
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