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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
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Jumbo
2 Fahrplanänderungen aus Oranienburg:

Linie 823 fährt ganzjährig

Die Linie fährt jetzt ganzjährig zwischen dem Bahnhof Oranienburg und Germendorf (im Sommer: Tierpark, ab November: Betriebshof). Die Linienführung folgt dabei dem 800er Bus über die Walther-Bothe-Straße. Dort gibt es auch eine zusätzliche Haltestelle für das Wohngebiet „Weiße Stadt“ (und wahrscheinlich auch das gegenüberliegende Neubaugebiet).

Zusatzfahrten der Linie 804


Passend zur Nachtschicht des größen gewerblichen Arbeitgebers in Oranienburg und Weltmarktführer auf dem Gebiet der Klebefolien (Orafol) gibt es ein zusätzliches Fahrtenpaar zwischen dem Bahnhof und dem Gewerbegebiet Nord (neue Haltestelle „Am Gleis“). Außerdem noch zwei weitere Fahrten, die nur vom Gewerbegebiet Nord zum Bahnhof fahren.

Beide Änderungen erfolgen ab Juni. (Quelle: [www.ovg-online.de])

Schöne Sache. Ich hoffe trotzdem, dass bald mal die längst überfällige Angebotsausweitung auf der Buslinie 809 umgesetzt werden. Es ist absolut nicht mehr zeitgemäß, am Wochenende im 2-Stunden-Takt zu fahren und nach 16 Uhr bzw. 17 Uhr kein Angebot mehr zu haben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.05.2024 08:37 von Rollbert.
Zitat
Rollbert
Ich hoffe trotzdem, dass bald mal die längst überfällige Angebotsausweitung auf der Buslinie 809 umgesetzt werden. Es ist absolut nicht mehr zeitgemäß, am Wochenende im 2-Stunden-Takt zu fahren und nach 16 Uhr bzw. 17 Uhr kein Angebot mehr zu haben.

Da müssen wahrscheinlich die Städte Hennigsdorf und Hohen Neuendorf etwas Geld locker machen.
Von der Stadt Oranienburg wurden die Kosten für die Verbesseung der Linien 823 (fast 200.000 Euro für 2024 und 347.500 Euro in den weiteren Jahren, vom Tierpark kommen jeweils 5.000 Euro) und 804 (25.400 Euro bis zum Jahresende, danach übernimmt der Landkreis den Halbstundentakt) benannt: [oranienburg.de]
Zitat
X-Town Traffic
Zur Orientierung: Der neue Bahnsteig liegt rund 400m vom eigentlichen Bahnhof entfernt, in Richtung Süden über der EÜ der B102. Auf Openstreetmap ist er bereits eingetragen: [www.openstreetmap.org]

Halten die Züge dann auch am regulären Bahnsteig? Weil 400 Meter zum Umsteigen in andere Züge oder Busse schreckt eher ab. Und so viele Fahrgäste mit Ziel Jüterbog Bahnhof wird es wohl nicht geben.
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
X-Town Traffic
Zur Orientierung: Der neue Bahnsteig liegt rund 400m vom eigentlichen Bahnhof entfernt, in Richtung Süden über der EÜ der B102. Auf Openstreetmap ist er bereits eingetragen: [www.openstreetmap.org]

Halten die Züge dann auch am regulären Bahnsteig? Weil 400 Meter zum Umsteigen in andere Züge oder Busse schreckt eher ab. Und so viele Fahrgäste mit Ziel Jüterbog Bahnhof wird es wohl nicht geben.

Wie in dem Zeitungsartikel steht sollen vermutlich die S-Bahnen aus Leipzig dort halten. Das wären aber nur 3 Ankünfte/Abfahrten pro Tag Mo-Fr. Nein, ich denke nicht, dass die dann 2x halten. Ungünstig, dass der Bahnsteig auf 76 cm gebaut wurde, da das S-Bahnnetz Halle/Leipzig auf 55 cm-Bahnsteige/Fahrzeuge ausgelegt ist.

Man hätte hier genug Platz, um einen neuen Bahnsteig parallel zu den vorhandenen zu bauen. Das hätte allerdings umfangreichere Arbeiten an den Gleisanlagen inkl. der Schnellfahrstrecke mit sich gebracht, so hat man sich für die jetzige "Billig-Variante" entschieden.

Ich habe das mal hier bei Openrailwaymap© drübergezeichnet:


Warum so kompliziert? Es würde doch reichen den Bahnsteig am vorhandenen Gleis 5 zu reaktivieren. Damit gäbe es bereits die benötigte zusätzliche Kante für die RB33. Gleis 3 bleibt für endende Regios verfügbar und Gleis 1 für die südwärts fahrenden Regios ohne Überholung.

Gleis 34 ergibt für die S-Bahn aus Leipzig eigentlich wenig Sinn, da sie dann auf dem Rückweg bis Niedergörsdorf zwingend links fahren muss. Insofern ergibt der neue (wiederaufgebaute) Bahnsteig eigentlich nur für die Verdichter zum Stundentakt zwischen Jüterbog und Falkenberg wirklich Sinn.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Ich kann solche weitab liegenden Bahnsteige nicht nachvollziehen. Schon in Ludwigsfelde halte ich es für sträflich, am Außenbahnsteig zu halten. Der dürfte ähnlich weit weg vom eigentlichen Bahnhof liegen.

Wenn denn dann wenigstens vernünftige zusätzliche Zugänge zu diesen Außenbahnsteigen gäbe...

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Jay
Warum so kompliziert? Es würde doch reichen den Bahnsteig am vorhandenen Gleis 5 zu reaktivieren. Damit gäbe es bereits die benötigte zusätzliche Kante für die RB33. Gleis 3 bleibt für endende Regios verfügbar und Gleis 1 für die südwärts fahrenden Regios ohne Überholung.

Es geht darum Überholvorgänge in Nordrichtung zu ermöglichen. Das geht nun mit der gebauten Lösung. Für Fahrgäste wäre es aber angenehmer, würden die Gleisachsen der Durchfahrtsgleise vom Hausbahnsteig wegbewegt und ein neuer (bzw. alter) Bahnsteig parallel zu den vorhandenen (wieder-)errichtet.
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X-Town Traffic
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Jay
Warum so kompliziert? Es würde doch reichen den Bahnsteig am vorhandenen Gleis 5 zu reaktivieren. Damit gäbe es bereits die benötigte zusätzliche Kante für die RB33. Gleis 3 bleibt für endende Regios verfügbar und Gleis 1 für die südwärts fahrenden Regios ohne Überholung.

Es geht darum Überholvorgänge in Nordrichtung zu ermöglichen. Das geht nun mit der gebauten Lösung. Für Fahrgäste wäre es aber angenehmer, würden die Gleisachsen der Durchfahrtsgleise vom Hausbahnsteig wegbewegt und ein neuer (bzw. alter) Bahnsteig parallel zu den vorhandenen (wieder-)errichtet.

Die Gleisachsen der Durchfahrgleise lassen sich aber nicht einfach mal so verschieben. Das wäre defacto ein Komplettumbau des ganzen Bahnhofs.

Bei meinem letzten Besuch in Jüterbog war auch nicht die Nordrichtung das Problem. Vielmehr stand der geendete RE im Gleis 1 und der südwärts fahrende ICE durfte via Gleis 3 (oder gar Gleis 5) drumherum fahren.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Die SVF informiert auf ihrer Facebook-Seite (vielleicht auch in anderen Netzwerken, das weiß ich nicht, bin mittlerweile auch alt) zur weiteren Arbeit mit ihrem Neufahrzeug. Der Tw 311 war wohl nachts voll beladen im gesamten Streckennetz unterwegs, es wurden die Befahrbarkeit und die Zugänglichkeit der neuen Bahn getestet. Größere Probleme gab es dabei nicht.

[www.facebook.com]

Derweil wird in Cottbus für die kommende Woche die Ankunft des ersten derer neuen Fahrzeuge erwartet.

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Berliner Zeitung von morgen (bisher nicht frei verfügbar) zur RB 26
Weil sich das Grundproblem Kapazität zumindest bis zum Ende des neuen Verkehrsvertrags 2034 wohl nicht lösen lässt, will die NEB nun Maßnahmen ergreifen. Sie prüfe, ob die Lokführer für den Fall von Überfüllungen oder ausgefallenen Klimaanlagen neue Handlungsanweisungen erhalten, berichtete der Geschäftsführer. ...Achtermann: „Es könnte darauf hinauslaufen, dass Triebfahrzeugführer Fahrgäste wieder rausschicken“ – oder dass die Fahrt bei Klimatisierungsproblemen ausfällt. „Das ist unschön, aber im Interesse der Sicherheit.“
Der Beitrag ist schon einige Tage alt. Anfangs kann man sie ja meist lesen, was ich getan hatte. Ich finde, dieses Problem und die fahrgastfeindliche Idee, die sich die NEB da ausgedacht hat, sind eine absolute Katastrophe und eine Bankrotterklärung für das derzeitige Ausschreibungsgebahren. Ich bin davon überzeugt, dass irgendwo im Lande genügend simple Dieseltriebwagen herumstehen, die sich die NEB in irgendeiner Weise aneignen könnte. Offenbar gehört das aber nicht zu den Überlegungen.

Der VBB sollte hier massiv aktiv werden, das dürfte eine seiner vordergründigen Aufgaben sein. Entweder sieht man gemeinsam zu, irgendwo das benötigte Zugmaterial aufzutreiben. Sollten die Mireo rechtzeitig an den Start gehen (*hihi*), müsste doch einiges an Talent-I-Wagen frei werden. Die sehen bei der NEB zwar mittlerweile allesamt "durch" aus, aber besser als die kurzen PESA Link sind sie ja wohl schon und sie bieten zudem mehr Kapazität.

Zudem sollten sowohl NEB als auch PESA für diese Fehlleistung bezahlen. Dass man bis zum regulären Ende der derzeitigen Laufzeit (2034) so weiter macht wie derzeit, darf nicht auch nur ansatzweise eine Option sein.

[www.berliner-zeitung.de]

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Zum Thema RB26 und NEB allgemein:

Zum Fpl-Wechsel im Dezember 2024 werden wohl "nur" 10 neue Mireo an den Start gehen, wie ich gehört habe. Daher hat sich die NEB ja jetzt schon Leihfahrzeuge von der ODEG beschafft. Die sollen in den nächsten Wochen auf Linie gehen (RB60-63) und bis nächstes Jahr dort bleiben. Also wird der Start des neuen Netz Ostbrandenburg nicht so starten wie gewünscht.

Der neue 30-Min-Takt auf der RB26, wird sicher nicht ohne Probleme laufen. Durch die Verdichtung wird sicherlich der ein oder andere Zug "aus dem Takt" geraten. Der Fahrplan ist ja so oder so schon ziemlich knapp bemessen.

Immerhin: Es werden dann bis auf Gorgast und Golzow (Oderbruch) alle halte im Stundentakt bedient. Anschlüsse* zur RB60 die dann auch jede Stunde fährt, gibt es im grunde nicht.

*wer sportlich ist, schafft es vielleicht in 2 min. die Treppe hoch oder runter in Werbig und kommt doch noch in den Zug ;))) Die Züge halten fast zur gleichen Minute oben und unten am Bahnsteig.

Tom

Bahnstrecke Eberswalde-Frankfurt (Oder)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.2024 00:40 von TomSpeedy.
Die viel größere DB schafft es seit Jahrzehnten nicht, an Sommerwochenenden und Feiertagen dem Andrang angemessene Zugfolgen Richtung Ostsee einzusetzen. Reaktion immer gleich: Spätestens in Gesundbrunnen kommt die Bundespolizei und wirft überzählige Fahrgäste aus dem Zug. Und da soll es bei der NEB besser laufen?
Zitat
VvJ-Ente
Die viel größere DB schafft es seit Jahrzehnten nicht, an Sommerwochenenden und Feiertagen dem Andrang angemessene Zugfolgen Richtung Ostsee einzusetzen. Reaktion immer gleich: Spätestens in Gesundbrunnen kommt die Bundespolizei und wirft überzählige Fahrgäste aus dem Zug. Und da soll es bei der NEB besser laufen?

Die DB fährt aber wohl zumindest das Aufgebot, das bestellt wurde, daran hapert es ja wohl bei der NEB.

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Ich hab nen Bus und meine Busfahrerin heißt Layla, sie fährt schöner, schneller, weiter.
Zitat
TomSpeedy
Zum Thema RB26 und NEB allgemein:

Zum Fpl-Wechsel im Dezember 2024 werden wohl "nur" 10 neue Mireo an den Start gehen, wie ich gehört habe. Daher hat sich die NEB ja jetzt schon Leihfahrzeuge von der ODEG beschafft. Die sollen in den nächsten Wochen auf Linie gehen (RB60-63) und bis nächstes Jahr dort bleiben. Also wird der Start des neuen Netz Ostbrandenburg nicht so starten wie gewünscht.

Tom

In dem von Philipp verlinken Artikel (Berliner Zeitung €) steht, dass die NEB den Tesla-Shuttle noch in diesem Sommer mit einem batterieelektrischen Fahrzeug (BEMU) von Siemens betreiben soll. Dann müsste doch zumindest ein Fahrzeug schon bereit stehen oder hat Siemens noch irgendwo ein Vorführfahrzeug?

Bisher laufen die Mireo Plus B, soweit ich weiß, nur in Baden-Württemberg seit April 2024. Eigentlich sollte der Einsatz schon im Dezember '23 beginnen. [www.baden-wuerttemberg.de]

Drücken wir mal die Daumen, dass zumindest die 10 Fahrzeuge rechtzeitig einsatzbereit sind.
Zitat
Philipp Borchert
Der Beitrag ist schon einige Tage alt. Anfangs kann man sie ja meist lesen, was ich getan hatte. Ich finde, dieses Problem und die fahrgastfeindliche Idee, die sich die NEB da ausgedacht hat, sind eine absolute Katastrophe und eine Bankrotterklärung für das derzeitige Ausschreibungsgebahren. Ich bin davon überzeugt, dass irgendwo im Lande genügend simple Dieseltriebwagen herumstehen, die sich die NEB in irgendeiner Weise aneignen könnte. Offenbar gehört das aber nicht zu den Überlegungen.

Der VBB sollte hier massiv aktiv werden, das dürfte eine seiner vordergründigen Aufgaben sein. Entweder sieht man gemeinsam zu, irgendwo das benötigte Zugmaterial aufzutreiben. Sollten die Mireo rechtzeitig an den Start gehen (*hihi*), müsste doch einiges an Talent-I-Wagen frei werden. Die sehen bei der NEB zwar mittlerweile allesamt "durch" aus, aber besser als die kurzen PESA Link sind sie ja wohl schon und sie bieten zudem mehr Kapazität.

Zudem sollten sowohl NEB als auch PESA für diese Fehlleistung bezahlen. Dass man bis zum regulären Ende der derzeitigen Laufzeit (2034) so weiter macht wie derzeit, darf nicht auch nur ansatzweise eine Option sein.

[www.berliner-zeitung.de]

Ja grundsätzlich ist die Idee schon gut, zusätzliche Garnituren einsetzen zu wollen. Aber irgendeiner muss es bezahlen. Und die NEB oder PESA werden es wohl kaum sein. PESA beruft sich auf den Ablauf der Gewährleistungsfrist und die NEB wird sagen, fass doch mal einem nackten Mann in die Taschen. Es ist doch eher zu befürchten, dass bei entsprechendem Druck nur der Fall Abellio neu eintritt.
Die Züge was Tesla da einsetzen wird, werden keine von der NEB sein.
Ich vermute stark es ist der "Mireo Smart".

[www.mobility.siemens.com]
Youtube: https://youtu.be/H9Yhs1vYKqI
Zitat
phönix
]. Es ist doch eher zu befürchten, dass bei entsprechendem Druck nur der Fall Abellio neu eintritt.

Das ist doch aber sehr unwahrscheinlich. Die NEB gehört zu einem Drittel dem Land Berlin. Zu einem weiteren Drittel zu Landkreisen und Gemeinden in Brandenburg.

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
Ach echt? Wieder was gelernt, danke.

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Zitat
Logital
Zitat
phönix
]. Es ist doch eher zu befürchten, dass bei entsprechendem Druck nur der Fall Abellio neu eintritt.

Das ist doch aber sehr unwahrscheinlich. Die NEB gehört zu einem Drittel dem Land Berlin. Zu einem weiteren Drittel zu Landkreisen und Gemeinden in Brandenburg.

Oh, das wusste ich bisher nicht. Dann hat sich aber die Idee von @Philipp Borchert aus anderen Gründen erledigt, die NEB für Zahlungen heranzuziehen. :-(
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