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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
Zitat
Philipp Borchert
Aber das ist nicht neu, oder? Nicht umsonst mussten NEB-Fahrgäste für die letzte Station in einen Minibus umsteigen, als die alte Eisenbahnbrücke ersetzt wurde.

Von den Fahrgästen zu erwarten, dass die sich mit irgendwelchen im Zweifel fremdsprachigen Behörden auseinander setzen mögen, halte ich für unverschämt. Die NEB hat sich für diese Leistungen beworben (und ganz bestimmt war zum Zeitpunkt der Ausschreibung der abgängigen Brücken bekannt) und hat dafür zu sorgen, dass die Leistungen gefahren werden.

Die NEB hat sich mit der Strecke übernommen, vom Anfang an.
Zitat
M29
Es geht eher darum, dass die Grenzbrücke in Küstrin nur noch für 3,5 T zugelassen ist.

Dann bleibt ja nur die Fahrt mit einer Kraftdroschke.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Nordender
Zitat
Philipp Borchert
Aber das ist nicht neu, oder? Nicht umsonst mussten NEB-Fahrgäste für die letzte Station in einen Minibus umsteigen, als die alte Eisenbahnbrücke ersetzt wurde.

Von den Fahrgästen zu erwarten, dass die sich mit irgendwelchen im Zweifel fremdsprachigen Behörden auseinander setzen mögen, halte ich für unverschämt. Die NEB hat sich für diese Leistungen beworben (und ganz bestimmt war zum Zeitpunkt der Ausschreibung der abgängigen Brücken bekannt) und hat dafür zu sorgen, dass die Leistungen gefahren werden.

Die NEB hat sich mit der Strecke übernommen, vom Anfang an.

Das ist doch Quatsch. Als die NEB die Strecke übernahm, war sie einzeln ausgeschrieben worden und die zweite Linie neben der RB27. Es gab damals Anfangsprobleme, weil die Talente zunächst nicht nach Polen durften, aber nachdem das gelöst war, fuhr die NEB die ersten 8 Jahre ziemlich zuverlässig auf der Strecke und war bei den Kunden auch das beliebteste EVU.

Erst mit durch die Zusammenlegung mit anderen Linien zum Netz Ostbrandenburg hat sich die NEB übernommen (Personalaquise) und hatte zudem großes Pech mit dem Fahrzeughersteller. Die DB hat genauso Probleme mit ihren Link-Triebwagen von PESA und blieb beim Abruf nicht ohne Grund sehr deutlich unter den Möglichkeiten des Rahmenvertrags.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Philipp Borchert

Von den Fahrgästen zu erwarten, dass die sich mit irgendwelchen im Zweifel fremdsprachigen Behörden auseinander setzen mögen, halte ich für unverschämt.

Hmm... Vielleicht habe ich die Meldung der NEB missverstanden. Ich hatte gedacht die Grenzkontrollen würden zur Zurückziehung der Fahrleistung führen. Und bei den Grenzkontrollen muss man sich bei den Regierungen und Wählern bedanken...
Zitat
PassusDuriusculus
Hmm... Vielleicht habe ich die Meldung der NEB missverstanden. Ich hatte gedacht die Grenzkontrollen würden zur Zurückziehung der Fahrleistung führen. Und bei den Grenzkontrollen muss man sich bei den Regierungen und Wählern bedanken...

Das kann ja auch durchaus zusammenhängen: Der richtige Bus kommt nicht über die Brücke, aber man hätte ja theoretisch auch einen oder mehrere kleinere Bus als Ersatz nehmen können. Da hat man sich möglicherweise mangels Bedarf oder mangels attraktiver Angebote für einen solchen Shuttlebus durch lokale Taxiunternehmen oder ähnliches entscheiden. Letztlich geht es auch nur um eine Fahrt nachts um 3, bei der der planmäßige Zug zwar fährt, aber mit dem SEV nicht erreicht werden kann.
Exakt, mit Grenzkontrollen hat das nichts zu tun.

Taxi kann man da recht problemlos bestellen, wenn man einigermaßen fließend Polnisch spricht. Denn der nächstgelegene Taxibetrieb in D dürfte in Seelow sein, und nicht im Ansatz das Potential haben, da auch nur zweistellige Zahlen an Fahrgästen rüberzubringen.

Realitätsabgleich zu einer Grenzstrecke, die durch Polregio bedient wird:

Auf der Relation Frankfurt (Oder) - Zielona Góra Główna fielen regelmäßig die PESA Link II aus.

Es fuhren zwischen Zielona Góra Główna und Rzepin EN57.

Selbst wenn der Hai gerade erst ausgefallen war wurde durch Polregio ab Rzepin Ersatzverkehr durch die örtlichen Taxibetriebe angeboten...



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.2025 22:28 von fatabbot.
"Abendschau" und "Brandenburg aktuell" berichten heute über die so genannten Zukunftsbahnhöfe der DB. Während die "Abendschau" leider mal wieder ziemlich unkritisch ist, weist man bei "Brandenburg aktuell" recht eindeutig darauf hin, dass der König nackt ist - konkret: dass die Zukunftsbahnhöfe eigentlich Selbstverständliches und lange Übliches versprechen.

Wenn ich mir im Abendschau-Bericht so den Zustand des Bahnhofs Albrechtshof anschaue, scheint mir das Hauptproblem doch eher die völlig vernachlässigte Pflege, Instandhaltung und Reinigung zu sein (man achte z.B. auf die völlig verdreckten Glasdächer der Wartehäuschen). Nur werden die "Zukunftsbahnhöfe" innerhalb weniger Jahre (wieder) so aussehen, wenn man sie genauso behandelt wie ihre Vorgänger aus den 90ern. Immerhin sollen nun Graffiti leichter entfernt bzw. beschmierte Elemente leichter ausgetauscht werden können.
Zitat
Lopi2000
Der richtige Bus kommt nicht über die Brücke, aber man hätte ja theoretisch auch einen oder mehrere kleinere Bus als Ersatz nehmen können. Da hat man sich möglicherweise mangels Bedarf oder mangels attraktiver Angebote für einen solchen Shuttlebus durch lokale Taxiunternehmen oder ähnliches entscheiden.
Da fuhren jahrelang Minibusse (bereits vor dem Abriss der alten Oderbrücke und dann jahrelang während der Bauarbeiten), selbst das kleinste Modell dürfte aber über 3,5t kommen.

Zumal man mit einem für 24 Personen zugelassenen Sprinter da auch gerne mehr als 60 Personen befördert hat (ein zweiter Minibus würde da höchsten an jedem zweiten Vollmond in Gang gesetzt).

Zwei Minibusse von Uchański stehen seit Ende des SEV auch weiterhin dauerhaft am Bahnhof Küstrin-Kietz, aber auch die dürfen halt offiziell nicht rüber.

Schaut man mal auf den Verkehr auf der Brücke sind da weiterhin recht eindeutig Fahrzeuge mit mehr als 7,5t unterwegs, aber das kontrolliert halt niemand.

Eigentlich™ hätte ja nach der Fertigstellung der Warthebrücke die dort aufgebaute Ersatzbrücke an den Standort über die Oder wechseln sollen (die hält übrigens auch LKW aus), aber davon hört man auch nichts mehr.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Grikefer
Zitat
Nordender
Wäre ein schönes Geschäft für Taxis, Erstattung über Fahrgastrechte.

Die dürften doch genauso in den Grenzkontrollen stecken.

Wird denn da tatsächlich so akribisch kontrolliert?
Im Dreiländereck CH-D-F werden grundsätzlich nur die Fahrgäste der Straßenbahn kontrolliert, während alle anderen unbehelligt die Grenze passieren und an den sich aufstauenden Zügen vorbeifahren bzw. -laufen. Weder in den S-Bahnen, noch in den Linienbussen, noch in den Regionalbahnen habe ich dort je Kontrollen erlebt; in den Fernzügen laufen sporadisch mal ein paar Bundespolizisten durch. Als ich mich kürzlich während so einer Kontrolle bei dem Beamten nach dem Grund erkundigte und fragte, ob illegale Einreisen ausschließlich mit der Straßenbahn stattfinden würden, verlangte der noch einmal meinen Ausweis und gab die Daten in sein Handy ein.

Diesen Quatsch hatte ich auch mal wegen einer Nachfrage. Nicht direkt, aber als ich dann in Bad Schandau in die selbe S-Bahn wie die Bundespolizisten gestiegen bin, gab es eine Ansage was ich denn wollen würde und was ich da überhaupt zu suchen habe, wenn ich aus Berlin komme. Ausweis wurde fotografiert und mit Konsequenzen gedroht, falls man mich nochmal sieht. Manche Polizisten sind echt fehl am Platz in ihrem Beruf.
Frage zum S-Bahnhof Babelsberg: Ich habe heute gesehen das der Bahnhof ziemlich abgedeckt (vom Dach her) aussah. Habe weder hier, noch bei der S-Bahn Nachrichten über einen Um- oder Ausbau des Bahnhofs gefunden. Was wird da Umgebaut? Und wie lange? Der Verkehr ist ja weitestgehend nicht betroffen, der 10 Minuten-Takt nach Potsdam Hbf läuft ja noch…
Das Dach wird neu gebaut oder rekonstruiert. Direkt auf dem Bahnsteig gibs da auch ein Aushang dazu. Kann mich an einen Zieltermin aber nicht erinnern.
Zitat
BusUndBahnAusBerlin
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Grikefer
Zitat
Nordender
Wäre ein schönes Geschäft für Taxis, Erstattung über Fahrgastrechte.

Die dürften doch genauso in den Grenzkontrollen stecken.

Wird denn da tatsächlich so akribisch kontrolliert?
Im Dreiländereck CH-D-F werden grundsätzlich nur die Fahrgäste der Straßenbahn kontrolliert, während alle anderen unbehelligt die Grenze passieren und an den sich aufstauenden Zügen vorbeifahren bzw. -laufen. Weder in den S-Bahnen, noch in den Linienbussen, noch in den Regionalbahnen habe ich dort je Kontrollen erlebt; in den Fernzügen laufen sporadisch mal ein paar Bundespolizisten durch. Als ich mich kürzlich während so einer Kontrolle bei dem Beamten nach dem Grund erkundigte und fragte, ob illegale Einreisen ausschließlich mit der Straßenbahn stattfinden würden, verlangte der noch einmal meinen Ausweis und gab die Daten in sein Handy ein.

Diesen Quatsch hatte ich auch mal wegen einer Nachfrage. Nicht direkt, aber als ich dann in Bad Schandau in die selbe S-Bahn wie die Bundespolizisten gestiegen bin, gab es eine Ansage was ich denn wollen würde und was ich da überhaupt zu suchen habe, wenn ich aus Berlin komme. Ausweis wurde fotografiert und mit Konsequenzen gedroht, falls man mich nochmal sieht. Manche Polizisten sind echt fehl am Platz in ihrem Beruf.

Die werden als erstes befördert, wenn die Blauen in Sachsen übernehmen
Zitat
fatabbot
Da fuhren jahrelang Minibusse (bereits vor dem Abriss der alten Oderbrücke und dann jahrelang während der Bauarbeiten), selbst das kleinste Modell dürfte aber über 3,5t kommen.

Es gibt ja auch Sprinter mit 8 Sitzplätzen, was grundsätzlich natürlich den Aufwand erheblich erhöht, wenn es sich um eine größere Fahrgastgruppe handelt und viele Fahrzeuge benötigt werden. Um 3 Uhr nachts könnte ein solcher aber grundsätzlich auch ausreichen.
Zitat
def
"Abendschau" und "Brandenburg aktuell" berichten heute über die so genannten Zukunftsbahnhöfe der DB. Während die "Abendschau" leider mal wieder ziemlich unkritisch ist, weist man bei "Brandenburg aktuell" recht eindeutig darauf hin, dass der König nackt ist - konkret: dass die Zukunftsbahnhöfe eigentlich Selbstverständliches und lange Übliches versprechen.

Wenn ich mir im Abendschau-Bericht so den Zustand des Bahnhofs Albrechtshof anschaue, scheint mir das Hauptproblem doch eher die völlig vernachlässigte Pflege, Instandhaltung und Reinigung zu sein (man achte z.B. auf die völlig verdreckten Glasdächer der Wartehäuschen). Nur werden die "Zukunftsbahnhöfe" innerhalb weniger Jahre (wieder) so aussehen, wenn man sie genauso behandelt wie ihre Vorgänger aus den 90ern. Immerhin sollen nun Graffiti leichter entfernt bzw. beschmierte Elemente leichter ausgetauscht werden können.

Aber das ist doch genau die Strategie der Bahn - Einmalinvest statt Instandhaltung. Instandhaltung kostet Personal und Geld und kommt aus anderen Geldtöpfen als die Grundinstandsetzung. Also verlottern lassen und einmal in einem Großprojekt alle runderneuern.
Zitat
marc-j
Die werden als erstes befördert, wenn die Blauen in Sachsen übernehmen
Genau, die Bundespolizisten werden dann von den Landespolitikern befördert...

Abgesehen davon werden fast alle Grenzkontrollen von der Bundesbereitschaftspolizei durchgeführt, da kommt in der Regel nie jemand aus der Gegend, in der er gerade eingesetzt ist.
Zitat
Knut Rosenthal
In Michendorf wird an den durchgehenden Hauptgleisen gebaut (siehe Video von Tobi Brauhart auf [youtu.be] [schon mit korrektem Timestamp]). Er erklärt auch, dass dadurch die RB 37 teilweise sogar in Doppeltraktion fahren müsste, was das Fahrgastaufkommen angeht. Im Timestamp der Minute 07:24/ 07:25 desselben Videos sind auch die SH2-Tafeln in Michendorf zu sehen.

Danke für den Videolink. Da ist allerdings gut zu sehen, dass die Weichenbaustelle weit entfernt vom Bhf Michendorf ist (ca. 1 km laut Google). Da hätte man trotzdem das eine oder andere Bahnsteiggleis freihalten können. Oder beide Gleise im Wechsel benutzen, so wäre jedes nur für ca. 20 Minuten innerhalb von 2h mit 'nem wendenden RE7 belegt. In der restlichen Zeit könnten die Bauzüge verkehren.

Weiter wird in dem Video erklärt, dass die Gleise durch den Gbf. Seddin nicht betroffen sind. Allerdings kann dieser nur mit max. 40 km/h (60 km/h laut Openrailwaymap, aber wer weiß wie korrekt das ist) durchfahren werden. Da bei dieser Umfahrung die Halte in Michendorf & Seddin wegfallen würden, ergäbe sich schätzungsweise nichtmal eine nennenswerte Fahrzeiterhöhung.

Die Bahn versucht sich in Erklärung, liefert aber nicht wirklich:
[www.maz-online.de]
[archive.fo]
Zitat
MAZ
RE7-Sperrung: Darum betrifft die Sanierung in Seddin so viele andere Bahnhöfe

Der Bahnhof Seddin ist seit dem 4. Juli voll gesperrt. Der Schienenersatzverkehr verkehrt von Borkheide bis Potsdam-Griebnitzsee und soll die größten Pendler-Katastrophen auffangen. Die Deutsche Bahn erklärt, warum so viele Bahnhöfe betroffen sind.

[...]Außerdem sei aus planerischen Gründen in Beelitz-Heilstätten keine Wende der Fahrzeuge möglich. „Daher verkehren die Züge von und bis Borkheide“, so der Sprecher.

Aha. Gerade in Beelitz-Heilstätten gibt es Überleitstellen vor und hinter dem Bahnhof. Zur Not könnte auch bis zur Verbindungskurve zur Richtung Ferch-Lienewitz gefahren werden, falls die durchgehenden Gleise freibleiben sollen.

Hier der Vollständigkeit halber noch die Kritik des Bahnkundenverbandes (ohne weitere neue Erkenntnisse):
[www.tagesspiegel.de]

Ärgerlich zudem, dass die RB37 nicht mal jetzt am Richtigen Bahnsteig in Wannsee halten darf, obwohl das Wendegleis frei ist, da wie schon erwähnt die RE7-Verstärker nicht verkehren. Gut zu erleben in dem Video von Tobi, wie Wannsee trotzdem das Nadelöhr ist.
Immerhin sind die RE1-Verstärker wieder da, wenn auch nur von Brandenburg Hbf bis Charlottenburg.

+++ Update +++

Von 19. Juli bis zum 8. August sowie von 18. bis 22. August fährt der RE7 von Berlin aus über Potsdam-Medienstadt bis nach Michendorf.


[www.maz-online.de]
[archive.is]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2025 11:35 von X-Town Traffic.
Ich habe gerade mal wieder nachgeschaut, ob sich etwas geändert hat - nein, hat es nicht.

Daher an der Stelle mal wieder die Frage: Wie kann es eigentlich sein, dass zwei Dörfer als Teile einer großen Gemeinde, die direkt vor den Toren Berlins liegen, am gesamten Wochenende keinerlei ÖPNV haben? Konkret ist die Rede von Eiche (etwa 3.500 Einwohner) und Mehrow (etwa 500 Einwohner).

Die Entfernungen zu den nächsten ÖPNV-Haltestellen lauten folgendermaßen:
Mehrow, Kirche - Hönow, Nord: 1,5 km (kein Gehweg neben der Straße)
Eiche, Dorf - Landsberger Chaussee/Zossener Straße: 1,7 km
Eiche, Dorf - Belziger Ring oder Rabensteiner Straße: 1,4 km
Eiche, Ahrensfelder Chaussee - Belziger Ring oder Rabensteiner Straße: 1,2 km
Eiche, Gärtnerstraße - Ahrensfelde Friedhof, Belziger Ring oder Rabensteiner Straße: 2,0 km

Alle Wege zwischen Eiche und Belziger Ring/Rabensteiner Straße verlaufen durch den Eichepark, was gerade bei sehr nasser Witterung und im Winter das Zurücklegen der Wege erheblich erschweren dürfte, von Personen mit eingeschränkter Mobilität ganz zu schweigen.

In Zeiten, in denen man über 20-Stunden-Betrieb mit mindestens 2-Stunden-Takten bis in den letzten Winkel jedes Flächenlandes redet, ist es ziemlich erstaunlich, dass in den genannten Dörfern direkt an der Grenze zu Berlin am Wochenende kein Bus fährt, nicht mal ein Rufbus.
Zitat
VBB/HVV
Daher an der Stelle mal wieder die Frage: Wie kann es eigentlich sein, dass zwei Dörfer als Teile einer großen Gemeinde, die direkt vor den Toren Berlins liegen, am gesamten Wochenende keinerlei ÖPNV haben? Konkret ist die Rede von Eiche (etwa 3.500 Einwohner) und Mehrow (etwa 500 Einwohner).

Hauptgrund wird wohl sein, dass der Kreis Barnim bzw. die Gemeinde Ahrensfelde lieber weniger Steuern einnehmen und dafür weniger Leistungen subventionieren. Jede Kommune kann selbst entscheiden, wie viel ÖPNV angeboten wird und wie hoch Gewerbe- und Grundsteuern angesetzt werden. Der Nahverkehrsplan für den Barnim trifft kaum Aussagen zu Ahrensfelde, nur dass die Linie 901 einen typischen Schulbusfahrplan haben soll.

Vermutlich bestellt die Gemeinde Ahrensfelde selbst immerhin die spärlichen Leistungen auf der Linie 390 bei der BVG und hat sich entschieden, dass mehr nicht sein muss. Dafür sind die Gemeindesteuern in der Gemeinde nur etwa halb so hoch wie in Berlin.
"Brandenburg aktuell" berichtete gestern, dass der VBB nächstes Jahr die Wiederaufnahme des SPNV zwischen Lübben und Luckau-Uckro prüfen möchte.
Zitat
def
"Brandenburg aktuell" berichtete gestern, dass der VBB nächstes Jahr die Wiederaufnahme des SPNV zwischen Lübben und Luckau-Uckro prüfen möchte.

Ja, je mehr man prüft, desto weniger muss man bauen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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