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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
Zitat
Nemo
Also du kriegst in Berlin beim Busfahrer

1. keine Fahrscheine gegen Bargeld (was dann zur kostenlosen Mitnahme führt)
Nein, schon lange nicht mehr. Die Beförderungsbedingungen wurden angepasst, entweder per Karte oder BVG-Guthabenkarte zahlen oder nicht mitfahren (oder halt Schwarzfahren, da ja beim Einstieg nicht kontrolliert wird, mit sich dann evtl. ergebenden Folgekosten).
Zitat
Trittbrettfahrer
Was macht eigentlich ein 10-jähriges Kind ohne Dauerkarte, das mal schnell mit dem örtlichen Bus ohne Bargeldzahlungsmöglichkeit zu einer Veranstaltung fahren möchte?
Da müssten dann die Eltern vorsorgen.

Gibt da verschiedene Lösungen für.
Zitat
fatabbot
Zitat
Trittbrettfahrer
Was macht eigentlich ein 10-jähriges Kind ohne Dauerkarte, das mal schnell mit dem örtlichen Bus ohne Bargeldzahlungsmöglichkeit zu einer Veranstaltung fahren möchte?
Da müssten dann die Eltern vorsorgen.

Gibt da verschiedene Lösungen für.

Zumindest über die Berliner Sparkasse gibt es dort keine Lösung für das genannte 10-jährige Kind, da das Angebot für unter 12-jährige zwar mit "attraktiver Mitglied­schaft im KNAX-Club", aber ohne irgendwelche Bezahlkarten ist. Ob die Debitkarte, die für ältere Kinder und Jugendliche angeboten wird, mit den Bezahlfunktionen kompatibel ist, muss sich wohl auch erst zeigen.
„Petition für RE2-Halt in Bestensee“ berichtet der rbb: [www.rbb24.de]

Welcher Halt dafür wegfallen soll, damit der RE2 weiterhin in seiner Fahrplantasse auf der Stadtbahn bleibt und auch den Nullknoten in Cottbus schafft, wird aber nicht erwähnt.
Zitat
Jumbo
„Petition für RE2-Halt in Bestensee“ berichtet der rbb: [www.rbb24.de]

Welcher Halt dafür wegfallen soll, damit der RE2 weiterhin in seiner Fahrplantasse auf der Stadtbahn bleibt und auch den Nullknoten in Cottbus schafft, wird aber nicht erwähnt.

Vielleicht sollte er einfach nicht weiter so bummeln, wie er es seit 2022 tut. Was spräche hingegen gegen einen Halt des künftigen RE20? Der besticht zwar einerseits als Supersprinter mit Halt nur in Lübbenau, Lübben und KW - gleichzeitig sitzen da auch nur gelegentlich Menschen drin. Eigentlich wäre das der ideale zusätzliche Lumpensammler zu Gunsten eines leicht beschleunigten RE7 (quasi im RE1-Konzept).
Zitat
FlO530
Zitat
Jumbo
„Petition für RE2-Halt in Bestensee“ berichtet der rbb: [www.rbb24.de]

Welcher Halt dafür wegfallen soll, damit der RE2 weiterhin in seiner Fahrplantasse auf der Stadtbahn bleibt und auch den Nullknoten in Cottbus schafft, wird aber nicht erwähnt.

Vielleicht sollte er einfach nicht weiter so bummeln, wie er es seit 2022 tut. Was spräche hingegen gegen einen Halt des künftigen RE20? Der besticht zwar einerseits als Supersprinter mit Halt nur in Lübbenau, Lübben und KW - gleichzeitig sitzen da auch nur gelegentlich Menschen drin. Eigentlich wäre das der ideale zusätzliche Lumpensammler zu Gunsten eines leicht beschleunigten RE7 (quasi im RE1-Konzept).

Der RE20 fährt doch noch gar nicht?
Zitat
marc-j
Der RE20 fährt doch noch gar nicht?

2026 schon. Und dieses Jahr zur HVZ (!) als RE2 über die mutmaßlich attraktivere Stadtbahn. Mit den wenigsten Halten aller Taktlinien, aber auch mit der kürzesten Strecke. Gähnend leer.
Zur HVZ-HVZ aktuell 15 min Standzeit (!) in Lübbenau bei Zügen die nach Cottbus weiterfahren, alle anderen Züge haben jetzt und künftig 30 min Wendezeit. Wenn der nicht halten kann, wer dann?
Zitat
FlO530
Zitat
marc-j
Der RE20 fährt doch noch gar nicht?

2026 schon. Und dieses Jahr zur HVZ (!) als RE2 über die mutmaßlich attraktivere Stadtbahn. Mit den wenigsten Halten aller Taktlinien, aber auch mit der kürzesten Strecke. Gähnend leer.
Zur HVZ-HVZ aktuell 15 min Standzeit (!) in Lübbenau bei Zügen die nach Cottbus weiterfahren, alle anderen Züge haben jetzt und künftig 30 min Wendezeit. Wenn der nicht halten kann, wer dann?

Aktuell ist es der RE7-Verstärker. Die Fahrten von/nach Cottbus habe ich stets als gut gefüllt erlebt. Dass die Fahrten, die in Lübbenau enden, nur begrenztes Fahrgastpotenzial haben, dürfte klar sein. Es stellt sich aber schon die Frage, welche Fahrplanzwänge den Halt in Brand verhindert haben.

Im Fahrplanjahr 2026 enden die RE7-Verstärker grundsätzlich bereits in Wannsee. Der RE20 übernimmt die Leistung ab Cottbus bzw. Lübbenau tagsüber durchgehend im 1h-Takt (statt nur zur HVZ) und fährt über BER und Dresdener Bahn zum Hbf. Auch hier stellt sich dann die Frage, aus welchem Grund der Halt in Brand nicht bestellt wurde. Das dürfte dann ja für Bestensee analog gelten. Wenn man wirklich wollen würde, wäre eine Bestelländerung durchaus noch möglich, sofern daraus keine neuen Trassenkonflikte entstehen.

Im Fahrplanjahr 2027 erfolgt der zweigleisige Ausbau Lübbenau - Cottbus. Da endet der RE20 dann zwangsweise immer in Lübbenau. Spannend wird die Frage nach dem Ersatzkonzept für den RE2. Die Umleitung über Calau erfordert meist einen zusätzlichen Umlauf und verpasst den Nullknoten.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay

Im Fahrplanjahr 2027 erfolgt der zweigleisige Ausbau Lübbenau - Cottbus. Da endet der RE20 dann zwangsweise immer in Lübbenau. Spannend wird die Frage nach dem Ersatzkonzept für den RE2. Die Umleitung über Calau erfordert meist einen zusätzlichen Umlauf und verpasst den Nullknoten.

Theoretisch könnte dann ja auch der RE2 in Lübbenau enden und der RE20 nach Cottbus fahren...
Zitat
Rollbert
Zitat
Jay

Im Fahrplanjahr 2027 erfolgt der zweigleisige Ausbau Lübbenau - Cottbus. Da endet der RE20 dann zwangsweise immer in Lübbenau. Spannend wird die Frage nach dem Ersatzkonzept für den RE2. Die Umleitung über Calau erfordert meist einen zusätzlichen Umlauf und verpasst den Nullknoten.

Theoretisch könnte dann ja auch der RE2 in Lübbenau enden und der RE20 nach Cottbus fahren...

Praktisch kann dann auch der Bus nach Cottbus fahren. Und ganz wichtig, ausschließlich mit Halt auf allen Unterwegsdörfern. Auch wenn da schon im regulären Zug nur zwei von 200 Reisenden aussteigen wollen.

Mein Gefühl ist, nach den vergangenen SEVs zwischen Lübbenau und Cottbus erleben wir genau diese Kutscherei mit etwa dreifacher Fahrzeit dann noch einmal.
Zitat
FlO530
Zitat
marc-j
Der RE20 fährt doch noch gar nicht?

2026 schon. Und dieses Jahr zur HVZ (!) als RE2 über die mutmaßlich attraktivere Stadtbahn. Mit den wenigsten Halten aller Taktlinien, aber auch mit der kürzesten Strecke. Gähnend leer.
Zur HVZ-HVZ aktuell 15 min Standzeit (!) in Lübbenau bei Zügen die nach Cottbus weiterfahren, alle anderen Züge haben jetzt und künftig 30 min Wendezeit. Wenn der nicht halten kann, wer dann?

Die Standzeit in Lübbenau ist ja nur provisorisch, bis die Strecke nach Cottbus zweigleisig ist.
Wenn man jetzt den Halt in Bestensee hinzunimmt, gewöhnen sich die Leute daran und es gibt in zwei Jahren wütende Proteste, wenn man den Halt wieder wegnimmt.
Inbetriebnahme Škoda in Brandenburg:

[www.vbbr.de]

Beste Grüße
Harald Tschirner
Hoffentlich setzt der VBBr an diesem Tage nicht die fotografenfeindlichen Fahrpersonale ein, die einem am Hauptbahnhof erklären, daß man vorher fragen müßte, ob man das Fahrzeug fotografieren dürfe.
[www.maz-online.de]

Zweigleisiger Ausbau nach Stahnsdorf rückt näher
Zitat
phönix
[www.maz-online.de]

Zweigleisiger Ausbau nach Stahnsdorf rückt näher

Erzähl mal! 😉
Zitat
Bw Steg
Erzähl mal! 😉

In der letzten Ausschusssitzung im September stellte ... DB Infrago... den aktuellen Stand vor. Laut Protokoll verwies er nicht nur auf die Troglage der Gleise, sondern bestätigte ebenso eine weitere Entscheidung, die vielen Stahnsdorfer Pendlern wichtig sein dürfte: Die S-Bahn verläuft zweigleisig nach Stahnsdorf, wodurch ein Zehn-Minuten-Takt möglich wäre. ... Auf MAZ-Nachfrage wollte die Deutsche Bahn die Zweigleisigkeit allerdings noch nicht bestätigen. Ein Sprecher verwies in seiner Antwort auf noch fehlende Entscheidungen in anderen Bereichen – unter anderem geht es um die Frage, wie der Zwischenhalt in Teltow technisch umsetzbar ist.
Die aktuellen Berechnungen sehen vor, 2026 mit dem Planfeststellungsverfahren zu beginnen, womit voraussichtlich 2027 Baurecht entsteht. ...
Leider wird die Lösung in Stahnsdorf wieder nur eine halbe Sache. Zwischenhalt an der Iserstr. ist unproblematisch, aber der Endpunkt soll vor der Sputendorfer Str. und somit vor der Besiedlung liegen. Sinnvoller wäre es die Trassenfreihaltung zu nutzen und einen gedeckelten Trog zwischen Sputendorfer Str. und Am Weiher anzulegen, so dass der Siedlungsschwerpunkt erschlossen wird. Oben drauf käme dann eine Erschließungsstraße mit Busbahnhof.

Die "Billiglösung" soll dagegen genutzt werden, um Parkplätze neben dem Bahnhof anzulegen und sich P+R-Nutzer via L77 herbeizuwünschen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Wenn die S-Bahn nach Stahnsdorf fährt, könnte man auch mal über eine Straßenbahnverlängerung von Potsdam-Stern bis zum S-Bahnhof Stahnsdorf nachdenken. Das würde zu erheblichen Verkehrsverlagerungen und Entlastung der S-Bahn-Linien 1 und 7 führen.
In der MAZ von heute (19.11.) ist ein größerer Artikel über den (geplanten) Wiederaufbau der Stammbahn . Kernaussage ist: Für das Angebot das wir heute fahren, fehlt im Grunde das Schienennetz. €
Die S-Bahn nach Stahnsdorf wäre klar, Friedhofsbaum tot. Wünschenswert Regionalbahn neben der S 1 und am Südlichen Ring.

Erfindet mal jemand die sich nicht leerende Geldbörse ?
PlusBus-Linie 825 zwischen Oranienburg, Wandlitz und Bernau verlängert“ vermeldet die Stadt Oranienburg. Gemeint ist eine zeitliche Verlängerung um 2 Jahre.

An den Kosten beteiligen sich die 3 befahrenen Gemeinden Oranienburg, Wandlitz und Bernau mit je 100.000€, und die beiden Landkreise Oberhavel und Barnim mit je 300.000€, dazu kommen voraussichtlich 120.000€ Landesförderung.



Bei meinen gelegentlichen Fahrten mit dieser Linie hatte ich ja Bedenken, ob sich die Linie dauerhaft etablieren kann, da in der Nebenverkehrszeit, in der ich unterwegs bin¹, die Auslastung ziemlich gering war – insbesondere über die Kreisgrenze hinweg, wo es seit Jahrzehnten keinerlei Verbindung gab. Dazu kommt noch, dass nach meiner Beobachtung in letzter Zeit fast 50% der Busse² ohne Buskasse und damit ohne Fahrgasterfassung³ und ohne Fahrgastinformation⁴ unterwegs sind.

¹ich hab halt auch noch andere Interessen, als nur mit dieser Linie hin- und herzufahren – z.B. Arbeiten, Schlafen oder auch andere Regionen besuchen.
²nämlich fast alle von deren roten Bussen, die die Barnimer Busgesellschaft einsetzt
³viele Fahrgäste haben zwar eine Zeitkarte, die aber mangels Kasse nicht ausgelesen und damit gezählt wird. Und auch ein nennenswerter Anteil Fahrgäste versuchte vergeblich, einen Fahrschein zu kaufen, was auch noch zu Einnahmeausfällen führt.
⁴was für ortsunkundige Fahrgäste dazu führen kann, dass die erste Mitfahrt auch die letzte war, weil sie den Ausstieg verpasst haben.


Nachtrag: Da auch Stolzenhagen bei der Aufzählung der bedienten Orte erwähnt ist, liest es sich ja so, als ob die Haltestelle am Ostende der einheitlichen, sich über zwei Landkreise erstreckenden Siedlung am Nordufer des Rahmer Sees erhalten bleibt. Die war ja ursprünglich nur bis Ende des Jahres als Ersatz für die Haltestelle Kirschallee eingerichtet worden, weil diese wegen Bauarbeiten von den dort eigentlich verkehrenden Linien nicht bedient werden kann.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.11.2025 08:30 von Jumbo.
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