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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
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Gleisdreiecke
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Philipp Borchert
Diese Brücke am Bahnhof Golm ist doch noch nicht so alt - musste damals noch nicht drauf geachtet werden, dass die Kfz-Mindestdurchfahrthöhe gegeben ist? Oder ist das auch heute noch nicht nötig?

Die Brücke ist von 2007, die wird soo schnell keiner ersetzen, nur weil die Busse demnächst vielleicht etwas größer werden. Eine mögliche Alternative wäre das Absenken der Fahrbahn, ist aber nicht so einfach, da muss die Regenwasserabpumpstation unter der Brücke auch mit abgesenkt werden. Aber vielleicht wird es ja billiger die Streckenführung der Gelenkbusse weiter in Richtung Norden zu verlegen und den Sciencepark von Nordwest her anzusteuern, so etwa 1 km Richtung Nord zur Haltestelle Geiselberg.
Ist die Brücke aus 2007 eigentlich ein Ersatzneubau einer bereits vorhandenen Brücke oder ein Neubauprojekt gewesen? Die Straße scheint ja ohnehin schon tiefergelegt zu sein. So einfach wird es also nicht, diese noch tiefer zu legen.

In der Regel kann man davon ausgehen, wenn da 3,3 Meter Durchfahrtshöhe angegeben sind, dass da noch mindestens 20cm mehr Luft sind. Gleichwohl muss man halt schauen, dass man neue Busse dann wohl passend zur Brücke bestellt. Ein Wegverlegen der Leistungen vom Bahnhof Golm zu anderen Bahnübergängen erscheint mir dagegen nicht sinnvoll, man will ja genau die Bahnhofsanbindung herstellen.
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Florian Schulz
Elektrobusse mit Stromabnehmer waren waren vor 20 Jahren kein Thema, wo man was hätte berücksichtigen können.

Sind die Elektrobusse höher als es allgemein für Kraftfahrzeuge zulässig ist oder dürfen auch manche LKWs nicht durch die Brücke fahren?

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Florian Schulz
Und wenn man sich anschaut, wie kurz und steil die Rampen beiderseits der Brücke sind, kann ich mir kaum vorstellen wie man die Straße hätte _noch_ tiefer legen können als sie jetzt schon ist. Maßgabe sind der Kreisverkehr westlich und die Kreuzung östlich der Bahn.

Naja, 2007 war westlich der Brücke noch im Wesentlichen Brache. Da hätte man durchaus des Kreisverkehr ein Stück weiter westlich bauen können und in der Folge den mittleren Teil der Straße Am Mühlenberg entweder ebenfalls nach Westen verschieden oder nicht so sehr in Nord-Süd-Richtung ausrichten, wie es jetzt der Fall ist.
Auf der Ostseite hätte man wohl die Karl-Liebknecht-Straße nach Osten verschwenken müssen. Dort stand 2007 zwar schon das Institut für Chemie, aber auch das wurde erst nach 1997 gebaut, als schon weitere Erschließungsarbeiten für den Wissenschaftspark liefen. Ich gehe davon aus, dass es ein Gesamtkonzept gab, nach dem der Wissenschaftspark angelegt wurde (einschließlich Brücke, Karl-Liebknecht-Straße und Institut für Chemie).
Ich empfehle ein Blick in den BB-Viewer, dort die historischen Luftbilder auswählen.
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M48er
Ist die Brücke aus 2007 eigentlich ein Ersatzneubau einer bereits vorhandenen Brücke oder ein Neubauprojekt gewesen? Die Straße scheint ja ohnehin schon tiefergelegt zu sein. So einfach wird es also nicht, diese noch tiefer zu legen.

Auf den Luftbildern aus dem Zeitraum von 1997 bis 2002 an dieser Stelle ist dort gar Brücke zu erkennen. Es handelt sich demnach um einen Neubau.

Aber wie ich im anderen Beitrag schon schrieb, wurde der Wissenschaftspark ja auf den Acker gebaut, sodass man im Rahmen einem Gesamtkonzept eine größere Durchfahrtshöhe hätte berücksichtigen können meiner Meinung nach.
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Jumbo
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M48er
Ist die Brücke aus 2007 eigentlich ein Ersatzneubau einer bereits vorhandenen Brücke oder ein Neubauprojekt gewesen? Die Straße scheint ja ohnehin schon tiefergelegt zu sein. So einfach wird es also nicht, diese noch tiefer zu legen.

Auf den Luftbildern aus dem Zeitraum von 1997 bis 2002 an dieser Stelle ist dort gar Brücke zu erkennen. Es handelt sich demnach um einen Neubau.

Aber wie ich im anderen Beitrag schon schrieb, wurde der Wissenschaftspark ja auf den Acker gebaut, sodass man im Rahmen einem Gesamtkonzept eine größere Durchfahrtshöhe hätte berücksichtigen können meiner Meinung nach.

Ich bin ja dort in der Nähe groß geworden, habe zu der Zeit in Golm auch mal teilweise studiert (sogar als Verkehrsreferent im AStA der Uni Potsdam) und zum damaligen Zeitpunkt erschien diese kostengünstige Lösung als sinnvoller Kompromiss. Ich erinnere mich, dass es die Diskussionspunkte gab: So dass die aktuellen Busse durchpassen und die Rampe zur Karl-Liebknecht-Str. im Osten noch irgendwie unterzubringen ist, welche nicht weiter nach Osten aufs Unigelände verlegt werden konnte. Mir scheint auch, dass die Brückenidee relativ kurzfristig (für so ein Ingenieursbauwerk) kam und es vorher tatsächlich keine Gesamtstrategie für den Wissenschaftspark gab, sondern einfach Uni und Max-Planck-Institut einfach die freien Flächen für Erweiterungen, Neubauten etc. genutzt hat und man sich dann irgendwann hingesetzt hat und das als Wissenschaftsstandort zusammengefasst hat und dann auch erst die Brücke gemacht hat. (Achtung sind alles nur Erinnerungen und somit keine verlässliche Quelle....)
Aus damaliger Sicht war das dann irgendwie der sinnvollste Kompromiss. Höhere Busse waren nicht abzusehen, tatsächlich war wenn dann die Straßenbahn nach Golm im Gespräch, dafür hätte es eine ganz andere Lösung gebraucht und man hat damals dann gesagt: Naja wir lassen die Straßenbahn auf der Ostseite enden und die paar übrigen Busse passen dann schon unter der Brücke durch (was glaube ich im Prozess auch kritisiert wurde)
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Jumbo
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M48er
Ist die Brücke aus 2007 eigentlich ein Ersatzneubau einer bereits vorhandenen Brücke oder ein Neubauprojekt gewesen? Die Straße scheint ja ohnehin schon tiefergelegt zu sein. So einfach wird es also nicht, diese noch tiefer zu legen.

Auf den Luftbildern aus dem Zeitraum von 1997 bis 2002 an dieser Stelle ist dort gar Brücke zu erkennen. Es handelt sich demnach um einen Neubau.

Aber wie ich im anderen Beitrag schon schrieb, wurde der Wissenschaftspark ja auf den Acker gebaut, sodass man im Rahmen einem Gesamtkonzept eine größere Durchfahrtshöhe hätte berücksichtigen können meiner Meinung nach.

Wenn dem ein Gesamtkonzept zugrunde liegt, was tatsächlich der Fall ist, hängen aber noch zahlreiche andere Interessen mit dran, sodass es fraglich ist, ob man die verkehrstechnische Maximallösung wirklich durchgesetzt bekommen hätte. Man findet im Internet die Bebauungsplanbegründungen, aus denen hervorgeht, dass eine andere Lösung im Gespräch war, die eine wichtige Prämisse enthielt: "In der Vorzugsvariante wird die Straße Am Mühlenberg, unter Berücksichtigung eines bahnbegleitenden Grünzuges, bis an die Bahn verlängert und dann parallel zur Bahn nach Süden geführt. Die Straße quert ca. 50 m nördlich des Kossätenweges die Bahn (Querungspunkt ist die Stelle, an welcher der Abstand zwischen der Geländeoberkante und dem Gleisbett am größten ist und somit die kürzesten Rampen erforderlich sind)."

Von diese Straßenführung wurde in der Abwägung jedoch wieder Abstand genommen und man entschied sich offenbar um: Statt am Rand soll die Straße Am Mühlendamm nun mittig durch das Baugebiet geführt werden: "Das Konzept wurde gegenüber der Vorzugsvariante aus der Bereichsentwicklungsplanung dahingehend verändert, dass die Straße Am Mühlenberg nicht bis an die Grünfläche parallel zur Bahn verlängert wird, sondern bereits vorher nach Süden verschwenkt. Durch eine mittig geführte Straße zwischen den Bauflächen können beidseitig Einheiten erschlossen werden." [www.potsdam.de]

Es hatte sich also die Grundstücksverwertung durchgesetzt und die gebaute Brückenlösung wurde ein Kompromiss.

Nun muss die Stadt ja sowieso damit leben. Dann stellt sich natürlich die Frage, warum Elektrobusse mit solcher Ladetechnik beschafft werden müssen und nicht simple Batteriebusse für die Hofladung ausreichen würden. Immerhin stellt diese Stelle einen wesentlichen Schwerpunkt des Gesamtpotsdamer Busverkehrs dar.

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!
Die Brücke ist ein absoluter Neubau, und wie schon beschrieben lässt sich da nicht so viel ändern. Wie hoch dürfen Busse sein bei angeben 3,30 m Durchfahrthöhe?
Eher "Verkehrspolitik in Brandenburg und Richtung Polen":
[www.rbb24.de]
"Die Autobahn GmbH des Bundes will die A12 zwischen dem Dreieck Spreeau und der polnischen Grenze auf sechs Spuren ausbauen. Das teilte das Unternehmen bereits am Montag mit. Die Planungsphase solle etwa zehn Jahre dauern."

Jawoll, mehr Verkehr auf die Schiene.

Die Bahnstrecke als Hauptbahn Richtung Frankfurt (Oder)/Polen ist seit >100 Jahren zweigleisig, glaube ich.
Kapazitätserweiterungen immer nur Straße, Straße, Straße.
Ich mag gar nicht 20/50/100 Jahre in die Zukunft denken :D

Falls es Europa/Berlin/Brandenburg/Polen dann noch gibt: Bahnstrecke - zwei abgefahrene Gleise, Autobahn 12 spurig!
Sollte die ärmste Landesregierung von Brandenburg nicht mal gaaanz laangsaam über eine Strafgebühr für all jene bitterbösen Menschen nachdenken, die den verschiedensten Gründen weder über einen Führerschein oder gar ein KFZ verfügen? Wie können diese Übeltäter vom Land Verlangen das die Bahn ausgebaut wird. Das Geld fehlt doch beim Straßenausbau. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten zwar gezeigt das mehr Straßen auch mehr Verkehr anziehen, der dadurch aber nicht schneller wurde, aber das ist der Politik völlig egal …
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Philipp Borchert
Nun muss die Stadt ja sowieso damit leben. Dann stellt sich natürlich die Frage, warum Elektrobusse mit solcher Ladetechnik beschafft werden müssen und nicht simple Batteriebusse für die Hofladung ausreichen würden. Immerhin stellt diese Stelle einen wesentlichen Schwerpunkt des Gesamtpotsdamer Busverkehrs dar.

Ist es nicht das Einzelhandelsprinzip: Der Kunde steht zwar im Mittelpunkt, aber mitten im Weg
Zitat
TomB
Eher "Verkehrspolitik in Brandenburg und Richtung Polen":
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"Die Autobahn GmbH des Bundes will die A12 zwischen dem Dreieck Spreeau und der polnischen Grenze auf sechs Spuren ausbauen. Das teilte das Unternehmen bereits am Montag mit. Die Planungsphase solle etwa zehn Jahre dauern."

Jawoll, mehr Verkehr auf die Schiene.

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Kapazitätserweiterungen immer nur Straße, Straße, Straße.
Ich mag gar nicht 20/50/100 Jahre in die Zukunft denken :D

Falls es Europa/Berlin/Brandenburg/Polen dann noch gibt: Bahnstrecke - zwei abgefahrene Gleise, Autobahn 12 spurig!

Und nur zur Erinnerung: Die Frankfurter Bahn ist überlastet, aber die Bundesregierung ist der Meinung, ein Ausbau der Ostbahn hätte nur regionale Bedeutung.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay
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TomB
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Ich mag gar nicht 20/50/100 Jahre in die Zukunft denken :D

Falls es Europa/Berlin/Brandenburg/Polen dann noch gibt: Bahnstrecke - zwei abgefahrene Gleise, Autobahn 12 spurig!

Und nur zur Erinnerung: Die Frankfurter Bahn ist überlastet, aber die Bundesregierung ist der Meinung, ein Ausbau der Ostbahn hätte nur regionale Bedeutung.

Deutschland halt: internationale Eisenbahnstrecken haben nur regionale Bedeutung, während eine Autobahn von Berlin-Neukölln nach Berlin-Treptow bundesweit bedeutsam ist.
Jährlich grüßt das Murmeltier...

[www.tagesspiegel.de] €
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Rollbert
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Gerade bei kostenpflichtigen Inhalten wäre es auch von Dir ganz nett, hier eine kurze Zusammenfassung zu posten statt einfach nur eine URL zu kopieren...

Viele Grüße
Arnd
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Arnd Hellinger
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Rollbert
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Ich kenne den genauen Inhalt Leider nicht.
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Rollbert
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Gerade bei kostenpflichtigen Inhalten wäre es auch von Dir ganz nett, hier eine kurze Zusammenfassung zu posten statt einfach nur eine URL zu kopieren...

Ich kenne den genauen Inhalt leider nicht.

Hmm, und warum verlinkst Du hier dann etwas, was Du gar nicht kennst?

Viele Grüße
Arnd
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Rollbert
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Rollbert
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Ich kenne den genauen Inhalt Leider nicht.

Dann schau doch mal hier:
[www.bahninfo-forum.de]


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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Rollbert
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Tagesspiegel

Die Stadtverwaltung [Potsdams] will die Finanzierungsvereinbarung aufkündigen, um den Zuschuss für den Verkehrsbetrieb um eine Million Euro zu senken. Leistungen sollen reduziert werden.

@arnd:
In dem Fall enthält aber schon die Überschrift und der kurze frei verfügbare Einleitungstext interessante Informationen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.2026 10:36 von M48er.
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Tagesspiegel
Die Stadtverwaltung [Potsdams] will die Finanzierungsvereinbarung aufkündigen, um den Zuschuss für den Verkehrsbetrieb um eine Million Euro zu senken. Leistungen sollen reduziert werden.

[www.tagesspiegel.de]

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Tagesspiegel
Die schon länger geplante Erhöhung der Parkgebühren (…) ist gescheitert. Mit den Stimmen von CDU, AfD, Freien Wählern, BfW und einigen Sozialdemokraten haben die Potsdamer Stadtverordneten das Vorhaben abgelehnt. Die Grünen, die Mehrheit der SPD, die Linken und die Fraktion Die Andere stimmten dafür, ebenso Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos). Das Ergebnis war knapp: 28 zu 24.

(…) hatten die Grünen erklärt, dass zum Beispiel die Ticketpreise im öffentlichen Nahverkehr regelmäßig erhöht würden – insofern sei es in Ordnung, zum ersten Mal seit 2016 auch in der sogenannten Parkzone 2 die Gebühren moderat anzuheben. Zudem sei es mit höheren Preisen sicherer, überhaupt einen Parkplatz zu finden.

Das unter einer extrem angespannten Haushaltslage leidende Rathaus hatte fest mit den rund 330.000 Euro Mehreinnahmen pro Jahr gerechnet

[www.tagesspiegel.de]
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