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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
Es zeigt sich Mal wieder, dass die AfD der Büttel der Autolobby ist...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Es zeigt sich Mal wieder, dass die AfD der Büttel der Autolobby ist...

Das geht auch ohne AfD - siehe Berlin. Gerade habe ich - mal wieder - meinen Anwohnerparkausweis verlängert. So kann ich bequem für weniger als 0,03€ pro Tag vor meiner Haustür parken... Selbst das 10-fache davon wäre noch günstig.

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.03.2026 11:39 von LariFari.
Das Lustige ist ja auch, dass gerade die Parteien, die gern alles marktwirtschaftlich regeln würden, plötzlich planwirtschaftlich agieren möchten, wenn sie selbst oder ihre Klientel davon Nachteile hätte. Siehe Parken: wenn es zu wenig Parkplätze gibt, wäre der marktwirtschaftliche Ansatz eigentlich, die Preise zu erhöhen. Und aktuell bei den Benzinpreisen: in einer Marktwirtschaft führt allein die Erwartung höherer Preise oder einer Mangellage zu einer erhöhten Nachfrage, und eine höhere Nachfrage zu höheren Preisen. Da kann man (genauso wie jährlich zu Ferienbeginn) noch so oft und laut über die bösen Erdölkonzerne schimpfen - sie sind keine Wohltätigkeitsorganisation, sondern streben Gewinnmaximierung an. Möchte man sich davon unabhängig machen, wäre der starke Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsträger, E-Mobilität im verbleibenden MIV, Wärmepumpen, Windkraftanlagen, Speichermöglichkeiten etc. notwendig, aber das ist ja "IDEOLOGIE!!1!"...

(PS: Wenn die Reiche in der aktuellen Situation an der Entkernung des Heizungsgesetzes festhält, aber sie ja sogar die Möglichkeit einer gesichtswahrenden Meinungsänderung hätte, fragt man sich schon, ob sie dumm, korrupt, skrupellos oder alles davon aus.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.03.2026 08:25 von def.
Zitat
def
Das Lustige ist ja auch, dass gerade die Parteien, die gern alles marktwirtschaftlich regeln würden, plötzlich planwirtschaftlich agieren möchten, wenn sie selbst oder ihre Klientel davon Nachteile hätte. Siehe Parken: wenn es zu wenig Parkplätze gibt, wäre der marktwirtschaftliche Ansatz eigentlich, die Preise zu erhöhen. Und aktuell bei den Benzinpreisen: in einer Marktwirtschaft führt allein die Erwartung höherer Preise oder einer Mangellage zu einer erhöhten Nachfrage, und eine höhere Nachfrage zu höheren Preisen. Da kann man (genauso wie jährlich zu Ferienbeginn) noch so oft und laut über die bösen Erdölkonzerne schimpfen - sie sind keine Wohltätigkeitsorganisation, sondern streben Gewinnmaximierung an. Möchte man sich davon unabhängig machen, wäre der starke Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsträger, E-Mobilität im verbleibenden MIV, Wärmepumpen, Windkraftanlagen, Speichermöglichkeiten etc. notwendig, aber das ist ja "IDEOLOGIE!!1!"...

(PS: Wenn die Reiche in der aktuellen Situation an der Entkernung des Heizungsgesetzes festhält, aber sie ja sogar die Möglichkeit einer gesichtswahrenden Meinungsänderung hätte, fragt man sich schon, ob sie dumm, korrupt, skrupellos oder alles davon aus.)

Ich frage mich ja immer, ob man CDU und CO nicht als Autobahnkommunisten bezeichnen sollte?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
LariFari
Zitat
Nukebro
Es zeigt sich Mal wieder, dass die AfD der Büttel der Autolobby ist...

Das geht auch ohne AfD - siehe Berlin. Gerade habe ich - mal wieder - meinen Anwohnerparkausweis verlängert. So kann ich bequem für weniger als 0,03€ pro Tag vor meiner Haustür parken... Selbst das 10-fache davon wäre noch günstig.

OT: Wie ist dir das gelungen? Mir gelingt das nicht, seit September. Hast du gleich bezahlt auf der Website? Und wie geht das?
Zitat
M48er
@arnd:
In dem Fall enthält aber schon die Überschrift und der kurze frei verfügbare Einleitungstext interessante Informationen.
Naja, bisschen mehr als der Anreißer steht schon drin, auch in Bezug auf nicht mehr mögliche Mehrleistungen nach Krampnitz (wozu braucht man auch eine vernünftige Anbindung).

[archive.is]
Zitat
Heidekraut
OT: Wie ist dir das gelungen? Mir gelingt das nicht, seit September. Hast du gleich bezahlt auf der Website? Und wie geht das?

Mir ist das im vergangenen Herbst online gelungen, Bezahlung per Kreditkarte, Parkausweis war dann ziemlich genau wie angekündigt nach 3 Monaten in der Post.
Ich muss es nochmal versuchen, auf E-Mail Nachfrage reagiert niemand. Aber mir fehlt oft der Nerv für sowas, stattdessen bezahle ich dann wieder viele Knöllchen und parke ansonsten außerhalb des S-Bahn Ringes, was zur folge hatte, dass meine Kennzeichen geklaut wurden und sie sich an einem anderen Fahrzeug wiederfanden. 🥳 Die Polizei ist da dran, aber mehr weiß ich nicht. Alles wegen fehlendem Abwohnerparkausweis.🥺
Zitat
Heidekraut
Ich muss es nochmal versuchen, auf E-Mail Nachfrage reagiert niemand. Aber mir fehlt oft der Nerv für sowas, stattdessen bezahle ich dann wieder viele Knöllchen.

Dann könnte es auch billger sein, einen Parkplatz zu mieten. Vom Preis mal abgesehen besteht durch dauerhaftes Falschparken (und dazu zählt auch das bewusste Parken ohne Parkausweis) auch das Risiko, über eine MPU den Führerschein zu verlieren und in weiteren bürokratischen Ärger zu kommen.

Ein Bekannter von mir, der im Ausland lebte, hat mal bei seiner Einreise nach Berlin unmittelbar am Flughafen massiven Ärger bekommen, weil sein Vater ein Auto, das auf ihn zugelassen war, über Monate hinweg grundsätzlich falsch geparkt hat. Er hat die Knöllchen zwar immer direkt bezahlt, aber die Behörden haben dann in den anhaltenden Verstößen eine grundsätzlich mangelnde Akzeptanz der Verkehrsregeln gesehen und da diese Akzeptanz eine Voraussetzung für die Teilnahme am Straßenverkehr ist, entsprechend reagiert.
Ja, du hast recht. Ich nutze auch parkster-APP, aber das ist auch teuer. Allerdings ohne Extrakosten.
Zitat
Lopi2000
Vom Preis mal abgesehen besteht durch dauerhaftes Falschparken (und dazu zählt auch das bewusste Parken ohne Parkausweis) auch das Risiko, über eine MPU den Führerschein zu verlieren und in weiteren bürokratischen Ärger zu kommen.
🤣🤣🤣 Wo hat er geparkt? In der Einfahrt von Kai Wegner? Auf Stettners reserviertem Parkplatz? 🤣🤣🤣
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
Lopi2000
Vom Preis mal abgesehen besteht durch dauerhaftes Falschparken (und dazu zählt auch das bewusste Parken ohne Parkausweis) auch das Risiko, über eine MPU den Führerschein zu verlieren und in weiteren bürokratischen Ärger zu kommen.
🤣🤣🤣 Wo hat er geparkt? In der Einfahrt von Kai Wegner? Auf Stettners reserviertem Parkplatz? 🤣🤣🤣

Das ist egal. Bei jedem falsch parken findet ja eine Halterabfrage statt. Das System sagt sich dann bei zu kurzen Abständen irgendwann, dass der Halter scheinbar nicht gewillt ist sich an die eigentlich erlernten Regeln zu halten und steuert mit Maßnahmen dagegen.
Zur geplanten Neuanlage der Haltestelle der Straßenbahn (Linie 88) am S-Bahnhof Friedrichshagen ...

[archive.is]

Tolle Sache. Seit zwei Jahren liegt die Baugenehmigung vor. Weil die Wasserbetriebe vermutlich noch nicht mal ihre Planungen abgeschlossen haben, beginnen da auch nicht deren Bauarbeiten. Und wenn sie es tun - wir wissen, wie langwierig Wasserbetriebe-Bauarbeiten sind. Vorher würden keine physischen Arbeiten zum Umbau der Anlage beginnen. Kein Wunder, dass sich in so langer Zeit Kosten ändern und finanzielle Rahmenbedingungen auch. Was ändert sich hingegen nicht? Der massive Fokus dieser beschissenen CDU zum Thema Kfz und Parkplätze. Natürlich sieht der CDU-Mensch nicht ein, dass hunderte Fahrgäste einen sicheren und kürzeren Weg zwischen zwei ÖPNV-Verkehrsmitteln zu Ungunsten von wenigen Parkplätzen - also wenigen Kfz-Nutzerinnen und -nutzern - erhalten sollen, wozu denn?

Und dann wundern oder ärgern sich hier im Forum diejenigen, die sich als ideologiefrei gerieren, über die teils massive und durch Überhöhung und Polemik gekennzeichneten Anti-Kfz-Texte einiger Leute.

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"Ach, das Holz hier? Ich glaube, Eiche, aber nagelt mich nicht drauf fest."
Zitat
Philipp Borchert
Natürlich sieht der CDU-Mensch nicht ein, dass hunderte Fahrgäste einen sicheren und kürzeren Weg zwischen zwei ÖPNV-Verkehrsmitteln zu Ungunsten von wenigen Parkplätzen - also wenigen Kfz-Nutzerinnen und -nutzern - erhalten sollen, wozu denn?

Und dann wundern oder ärgern sich hier im Forum diejenigen, die sich als ideologiefrei gerieren, über die teils massive und durch Überhöhung und Polemik gekennzeichneten Anti-Kfz-Texte einiger Leute.

ja, alles nicht ideal und verbesserungswürdig, aber auch bei weitem nicht so gefährlich, wie angenommen: Die Karte unter [unfallatlas.statistikportal.de] zeigt für die Gegend der Haltestelle für die Jahre 2018-2024 einen einzigen Verkehrsunfall mit Fußgängerbeteiligung (Leichtverletzter) in 2019. Klar, jeder Verletzte ist einer zu viel, aber andere Lokalitäten in Berlin sind wesentlich gefährlicher. Es ist eben eine relativ belebte Straße, die es ohne Hilfsmittel zu überqueren gilt und das auch unproblematisch möglich ist, wie es hunderttausende Fußgänger jedes Jahr beweisen. Kfz sind wegen dem anhaltenden Dauerstau vor der Ampel und dem Abbiegeverkehr ohnehin nicht allzu häufig schnell unterwegs.
Worum geht's hier eigentlich in diesem Topic?

Um "Nahverkehr in Brandenburg" wohl schon lang nicht mehr.

Fun-Fact #1: Die CDU hat im Brandenburger Landtag 12 von 88 Sitzen
Fun-Fact #2: Die CDU hat in Brandenburg noch nie eine Landesregierung angeführt. Das war immer die SPD, einige Male sogar mit absoluter Mehrheit.
Fun-Fact #3: Nahverkehr ist Ländersache.

Sad-Fact: Viele Brandenburger wären froh, wenn sie den Nahverkehrsbus mal etwas öfter sehen würden. Falls sie überhaupt einen haben...
Zitat
Philipp Borchert
Zur geplanten Neuanlage der Haltestelle der Straßenbahn (Linie 88) am S-Bahnhof Friedrichshagen ...

[archive.is]

Tolle Sache. Seit zwei Jahren liegt die Baugenehmigung vor. Weil die Wasserbetriebe vermutlich noch nicht mal ihre Planungen abgeschlossen haben, beginnen da auch nicht deren Bauarbeiten. Und wenn sie es tun - wir wissen, wie langwierig Wasserbetriebe-Bauarbeiten sind. Vorher würden keine physischen Arbeiten zum Umbau der Anlage beginnen. Kein Wunder, dass sich in so langer Zeit Kosten ändern und finanzielle Rahmenbedingungen auch. Was ändert sich hingegen nicht? Der massive Fokus dieser beschissenen CDU zum Thema Kfz und Parkplätze. Natürlich sieht der CDU-Mensch nicht ein, dass hunderte Fahrgäste einen sicheren und kürzeren Weg zwischen zwei ÖPNV-Verkehrsmitteln zu Ungunsten von wenigen Parkplätzen - also wenigen Kfz-Nutzerinnen und -nutzern - erhalten sollen, wozu denn?

Dazu noch die sehr, sehr kluge Aussage, wie denn Berlin dazu kommt, eine Straßenbahnlinie mitzufinanzieren: davon abgesehen, dass die 88 noch einen weiteren Halt in Berlin hat - wer nutzt denn eigentlich die Dahlwitzer Landstraße? (Okay, okay, neben Brandenburger:innen wahrscheinlich auch viele Berliner:innen, die Kaufkraft nach Brandenburg tragen.) Wer nutzt die Parkplätze, die die CDU so verbissen verteidigt?

Zitat
phoenix
ja, alles nicht ideal und verbesserungswürdig, aber auch bei weitem nicht so gefährlich, wie angenommen: Die Karte unter [unfallatlas.statistikportal.de] zeigt für die Gegend der Haltestelle für die Jahre 2018-2024 einen einzigen Verkehrsunfall mit Fußgängerbeteiligung (Leichtverletzter) in 2019. Klar, jeder Verletzte ist einer zu viel, aber andere Lokalitäten in Berlin sind wesentlich gefährlicher. Es ist eben eine relativ belebte Straße, die es ohne Hilfsmittel zu überqueren gilt und das auch unproblematisch möglich ist, wie es hunderttausende Fußgänger jedes Jahr beweisen. Kfz sind wegen dem anhaltenden Dauerstau vor der Ampel und dem Abbiegeverkehr ohnehin nicht allzu häufig schnell unterwegs.

Ja, während Bahnsystemen das Leben immer schwerer gemacht wird, weil Regeln völlig absurde Szenarien zugrunde gelegt werden, muss im Autoverkehr immer erstmal jemand sterben, bevor man überhaupt darüber nachdenkt, vielleicht etwas zu tun (okay, meist verläuft es im Sande). Attraktive Wege spielen erst recht keine Rolle. Es gäbe neben der Verlegung der Straßenbahn ja auch die Möglichkeit, die Ampelanlage Fürstenwalder Damm/ Bölschestraße auf die Nordseite der Bahntrasse zu erweitern. Das mindeste wäre eine ausreichend breite Mittelinsel als Querungshilfe ("ausreichend breit" = so, dass eine Person mit Kinderwagen bequem warten kann, ohne dass der Kinderwagen oder die Person auf einer Fahrbahn steht).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.2026 08:50 von def.
Der rbb thematisiert die Einsparmöglichkeiten, die sich für die Straßenbahn ergeben würden, wenn die (wohl schon vorbereiteten) Vorrangschaltungen an den Ampeln aktiviert würden:
[www.rbb-online.de] (Link nur 1 Woche gültig)

Edith hat den korrekten Link eingebaut.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.03.2026 20:47 von Jumbo.
Zitat
Jumbo
Der rbb thematisiert die Einsparmöglichkeiten, die sich für die Straßenbahn ergeben würden, wenn die (wohl schon vorbereiteten) Vorrangschaltungen an den Ampeln aktiviert würden:
[www.rbb-online.de] (Link nur 1 Woche gültig)

Edith hat den korrekten Link eingebaut.

Fehlt noch die Stadt: Cottbus. Auf der Linie 4 könnte so ein Umlauf gespart werden. Interessanterweise gehen Betriebsratsmitglied (und RBB) aber nur darauf ein, dass man Geld und Personal sparen könnte, nicht etwa, dass dadurch Mehrleistungen möglich wären.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Es gibt aktuell eine baubedingte fünf wöchige Streckensperrung zwischen Pdm-Park Sanssouci und Pdm-Hauptbahnhof. Bei der ODEG steht als Begründung nur "Bauarbeiten von InfraGo", bei DB Regio gibts keine Baumeldung zu den Linien 20-23 (trotz teilweise Komplettausfall der Züge)

Weiß jemand was da gemacht wird? Charlottenhof ist ja schon lang genug für die 8-Wagen-Züge. Gleiserneuerung? Stellwerkarbeiten?


PS: DB Regio Nord-Ost Kundendialog ist angefragt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.2026 09:38 von PassusDuriusculus.
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