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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
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def
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phönix
Bahnstrecke zwischen Joachimsthal und Templin wird wohl nicht wiederbelebt
[www.rbb24.de]

Wohl wenig überraschend, nachdem man nun sogar den PlusBus auf der Strecke einstellt.

Im Gegenteil, das war Teil des Sargnagels. Man hat den PlusBus im Nullfall nämlich direkt als eingestellt angesetzt, so dass der Ersatz der Busfahrten nicht ins Positiv-Konto einzahlen konnte, da Busbedarf und Leistung für den Schülerverkehr identisch bleiben.

Hinzu kommen die "Apothekenpreise" von Deutschlands Besten. Allein der Umbau des Bahnhofs Joachimsthal (oder besser dessen Verkrüppelung) verschlingt knapp die Hälfte der angenommenen Umbaukosten. Für den Rest (1 Mio mehr) gibt's Gleiserneuerung, Schwellenwechsel, Durlasssanierung, Bahnsteigbau für 5 Haltepunkte und Weichentausch in Milmersdorf.

Mein Fazit: Es war offenbar gar nicht das Ziel einen positiven NKF zu erzielen, sonst hätte man die möglichen Stellschrauben genutzt. Der Bahnhof Joachimsthal muss in jedem Fall umgebaut werden. Rechtfertig des Gutachtens ist, dass der Umbau dann einfacher wäre. In diesem Fall wäre es doch allerdings logisch nicht die vollen Kosten, sondern die Differenz (also die Mehrkosten) anzusetzen.

Einmal mehr zeigt sich auch, dass die NKU-Berechnung nach wie vor ein Investitionshemmnis für den SPNV darstellt.

Hier der Link: Gutachten/NKU Reaktivierung Schorfheidebahn

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Letzte Wasserstandsmeldung aus Verlorenwasser:
Der Bachlauf ist gut gefüllt. Leider die Bushaltestellen nicht. Deshalb fährt heute auch der letzte Bus nach Verlorenwasser. Am Wochenende gibt es nochmal jeweils 4 Fahrtenpaare des Bürgerbusses Wiesenburg als Rufbus. Falls also jemand nochmal zum Mittelpunkt der DDR mit dem Bus reisen möchte, wäre es empfehlenswert, diese Gelegenheit zu nutzen.

Ab Montag, den 1. Juni 2026 ist die ganze Gegend vollständig vom ÖPNV abgeschnitten!
Zitat
Jay

Hinzu kommen die "Apothekenpreise" von Deutschlands Besten. Allein der Umbau des Bahnhofs Joachimsthal (oder besser dessen Verkrüppelung) verschlingt knapp die Hälfte der angenommenen Umbaukosten. Für den Rest (1 Mio mehr) gibt's Gleiserneuerung, Schwellenwechsel, Durlasssanierung, Bahnsteigbau für 5 Haltepunkte und Weichentausch in Milmersdorf.

Mein Fazit: Es war offenbar gar nicht das Ziel einen positiven NKF zu erzielen, sonst hätte man die möglichen Stellschrauben genutzt. Der Bahnhof Joachimsthal muss in jedem Fall umgebaut werden. Rechtfertig des Gutachtens ist, dass der Umbau dann einfacher wäre. In diesem Fall wäre es doch allerdings logisch nicht die vollen Kosten, sondern die Differenz (also die Mehrkosten) anzusetzen.

Einmal mehr zeigt sich auch, dass die NKU-Berechnung nach wie vor ein Investitionshemmnis für den SPNV darstellt.

Hier der Link: Gutachten/NKU Reaktivierung Schorfheidebahn

Man sollte doch die Frage stellen: Was muss geschehen, dass der NKU erreicht werden kann? Also Minimalausbau, Kostenreduktion. Haltepunkte nur die Hälfte usw. Muss das gesamte Gleis erneuert werden?
Privatbahnen wie die NEB auf eigenen Gleisen bauen billiger. Solange DB-Infago im Spiel ist geht der Preis nur nach oben, Monopol eben.
Billiger Bauen geht sicher.
Man kann z.b. anstatt neuer Schwellen restaurierte Benutzen. Das Gleis was drin ist neu abschleifen, sofern nötig. Stopfmaschine einmal komplett durchschicken. TUZ? Wäre auch günstiger als ESTW, und es muss dann auch nicht jeder BÜ gemacht werden, da bei TUZ nur 80 gefahren werden darf. Und sicher gingen da noch weitere Möglichkeiten.

Mfg

Bahnstrecke Eberswalde-Frankfurt (Oder)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.05.2026 20:53 von TomSpeedy.
Gute Betonschwellen halten 40-50 Jahre und mehr, Wiederverwendung war ausdrücklich so konzipiert und vorgesehen. Das ist in der DDR reichlich schiefgegangen (und jetzt auch wieder). Heutzutage werden die schon nach 10 Jahren zertrümmert.
Die vom Ostring nach der Wende eingebaut lagen keine 15 Jahre drin und wurden zersplittert. Da hätte ein Schienenwechsel mit gründlich Stopfen gereicht. Ultraschallprüfung gibt es seit den 80ern. Verschwendung pur, auf Nebenbahnen hätten die noch gut dienen können.

Ich durfte in den 80ern selber in Bitterfeld antreten und Alkalischwellen tauschen, alle aber wirklich alle Durchfahrgleise waren zeitgleich betroffen.
Die Betriebe wurde verdonnert Arbeitskräfte dafür zu stellen. Die Schwellen brachen nach der Herausnahme einfach durch oder waren schon komplett gebrochen. So eine Materialschlacht habe ich nie wieder gesehen, rund um die Uhr.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.2026 00:01 von Nordender.
Betonkrebs. War das nur Schlamperei in der Betonzusammensetzung, falscher alkalischer Kies im Beton oder einfach konstruktiv bedingt? Tragen Betonschwellen keine Bewehrung? Mit dem Wiederverwenden auf Nebengleisen sehe ich auch so. Wie lange halten die Schwellen also tatsächlich? Wenn man welche in Hochgeschwindigkeitsqualität produzieren kann, wie für die Schnellfahrstrecken, dann sollte man das Problem doch meistern können.
Die Bewehrung alleine hält keine Schwelle. Die lag frei nach Herausnahme. In Bitterfeld gab es sogar eine Brigade die die alten Schwellen kleinmachte und das Stahl der Bewehrung dem Schrott zufrührte. Eine Schweĺle ohne Betonkrebs hält eigentlich ewig, natürlich war das Schlamperei. Einfach bei Google Betonkrebs eingeben.
Zitat
Heidekraut
Betonkrebs. War das nur Schlamperei in der Betonzusammensetzung, falscher alkalischer Kies im Beton oder einfach konstruktiv bedingt? Tragen Betonschwellen keine Bewehrung? Mit dem Wiederverwenden auf Nebengleisen sehe ich auch so. Wie lange halten die Schwellen also tatsächlich? Wenn man welche in Hochgeschwindigkeitsqualität produzieren kann, wie für die Schnellfahrstrecken, dann sollte man das Problem doch meistern können.

Alle Betonschwellen sind bewehrt. Seit 1941 verwendet man hierzulande Spannbeton. Spannbeton verhindert keine Schäden an den Schwellen. Das konnte man sehr gut an den AKR-Schwellen sehen. In den letzten Jahren traten vermehrt Schäden an den sogenannten "Moll-Schwellen" auf die auf Fehler in der Produktion zurückzuführen sind.

Betonschwellen in Hochgeschwindigkeitsqualität gibt es nicht. Das sind normale B70 bzw B90-Schwellen, die sind bis 250 km/h zugelassen.

Der Wiedereinbau setzt aber eine Dübelsanierung zwingend voraus um den festen Sitz der Schwellenschrauben wiederherzustellen. Dabei stellt man den festen Sitz der Schwellenschrauben sowie die korrekte Spur- und Leitweite wieder her. Das betrifft alle Schwellen unabhängig von ihrem Herstellungsjahr.

Prinzipiell könnte man auch die auf der Strecke verbauten BS66 aus DDR-Tagen so weiterverwenden.
Bleibt noch zu sagen: Verpflegung auf der Baustelle durch die NVA in vorbildlichster Weise. Gute Betonschwellen wurden aussortiert und separat gelagert. Hohe Tiere der Reichsbahn waren vor Ort, sogar nachts.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.2026 00:06 von Nordender.
Wieso steht jetzt eigentlich genau die PlusBuslinie 825 Bernau–Oranienburg auf der Kippe?

Ich bin heute um 9:07 ab Bernau losgefahren, es waren zwar nur durchschnittlich zehn Menschen im Bus, aber es ist auch nicht gerade die Hauptverkehrszeit.
In Oranienburg dann zur Rückfahrt um 10:04 sind so viele eingestiegen, dass viele stehen mussten, und das in der Vormittagszeit!
Auch bei vorherigen Besuchen war die Linie immer gut gefüllt.

Es wirkt wieder so, als möchte man diese Verbindung seitens der Politik einstellen. Insbesondere, wenn ab Bernau die Linie 894 nur wenige Minuten davor abfährt, welche bis Wandlitz identisch fährt.
Ich frage mich nur, wo jetzt die "zu geringen Fahrgastzahlen" herkommen, wodurch man die Finanzierung nur für paar Jahre verlängert und das dann frecherweise noch groß feiert? Muss man in der heutigen Zeit, wo "Verkehrswende" eigentlich groß geschrieben werden soll schon dankbar dafür sein, dass zwei wichtige Brandenburger Mittelzentren direkt mit dem ÖPNV verbunden sind?
Zitat
ZugBus
Wieso steht jetzt eigentlich genau die PlusBuslinie 825 Bernau–Oranienburg auf der Kippe?

Ich bin heute um 9:07 ab Bernau losgefahren, es waren zwar nur durchschnittlich zehn Menschen im Bus, aber es ist auch nicht gerade die Hauptverkehrszeit.
In Oranienburg dann zur Rückfahrt um 10:04 sind so viele eingestiegen, dass viele stehen mussten, und das in der Vormittagszeit!
Auch bei vorherigen Besuchen war die Linie immer gut gefüllt.

Es wirkt wieder so, als möchte man diese Verbindung seitens der Politik einstellen. Insbesondere, wenn ab Bernau die Linie 894 nur wenige Minuten davor abfährt, welche bis Wandlitz identisch fährt.
Ich frage mich nur, wo jetzt die "zu geringen Fahrgastzahlen" herkommen, wodurch man die Finanzierung nur für paar Jahre verlängert und das dann frecherweise noch groß feiert? Muss man in der heutigen Zeit, wo "Verkehrswende" eigentlich groß geschrieben werden soll schon dankbar dafür sein, dass zwei wichtige Brandenburger Mittelzentren direkt mit dem ÖPNV verbunden sind?

Wie weit sind denn die Leute aus Oranienburg mitgefahren? So wie es hier mal in der Zeitung stand, soll das Problem wohl der Abschnitt sein, der die Kreisgrenze überquert. Zwischen Bernau und Wandlitz und auch zwischen Oranienburg und Wensickendorf sei die Auslastung hingegen akzeptabel. Das erscheint mir auch plausibel, da der 825 zwischen Bernau und Wandlitz bzw. Oranienburg und Wensickendorf bereits vorhandene Buslinien verstärkt und so auf bereits etablierten Verbindungen verkehrt. Ich nutze beispielsweise auch den 825er ab dem S-Bahnhof, wenn er denn grade kommt, und fahre damit zwei, drei Stationen. Ich könne aber ebensogut die andere, bereits seit langem existente Linie nehmen für diese zwei, drei Stationen.

Ich kann mich dagegen nicht erinnern, dass zwischen Wensickendorf und Wandlitz jemals eine Busverbindung bestand – und ich kenne die Gegend seit fast 50 Jahren (OK, ich wurde früher regelmäßig im Auto gefahren, aber ich denke mal Bushaltestellen in Siedlung am Rahmer See¹ oder in Rahmersee¹ wären mir aufgefallen). Da müssen sich halt wirklich erstmal Verkehrsbeziehungen etablieren. Und das ist auch nicht so einfach, wenn es auch heute noch selbst unter den Öffis Konkurrenz gibt: wenn ich Richtung Eberswalde weiterfahren will, wird mir von der Fahrplanauskunft für den ein Umstieg in den RE3 oder die RB24 oft Berlin Gesundbrunnen oder Berlin Hohenschönhausen vorgeschlagen – Anreise dann mit RE5 oder RB12 bzw. RB32. Ich glaube sogar mal eine Verbindung bekommen zu haben, bei der ich mit dem 825er zum Oranienburger Bahnhof fahren sollte statt zum Bernauer.


¹das eine gehört zu Wensickendorf, Stadt Oranienburg Kreis Oberhavel, das andere zu Stolzenhagen, Gemeinde Wandlitz, Kreis Barnim; eigentlich ist es aber eine zusammenhängende Siedlung
Zitat
Jumbo
Zitat
ZugBus
Wieso steht jetzt eigentlich genau die PlusBuslinie 825 Bernau–Oranienburg auf der Kippe?

Ich bin heute um 9:07 ab Bernau losgefahren, es waren zwar nur durchschnittlich zehn Menschen im Bus, aber es ist auch nicht gerade die Hauptverkehrszeit.
In Oranienburg dann zur Rückfahrt um 10:04 sind so viele eingestiegen, dass viele stehen mussten, und das in der Vormittagszeit!
Auch bei vorherigen Besuchen war die Linie immer gut gefüllt.

Es wirkt wieder so, als möchte man diese Verbindung seitens der Politik einstellen. Insbesondere, wenn ab Bernau die Linie 894 nur wenige Minuten davor abfährt, welche bis Wandlitz identisch fährt.
Ich frage mich nur, wo jetzt die "zu geringen Fahrgastzahlen" herkommen, wodurch man die Finanzierung nur für paar Jahre verlängert und das dann frecherweise noch groß feiert? Muss man in der heutigen Zeit, wo "Verkehrswende" eigentlich groß geschrieben werden soll schon dankbar dafür sein, dass zwei wichtige Brandenburger Mittelzentren direkt mit dem ÖPNV verbunden sind?

Wie weit sind denn die Leute aus Oranienburg mitgefahren? So wie es hier mal in der Zeitung stand, soll das Problem wohl der Abschnitt sein, der die Kreisgrenze überquert. Zwischen Bernau und Wandlitz und auch zwischen Oranienburg und Wensickendorf sei die Auslastung hingegen akzeptabel. Das erscheint mir auch plausibel, da der 825 zwischen Bernau und Wandlitz bzw. Oranienburg und Wensickendorf bereits vorhandene Buslinien verstärkt und so auf bereits etablierten Verbindungen verkehrt. Ich nutze beispielsweise auch den 825er ab dem S-Bahnhof, wenn er denn grade kommt, und fahre damit zwei, drei Stationen. Ich könne aber ebensogut die andere, bereits seit langem existente Linie nehmen für diese zwei, drei Stationen.

Ich kann mich dagegen nicht erinnern, dass zwischen Wensickendorf und Wandlitz jemals eine Busverbindung bestand – und ich kenne die Gegend seit fast 50 Jahren (OK, ich wurde früher regelmäßig im Auto gefahren, aber ich denke mal Bushaltestellen in Siedlung am Rahmer See¹ oder in Rahmersee¹ wären mir aufgefallen). Da müssen sich halt wirklich erstmal Verkehrsbeziehungen etablieren. Und das ist auch nicht so einfach, wenn es auch heute noch selbst unter den Öffis Konkurrenz gibt: wenn ich Richtung Eberswalde weiterfahren will, wird mir von der Fahrplanauskunft für den ein Umstieg in den RE3 oder die RB24 oft Berlin Gesundbrunnen oder Berlin Hohenschönhausen vorgeschlagen – Anreise dann mit RE5 oder RB12 bzw. RB32. Ich glaube sogar mal eine Verbindung bekommen zu haben, bei der ich mit dem 825er zum Oranienburger Bahnhof fahren sollte statt zum Bernauer.


¹das eine gehört zu Wensickendorf, Stadt Oranienburg Kreis Oberhavel, das andere zu Stolzenhagen, Gemeinde Wandlitz, Kreis Barnim; eigentlich ist es aber eine zusammenhängende Siedlung

Andererseits ist die Frage, ob jetzt wirklich 30 Leute um 10 Uhr nur bis Wensickendorf fahren? Weil so viele wohnen in den beiden Ortsteilen Wensickendorf und Schmachtenhagen nun auch wieder nicht. Wäre das anders, hätte man nicht die RB27 dort drastisch eingekürzt.
Man könnte auch überlegen, stattdessen bei einer anderen Linie zu kürzen, wie bspw. bei der 897, die fast identisch zur 825 und 894 fährt. Im Gegenzug könnte dann die 825 über das Barnim-Gymnasium fahren, was wieder zu neuen Fahrgastströmen führen würde.
Da hätte sich Honecker damals gefreut über solch eine hevorragende Anbindung vor seiner Haustür, in Bestzeiten hält aktuell alle 5 Minuten ein Bus in der Wandlitzer Waldsiedlung, das ist wirklich übertrieben.
Mit den Einsparungen dort könnte man andere Regionen im Barnim stärken, wo der Busverkehr aktuell schlecht ist, wie z.B. um Groß Schönebeck herum.
Zitat
ZugBus
Man könnte auch überlegen, stattdessen bei einer anderen Linie zu kürzen, wie bspw. bei der 897, die fast identisch zur 825 und 894 fährt. Im Gegenzug könnte dann die 825 über das Barnim-Gymnasium fahren, was wieder zu neuen Fahrgastströmen führen würde.

Da muss ich mal wieder meine Bedenken-Keule rausholen:
Barnim-Gymnasium wäre zwischen Hans-Wittwer-Straße und Welterbe Bauhaus, oder? Wieviel Zeit kostet denn der Abstecher? Weil: der Fahrplan des 825ers ist ja jetzt schon ganz schön knapp mit kaum Wendezeit an den Endstationen (in Bernau 5 und in Oranienburg grad mal 3 Minuten).
Und heißt PlusBus nicht auch: möglichst keine Stichfahren – dieses Kriterium wird ja schon mit der Anbindung des Bahnhofs Wandlitz verletzt‽

Ich lasse meine Bedenken aber gerne widerlegen.
Zitat
Jumbo
Zitat
ZugBus
Man könnte auch überlegen, stattdessen bei einer anderen Linie zu kürzen, wie bspw. bei der 897, die fast identisch zur 825 und 894 fährt. Im Gegenzug könnte dann die 825 über das Barnim-Gymnasium fahren, was wieder zu neuen Fahrgastströmen führen würde.

Da muss ich mal wieder meine Bedenken-Keule rausholen:
Barnim-Gymnasium wäre zwischen Hans-Wittwer-Straße und Welterbe Bauhaus, oder? Wieviel Zeit kostet denn der Abstecher? Weil: der Fahrplan des 825ers ist ja jetzt schon ganz schön knapp mit kaum Wendezeit an den Endstationen (in Bernau 5 und in Oranienburg grad mal 3 Minuten).
Und heißt PlusBus nicht auch: möglichst keine Stichfahren – dieses Kriterium wird ja schon mit der Anbindung des Bahnhofs Wandlitz verletzt‽

Ich lasse meine Bedenken aber gerne widerlegen.

Ganz genau, Stichfahrten sind für PlusBusse nicht förderfähig, außer sie sind notwendig, um die Kriterien zu erfüllen (Vgl. Bahnhöfe, infrastrukturelle Gründe)
Zitat
Rollbert
Zitat
Jumbo
Zitat
ZugBus
Man könnte auch überlegen, stattdessen bei einer anderen Linie zu kürzen, wie bspw. bei der 897, die fast identisch zur 825 und 894 fährt. Im Gegenzug könnte dann die 825 über das Barnim-Gymnasium fahren, was wieder zu neuen Fahrgastströmen führen würde.

Da muss ich mal wieder meine Bedenken-Keule rausholen:
Barnim-Gymnasium wäre zwischen Hans-Wittwer-Straße und Welterbe Bauhaus, oder? Wieviel Zeit kostet denn der Abstecher? Weil: der Fahrplan des 825ers ist ja jetzt schon ganz schön knapp mit kaum Wendezeit an den Endstationen (in Bernau 5 und in Oranienburg grad mal 3 Minuten).
Und heißt PlusBus nicht auch: möglichst keine Stichfahren – dieses Kriterium wird ja schon mit der Anbindung des Bahnhofs Wandlitz verletzt‽

Ich lasse meine Bedenken aber gerne widerlegen.

Ganz genau, Stichfahrten sind für PlusBusse nicht förderfähig, außer sie sind notwendig, um die Kriterien zu erfüllen (Vgl. Bahnhöfe, infrastrukturelle Gründe)

Das kommt dafür aber sehr häufig vor, z.B. 435 mit Reichenwalde, 581 mit Fredersdorf oder 950 mit Rüdersdorf Brückenstraße, und im Fall der 825 wäre der Grund auch berechtigt. Mit der Fahrzeit wäre das kein Problem, da die Busse der OVG bzw. BBG nie mehr als eine Runde am Stück (also einmal Hin und Zurück) machen. Ähnliches ist schon auf der 950 in Strausberg der Fall, wo der Bus aus Erkner eine Minute vor der Abfahrt des Busses nach Erkner abkommt. Man müsste bei der 825 natürlich nur die Fahrzeiten leicht verändern.
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