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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
Zitat
fatabbot
Bei der NEB scheint mal wieder Wagenknappheit zu herrschen. Die 3er-Traktion nach Müncheberg (ab da weiter als 2er-Traktion) fährt momentan mit viel Glück in Doppeltraktion, ansonsten sind sehr häufig Einzeltraktionen anzufinden, wo Doppeltraktionen bestellt sein dürften (sofern sich an den Bestellungen nichts geändert hat).

In der HVZ in einem PESA Link II hat jedenfalls was, umfallen kann da keiner. Auch wirkt das alles andere als professionell, wenn denn mal ein zweiter Wagen mitfährt.

Ob dieser in Ostkreuz hinzukommt oder in Lichtenberg? Ob überhaupt auf Doppeltraktion verstärkt wird? Großes Schweigen im Wald. Ein Plan ist da auch nicht ersichtlich, mal kommt (so er denn kommt) der zweite Wagen in Ostkreuz ran, mal in Lichtenberg. Wohlgemerkt zu den selben Abfahrtszeiten. Passiert das in Lichtenberg gibt es erst recht Verspätungen, denn die Zeit dafür ist im Fahrplan nicht vorgesehen.

Verstehe ich auch alles nicht. Zumal die NEB doch ihre "neuen zusätzlichen" Pesa nun bekommen hat. Wo sind die denn eigentlich? Normalerweise sollten sie schon längst im Planverkehr fahren.
[www.maz-online.de]

Es werden wohl 3 Varianten der S-Bahn nach Rangsdorf geprüft ("eingleisig, eingeschränkt zweigleisig und vollständig zweigleisig")
Zitat
TomB
[www.maz-online.de]

Es werden wohl 3 Varianten der S-Bahn nach Rangsdorf geprüft ("eingleisig, eingeschränkt zweigleisig und vollständig zweigleisig")

Ärgerlich finde ich immer die in unserem Land leider nicht unübliche "sektorale Herangehensweise". Bei der ja gerade erst neu errichteten Eisenbahnüberfuhrung in Dahlewitz ist eine Berücksichtigung der S-Bahn jedenfalls nicht erkennbar.

"Seitens DB Netz wurde angedeutet, dass es zwischen Rangsdorf und Dahlewitz zu einer gewissen Verschwenkung der Dresdener Bahn (Fernbahn) auf die Ostseite kommen wird, um Freiflächen für die S-Bahn zu gewinnen. Möglicherweise muss von der DB AG zusätzlich auch in geringem Umfang Grunderwerb durchgeführt werden."

Dies ist der Seite der "Bürgerinitiative für eine S-Bahnanbindung Rangsdorf (BISAR e.V.), hier noch ein Link: [www.bisar.de]
Zitat
TomSpeedy
Verstehe ich auch alles nicht. Zumal die NEB doch ihre "neuen zusätzlichen" Pesa nun bekommen hat. Wo sind die denn eigentlich?

Haben sie das? Die Meldung, dass sie welche bekommen sollen (als Ersatzleistung für die "nicht lieferbaren" 3-Teiler) kenne ich, aber keine, dass die auch angekommen wären. PR wartet ja auch noch auf seine Haie, die sie ebenfalls wegen Lieferverzögerung als Ersatz für eine Vertragsstrafe von PESA bekommen sollen.

Laut [ilostan.forumkolejowe.pl] ist SA139-026 von 2017 der neueste SA139er-"Hai" (die NEB-Wagen laufen ja auch unter der polnischen Baureihenbezeichnung), und der schwimmt für PR. Die NEB hat SA139-015 bis -021.

Letztes Jahr in Bydgoszcz waren (auf dem öffentlich einsehbaren Bereich) des Werkes auch nur 632er für die DB zu sehen, auf deren Produktion (und die der 633er) man sich laut PESA aktuell konzentriert - und bereits 21 Zweiteiler und 4 Dreiteiler (die für die NEB ja nicht lieferbar waren) ausgeliefert hat.

Naja, morgen wird es erstmal lustig auf der Ostbahn: Äußerst pendlerfreundlich fährt die RB26 trotz Baustelle nach ihrem normalen Fahrplan zwischen Kostrzyn und Strausberg, so dass sie exakt 5 Minuten NACH der S5 ankommt, also schon in Strausberg 15 Minuten Verzögerung eintreten und bis Ostkreuz eine halbe Stunde flöten geht.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.2019 20:43 von fatabbot.
Zitat
Marienfelde
Zitat
TomB
[www.maz-online.de]

Es werden wohl 3 Varianten der S-Bahn nach Rangsdorf geprüft ("eingleisig, eingeschränkt zweigleisig und vollständig zweigleisig")

Ärgerlich finde ich immer die in unserem Land leider nicht unübliche "sektorale Herangehensweise". Bei der ja gerade erst neu errichteten Eisenbahnüberfuhrung in Dahlewitz ist eine Berücksichtigung der S-Bahn jedenfalls nicht erkennbar.

"Seitens DB Netz wurde angedeutet, dass es zwischen Rangsdorf und Dahlewitz zu einer gewissen Verschwenkung der Dresdener Bahn (Fernbahn) auf die Ostseite kommen wird, um Freiflächen für die S-Bahn zu gewinnen. Möglicherweise muss von der DB AG zusätzlich auch in geringem Umfang Grunderwerb durchgeführt werden."

Dies ist der Seite der "Bürgerinitiative für eine S-Bahnanbindung Rangsdorf (BISAR e.V.), hier noch ein Link: [www.bisar.de]

Ja, unglaublich. Ebenfalls dort: "Die S-Bahntrasse selbst wird in etwas höherer Lage als die parallele Fernbahn angeordnet werden müssen, um der darunter liegenden Straße nicht noch einmal eine andere Gradiente (Gefälle) zu geben."

Der gleiche Planungsfehler wegen akuter Kurzsichtigkeit passierte in Lichtenrade beim Ersatz des Bahnübergangs Wolziger Zeile. Ein zweites S-Bahngleis ist dort nicht nur baulich vorbereitet, sondern wird sogar vorsätzlich verbaut, indem man die westliche Rampe genau in dessen Verlauf baut. Man muss ja nicht gleich Vorleistungen in Beton bauen, aber zumindest (so wie "früher") in den Planungen mal eine gestrichelte Linie für ein perspektivisch nötiges zweites S-Bahn-Gleis vorsehen. Passiert aber nicht, weil "kein Auftrag", "keine Verantwortung", und was man dann sonst noch so hört, nachdem ich z.B. den DB-Projektleiter für den Wiederaufbau der Dresdener Bahn darauf angesprochen hatte.

Viele Grüße
André
Zitat
TomB
[www.maz-online.de]

Es werden wohl 3 Varianten der S-Bahn nach Rangsdorf geprüft ("eingleisig, eingeschränkt zweigleisig und vollständig zweigleisig")

Danke für die Information!

Aber eine Bitte: könnte man bitte Themen zum Eisenbahnverkehr, namentlich im Berliner Raum
bitte in eigenen (oder in passenden schon bestehenden) Threads diskutieren?
Solche Themen haben doch einen erwartbaren größeren Diskussionsbedarf.

Und diesen Thread hier kompakt für Informationen zu lokalen (Bus)Verkehren in Brandenburg belassen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.02.2019 11:17 von Global Fisch.
Ich habe gleich drei Kurzmeldungen parat:

Zum einen wurde wohl wieder mal das Seil der Fähre F1 zwischen Hermannswerder und auf dem Kiewitt in Potsdam durchtrennt. Ein Berufsschiff hat es wohl durchtrennt, weshalb die Fähre bis Anfang März nicht mehr fahren wird. Auf der Linie 694 von der Halbinsel zum Hauptbahnhof wird es einzelne Verstärker geben.
[www.maz-online.de]

In Brandenburg a.d. Havel wird es Donnerstagfrüh einen Warnsteik geben, in der Zeit fährt bei den VBBR absolut gar nichts. Betroffen ist der Tram - und Stadtbusverkehr (inkl. diverser Verbindungen in die Umliegenden Orte wie Gollwitz oder Kirchmöser).
Sowohl die Geschäftsführung der VBBR wie die Lokalpolitiker loben Verdi sogar, da sie diesmal die Ferienzeit für einen Streik gewählt haben und diesen mit ausreichend Vorlauf angekündigt haben.
[www.maz-online.de]

Die MAZ hat sich bei Regiobus PM über dessen Pläne für das laufende Jahr erkundigt. Es werden sieben neue Hochflurbusse von Mercedes-Benz für den Hof Bad Belzig angeschafft, die entsprechend im Hohen Fläming eingesetzt werden sollen. Vor allem auf längeren Strecken, sowie auf der Linie 586, die den Schülerverkehr von Bad Belzig nach Niemegk abdeckt, sollen sie verwendet werden. Weiter soll auf der Bad Belziger Stadtlinie 590 mehr Platz für Menschen mit Rollator geschaffen werden, weil die Nachfrage aus dem Personenkreis sehr hoch ist und viele deswegen auch nicht mitgenommen werden konnten. Die Stadtlinie hat weiterhin starken Zulauf (2018: 63760 Fahrgäste, +30% ggü. 2012), zuletzt wurden deswegen die Kleinbusse gegen 12 Meter Stadtbusse ausgetauscht.
Die Busfahrer sollen sämtliche relevante Informationen künftig per Tablet erhalten, was der besseren Übersicht dient.
Weiter wird es weiterhin Aktions - und Bewerbertage für potenzielle neue Fahrer geben, der nächste ist am 16.02 auf dem Betriebshof Werder.
Von neuen Fahrern werden weitere Verbesserungen im Liniennetz abhängen, wie der Plusbus von Beelitz nach Werder oder weitere Taktverdichtungen im TKS Netz.
[www.maz-online.de]
Zitat
Marc1
Ich habe gleich drei Kurzmeldungen parat:

(...) Es werden sieben neue Hochflurbusse von Mercedes-Benz für den Hof Bad Belzig angeschafft, die entsprechend im Hohen Fläming eingesetzt werden sollen. Vor allem auf längeren Strecken, sowie auf der Linie 586, die den Schülerverkehr von Bad Belzig nach Niemegk abdeckt, sollen sie verwendet werden. (...)

Öhm...das ist aber keine Kurzmeldung aus diesem Jahr, oder?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Doch, im Link ist zu lesen, dass die Busse im Mai kommen, es sind sieben, die zusätzlich zu den bestehenden kommen werden.
Ich weiß, dass auf der Burgenlinie schon neuere Hochflurbusse eingesetzt werden, weshalb ich die Verwunderung verstehen kann.
Für reine Schulverkehrslinien, meinetwegen (obgleich diese heutzutage für jedermann freigegeben sind und es natürlich auch mobilitätseingeschränkte Schüler gibt), aber etwas befremdlich finde ich dieses Vorgehen schon. Dass von manchen Verkehrsunternehmen 'ne Menge abverlangt wird oder es aus anderen Gründen nur schwerlich umzusetzen ist, einen durchgehend barrierefreien ÖPNV anzubieten - geschenkt. Aber im Rahmen einer Neuanschaffung auf Hochflurwagen zu setzen halte ich für falsch.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Sehe ich genauso, bisher hielt ich das o.g. Unternehmen für einen Vorreiter beim barrierefreien Überlandverkehr.
Allerdings ticken leider viele Unternehmen ähnlich. In der Uckermark, wie auch in Dahme-Spreewald wurden in den letzten Jahren einige neue Hochflurbusse beschafft.
Auf der anderen Seite sehe ich im Havelland so gut wie gar keine Hochflurbusse mehr und wenn dann vor allem bei Subunternehmen. Im Landkreis Oberhavel will man nur noch vier Stück haben, die optimalerweise nur noch an Schultagen fahren und im Barnim beschränken sich die Busse auf dem Bereich Bad Freienwalde und vereinzelt auch Eberswalde, wobei die Hochflurbusse hier tlw. sehr alt sind. Hier kann man gespannt sein, was danach kommen wird.

Ich kann grundsätzlich verstehen, wenn man ein paar komfortable Reisebusse als Reserve haben will, die sonst für Reisen oder Tagesausflüge verwendet werden, was für viele Unternehmen ebenso ein wichtiges Standbein zu sein scheint.
Aber grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass barrierefreier Überlandverkehr grundsätzlich möglich ist, was in vielen anderen Regionen zu sehen ist und umso weniger verstehe ich entsprechende Neuanschaffungen.
Ich habe Regiobus direkt gefragt und die MAZ hat scheinbar schlecht recherchiert oder zugehört. Die Antwort kam vom Geschäftsführer persönlich:

Sehr geehrter Herr ???,

bedauerlicherweise hat die MAZ in diesem wichtigen Punkt einiges durcheinandergebracht – wir bemühen uns zur Stunde gerade um Richtigstellung.
Im Mai 2019 werden die letzten 7 Hochbodenbusse der regiobus durch niederflurige Neufahrzeuge CITARO ersetzt. Dabei werden schon Busse mit Hublift ersetzt die formal als Barrierefrei gelten.
Damit ist unser Fuhrpark in Mitte 2019 – damit weit vor Pflichttermin- zu 100% ECHT niederflurig!
Ich bedauere die schlechte Info der Presse und hoffe auf baldige Korrektur.
Danke für Ihre Nachfrage.

Mit freundlichem Gruß

Hans-J. Hennig
Diplom-Verkehrsingenieur
Geschäftsführer
Oha, und das bei so einem wesentlichen Punkt, bei dem die Aussage nicht verwässert oder nur durcheinander gebracht wird, sondern schlicht einen komplett gegenteiligen Fakt kreiert. Und wir werden sicherlich nicht die einzigen gewesen sein, die sich daran gestoßen haben. Vielen Dank für's Nachhaken!

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
In Zeuthen wird seit Anfang des Jahres ein Bürgerbus getestet. Aktuell fährt er vom Bahnhof Zeuthen ins Miersdorfer Zentrum, er fährt werktags am Vormittag und wird wohl gut angenommen. Die Gemeinden Eichwalde und Schulzendorf würden ihn gerne auch bei sich fahren sehen, der Bus wird von der RVS derzeit noch geduldet, obwohl es sich um einen Kleinbus mit 20 Plätzen und festem Fahrplan handelt. Der Bus wurde auf Initiative von den Grünen und der FDP im Ortsbeirat eingeführt, zugleich löst er eine Diskussion über das bestehende Angebot aus. Die Orte seien zum einen nicht gut genug erschlossen, zudem fordert man parteiübergreifend einen 20 Minutentakt auf den Linien 733 (Zeuthen - Schmöckwitz - KW) und 734 (Zeuthen - Schulzendorf - Schönefeld), besser noch gleich in allen berlinnahen Gemeinden, wie es seit Dezember entlang der östlichen S5 der Fall ist. Die RVS teilt dem vorerst eine Absage, man wolle sich an den Landesnahverkehrplan halten.
Man darf gespannt sein, wie sich der Bürgerbus entwickelt und welche Wellen er noch schlagen wird.

Hier ein Link zum Bürgerbus, bei der MAZ findet man zudem, wenn man gezielt sucht, diverse Beiträge zum Bürgerbus

[www.zeuthen.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.02.2019 01:13 von Marc1.
Drei Kurzmeldungen

Anlässlich der anstehenden Landesgartenschau in Wittstock kooperiert die OPR mit der MVVG aus dem Nachbarbundesland. In der Folge wird der Busverkehr der Linie 023 (Wittstock - Röbel) deutlich verstärkt. Fährt heute unter der Woche 2x pro Tag ein Linientaxi als Rufbus (außer Do), soll die Fahrtenzahl während der Laga verdoppelt werden. Sie sollen regulär fahren und natürlich mit normalen Bussen. Am Wochenende sind immerhin 2 Fahrtenpaare vorgesehen, ab Alt-Daber soll der 23er im Zuge der Linie 740 nach Wittstock fahren. Die Zusatzbusse fahren aber nur vom 18.04 bis zum 06.10.
[www.maz-online.de] (mit Bezahlschranke, einfach Titel bei Google eingeben und schon ist sie weg)

Beim Buskonzept für Oranienburg herrscht eine rege Diskussion über die Einführung des Rufbusses auf einem Teil der Linie 805. Während die Wenisckendorfer sich regelrecht dadurch abgehängt fühlen und diesen als Rückschritt sehen, sehen die Planer ihn als guten Kompromiss, der auch schon in viel größeren Orten zum Einsatz komme. Man solle den Rufbus nicht dämonisieren. Die Anwohner und Politiker sehen vor allem die lange Anmeldezeit von bis 90 Minuten vor Abfahrt sehr kritisch, wie soll man da Spontannutzer ansprechen? Der Rufbus sei für entvölkerte Regionen gedacht, nicht für stark wachsende Regionen wie Oranienburg inkl. seiner Ortsteile.
Ungeklärt bleibt weiterhin die Anbindung des Germendorfer Tiergartens. Am Schönsten wäre es für den Betreiber, wenn die Linie 824 (Oranienburg - Hennigsdorf) oder zumindest ein Teil der Fahrten einen Schlenker über den Tierpark macht, was die Planer aufgrund diverser Zwangspunkte an beiden Enden ablehnen. Sie wäre eher für einen separaten Shuttle vom Bahnhof Oranienburg. Der Betreiber hat sich derweil aus Bayern eine Kutsche besorgt, die er testweise als Shuttle einsetzen möchte, ein Entgegenkommen der Stadt für einen richtigen Linienverkehr erwartet er nicht.
[www.maz-online.de] (mit Bezahlschranke, selbiges wie oben)

Der Start des Kiezbus, der die Fahrten der Linie 806 im Bereich S Hermsdorf - Schildow verdoppeln soll, verzögert sich weiter, da Berlin immer noch nicht einen Standort für eine neue Haltestelle auf dem Fürstendamm festgelegt hat. Scheinbar bekommt der Kiezbus eine leicht veränderte Linienführung ggü. dem 806, wobei es eigentlich so wirkt als ob der Kiezbus zum S Frohnau fahren wird, ich kann keine logische Linienführung zum S Hermsdorf über den Fürstendamm sehen...
[www.maz-online.de] (Ohne Bezahlschranke)
Seit kurzer Zeit ist der Landesnahverkehrsplan Märkisch-Oderland für die Jahre 2020 - 2024 online.
Hier stehen einige interessante Sachen drin:
- deutliche Absage an die U-Bahn nach Altlandsberg ("der Bedarf sei nicht mal in Jahrzehnten zu erkennen")
- man arbeitet an einer Taktverdichtung der S5 erstmal bis Fredersdorf, bis Strausberg wäre es für die Planer aber letztlich am Besten.
- Man regt einen ständigen Halt der RB60 in "Schönfließ-Dorf" an
- neue Buslinie Altlandsberg - Hönow ab kommenden großen Fahrplanwechsel, wobei diese Linie erstmal nur Mo - Fr von 06:00 - 20:00 im 60 Minutentakt fährt. Man behält sich eine (deutliche) Ausweitung des Angebots, vorbehaltlich der Entwicklung der Fahrgastzahlen, vor.
- Drei Plusbusse: 886(Bad Freienwalde - Altranft - Wriezen), welche auf Drängen des VBB (Parallelverker mit der Bahn) mit dem 927 (Strausberg - Wriezen) verknüpft wird, letztere Linie wird, was Linienführung und Takt angeht, angepasst. Zu guter Letzt der 950 (Erkner - Rüdersdorf - Strausberg) wobei der geforderte 20 Minutentakt erstmal nicht kommen wird.
- Ein deutlich verbessertes Angebot gibt es weiter auf den Linien 432 (Fürstenwalde - Müncheberg, sie soll auch am Samstag dann fahren), 883 (Bad Freienwalde - Eberswalde), R931 (Strausberg - Altlandsberg), der Realtion Seelow - Letschin, im Stadtverkehr Strausberg (Nordstadt, Betrieb bis 20:00 vlt. sogar zeitweise alle 30 Minuten) und auch bei der Strausberger Tram, wo werktags bis 22:00 alle 20 Minuten gefahren werden soll.
- Der 20 Minutentakt der S5 (Strausberg - Strausberg Nord) hat zu Fahrgasteinbußen bei der Strausberger Straßenbahn geführt (-12%)
- geprüft wird eine vereinzelte Betriebszeitausweitung bis 24:00 bei ausgewählten Linien entlang der S5 und die Aufwertung der Linien 887 (Bad Freienwalde - Werneuchen) und 951 (Fredersdorf - Rüdersdorf) zum Plusbus, der 887 wird ein paar Verbesserungen erhalten. Zudem wird diese Linie wenn erst in ein paar Jahren richtig aufgewertet, da auf der B158 jahrelange Straßensperrungen anstehen.
- geplant ist die Einführung flächendeckender Rufbussysteme (Oderbruch, um Seelow und Müncheberg herum, östlich von Strausberg)
- man kann sich gut eine neue Linie von Neuenhagen nach Erkner vorstellen, ob diese kommen wird ist unklar
- Die Relation Seelow - Frankfurt(Oder) wird angepasst: Der 969 über Küstrin fährt ganz normal ohne Abweichungen, der 968 wird auf die Relation Seelow - Lebus mit Anschluss an den 969 gekürzt, allerdings wohl ohne das sich an der Fahrtenzahl was ändert.

[www.maerkisch-oderland.de]
Zitat
Marc1
- Der 20 Minutentakt der S5 (Strausberg - Strausberg Nord) hat zu Fahrgasteinbußen bei der Strausberger Straßenbahn geführt (-12%)

Da hätte ich mit höheren Verlusten gerechnet.
Die SRS hat aber wohl schon zuvor deutlich an Nachfrage verloren. 2017 wurde seitens des Betreibers ein Fahrgastverlust von 19% seit 2001 kommuniziert.

Generell finde ich es aber wahnsinnig toll, was sich vor Allem in diesem Landkreis abspielt. Ich hatte kürzlich echt gestutzt als vom 20-Minuten-Takt der Märkischen-S5-Region-Buslinien hier geschrieben wurde, der seit Dezember gilt - das war zuvor vollkommen an mir vorbei gegangen, dass da Linien, die zuvor grundsätzlich stündlich fuhren (was für einige andere Gegenden ja schon Luxus wäre) auf einmal in den HVZen so deutlich aufgestockt wurden.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Laut Twitterkanal BVG-Bus werden nun auch die Linien 380 und 390 erwähnt.
Twitter BVG Bus

Beim 390 bin ich etwas verwundet, denn nur die ersten 2 Fahrten werden von der BBG gefahren, ab ca. 7:00 setzt normalerweise ein BVG-Bus ein. Anscheinend übernimmt hier ein SUB.

Die Linie 162 und 284 werden normalerweise in Mischbetrieb BVG/SUB betrieben, nun stehen diese unter Komplettbetrieb. Anscheinend hat man hier wohl ein paar SUB-Busse aufgetrieben oder es handelt sich hier um eine Falschinformation seitens der BVG.
Sind aber oft nur Sprinter oder andere Busse die nur bis zu 20 Fahrgäste aufnehmen können, bspw. Linie 949.
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