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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
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Alter Köpenicker
Nun kann man sich höchstens noch darüber streiten, ob Neuenhagen, auf das sich der Artikel bezieht, tatsächlich ein Mittelzentrum darstellt.

Man kann sich natürlich über alles streiten. :)

Aber gern!

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Nur hat es im konkreten Fall wenig Sinn, weil Mittelzentren schlicht im Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg festgelegt sind. Neuenhagen und Hoppegarten sind darin als Mittelzentrum in Funktionsteilung definiert.

Interessant, das habe ich noch nicht gewußt. Bislang ging ich davon aus, so ein Mittelzentrum bildet sich durch verschiedene Einflüsse von ganz alleine heraus. Wenn ich mir aber Erkner so ansehe und Neuenhagen oder gar Hoppegarten dagegenhalte, finde ich schon, daß in den beiden letztgenannten Gemeinden eher der Fuchs gute Nacht sagt, als daß sich hier so etwas wie ein Mittelzentrum befinden würde.

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Zur Verlängerung der 87 von Woltersdorf nach Potsdam Erkner: Ich bin nicht so ganz überzeugt, ob sie volkswirtschaftlich sinnvoll ist. Das große Problem ist, dass sie kaum die Einsparung von Busleistungen ermöglichen dürfte (einfach weil 418, 420 und 950 ja Relationen bedienen, die über Woltersdorf hinausgehen), zugleich aber auch nicht so große Fahrgastmengen unterwegs sind, dass sich ein Parallelverkehr von Straßenbahn und Bus rechtfertigen ließe.

Was die bloße Verlängerung bis zum Bf. Erkner angeht, bin ich da ganz bei Dir. Aber wenn schonmal eine Straßenbahn da ist und sie vom Bahnhof weiter entlang der Friedrichstraße und der Gerhart-Hauptmann-Straße nach Neu-Buchhorst geführt wird, wo relativ dichte Besiedlung herrscht, hätte das durchaus seinen Reiz, denke ich. Die Buslinien 418 und 420 könnten dann aufgeteilt werden. Die südlichen Teile könnten zu einer Stadtlinie Erkner zusammengefaßt werden und die nördlichen Teile zu einer Ortslinie Woltersdorf, natürlich unter Einbeziehung des Krankenhauses Rüdersdorf. Als Regionallinie würde ich den 950er gar nicht anfassen, er braucht ja auf dem von der Straßenbahn mitbedienten Abschnitt nicht zu halten - so wird es in Frankfurt auch gehandhabt. Fragt sich nur, wie man die Straßenbahn am besten über die Frankfurter Bahn und das Flakenfließ bringt.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
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J. aus Hakenfelde
Die Hälfte aller Sitzplätze muss frei bleiben UND das Fahrzeug darf höchstens zu 30% besetzt sein (also Sitz- und Stehplätze zusammen).

Ich habe die Tage gesehen, wie affig diese Regelung ausgelegt wird. In Grudziadz fahren zwei Arten von Straßenbahnen: Überwiegend ehemals Krefelder GT8. Diese sind etwa 25 Meter lang und weitestgehend dreireihig bestuhlt, fast immer in Abteilform. Derzeitige Kapazität pro Wagen: 126 Leute. Außerdem gibt es noch Konstal 805Na und Umbauten, jeweils zwei Wagen á 13 Meter, lediglich zweireihig bestuhlt, aber alle Sitze in Fahrtrichtung. Derzeitige Kapazität je Wagen: 40 Leute.

Also im längeren Zug (oder abzüglich des zweiten Fahrerstands und dem Leerraum zwischen den Wagen wenigstens gleich langen Zug) ein Unterschied von über 40 Personen Kapazität. Und das liegt an der Sitzplatzzahl. Nun dürfen im GT8 in einem Viererabteil zwei Leute sich schräg gegenüber sitzen. Das ist ähnlich dicht beieinander, wie man auf zwei hintereinander angeordneten Plätzen im Konstal säße - und da hätte man sich nicht Gesicht zu Gesicht gegenüber!



Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.06.2020 22:39 von Philipp Borchert.

Weißt du zufällig, welches Baujahr dieses Fahrzeug ist?
Die von Krefeld nach Graudenz gegangen Wagen sind aus den Baujahren 1972, 1974 und 1976.

Lässt sich hier nachlesen:
[www.tram-info.de]

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
"Die in Polen weiterhin gültigen Beschränkungen zur Fahrgastanzahl im ÖPNV lassen einen praktikablen und umsetzbaren Betrieb der Linie 983 leider nicht zu."

Weiß man wie diese Beschränkungen lauten und wie der ÖPNV unter solchen Einschränkungen bei den Betrieben mit hohem Fahrgastaufkommen abgewickelt wird?

Natürlich weiß "man" es. ;-)

Bei hohem Fahrgastaufkommen heißt es: Mitfahren verboten und warten, bis ein leeres Fahrzeug kommt.

Die Regelung war innerhalb der ersten Wochen des Lockdowns in Polen (ab ca. 24.3.) noch strikter, es durften nur 50% der Sitzplätze maximal besetzt werden - ohne jegliche Stehplätze. Dies führte zu der absurden Situation, dass in Polen weiterhin weit verbreitete stehplatzoptimierte 30-Meter-Straßenbahnen kaum 15 Leute mitnehmen durften, während mit engen Sitzplätzen vollgestopfte 12-Meter-Überlandbusse deutlich mehr Fahrgäste mitnehmen durften. Diese Regelung wurde ab 18. Mai nach massiven Protesten von Seiten der Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger auf die 30% der zulässigen Gesamtbesetzung (Steh- und Sitzplätze) geändert, wobei nur die Hälfte der Sitzplätze besetzt werden darf.

Laut Regierungsverordnung sollten die Fahrpersonale jeweils diese Regelungen durchsetzen. Die Polizei hatte angekündigt, dass die Personale auch bestraft würden, wenn sie zu viele Fahrgäste mitnehmen. Nach einiger Zeit lenkten die verantwortlichen Polizeibehörden ein, und die Vorgehensweise wurde in der Form geändert, dass die Fahrer bei zu vollen Fahrzeugen und nicht aussteigewilligen Fahrgästen die Polizei zur Hilfe rufen können und diese dann die Regelungen durchsetzt.

Zudem kontrolliert die Polizei oft ÖPNV-Fahrzeuge, auch auf freier Strecke u.s.w. - darüber wurde oft und viel berichtet.
Es gab Berichte, dass zum Beispiel bei zu vollen Überlandbussen sofort ein Teil der Fahrgäste aussteigen und zu Fuß weitergehen musste.

Das Video im Link zeigt ein Beispiel der Polizei aus Zabrze / Oberschlesien, wie auch Busse und Bahnen kontrolliert werden:
[zabrze.slaska.policja.gov.pl]

Ingolf
Nachrichten aus Potsdam:

Vom 29. Juni bis 2. Juli Nachts geteiltes Straßenbahnnetz wegen Gleisbauarbeiten am Hbf. Ein Nord-Netz ab dem Platz der Einheit – und ein Süd-Netz ab Waldstr/Eduard Claudius Straße. Dazwischen SEV.

Desweiteren vermeldet die MAZ das die RegioBus PM seinen Betriebshof in Babelsberg aufgibt und sie auf die Betriebshöfe in Werder/Havel und in einen neuzubauen Betriebshof in Stahnsdorf zurückziehen will.

Der RBB vermeldete gestern den ersten PlusBus ab Nauen nach Spandau. De Linie 663 von Bf Nauen über Havelpark zum Bf Spandau wird zum ersten PlusBus im Havelland
Zitat
Gleisdreiecke
[...]

Der RBB vermeldete gestern den ersten PlusBus ab Nauen nach Spandau. De Linie 663 von Bf Nauen über Havelpark zum Bf Spandau wird zum ersten PlusBus im Havelland

Da hat der RBB dann aber Murks gemeldet. Der Bus fährt Nauen - Wustermark - Dallgow-Döberitz - Havelpark. Also nicht "über", sondern "zum" Havelpark und nicht nach Spandau.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
[deutschebahn.yesspress.com]

Zitat
DB Verkehrsmeldung
Bombenentschärfung in Potsdam am 26. Juni
Von 8 bis 16 Uhr Einschränkungen im Zugverkehr · Hauptbahnhof gesperrt

Am Freitag, 26. Juni, wird in der Potsdamer Innenstadt eine Weltkriegsbombe entschärft. Aus Sicherheitsgründen wird der Hauptbahnhof von ca. 8 bis vsl. 16 Uhr geräumt und gesperrt. Bis 10 Uhr fahren Züge in Potsdam Hbf ohne Halt durch, ab 10 Uhr wird der Zugverkehr eingestellt.

Folgende Linien sind betroffen:

RE 1 Umleitung über Golm
RB 20 Umleitung von/nach Werder (Havel)
RB 21/22 fällt aus zwischen Potsdam Park Sanssouci und Griebnitzsee
RB 22 Umleitung von/nach Potsdam Sanssouci
S7 startet und endet am S-Bahnhof Babelsberg (letzter durchfahrender Zug bis Potsdam Hbf ab Ahrensfelde um 6.41 Uhr, letzter abfahrender Zug ab Potsdam Hbf um 9.14 Uhr)

Ein Busersatzverkehr fährt auf der Strecke:
Golm-Potsdam Park Sanssouci-Potsdam-Charlottenhof

Aktuelle Informationen und Fahrplanänderungen auf www.bahn.de/aktuell.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Interessant ist die morgen fahrende Sonderlinie vom Platz der Einheit zum Johannes Kepler Platz wegen der Bombenentschärfung. Da ist für etliche Stunden Potsdam Nord und Süd nur durch Berlin miteinander verbunden.

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Eisern Union!
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M69
Interessant ist die morgen fahrende Sonderlinie vom Platz der Einheit zum Johannes Kepler Platz wegen der Bombenentschärfung. Da ist für etliche Stunden Potsdam Nord und Süd nur durch Berlin miteinander verbunden.

Warum? Wird das Potdamer Busnetz komplett eingestellt?

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Nein. Aber innerhalb Potsdams kommt man vom Platz der Einheit nicht in die Waldstadt oder zum Stern, da beide Havelbrücken gesperrt werden und damit Potsdam zweigeteilt ist.
Die meisten Buslinien fahren normal nur eben nicht vom Hauptbahnhof.

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Eisern Union!
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M69
Nein. Aber innerhalb Potsdams kommt man vom Platz der Einheit nicht in die Waldstadt oder zum Stern, da beide Havelbrücken gesperrt werden und damit Potsdam zweigeteilt ist.
Die meisten Buslinien fahren normal nur eben nicht vom Hauptbahnhof.

Alles klar, jetzt hab ich verstanden was du meinst. So wie ich das sehe, ist es aber noch schlimmer, denn die 93-Nord fährt gar nicht. Es gibt also auch keinen halbwegs direkten Weg über Berlin (außer zu Fuß zur Glienicker Brücke).

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay
Zitat
M69
Nein. Aber innerhalb Potsdams kommt man vom Platz der Einheit nicht in die Waldstadt oder zum Stern, da beide Havelbrücken gesperrt werden und damit Potsdam zweigeteilt ist.
Die meisten Buslinien fahren normal nur eben nicht vom Hauptbahnhof.

Alles klar, jetzt hab ich verstanden was du meinst. So wie ich das sehe, ist es aber noch schlimmer, denn die 93-Nord fährt gar nicht. Es gibt also auch keinen halbwegs direkten Weg über Berlin (außer zu Fuß zur Glienicker Brücke).

So wie ich die Fahrplanänderungs-E-Mail verstanden habe, wird die 93-Nord durch diesen SEV ersetzt, der via Berlin fährt und die Haltestellen Glienicker Brücke, Ludwig-Richter-Str., Mangerstr. und Schiffbauergasse/Berliner Str. der 93 bedient. Statt Platz der Einheit/Bildungsforum wird Platz der Einheit/West angefahren. Fehlen also nur Holzmarktstraße und Burgstraße/Klinikum – diese beiden Haltestellen liegen aber im Sperrkreis und können somit sowieso nicht genutzt werden.
Also, gegen die Sperrkreiseinstellungen: Um 10 Uhr war die Humboldt Brücke noch voll in Betrieb. Es standen und saßen am Runde nur jede Menge Leute in gelben Westen rum. Nur war abbiegen in die Innenstadt nicht möglich, gerade aus am nördlichen Rand vorbei.
Für den RE SEV war in der Gegend nichts aufzutreiben, da stand in Golm ein Bus aus Südhessen, aber um 9 Uhr der RE 1 aus Brandenburg fuhr noch durch Potsdam durch, genau wie der IC nur wenige Minuten früher.
Na um 8 Uhr sollte doch die Evakuierung beginnen, aber Humboldtbrücke noch offen sein und der ÖPNV fast normal mit ausfallenden Halten verkehren.

Erst nach Beendigung der Evakuierung ab ca.(!) 10 Uhr galt dann der strenge Sperrkreis. Und wahrscheinlich gab es noch renitente Leute, die ihre Häuser noch nicht verlassen haben, weswegem die Humboldtbrücke noch frei war.
Auch wenn es nur im weiteren Sinne Brandenburg ist:

[www.mzk-gorzow.com.pl]

Zitat
MZK Gorzów
Die Straßenbahnlinie Nr. 1 Wieprzyce - Silwana wird am 2. Juli gestartet. Die Wiederaufnahme der Straßenbahnlinie ist für ~ 12.00 Uhr geplant:
Die erste Route in Richtung Silwana vom Endpunkt Wieprzyce fährt um 12:22 Uhr ab, während vom Endpunkt Silwana in Richtung Wieprzyce um 12:57 Uhr weitere Straßenbahnlinien gemäß dem verfügbaren Fahrplan fahren.
Aus diesem Grund wird die Ersatzbuskommunikation der T1-Linie am 2. Juli unterbrochen, sobald die Straßenbahnfahrt gestartet wird, was bedeutet, dass sie am 2. Juli bis ca. 13:00 Uhr betrieben wird.
Auch am 2. Juli dieses Jahres. Der T2-Fahrplan wird angepasst, indem die Häufigkeit der Route von der aktuellen Frequenz alle 12 Minuten den ganzen Tag auf die Frequenz an Wochentagen alle 8 Minuten morgens und nachmittags sowie alle 12 Minuten in der Zwischenspitze und alle 15 Minuten abends sowie samstags geändert wird , Sonntag und Heiliger auf der Häufigkeit alle 15 Minuten jeden Tag.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Ich mach mal den Henning: Wie meinst Du das? Neumark?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Ich mach mal den Henning: Wie meinst Du das? Neumark?

Da stimmt ja das Muster nun überhaupt nicht. Deine Frage hätte lauten müssen: Warum ist das Deiner Meinung nach nur im weiteren Sinne Brandenburg?


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Für unzureichend hält der Regionalverband Potsdam-Mittelmark des Deutschen Bahnkundenverbands die Nachtverbindungen zwischen Potsdam und Berlin unterhalb der Woche. "Zwischen den S-Bahnen" um 0.41 und 4.01 gebe es keine ernstzunehmenden Verbindungen.

Angeregt wird die Einrichtung einer der S 7 folgenden schnellen Nachtbuslinie mindestens bis zum (Berliner) Hauptbahnhof bzw. zum Alex, hier noch ein Link für Interessierte: [www.lok-report.de]
Zitat
Marienfelde
Für unzureichend hält der Regionalverband Potsdam-Mittelmark des Deutschen Bahnkundenverbands die Nachtverbindungen zwischen Potsdam und Berlin unterhalb der Woche. "Zwischen den S-Bahnen" um 0.41 und 4.01 gebe es keine ernstzunehmenden Verbindungen.

Angeregt wird die Einrichtung einer der S 7 folgenden schnellen Nachtbuslinie mindestens bis zum (Berliner) Hauptbahnhof bzw. zum Alex, hier noch ein Link für Interessierte: [www.lok-report.de]

Also 1,5 Stunden finde ich schon ok für eine Nachtverbindung. Ich nehme mal an, das Erreichen des Anschlussbusses in Nikolassee dürfte einigermaßen sicher sein. Ansonsten war der durchgehende M48 Potsdam - Alexanderplatz früher natürlich noch attraktiver.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.2020 21:56 von Bumsi.
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