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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
VBB Pressemitteilung

i2030 Projekt Berlin-Spandau – Nauen: Finanzierung von weiteren Planungen für Schienenausbau gesichert



Danke!

Aber eine Bitte:

Könnte man bitte solche Themen, die den Eisenbahnverkehr im Berliner Umland oder gar wie hier sogar mit direktem Berlinbezug nicht besser in einem eigenen Thread diskutieren?

Hier ist doch mit einigen Diskussionen zu rechnen, und so ein Sammelthread möge doch bitte auch für Meldungen zu Bussen in Elbe-Elster lesbar bleiben. Danke.

Tante Edith sagte mir gerade: den Thread haben wir schon:

bahninfo-forum

Aber gilt m.E. generell für alle Diskussionen zu RB/RE rund um Berlin: besser nicht hier.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.2020 18:33 von Global Fisch.
Die Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming dünnt das Angebot im peripheren Raum aus.

Quelle: [www.vtf-online.de]

Offiziell soll eine Baustelle daran Schuld sein (mit Verlaub eine dumme Ausrede), die Änderungen im Einzelnen:

Linie 753 Luckenwalde - Kloster-Zinna - Jüterbog

Der Wochenendverkehr wird ersatzlos eingestellt, verwiesen wird auf den Rufbus Niederer Fläming. Ich muss zugeben, dass es mich sehr überrascht. Trotz des Parallelverkehrs zum Regionalverkehr, hatte ich selten weniger als 10 Fahrgäste am Wochenende gesehen, was für ländliche Verhältnisse gut ist.


Linie 754 Jüterbog - Dahme

Der Wochenendverkehr wird ersatzlos eingestellt, verwiesen wird auf den Rufbus Niederer Fläming. Dahme ist an Wochenenden ohne Voranmeldung nur noch aus Richtung Luckau erreichbar.


Linie 759 Jüterbog - Altes Lager

Die Linie wird nicht mehr über Jüterbog, Bahnhof geführt. Eine Maßnahme die ich auf dem ersten Blick, aufgrund der guten Anschlüsse von/nach Berlin, absolut nicht verstehen kann.
Aufgrund des 60 Minutentaktes schien mir die Linie eine halbwegs gute Pendlerlinie zu sein.
Bei meinen Besuchen war die Linie vergleichsweise gut besetzt (10 - 20 Fahrgäste an Ferientagen).

Linie 794 Blankenfelde - Mahlow

Entfall einzelner Fahrten, die teilweise Kopplung mit der Linie 600 nach Teltow über Großbeeren entfällt. Hier kann ich mir vorstellen, dass es eine Maßnahme im Hinblick auf die Verlängerung des 600 nach Waßmannsdorf ist. ABER: Die Anschlüsse zwischen den ehemals gekoppelten Fahrten sind mit Verlaub unter aller Sau und alles andere als attraktiv, es gibt hier leider nur sehr wenige Ausnahmen.

Zum Rufbus Niederer Fläming:
Er ist an Sich eine nette Sache: Verkehrt von 05:30/08:30(WE) bis 21:30 zwischen unzähligen Orten in der Region. Bestellen kann man ihn telefonisch oder online täglich zwischen 05:30 und 17:00. Er muss mit 60 Minuten Vorlauf angemeldet werden.
Allerdings ist ein Komfortzuschlag von 1€/Fahrt zu entrichten, zudem versteckt sich unten der Hinweis "Linientaxi im Einsatz, keine Gruppenanmeldung möglich" was es eben für einen Gruppenausflug oder für örtliche Freundesgruppen sehr unattraktiv macht.

[www.vtf-online.de]

Mal ganz davon abgesehen, dass wir hier auf den o.g. Relationen eine Hürde mehr haben den ÖPNV am Wochenende zu nutzen.

Meiner Meinung nach, will sich die VTF damit vor allem Geld sparen. Die Maßnahme auf dem 759 kann ich absolut nicht nachvollziehen, außer dass diese Pendler abschreckt.
Hier warte ich demnächst auf die weitere Ausdünnung der Linie mit Verweis auf den Rufbus.

Die Einstellung des Wochenendverkehrs wird Fahrgäste nur abschrecken, vor allem Ausflügler in der Region.
An Sich finde ich den Rufbus keine verkehrte Idee und auch gar nicht unattraktiv, wenn man den ÖPNV mit anderen Regionen wie Elbe-Elster oder Oberspreewald-Lausitz vergleicht. Allerdings sollte man dennoch auf den Hauptachsen einen regelmäßigen Verkehr anbieten und wenn es nur alle 120 Minuten und mit Kleinbussen ist. Für die Dorf - Stadt Verbindung oder Dorf - Dorf Verbindungen reicht der Rufbus locker aus.
Was soll das für eine Baustelle (nur?) an den Wochenenden in Jüterbog sein, die den Verkehr so massiv behindert?
Wahrscheinlich könnte man genau so gut die Pandemie als Begründung nutzen, wie es ja auch gern anderswo getan wird. Das wäre angesichts der massiven Einnahmeausfälle sogar nachvollziehbar. Eine Baustelle könnte ja höchstens zu großen Umleitungen führen, die mehr Kurse erfordert - die wochenends vielleicht nicht zu stemmen sind.

Dennoch halte ich die Maßnahmen für aus der Zeit gefallen.

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Kaum zu glauben. Ausgerechnet zum Zeitpunkt der "Dankeschön"-Aktion des VBB an den September-Wochenenden stellt die VTF den Wochenendlinienverkehr ein. Und das unter einer Landrätin der Linken.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
TomB
Hier ein Link zu einem schon einige Tage alten Artikel der MOZ
[www.moz.de]

Zitat

...
Geld sei nach Auskunft des Ministeriums auch für andere Projekte zum Ausbau des
Schienenverkehrs derzeit nicht vorhanden. Das gelte für die Verlängerung der S 8
nach Oranienburg und die Wiederherstellung der Heidekrautbahn bis Liebenwalde.

Trotz des angeblich nicht vorhandenen Geldes wurde jetzt eine Voruntersuchung für die Reaktivierung der Strecke von Wensickendorf nach Liebenwalde beauftragt, vermeldet einer der Gesellschafter der Niederbarnimer Eisenbahn: [oranienburg.de]
Gestern habe ich meine erste Erfahrung mit diesem sogenannten Plusbus gemacht und dabei herausgefunden, wie es wohl zu dem Namen kam:
Mittlerweile haben es die Plusbuslinien ja auch in das VBB-Schnellbahnnetz geschafft und gepaart mit den Werbeversprechen fühlte ich mich darin bestärkt, einmal eine Strecke mit dem Bus zurückzulegen - man sieht dabei ja auch mal etwas anderes. Pünktlich mit dem RE3 in Schwedt angekommen, sollte es mit dem Plusbus 403 nach Prenzlau gehen. An der Haltestelle angekommen stellte sich schnell Ernüchterung ein, da die Plusbus-Regeln genauso schwammig zu sein scheinen, wie die für den Metrobus: Der Plusbus fährt vier Minuten vor Ankunft des Zuges ab und der nächste kommt in 116 Minuten. Man hat also ein Plus an Umsteigezeit. Ich schritt also zurück zum Bahnhof und fuhr mit dem Zug nach Prenzlau. Dort sind flinke Hufe angesagt, aber wegen einer geringfügigen Zugverspätung (ca. 10 Minuten) war auch dort der Plusbus schon über alle Berge und ich hätte auch dort 116 Minuten auf den nächsten warten müssen. Ich war begeistert von diesem Angebot, was ich so schnell wohl nicht wieder wahrnehmen werde.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
Jumbo
Zitat
TomB
Hier ein Link zu einem schon einige Tage alten Artikel der MOZ
[www.moz.de]

Zitat

...
Geld sei nach Auskunft des Ministeriums auch für andere Projekte zum Ausbau des
Schienenverkehrs derzeit nicht vorhanden. Das gelte für die Verlängerung der S 8
nach Oranienburg und die Wiederherstellung der Heidekrautbahn bis Liebenwalde.

Trotz des angeblich nicht vorhandenen Geldes wurde jetzt eine Voruntersuchung für die Reaktivierung der Strecke von Wensickendorf nach Liebenwalde beauftragt, vermeldet einer der Gesellschafter der Niederbarnimer Eisenbahn: [oranienburg.de]

0. Vielleicht sollte man die Brandenburger Landesregierung ja spaßhalber fragen, wieviel Geld der Bund dem Land zusätzlich zur Verfügung stellen muß, damit Zugleistungen i.H.v. 100 Mio. € bestellt werden - also die Frage nach der Größe von "V":

100 Mio. € + V (V: Brandenburger "Versickerungszuschlag" für andere sinnvolle Zwecke) = Zugleistungen im SPNV für 100 Mio. €.

1. 3.600 Personen würden durch die Wiederaufnahme des SPNV nach Liebenwalde unmittelbar angeschlossen, diese Angabe finde ich wissenswert.

2. NEB-Chef Detlef Bröcker wird u.a. so zitiert:

" (...) Für den neuen Abschnitt ist mit etwa 5.300 Personenkilometern pro Werktag zu rechnen, für das Gesamtnetz der Heidekrautbahn mit rund 12.000 Personenkilometern pro Werktag.“

Man darf also nicht nur die Fahrgastzahlen auf dem Ast im Auslauf selbst sehen, sondern muß auch die Netzwirkung (die hier den unmittelbaren Fahrgastgewinn auf der zu reaktivierenden Strecke deutlich übersteigt) mitbetrachten - meines Erachtens ein kleiner Wasserschwall auf unsere Propagandamühlen für mehr Eisenbahn,

Marienfelde.
Zitat
Marienfelde
" (...) Für den neuen Abschnitt ist mit etwa 5.300 Personenkilometern pro Werktag zu rechnen, für das Gesamtnetz der Heidekrautbahn mit rund 12.000 Personenkilometern pro Werktag.“

Man darf also nicht nur die Fahrgastzahlen auf dem Ast im Auslauf selbst sehen, sondern muß auch die Netzwirkung (die hier den unmittelbaren Fahrgastgewinn auf der zu reaktivierenden Strecke deutlich übersteigt) mitbetrachten - meines Erachtens ein kleiner Wasserschwall auf unsere Propagandamühlen für mehr Eisenbahn.

Genau, dieser Sachverhalt kommt in Diskussionen gerne mal zu kurz. Leider auch hier im Forum, wenn sich bei Diskussionen zu U-Bahn-Verlängerungen darüber beklagt wird, dass am verlängerten Linienende nicht gleich 100.000 Leute pro Tag mitfahren. Dass die neu gewonnenen Fahrgäste (auch wenn es nur 20.000 sind) jedoch eine längere Strecke mit dieser U-Bahn-Linie zurücklegen und sich somit die Auslastung der Linie auch im weiteren Verlauf und damit die Nutzung in Personen-km erheblich erhöht, wird leider auch hier regelmäßig übersehen (oder bewusst ausgeblendet, weil es nicht zur eigenen Argumentation passt).

Viele Grüße
André
Zitat
Alter Köpenicker
Gestern habe ich meine erste Erfahrung mit diesem sogenannten Plusbus gemacht und dabei herausgefunden, wie es wohl zu dem Namen kam:
Mittlerweile haben es die Plusbuslinien ja auch in das VBB-Schnellbahnnetz geschafft und gepaart mit den Werbeversprechen fühlte ich mich darin bestärkt, einmal eine Strecke mit dem Bus zurückzulegen - man sieht dabei ja auch mal etwas anderes. Pünktlich mit dem RE3 in Schwedt angekommen, sollte es mit dem Plusbus 403 nach Prenzlau gehen. An der Haltestelle angekommen stellte sich schnell Ernüchterung ein, da die Plusbus-Regeln genauso schwammig zu sein scheinen, wie die für den Metrobus: Der Plusbus fährt vier Minuten vor Ankunft des Zuges ab und der nächste kommt in 116 Minuten. Man hat also ein Plus an Umsteigezeit. Ich schritt also zurück zum Bahnhof und fuhr mit dem Zug nach Prenzlau. Dort sind flinke Hufe angesagt, aber wegen einer geringfügigen Zugverspätung (ca. 10 Minuten) war auch dort der Plusbus schon über alle Berge und ich hätte auch dort 116 Minuten auf den nächsten warten müssen. Ich war begeistert von diesem Angebot, was ich so schnell wohl nicht wieder wahrnehmen werde.

Gut, dass du dir deinen Humor behältst! Ich wäre beim zweiten verpassten Anschluss schon sehr frustriert gewesen. Aber sachma...fuhrst du auf Gut Glück zum Anschluss nach Schwedt nach dem Motto: "Vielleicht kommt ja ein Plusbus"? Hast du dir keine Fahrplanauskunft vorab geholt?

*******
Das wird man doch wohl noch schreiben dürfen! ;-)
Die MOZ berichtet:
Straßenbahn 88 - Zehn-Minuten-Takt gibt es erst im Dezember in Schöneiche
Der Start des Zehn-Minuten-Takts der Straßenbahn 88 in Schöneiche im Berufsverkehr und an Schultagen ist verschoben.
[www.moz.de]

Bäderbahn
Zitat
Logital
Zitat
Alter Köpenicker
Gestern habe ich meine erste Erfahrung mit diesem sogenannten Plusbus gemacht und dabei herausgefunden, wie es wohl zu dem Namen kam:
Mittlerweile haben es die Plusbuslinien ja auch in das VBB-Schnellbahnnetz geschafft und gepaart mit den Werbeversprechen fühlte ich mich darin bestärkt, einmal eine Strecke mit dem Bus zurückzulegen - man sieht dabei ja auch mal etwas anderes. Pünktlich mit dem RE3 in Schwedt angekommen, sollte es mit dem Plusbus 403 nach Prenzlau gehen. An der Haltestelle angekommen stellte sich schnell Ernüchterung ein, da die Plusbus-Regeln genauso schwammig zu sein scheinen, wie die für den Metrobus: Der Plusbus fährt vier Minuten vor Ankunft des Zuges ab und der nächste kommt in 116 Minuten. Man hat also ein Plus an Umsteigezeit. Ich schritt also zurück zum Bahnhof und fuhr mit dem Zug nach Prenzlau. Dort sind flinke Hufe angesagt, aber wegen einer geringfügigen Zugverspätung (ca. 10 Minuten) war auch dort der Plusbus schon über alle Berge und ich hätte auch dort 116 Minuten auf den nächsten warten müssen. Ich war begeistert von diesem Angebot, was ich so schnell wohl nicht wieder wahrnehmen werde.

Gut, dass du dir deinen Humor behältst! Ich wäre beim zweiten verpassten Anschluss schon sehr frustriert gewesen. Aber sachma...fuhrst du auf Gut Glück zum Anschluss nach Schwedt nach dem Motto: "Vielleicht kommt ja ein Plusbus"? Hast du dir keine Fahrplanauskunft vorab geholt?

In Schwedt gibt es keinen Anschluss. Warum auch? Der Bus fährt ja "zurück" in die Richtung aus der Fahrgast kommt. Einziger Anschlusspunkt (und damit für das Plusbus-Kriterium ausschlaggebend) ist Prenzlau, wo er theoretisch in beiden Richtungen besteht, da der RE dort im Nullknoten kreuzt. Angesichts der Fahrzeit des Busses ist es schlichtweg unmöglich an beiden Enden Übergänge zu schaffen.

Aus Berlin kommend wäre der sinnvollste Umsteigepunkt wohl Passow - aber da mangelt es ja bisher an einem sinnvollen Taktfahrplan im Regionalzugverkehr. Das dürfte sich erst nach dem Ausbau Berlin - Stettin ändern.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Logital
Aber sachma...fuhrst du auf Gut Glück zum Anschluss nach Schwedt nach dem Motto: "Vielleicht kommt ja ein Plusbus"? Hast du dir keine Fahrplanauskunft vorab geholt?

Nunja, ich wollte nach Schwedt und nach Prenzlau. Unterwegs entdeckte ich im Liniennetz die Plusbusverbindung zwischen beiden Städten und freute mich, nicht wieder über Angermünde fahren zu müssen. Aufgrund dieser Plusbus-Regeln ging ich einfach von einem Anschluß aus - leider weit gefehlt.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
Jay
In Schwedt gibt es keinen Anschluss. Warum auch? Der Bus fährt ja "zurück" in die Richtung aus der Fahrgast kommt.

Ganz so einfach ist es ja nicht. Der Bus Bus bedient doch eine ganz andere Relation, als der Zug. Einem Fahrgast nach Kavelheide beispielsweise ist es ja wohl kaum zuzumuten, erstmal nach Prenzlau zu fahren.

Zitat
Jay
Einziger Anschlusspunkt (und damit für das Plusbus-Kriterium ausschlaggebend) ist Prenzlau, wo er theoretisch in beiden Richtungen besteht, da der RE dort im Nullknoten kreuzt.

Dann sollte man diesen Umstand im Liniennetz auch kenntlich machen, statt die Fahrgäste mit leeren Versprechen zu verprellen.

Zitat
Jay
Angesichts der Fahrzeit des Busses ist es schlichtweg unmöglich an beiden Enden Übergänge zu schaffen.

Das habe ich im Nachhinein auch gesehen. Unter diesen Umständen sollte man diese Plusbus-Geschichte aber doch eher lassen. Ich habe es als ein verlässliches und vor allem intuitiv nutzbares Angebot verstanden, erst recht, seitdem die Linien auch noch Einzug ins Schnellbahnnetz gehalten haben. Wer rechnet denn unter diesen Umständen noch mit 116 Minuten Umsteigezeit? Das können Nicht-Plusbus-Linien auch.


Wobei die Darstellung des RE3 in dieser Abbildung auch irreführend sein kann. Man könnte glatt vermuten, dass der RE3 von Schwedt nach Prenzlau fährt.
Zitat
tramfahrer
Wobei die Darstellung des RE3 in dieser Abbildung auch irreführend sein kann. Man könnte glatt vermuten, dass der RE3 von Schwedt nach Prenzlau fährt.

Man kommt per RE3 sogar ziemlich gut von Schwedt nach Prenzlau.

*******
Das wird man doch wohl noch schreiben dürfen! ;-)
Zitat
Logital
Zitat
tramfahrer
Wobei die Darstellung des RE3 in dieser Abbildung auch irreführend sein kann. Man könnte glatt vermuten, dass der RE3 von Schwedt nach Prenzlau fährt.

Man kommt per RE3 sogar ziemlich gut von Schwedt nach Prenzlau.

Vom Umstieg inklusive Bahnsteigwechsel in Angermünde einmal abgesehen.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
Jay
n Schwedt gibt es keinen Anschluss. Warum auch? Der Bus fährt ja "zurück" in die Richtung aus der Fahrgast kommt. (...) Einziger Anschlusspunkt (und damit für das Plusbus-Kriterium ausschlaggebend) ist Prenzlau, wo er theoretisch in beiden Richtungen besteht, da der RE dort im Nullknoten kreuzt.

Und von Prenzlau geht es mit diesem Bus dann nicht gefühlt erst einmal zurück?

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Jay
In Schwedt gibt es keinen Anschluss. Warum auch? Der Bus fährt ja "zurück" in die Richtung aus der Fahrgast kommt.

Ganz so einfach ist es ja nicht. Der Bus Bus bedient doch eine ganz andere Relation, als der Zug. Einem Fahrgast nach Kavelheide beispielsweise ist es ja wohl kaum zuzumuten, erstmal nach Prenzlau zu fahren.

Zitat
Jay
Einziger Anschlusspunkt (und damit für das Plusbus-Kriterium ausschlaggebend) ist Prenzlau, wo er theoretisch in beiden Richtungen besteht, da der RE dort im Nullknoten kreuzt.

Dann sollte man diesen Umstand im Liniennetz auch kenntlich machen, statt die Fahrgäste mit leeren Versprechen zu verprellen.

Zitat
Jay
Angesichts der Fahrzeit des Busses ist es schlichtweg unmöglich an beiden Enden Übergänge zu schaffen.

Das habe ich im Nachhinein auch gesehen. Unter diesen Umständen sollte man diese Plusbus-Geschichte aber doch eher lassen. Ich habe es als ein verlässliches und vor allem intuitiv nutzbares Angebot verstanden, erst recht, seitdem die Linien auch noch Einzug ins Schnellbahnnetz gehalten haben. Wer rechnet denn unter diesen Umständen noch mit 116 Minuten Umsteigezeit? Das können Nicht-Plusbus-Linien auch.

Aber hätten es nicht auch "nur" 56 Minuten sein können (mit der RB 61 im "anderen" Zweistundentakt)?

Ansonsten denke ich, die Kritik ist absolut gerechtfertigt. Theoretisch ist alles ganz einfach: Ein integraler Taktfahrplan muß her, der die Flächenerschließung (also in der Regel den Autobus) einschließt. Klar: Bei einer z.B. 10 Minuten späteren Abfahrt der Linie 403 in Schwedt platzen die Anschlüsse in Prenzlau.
Noch grundsätzlicher: Wenn man aus verkehrs-, umwelt- und auch sozialpolitischen Gründen das politische Ziel formuliert, den bundesweiten Anteil des ÖV an den (je Einwohner möglichst nicht steigenden) Personenkilometern bis zum Jahr 2030 von 19 auf mindestens 25% zu erhöhen (und den des MIV von 75 auf 67% zu senken), sind ganz außerordentliche Anstrengungen erforderlich.

Im Berlin (West) ausgangs der 1980er Jahre wurde die Halbstadt in lauter kleine Verkehrszellen eingeteilt, dann das Gesamtverkehrsaufkommen zwischen allen diesen Zellen analysiert - und anschließend versucht, daraus ein neues Busnetz ("Busnetz 90") abzuleiten.

So einen Ansatz bräuchte man heute bundesweit. Immerhin gehen die Überlegungen zum Deutschlandtakt - und sicher auch Landesbusnetze, Plusbuslinien usw. schon in die richtige Richtung.
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