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[BLZ] Güter-Tram für Berlin
geschrieben von Tradibahner 
Das Abstellen von Fahrrädern auf dem Gehweg ist ja eigentlich auch verboten, da Fahrzeuge nur am Rand der Fahrbahn abgestellt werden dürfen, sofern es keine Parkplatzregelung gibt. in 2. Spur ginge das mit dem Lastenfahrrad natürlich auch. Das Lastenfahrrad wäre also ebenso illegal nur eben weniger lästig, weil es kleiner als ein Lieferwagen ist.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Florian Schulz
Deutsche-Post- oder PinAG-Briefzusteller, die Briefe und Kleinsendungen ausliefern, müssen genauso bei Wind und Wetter fahren. Ebenso wie all die anderen (teils hauptberuflichen) Fahrradkuriere. In Berlin gibt es sogar eine Pizzeriakette, die ihren Lieferdienst mit Fahrrädern durchführt. Ansonsten ist die Antwort wer die Arbeit machen will, wohl ähnlich wie bei Bestattern, Müllfahrern und Toilettenfrauen: Es wird immer Menschen geben, die sich für Jobs begeistern, die andere ablehnen.

Viele Grüße
Florian Schulz

So lange es nicht mal genug Straßenbahnfahrer für den Liniendienst gibt, braucht man sich über weiters keine Gedanken machen.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Florian Schulz
Deutsche-Post- oder PinAG-Briefzusteller, die Briefe und Kleinsendungen ausliefern, müssen genauso bei Wind und Wetter fahren. Ebenso wie all die anderen (teils hauptberuflichen) Fahrradkuriere. In Berlin gibt es sogar eine Pizzeriakette, die ihren Lieferdienst mit Fahrrädern durchführt. Ansonsten ist die Antwort wer die Arbeit machen will, wohl ähnlich wie bei Bestattern, Müllfahrern und Toilettenfrauen: Es wird immer Menschen geben, die sich für Jobs begeistern, die andere ablehnen.

Viele Grüße
Florian Schulz

So lange es nicht mal genug Straßenbahnfahrer für den Liniendienst gibt, braucht man sich über weiters keine Gedanken machen.

T6JP

Warum nicht? Für Werbefahrten mit Müllbeuteln hat es doch auch gereicht...

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Florian Schulz
Deutsche-Post- oder PinAG-Briefzusteller, die Briefe und Kleinsendungen ausliefern, müssen genauso bei Wind und Wetter fahren. Ebenso wie all die anderen (teils hauptberuflichen) Fahrradkuriere. In Berlin gibt es sogar eine Pizzeriakette, die ihren Lieferdienst mit Fahrrädern durchführt. Ansonsten ist die Antwort wer die Arbeit machen will, wohl ähnlich wie bei Bestattern, Müllfahrern und Toilettenfrauen: Es wird immer Menschen geben, die sich für Jobs begeistern, die andere ablehnen.

Viele Grüße
Florian Schulz

So lange es nicht mal genug Straßenbahnfahrer für den Liniendienst gibt, braucht man sich über weiters keine Gedanken machen.

T6JP

Nun müssen Fahrer von Lastenrädern aber nicht durch den Dienstarzt und Prüfungen durch. Untauglich fürs Lastenrad dürften nur sehr wenige sein.

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Dieser Beitrag ist für Sie kostenlos. Er finanziert sich allein aus der Freizeitspende seines Schreibers.
Zitat
Jay
Zitat
T6Jagdpilot
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Florian Schulz
Deutsche-Post- oder PinAG-Briefzusteller, die Briefe und Kleinsendungen ausliefern, müssen genauso bei Wind und Wetter fahren. Ebenso wie all die anderen (teils hauptberuflichen) Fahrradkuriere. In Berlin gibt es sogar eine Pizzeriakette, die ihren Lieferdienst mit Fahrrädern durchführt. Ansonsten ist die Antwort wer die Arbeit machen will, wohl ähnlich wie bei Bestattern, Müllfahrern und Toilettenfrauen: Es wird immer Menschen geben, die sich für Jobs begeistern, die andere ablehnen.

Viele Grüße
Florian Schulz

So lange es nicht mal genug Straßenbahnfahrer für den Liniendienst gibt, braucht man sich über weiters keine Gedanken machen.

T6JP

Warum nicht? Für Werbefahrten mit Müllbeuteln hat es doch auch gereicht...

Für solchen Firlefanz findet sich immer was,nur nicht für kontinuierlichen Betrieb......

T6JP
Zitat
Logital
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Florian Schulz
Deutsche-Post- oder PinAG-Briefzusteller, die Briefe und Kleinsendungen ausliefern, müssen genauso bei Wind und Wetter fahren. Ebenso wie all die anderen (teils hauptberuflichen) Fahrradkuriere. In Berlin gibt es sogar eine Pizzeriakette, die ihren Lieferdienst mit Fahrrädern durchführt. Ansonsten ist die Antwort wer die Arbeit machen will, wohl ähnlich wie bei Bestattern, Müllfahrern und Toilettenfrauen: Es wird immer Menschen geben, die sich für Jobs begeistern, die andere ablehnen.

Viele Grüße
Florian Schulz

So lange es nicht mal genug Straßenbahnfahrer für den Liniendienst gibt, braucht man sich über weiters keine Gedanken machen.

T6JP

Nun müssen Fahrer von Lastenrädern aber nicht durch den Dienstarzt und Prüfungen durch. Untauglich fürs Lastenrad dürften nur sehr wenige sein.

Nö, aber man kann sich die Phantasterein über die Kleinverteilung ausgehend vom Schienennetz sparen,
wenn die Ware dann doch letztendlich per LKW kommt und nicht mit ner Güterbimmel.
Das wollte ich ausdrücken und nicht die Tauglichkeit von Fahrradkulis.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Logital
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Florian Schulz
Deutsche-Post- oder PinAG-Briefzusteller, die Briefe und Kleinsendungen ausliefern, müssen genauso bei Wind und Wetter fahren. Ebenso wie all die anderen (teils hauptberuflichen) Fahrradkuriere. In Berlin gibt es sogar eine Pizzeriakette, die ihren Lieferdienst mit Fahrrädern durchführt. Ansonsten ist die Antwort wer die Arbeit machen will, wohl ähnlich wie bei Bestattern, Müllfahrern und Toilettenfrauen: Es wird immer Menschen geben, die sich für Jobs begeistern, die andere ablehnen.

Viele Grüße
Florian Schulz

So lange es nicht mal genug Straßenbahnfahrer für den Liniendienst gibt, braucht man sich über weiters keine Gedanken machen.

T6JP

Nun müssen Fahrer von Lastenrädern aber nicht durch den Dienstarzt und Prüfungen durch. Untauglich fürs Lastenrad dürften nur sehr wenige sein.

Nö, aber man kann sich die Phantasterein über die Kleinverteilung ausgehend vom Schienennetz sparen,
wenn die Ware dann doch letztendlich per LKW kommt und nicht mit ner Güterbimmel.
Das wollte ich ausdrücken und nicht die Tauglichkeit von Fahrradkulis.

T6JP
Die Post hat sowas übrigens auch schon gemacht, also mit dem Lieferwagen einen Lastenradkurier beliefert und dieser hat dann die Auslieferung übernommen. Ganz ohne "Modellprojekt" und ohne Straßenbahn, sondern einfach über normale marktwirtschaftliche Aquise... Ich weiß jetzt aber nicht, ob die das immernoch machen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Lopi2000
Nein, die braucht es nicht, da das Logistikkonzept ein anderes ist, das sogar mit weniger Personal auskommen sollte: es gibt deutlich weniger lange Fahrten ohne Zustellung. Bisher schwärmen vom zentralen Depot am Stadtrand zig Kleinlaster aus, die erstmal in die Innenstadt kommen müssen und später auch wieder von dort zurück. Das macht pro Kleinlaster sicher gern mal eine Stunde oder mehr pro Tag aus. Diese Fahrten werden durch die gebündelte Fahrt mit der Straßenbahn ersetzt.

Mit weniger Personal wird da überhaupt nichts auskommen! Es gibt kein zentrales Depot am Stadtrand, sondern mehrere Depots von verschiedenen Unternehmen. DHL gibt es hier im Havelland in Wustermark, Hennigsdorf und Börnicke und ich habe da so meine Zweifel das diese Orte jemals von der Tram von Berlin aus erreicht werden. Zalando in Brieselang und andere bekannte Dienstleister um Umland sind ebefalls nicht per Gütertram erreichbar.
Somit werden dann weiterhin LKW nach Berlin rein fahren um dort neu zu errichtende Umladedepots zu erreichen, was letztendlich wieder mehr Personal bedeutet, denn die Umladung und weitere Sortierung gibts nicht für lau.

Zitat
Lopi2000
Aus den Mikrodepots (wie es eines in der Eberswalder Straße gibt) können dann die Auslieferer die Pakete abholen und an die Haushalte verteilen. Da die Wege von den Mikrodepots zu den Empfängern deutlich kürzer sind, kann dieses auch mehrfach pro Tag angefahren werden und die Kapazität der Auslieferfahrzeuge entsprechend kleiner ausfallen. Vorteil ist auch, dass die kleineren Fahrzeuge während der Auslieferung weniger Platz wegnehmen.

Dazu muß sich trotzdem erstmal Personal finden lassen was diesen Job machen möchte! Weiterhin muß das Gleisnetz der Straßenbahn hergerichtet werden, was Millionen verschlingen und Jahre dauern wird. Dazu müssen neue Fahrzeuge angeschafft und Personal gefunden werden.


Zitat
Lopi2000
Im Ergebnis entsteht mit Sicherheit eine lebenswertere Stadt als es heute der Fall ist. Kleinlaster für die Auslieferung sind zur Zeit eines der größten Hindernisse im Stadtverkehr. Würde man hier konsequent kontrollieren und die Behinderungen einzeln ahnden, wären die Unternehmen hinter den Lieferdiensten binnen Monaten pleite. Selbst bei den sehr moderaten deutschen Bußgeldern ist quasi jeder Halt eines Lieferfahrzeugs in Innenstädten mit 20 Euro ahnungswürdig.

Ganz tolle wirtschaftsfeindliche Einstellung! Es ließen sich auch definierte Ladezonen an Hauptstraßen einrichten und dahingehen kontrollieren, daß dort keine privaten PKW stehen. Notfalls geht das auch mit baulichen Maßnahmen.
In Nebenstraßen ist es zumutbar für motorisierten Verkehr und Radfahrer notfalls anzuhalten und den Gegenverkehr passieren zu lassen bevor ein Lieferfahrzeug überholt werden kann.


Zitat
Lopi2000
Auch in der Müllentsorgung wird man andere Wege gehen müssen. Diese treiben derzeit z.B. in kleineren Wohngebieten die Kosten in die Höhe, da Müllwagen nicht mehr rückwärts fahren sollen. Insofern muss man für jede kleine Wohnsackgasse eine Wendeanlage vorsehen, die so groß ist wie 1-2 ganze Wohngrundstücke.
Es wird also höchste Zeit, die Verkehrsmittel an unsere Städte anzupassen als umgekehrt.

Die Wendeanlage dient auch anderen Fahrzeugen und unsere Städte sind derzeit recht gut an die Bedürfnisse angepasst. Es kann jeder frei wählen was er für ein Verkehrsmittel nutzen möchte. Es gilt nur den Wildwuchs wieder in geordnete Bahnen zu lenken und das geht nur mit mehr Polizei und baulichen Veränderungen und nicht mit Ausgrenzen und Visionen!
Da bin ich sowas von bei Dir...
Wer erzeugt den diesen ganzen Warenverkehr mit den Sprinterklassentransportern und LKW bis in die Stadt-das heutige Konsumverhalten..!!
Da sollte sich jeder der "bequem" im Internet bestellt und sein Zeug binnen 24h haben will, an die eigne Nase fassen!!
Denn er ist es der den ausgebeuteten Lieferwagenfahrer an die eigne Wohnungstür zitiert, und der soll sich dann gefälligst einen Kopf machen,
wo er seine Karre parkt, aber bitteschön nicht auf dem Radweg und auch nicht im im Parkverbot vor meinem Haus usw. usw.
Vielleicht sollte man mal in der Richtung mehr nachdenken als über den imaginären Güterverkehr mit Bimmel,
und ich bin mir sicher das die Invasion der Lastenfahrradkulis neue Diskussionen erzeugt, wenn auf einmal von fünf Diensten diese Karren auf dem Gehweg vorm Haus parken..

T6JP
Da rächt sich jetzt, dass die SRS Meterspur hat...
Bei Berlin denke ich auch eher an die klassische Eisenbahn und die als einzelnes Stumpfgleis wieder anzulegenden Ortsgüterbahnhöfe inkl. Zentralmarkthalle...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Da rächt sich jetzt, dass die SRS Meterspur hat...
Bei Berlin denke ich auch eher an die klassische Eisenbahn und die als einzelnes Stumpfgleis wieder anzulegenden Ortsgüterbahnhöfe inkl. Zentralmarkthalle...

Warum? Das DHL-Zentrallager in Rüderdorf liegt direkt neben den Eisenbahngleisen, hab aber keinen Anschluss. Und der überregionale Warenverkehr dürfte schon in Mengen stattfinden, die auch einen Zug füllen könnten.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Havelländer
Somit werden dann weiterhin LKW nach Berlin rein fahren um dort neu zu errichtende Umladedepots zu erreichen, was letztendlich wieder mehr Personal bedeutet, denn die Umladung und weitere Sortierung gibts nicht für lau.

Natürlich ist die Umladung vom LKW auf die Straßenbahn ein zusätzlicher Schritt, den man langfristig sparen kann, aber dennoch fährt auf diese Weise ein LKW von Rüdersdorf ins Stadtzentrum und nicht 50 Auslieferfahrzeuge. Da die Logistikunternehmen gut vorsortieren, muss auch nicht an jeder Umladestation neu sortiert werden, sondern nur umgeladen.

Zitat
Havelländer
Dazu muß sich trotzdem erstmal Personal finden lassen was diesen Job machen möchte! Weiterhin muß das Gleisnetz der Straßenbahn hergerichtet werden, was Millionen verschlingen und Jahre dauern wird. Dazu müssen neue Fahrzeuge angeschafft und Personal gefunden werden.

Ja, aber es müssen ohnehin Millionen oder gar Milliarden in die Logistik und das Schienennetz investiert werden, warum nicht sinnvoll kombinieren? Wir brauchen dies auch gar nicht weiter ausdiskutieren, die Realität zeigt ja, dass die Logistikbranche an Pilotprojekten mitarbeitet und sich auch in diese Richtung entwickelt.

Zitat
Havelländer
Es ließen sich auch definierte Ladezonen an Hauptstraßen einrichten und dahingehen kontrollieren, daß dort keine privaten PKW stehen. Notfalls geht das auch mit baulichen Maßnahmen.

Diese Ladezonen gibt es im Prenzlauer Berg bereits alle paar hundert Meter. Würden sie genutzt, gäbe es das gleiche Prinzip wie mit Mikrodepots und Lastenrädern nur kleinteiliger und zu Fuß.

Zitat
Havelländer
In Nebenstraßen ist es zumutbar für motorisierten Verkehr und Radfahrer notfalls anzuhalten und den Gegenverkehr passieren zu lassen bevor ein Lieferfahrzeug überholt werden kann.

Nein, es stellt die wirtschaftlichen Interessen eines Unternehmens über die Verkehrssicherheit. Hier sollte schleunigst gegen gesteuert werden. Da es auch anders geht, sollte die sicherere Variante gewählt werden.

Zitat
Havelländer
Die Wendeanlage dient auch anderen Fahrzeugen und unsere Städte sind derzeit recht gut an die Bedürfnisse angepasst. Es kann jeder frei wählen was er für ein Verkehrsmittel nutzen möchte. Es gilt nur den Wildwuchs wieder in geordnete Bahnen zu lenken und das geht nur mit mehr Polizei und baulichen Veränderungen und nicht mit Ausgrenzen und Visionen!

Welche anderen Fahrzeuge benötigen eine 500 qm Wendeschleife in einem Einfamilienhausgebiet mit 10 Häusern?
Zitat
Nemo
Da rächt sich jetzt, dass die SRS Meterspur hat...
Bei Berlin denke ich auch eher an die klassische Eisenbahn und die als einzelnes Stumpfgleis wieder anzulegenden Ortsgüterbahnhöfe inkl. Zentralmarkthalle...

Ja klar, wo die Gelände der meisten einstigen innerstädtischen Güterbahnhöfe auch noch existieren.
Zitat
Lopi2000
Natürlich ist die Umladung vom LKW auf die Straßenbahn ein zusätzlicher Schritt, den man langfristig sparen kann, aber dennoch fährt auf diese Weise ein LKW von Rüdersdorf ins Stadtzentrum und nicht 50 Auslieferfahrzeuge. Da die Logistikunternehmen gut vorsortieren, muss auch nicht an jeder Umladestation neu sortiert werden, sondern nur umgeladen.

Es fahren dann 20 LKW in die einzelnen Umladepunkte in die Stadt und nicht nur 1 LKW. Mach dich von dem Gedanken frei, daß es ein zentrales Umladedepot am Stadtrand mit Straßenbahnanschluß geben wird.
Für die "Microdepots" braucht es Platz für Ausweichstellen, Wendeschleifen, Gleiswechsel usw. denn das Umladen geht nicht zwischen zwei M-Bahn Takten.

Zitat
Lopi2000
Ja, aber es müssen ohnehin Millionen oder gar Milliarden in die Logistik und das Schienennetz investiert werden, warum nicht sinnvoll kombinieren? Wir brauchen dies auch gar nicht weiter ausdiskutieren, die Realität zeigt ja, dass die Logistikbranche an Pilotprojekten mitarbeitet und sich auch in diese Richtung entwickelt.

Sie arbeiten nur mit weil es Fördergelder gibt und diese Spielereien ihnen nichts kosten, vorallem wenn es sich zeigt, daß es nicht geht.

Zitat
Lopi2000
Diese Ladezonen gibt es im Prenzlauer Berg bereits alle paar hundert Meter. Würden sie genutzt, gäbe es das gleiche Prinzip wie mit Mikrodepots und Lastenrädern nur kleinteiliger und zu Fuß.

Prenzlauer Berg ist nicht Berlin, sondern nur ein kleiner Teil davon, auch wenn die Bewohner sich gern als Mittelpunkt der Stadt betrachten.

Zitat
Lopi2000
Nein, es stellt die wirtschaftlichen Interessen eines Unternehmens über die Verkehrssicherheit. Hier sollte schleunigst gegen gesteuert werden. Da es auch anders geht, sollte die sicherere Variante gewählt werden.

Nein stellt es nicht! Für Verkehrssicherheit sind alle Teilnehmer verantwortlich, auch der verpeilte Kampfradler!

Zitat
Lopi2000
Welche anderen Fahrzeuge benötigen eine 500 qm Wendeschleife in einem Einfamilienhausgebiet mit 10 Häusern?

Heizöllieferanten? Ein üblicher Wendekreis hat keinesfalls 500qm und Müllfahrzeuge dürfen durchaus rückwärts fahren, es sollte nur nach Möglichkeit vermieden werden.
Zitat
Lopi2000

Welche anderen Fahrzeuge benötigen eine 500 qm Wendeschleife in einem Einfamilienhausgebiet mit 10 Häusern?

Feuerwehr,Handwerker, Entstördienste von Elektro/Gas/Wasser/Scheisse... Ver-und Entsorgungsunternehmen..es gibt noch mehr als den verpönten DHL GLS UPS usw Lieferant..

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Wer erzeugt den diesen ganzen Warenverkehr mit den Sprinterklassentransportern und LKW bis in die Stadt-das heutige Konsumverhalten..!!
Da sollte sich jeder der "bequem" im Internet bestellt und sein Zeug binnen 24h haben will, an die eigne Nase fassen!!
Denn er ist es der den ausgebeuteten Lieferwagenfahrer an die eigne Wohnungstür zitiert, und der soll sich dann gefälligst einen Kopf machen,
wo er seine Karre parkt, aber bitteschön nicht auf dem Radweg und auch nicht im im Parkverbot vor meinem Haus usw. usw.

Das Zweite-Reihe-Parken halte ich für rücksichtslos und egoistisch. Solche Leute behindern und gefährden andere, um ihre Bequemlichkeit zu haben. Darin gibt es nichts, aber auch gar nichts schön zu reden. So etwas gehört ordentlich abkassiert.

Und wer meint, die Gesellschaft würde so nicht funktionieren, der muss nur mal ein Stück nach Westen gucken, in die Niederlande etwa.

Was die armen ausgebeuten Lieferwagenfahren angeht: natürlich stehen sie unter enormen Druck durch ihre Firmen, verstehe ich. Aber wenn sich das Abkassieren durchgesetzt hat, wird der Spuk schon von selbst verschwinden. Der Markt regelt das. Natürlich gehören (und davon redet auch R2G die ganze Zeit) auch die Einrichtung bestimmte Lieferzonen dazu. Was mögen solche Lieferwagenfahrer kosten? Doch sicher nicht mehr als 30 Euro/h brutto. Selbst wenn sie im Durchschnitt 5 Minuten mehr als jetzt von Lieferzone zum Kunden und 5 Minuten zurück laufen müssen (das wären 300, 400m also schon sehr viel) wären das 5 Euro pro Lieferung. Sollte doch bezahlbar sein, und wenn Kunden statt sich das von Amazon liefern zu lassen, deswegen doch wieder in den nächsten Markt gehen: genau *das* würde doch die Berlin Wirtschaft stärken.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.09.2018 12:15 von Global Fisch.
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Lopi2000
Welche anderen Fahrzeuge benötigen eine 500 qm Wendeschleife in einem Einfamilienhausgebiet mit 10 Häusern?

Feuerwehr,Handwerker, Entstördienste von Elektro/Gas/Wasser/Scheisse... Ver-und Entsorgungsunternehmen..es gibt noch mehr als den verpönten DHL GLS UPS usw Lieferant..

T6JP

Keine von diesen braucht so etwas. Ein Lieferwagen dürfte für all diese Branchen ausreichen, und die alle können auch ein paar Meter problemlos rückwärts fahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.09.2018 12:15 von Global Fisch.
DHL ist vor Jahren schon auf die Idee gekommen Packstationen aufzustellen. Schon die heute existierenden sind sehr gut genutzt.

Aus meiner Sicht sollte das PackstationenNetz noch weiter verdichtet werden und von allem Paketdienstleistern zugänglich sein . Vor diesen Packstationen gehört ein Stellplatz für das Fahrzeug so dass niemand behindert wird.

Die Kosten, die die Paketdienstleister bei Zustellung an Packstationen einsparen müssten sie nun teilweise an die Kunden weitergeben. Die nervige Zustellung zur Wohnungstür mit den Wildparken sollte dann spürbar zurück gehen

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Zitat
Havelländer
Ein üblicher Wendekreis hat keinesfalls 500qm und Müllfahrzeuge dürfen durchaus rückwärts fahren, es sollte nur nach Möglichkeit vermieden werden.

Leider fordern die Genehmigungsbehörden für Bebauungspläne meist, dass dieses "nach Möglichkeit vermeiden" für Neubaugebiete heißt, dass sie so zu planen sind, dass Wendeanlagen 22 Meter Durchmesser haben müssen - inkl. Randflächen kommt man da leicht auf 500 qm, was in einem dicht bebauten Reihenhausgebiet bedeutet, dass zwei Bauplätze entfallen.
Zitat
Logital
DHL ist vor Jahren schon auf die Idee gekommen Packstationen aufzustellen.

Leider oft nicht gut umgesetzt. Während es bei mir im Dorf weder Postamt noch Packstation gibt, befindet sich im Nachbardorf eine Packstation in unmittelbarer Umgebung eines Postamtes, das nur mit dem Nachtbus erreichbar ist.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
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