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Kurzmeldungen im Oktober 2017 [ohne Bilder!]
geschrieben von Harald Tschirner 
Das sollte dann ein Contra zur Straßenbahn sein.
Zitat
der weiße bim
Vielleicht sollte man sich bis zur allgemeinen Einführung der autonom innerstädtisch mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden Fahrzeuge doch mal Gedanken machen, an kritischen Straßenkreuzungen und Haltestellen, an denen nur im Abstand von wenigen Zentimetern schwere Fahrzeuge nicht spurgeführt an Unbeteiligten vorbei rauschen, Anprallschutz oder Leitplanken wie an alten Brückenstützen zu errichten.

Ob das tatsächlich wegen eines Vorfalls möglich ist? Immerhin müssten wir, um eine vergleichbare Sicherheit im restlichen öffentlichen Raum zu bieten, im Grunde Straßen dann gleich wie in deinem Vorschlag mit Leitplanken einzäunen, immerhin kann man von einem Verrückten auch an der Ampel, auf dem Gehweg und vor dem Supermarkt überfahren werden. Es ist mir nicht bekannt, dass an Haltestellen häufiger Unfälle zwischen Kfz und Fußgängern auftreten als anderswo, ich würde auch tendenziell eher das Gegenteil behaupten.

Das wirkungsvollste Mittel zur merkbaren Steigerung der Sicherheit für Fußgänger wäre ein generelles Tempo 30 für den MIV innerhalb von Städten. Wir können jetzt nicht anfangen, die Berührungspunkte von MIV und Fußgängern so auszustatten, dass sich gegen absichtliche Fehlbenutzung gesichert sind und auch den Anprall von beispielsweise 7t schweren Fahrzeugen bei über 100 km/h standhalten. Eher muss sich der Kfz-Verkehr auch ein Stück weit an den restlichen Verkehrsteilnehmern orientieren.

Gegenüber absichtlicher Fehlbenutzung ist man nie gefeit. Sonst müsste man in der Schlussfolgerung Gehwege und Haltestellen auch schusssicher einhausen, immerhin könnte jemand verrücktes auch auf Passanten schießen.
Da ist doch die Idee mit dem Auto, das sich mit Fahne nicht starten lässt viel besser. Kleine Promilleschnüffler in die neue Dieselsoftware einbauen. ;-)

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Irgendwie denke ich bei so einem Fall an die häßlichen Hochbahnsteige aus Stuttgart, Hannover und Westdeutschland.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Arec
Das wirkungsvollste Mittel zur merkbaren Steigerung der Sicherheit für Fußgänger wäre ein generelles Tempo 30 für den MIV innerhalb von Städten.

Ja, in Verbindung mit obligatorischem Tempomat für alle zugelassenen Kraftfahrzeuge, vielleicht mit Ausnahme von Einsatzfahrzeugen von Polizei und Rettungsdiensten. Damit würde man auch gleich überflüssige Überholvorgänge vermeiden und den Schadstoffausstoß auf nie gekannte Werte reduzieren.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Arec
Das wirkungsvollste Mittel zur merkbaren Steigerung der Sicherheit für Fußgänger wäre ein generelles Tempo 30 für den MIV innerhalb von Städten.

Ja, in Verbindung mit obligatorischem Tempomat für alle zugelassenen Kraftfahrzeuge, vielleicht mit Ausnahme von Einsatzfahrzeugen von Polizei und Rettungsdiensten. Damit würde man auch gleich überflüssige Überholvorgänge vermeiden und den Schadstoffausstoß auf nie gekannte Werte reduzieren.

Um Himmelswillen! Das würde ja dem Prinzip "freie Fahrt für freie Bürger" völlig widersprechen! Das geht natürlich nicht!

Beste Grüße
Harald Tschirner
Politik vereinbart mit der BVG,
dass die nächste Busflotte nur gemietet werden soll, damit sie deutlich eher durch Elektrobusse ersetzt werden kann.

Link
Zitat
Flexist
Politik vereinbart mit der BVG,
dass die nächste Busflotte nur gemietet werden soll, damit sie deutlich eher durch Elektrobusse ersetzt werden kann.

Guter Schachzug. Gemietete Busse sind schon mal wesentlich teurer als gut ausgelastete eigene.
Damit wird der Kostenunterschied zu den Batteriebussen etwas kleiner. Trotzdem erhöht das den Druck auf die Fahrpreise, da Busse bislang immer selbst finanziert werden mussten.
Mit den E-Bussen muss sich das ändern, so dass diese über Mittel des Landes und Fördermittel des Bundes und meinetwegen auch der EU beschafft werden.

Außerdem werden bereits Stellen für die Schaffung der Batteriebus-Infrastruktur ausgeschrieben: [bewerbungen.bvg.de];
Wer davon was versteht, sollte sich bewerben.

so long

Mario
Zitat
Flexist
Politik vereinbart mit der BVG,
dass die nächste Busflotte nur gemietet werden soll, damit sie deutlich eher durch Elektrobusse ersetzt werden kann.

Link

Nicht "die nächste Busflotte" sondern "etwa 70 Busse, die mindestens 15 Jahre alt sind" und nur Abgasnorm 3 erfüllen.

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Zitat
der weiße bim
Zitat
T6Jagdpilot
Allerdings frage ich mich dann, warum man die ausgebauten DG nicht per LKW nach Britz bringt
und den Wagenkasten solange auf dem Hebestand lässt und/oder auf Untersetzböcke stellt...

Die Frage kann ich dir beantworten. Es gibt hinterm Hauptbahnhof nur eine einzige Stelle, an der die Deckenhöhe eine solche Hubhöhe der mobilen Hebeböcke gestattet, dass man die Drehgestelle darunter vor ziehen kann. Das ist exakt die Montageöffnung.
Man bekommt die Drehgestelle nur raus, solange der Wagen angehoben ist. Den angehobenen Wagenkasten kann man nicht bewegen. Ohne Tauschgestelle geht nichts. Und ja, da hätte man vielleicht etwas eher dran denken können. Davor haben Leute gewarnt, die nichts zu sagen haben. Diese ewigen Besserwisser, die alle mutigen unternehmerischen Entscheidungen kritisieren ... ;-)

Hm. Wagen anheben, Drehgestelle lösen, Wagen irgendwo mal kurz oben hinstellen, alte DG raus, neue DG rein, Wagen wieder reinheben, Drehgestelle wieder fest machen, rumrangieren, selbe Prozedur mit dem anderen Teil. Also machbar wäre es zumindest theoretisch, oder?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.10.2017 21:20 von gt670dn.
Warum so kompliziert und den ganzen Wagen rausheben?
Neue Drehgestelle rein
Wagen auf die Hebeböcke & alte Drehgestelle lösen & neue Drehgestelle unter den Wagen
Wagen beiseite, alte Drehgestelle unter Wartungsöffnung, alte Drehgestelle raus

Bäderbahn
Heute durfte ich also mal erleben, wie es und warum es zu sogenannten Polizeieinsätzen bei der S-Bahn kommt. Heute Abend, 17:30 Uhr, Bahnhof Friedrichstraße unten (S1, S2, S25), Verkehr wieder einmal unregelmäßig und verspätet, Bahnsteig schwarz vor Leuten. In Gesundbrunnen wurde die Tür nicht freigemacht, darum gebeten diese doch bitte für die aussteigenden Fahrgäste auf voller Breite frei zu machen, gab es nur den Kommentar, "es ist doch Platz". Dann wurde gerempelt, und schon wurde der angerempelte Gewalttätig und griff dem Rempler am Kragen. Gewalt unter Fahrgästen durch übervolle Züge. Ich wollte den Zug schon stehen lassen und die Bpol heran holen lassen, und schon hätte die S-Bahn die nächsten Ausfälle, an denen ja dritte schuld sind. Aber warum? Weil die S-Bahn nicht die bestellte Leistung erbringen kann bzw. erbringen möchte. Eigentlich sollte man ja bemüht sein, den Fahrplan nach einer Störung schnellst möglich wieder in die Reihe bringen, aber dafür spart man sich ja lieber das Personal und die Fahrzeuge, und kann hinterher behaupten, an über 80% der Störungen sind die Fahrgäste schuld, aber das der Auslöser unter Umständen die S-Bahn selbst ist, wird ja gern unterschlagen.
Da passt es gut, das die S-Bahn das Firmen-Battle bei Radio Berlin 88,8 heute morgen gegen die BVG verloren hat. Sehr hochtrabend der Herr Speier: [www.radioberlin.de]

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Also dass Fahrgäste verärgert sind, mag in diesem Fall die Schuld der S-Bahn sein (wobei ich als regelmäßiger S2-Nutzer der Meinung bin, dass die Linien da unten recht stabil fahren und die geschilderte Situation eher die Ausnahme ist). Aber daran, dass wer die Fassung verliert und handgreiflich wird hat nur genau derjenige Schuld, vielleicht noch seine Eltern (obgleich man irgendwann auch selbst zu denken beginnen sollte).

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Ist klar, das du immer schön der S-Bahn zur Seite springst, ich fahre einmal S-Bahn, wobei es vom Hackeschen Markt nach Friedrichstrasse (oben) trotz mehrerer Störungen funktionierte, war es im Tunnel genau das Gegenteil, obwohl für dort keine Störungen gemeldet waren, eine S2 statt nach Buch mit +11 (laut RIS) nur bis Nordbahnhof, eine S1 und S25 noch davor, und, wie ich schon schrieb, Friedrichstrasse (unten) schwarz vor Leuten, auch mussten unterwegs nach Gesundbrunnen Fahrgäste zurück bleiben. Und auch die S1 nach Oranienburg sammelte durch die längeren Aufenthalte Verspätungen an, wodurch es noch unregelmäßiger wurde. Da frage ich mich noch, oder eigentlich dich, was da noch zuverlässig ist. Nochmal, Stadtbahn hat trotz gemeldet vorheriger Störungen annehmbar, aber der Tunnel, für dem es keine bei Twitter gemeldeten Störungen gab, hat natürlich nicht funktioniert. Und da hat man das eigentliche Problem, man nutzt ein Verkehrsmittel einmal, macht negative Erfahrungen, und dann nie wieder S-Bahn Berlin. Und hier natürlich noch weniger Verständnis, weil es für den Tunnel keine gemeldete Störung gab. Nicht mal jetzt steht nix über den Tunnel bei Twitter, solch eine Desinformation verärgert den einmaligen Fahrgast umso mehr. In Hackeschen Markt hatte ich mich drauf eingestellt, aber im Tunnel eigentlich nicht. Und die S2 nach Buch in der HVZ schon in Nordbahnhof enden zu lassen ist ja schon sehr frech, ja die hohe Verspätung, aber, da gibt es noch Blankenburg? Und kommt mir bitte jetzt keiner mit S41/S42. Wer weiß, ob da wirklich alle Umläufe führen, auf der S45 fehlt(e) auch mal wieder ein Umlauf. Früher war die S-Bahn flexibler und irgendwie leistungsfähiger.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Seit heute gibt es eine Bewegung bei der Typzuteilung einer Straßenbahnlinie:
Auf der Linie M2 sind nun werktags F8Z auf fünf der elf Umläufe planmäßig vorgesehen, die anderen, darunter die Nachtverkehrskurse bleiben (vorerst?) F6Z. Heute waren schon drei oder vier F8Z auf der Linie M2 unterwegs. Die Taktung bleibt wie gehabt.
Offensichtlich sieht man hier einen dringenderen Bedarf für größere Fahrzeuge als auf der M10.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.10.2017 23:07 von der weiße bim.
Zitat
Tradibahner
Auf der S45 fehlt(e) auch mal wieder ein Umlauf.

Ich weiß ja nicht genau, wann Du gefahren bist, aber ein Umlauf der S45 wurde heute spontan (erst ab Adlershof oder so so geschildert und am Bahnsteig so angekündigt) als S46 nach Königs Wusterhausen geführt, um eine ausgefallene S46 zu ersetzen. Ab Königs Wusterhausen fuhr sie dann als S46 zurück, aber nur bis Bundesplatz, daher dachte ich eigentlich, dass der Umlauf wieder auf die S45 ging. Muss aber natürlich nicht so gewesen sein.
Zitat
Tradibahner
Ist klar, das du immer schön der S-Bahn zur Seite springst, ich fahre einmal S-Bahn (...)

Ja, das scheint der Grund für unsere vollkommen unterschiedlichen Erfahrungen zu sein. In den allermeisten Fällen sind die Nord-Süd-Linien dort, wo ich sie nutze, regelmäßig unterwegs. Die S25 hat des Öfteren mal 'n Schlag weg, das bekomme ich durchaus mit. Aber die S2 macht mir selten Probleme. Als Gradmesser der aktuellen Betriebsstabilität dient mir auch stets die Anschlusssituation an der Bornholmer Straße. Wenn sich sogar S2 und S85 treffen, scheint's zu laufen.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
VBB/HVV
Zitat
Tradibahner
Auf der S45 fehlt(e) auch mal wieder ein Umlauf.

Ich weiß ja nicht genau, wann Du gefahren bist, aber ein Umlauf der S45 wurde heute spontan (erst ab Adlershof oder so so geschildert und am Bahnsteig so angekündigt) als S46 nach Königs Wusterhausen geführt, um eine ausgefallene S46 zu ersetzen. Ab Königs Wusterhausen fuhr sie dann als S46 zurück, aber nur bis Bundesplatz, daher dachte ich eigentlich, dass der Umlauf wieder auf die S45 ging. Muss aber natürlich nicht so gewesen sein.

Einfach mal diesen Kanal studieren, und, die S-Bahn verschweigt meist auch diese Ausfälle, warum nur, ähnlich, wie vorhin im Tunnel, man ist selbst schuld, und will sich das nicht eingestehen. [twitter.com]

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
der weiße bim

Offensichtlich sieht man hier einen dringenderen Bedarf für größere Fahrzeuge als auf der M10.

Tja, ist der Ruf bei Touristen erstmal ruiniert, fährt man völlig ungeniert.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Und wieder machst du dir es ziemlich einfach, wie immer. Die Sbahn ist also schuld an körperlichen Übergriffen?! Egal, ob eine Bahn fünf Minuten oder eine Stunde zu spät kommt....das rechtfertigt keine Handgreiflichkeiten!!! Und was die Türen angeht....die sind auch durch Menschen zugestellt, wenn der Zug keine Verspätung hat, weil viele es aus welchen Gründen auch immer vermeiden, ins Wageninnere durchzugehen.
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