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S21 - Aktueller Stand der Arbeiten (ab Oktober 2017)
geschrieben von klausberlin 
Ich möchte daran erinnern, dass die zeitaufwändigsten Bauwerke, die Kunstbauten (von der Tunneldecke unter der Minna-Cauer-Straße abgesehen) im Wesentlichen fertiggestellt sind. Leit und Sicherungstechnik sowie der Gleisbau gehen vergleichsweise schnell vonstatten. Ich wüsste gerne, warum die Aussage, dass Anfang nächsten Jahres mit dem Gleisbau begonnen werden soll, ein Rätsel sein soll und diese mindestens fünf Monate bis dahin nicht ausreichen sollen um Erdarbeiten von der Länge zweier S-Bahnhöfe auszuführen.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
micha774
Da gerade ein Beitrag im rbb lief, die Frage was eigentlich fahrplantechnisch geplant ist zw. Südkreuz-Jungfernheide/Gesundbrunnen?
Beide Strecken alle 10min?
Und wieviel Fahrzeuge sind eingeplant?

Aktuelles ist nicht bekannt. Im Rahmen der (uralten) Kosten-Nutzen-Untersuchung hatte das Konzept S1 (mit zwei Zuggruppen) über Hauptbahnhof und S85 BER -- Ostring -- Hauptbahnhof -- Zehlendorf für den östlichen Schenkel des Gleisdreiecks den besten Faktor. Von Westhafen her erinnere ich mich nur an eine S46 bis Potsdamer Platz. Allerdings ist m.E. alles überholt: Man kann davon ausgehen, dass die Gartenfeldbahn zum Hauptbahnhof geführt wird. Ob zusätzlich zur S46 oder anstatt ihrer, keine Ahnung. Die Auswirkung der Auskopplung der S8 auf den laufenden Ringbahnvertrag ist gegenwärtig nicht veröffentlicht.
Zitat
Florian Schulz
Ich wüsste gerne, warum die Aussage, dass Anfang nächsten Jahres mit dem Gleisbau begonnen werden soll, ein Rätsel sein soll und diese mindestens fünf Monate bis dahin nicht ausreichen sollen um Erdarbeiten von der Länge zweier S-Bahnhöfe auszuführen.

Bitte lies meinen Beitrag in Ruhe, ggf. hilft auch Zitieren. Den Beginn des Dammbaus zu Anfang kommenden Jahres habe ich nirgendwo in Frage gestellt. Stattdessen schrieb ich:

Zitat
andre_de
Wie auf der S21 bei dem derzeitigen Baufortschritts-Tempo in reichlich einem Jahr dort Züge fahren sollen, ist mir ein Rätsel.
Zitat
andre_de
Zitat
Florian Schulz
Ich wüsste gerne, warum die Aussage, dass Anfang nächsten Jahres mit dem Gleisbau begonnen werden soll, ein Rätsel sein soll und diese mindestens fünf Monate bis dahin nicht ausreichen sollen um Erdarbeiten von der Länge zweier S-Bahnhöfe auszuführen.

Bitte lies meinen Beitrag in Ruhe, ggf. hilft auch Zitieren. Den Beginn des Dammbaus zu Anfang kommenden Jahres habe ich nirgendwo in Frage gestellt. Stattdessen schrieb ich:

Zitat
andre_de
Wie auf der S21 bei dem derzeitigen Baufortschritts-Tempo in reichlich einem Jahr dort Züge fahren sollen, ist mir ein Rätsel.

Nun, du hast eine Liste der Dinge präsentiert, die noch erledigt werden müssen und bei denen du Bedenken angemeldet hast, ob sie in einem Jahr zu schaffen seien. Für die beiden ersten Punkte lässt sich dank des Medienbeitrags ein Zeithorizont festmachen.

Wenn der Leser nachvollziehen möchte wo deine Bedenken liegen, würde uns eine Aufschlüsselung der Einzelposten bezogen auf ihren Zeithorizont sicher voranbringen.

Also, das Zeitfenster für den Dammbau beträgt mindestens ein halbes Jahr. Das erachte ich als ausreichend. Welche der verbleibenden Posten würden eine Eröffnung nun gefährden?

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
Florian Schulz
Zitat
andre_de
Zitat
Florian Schulz
Ich wüsste gerne, warum die Aussage, dass Anfang nächsten Jahres mit dem Gleisbau begonnen werden soll, ein Rätsel sein soll und diese mindestens fünf Monate bis dahin nicht ausreichen sollen um Erdarbeiten von der Länge zweier S-Bahnhöfe auszuführen.

Bitte lies meinen Beitrag in Ruhe, ggf. hilft auch Zitieren. Den Beginn des Dammbaus zu Anfang kommenden Jahres habe ich nirgendwo in Frage gestellt. Stattdessen schrieb ich:

Zitat
andre_de
Wie auf der S21 bei dem derzeitigen Baufortschritts-Tempo in reichlich einem Jahr dort Züge fahren sollen, ist mir ein Rätsel.

Nun, du hast eine Liste der Dinge präsentiert, die noch erledigt werden müssen und bei denen du Bedenken angemeldet hast, ob sie in einem Jahr zu schaffen seien. Für die beiden ersten Punkte lässt sich dank des Medienbeitrags ein Zeithorizont festmachen.

Wenn der Leser nachvollziehen möchte wo deine Bedenken liegen, würde uns eine Aufschlüsselung der Einzelposten bezogen auf ihren Zeithorizont sicher voranbringen.

Also, das Zeitfenster für den Dammbau beträgt mindestens ein halbes Jahr. Das erachte ich als ausreichend. Welche der verbleibenden Posten würden eine Eröffnung nun gefährden?

Na alle Posten nach "der Damm geschüttet werden". Es ist ja nicht so, dass dort morgen mit dem Dammbau begonnen wird. Und selbst wenn dieser bis Anfang kommenden Jahres fertig sein sollte, wonach es derzeit nicht aussieht: Mir ist keine Stelle in Deutschland bekannt, wo innerhalb eines dreiviertel Jahres eine komplett neue Hauptbahnstrecke ab Planum bis zum betriebsfähigen Zustand entstanden ist. Das ist ja hier keine Modelleisenbahn ;-) Aber natürlich steht es Dir frei, an eine Streckeneröffnung im nächsten Jahr zu glauben. So wie es mir frei steht, dies anzuzweifeln. Darüber zu diskutieren, ist weitgehend müßig. Wir werden sehen, wann dort der erste Zug mit Fahrgästen fährt...
Hallo,

eine aktuelle Galerie gibt einen Überblick über alle Bau- und Nicht-Bau-Aktivitäten entlang der Strecke. Während es mit der eigentlichen Station am Hauptbahnhof nun gut voran geht, herrscht weiter nördlich wie schon diskutiert weiter Baustillstand und Gemütlichkeit.

https://www.baustellen-doku.info/berlin_neubau_s-bahn_s21/20200723/

Viele Grüße
André
Zitat

"andre_de" am 5.8.2020 um 1.48 Uhr:

eine aktuelle Galerie gibt einen Überblick über alle Bau- und Nicht-Bau-Aktivitäten entlang der Strecke.

Vielen Dank! Unglaublich, auf welchen Wegen Du schon wieder die Materie gut erklärende Bilder erstellt hast. Und auch, wenn offizielle (und nicht offizielle) Stellen Optimismus bezüglich irgendwelcher Inbetriebnahmetermine verbreiten, ich teile Deine Skepsis darüber (bei offiziellen Stellen gehört "Klappern" zum Handwerk ;-)).

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
./.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.2020 06:17 von krickstadt.
Gestern habe ich beim vorbeifahren gesehen das am Bahnhof Wedding jetzt neben den Teilen für die Weichen noch zusätzliche Betonschwellen für die Weichen abgestellt worden sind.
An der Unterführung am Bahnhof Westhafen waren ein Bagger und mehrer Bauarbeiter damit beschäftigt Sand zu verteilen.
Ein großartige und echt umfangreiche, detailierte Bilderserie. Finde die wirklich interessant und gut gemacht.

In live war mir nie so richtig bewusst, welch provisorischen Charakter die Straße am Nordufer hat. Sie wirkt schon sehr wie eine bauseitige Umgehungsstraße, die bald wieder abgetragen wird. Andererseits hat die wilde Böschung sicher auch etwas gutes für das Stadtklima, da dort schlussendlich eine nette Pflanzenvielfalt entstehen könnte. Da würde ja passen sollte es das Himmelbeet doch noch zum Mettmannplatz schaffen.

Auch sehr interessant is zu sehen, wie groß die Baugrube für den Rest der Station ist. Die geht ja wirklich ganz schön weit nach Süden. Muss die Provisorische Zwischenwand eigentlich erst abgetragen werden, ehe die Tunneldecke dort final verfüllt werden kann?
Zitat
andre_de
Während es mit der eigentlichen Station am Hauptbahnhof nun gut voran geht, herrscht weiter nördlich wie schon diskutiert weiter Baustillstand und Gemütlichkeit.

Als man sich im Februar (das erste mal) über den Tunnelverlauf für den 2. Bauabschnitt geeinigt hat, hieß es in der Presseerklärung der Bahn u.a.:

Zitat

Nach der Bewertung auf Basis einer Nutzen-Kosten-Analyse soll ein zusätzlicher Halt an der Perleberger Brücke bestellt werden. Damit kein Verzug im Gesamtprojekt auftritt, hat sich die Senatsverwaltung dafür entschieden, bereits jetzt gemeinsam mit der Deutschen Bahn Vorsorgemaßnahmen für diese neue Station in der Europacity einzuleiten.

[sbahn.berlin]

Könnten diese "Vorsorgemaßnahmen", die man jetzt neuerdings durchführen will (sofern es denn überhaupt welche gibt, die über die bereits in der Planfeststellung enthaltenen Maßnahmen hinausgehen), evtl. der Grund sein, wieso die Arbeiten im nördlichen Baufeld derzeit ruhen?

~ Mariosch
Zitat
andre_de
Hallo,

eine aktuelle Galerie gibt einen Überblick über alle Bau- und Nicht-Bau-Aktivitäten entlang der Strecke. Während es mit der eigentlichen Station am Hauptbahnhof nun gut voran geht, herrscht weiter nördlich wie schon diskutiert weiter Baustillstand und Gemütlichkeit.

https://www.baustellen-doku.info/berlin_neubau_s-bahn_s21/20200723/

Viele Grüße
André

Vielen Dank für deine Bilder. Auch ich teile deine Skepsis.

Das erste Bild ist toll geworden. Das Schiff in Anmutung eines Wales vor dem Bahntower passt perfekt zum Eindruck, dass die Bahn behäbig und langsam agiert, passend zur S21-Baustelle.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
Mariosch
Könnten diese "Vorsorgemaßnahmen", die man jetzt neuerdings durchführen will (sofern es denn überhaupt welche gibt, die über die bereits in der Planfeststellung enthaltenen Maßnahmen hinausgehen), evtl. der Grund sein, wieso die Arbeiten im nördlichen Baufeld derzeit ruhen?

Davon gehe ich nicht aus. Die nächsten ausstehenden Arbeiten wären ja die Erdbauarbeiten für die beiden Dämme. Diese befinden sich weit entfernt von der geplanten Station Perleberger Brücke, haben mit möglichen Vorleistungen also nichts zu tun. Vielmehr sieht es für mich danach aus, dass sich die Leitungsarbeiten verzögert haben bzw. die jetzt noch laufenden viel zu spät begonnen wurden. Diverse andere Leitungen im Bereich der Tegeler Straße wurden ja bereits vor langer Zeit umverlegt. Solange diese Arbeiten dort laufen, kann die Straße nicht zurückgebaut und der Bahndamm nicht aufgebaut werden. Daran hängt dann alles weitere.

Viele Grüße
André
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