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S21 - Aktueller Stand der Arbeiten (ab Oktober 2017)
geschrieben von klausberlin 
Am trüben Samstag:

Da kommt se naus


Da fährt se nauf.


Da fehlt noch was Sand.

Heidekraut zum Hauptbahnhof


Ich hab ja doch ein Handy, aber bin noch sehr ungeschickt. Mir fehlt leider noch die Heide-Cloud. Aber es wird schon werden. Einen langen Marsch entlang des Ausziehgleises des Hamburger- u. Lehrter Güterbahnhofs habe ich auch gemacht. Ja, ja, ich weiß, streng verboten. Aber ein Tipp fürs Wochenende. ;-)

Heidekraut zum Hauptbahnhof



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.02.2022 11:05 von Heidekraut.
Hochinteressante Bilder, danke!

Auf was für einen Untergrund liegen da die Gleise? Das sieht irgendwie nicht aus wie normaler Schotter, der eine Teil ist ocker.
Zitat
Slighter
Hochinteressante Bilder, danke!

Auf was für einen Untergrund liegen da die Gleise? Das sieht irgendwie nicht aus wie normaler Schotter, der eine Teil ist ocker.

Doch, das ist normaler Schotter. Nur unterschiedlicher Steinbruch oder ggf. einer davon aufbereitet. Siehe hier aus der Nähe, Bild 12:

https://www.baustellen-doku.info/berlin_neubau_s-bahn_s21/20211031/

(In dem Zusammenhang wieder mal bemerkenswert ist der "rasante" Fortschritt während der letzten 3 Monate.)

Viele Grüße
André
Neue Entwicklung unter der Stadtbahnbrücke: es entsteht ein merkwürdiger Hochbau, für den ich keine Erklärung habe. Hat jemand eine Idee? Und in der Riesenbadewanne rechts ist plötzlich kein Wasser mehr, dafür wieder sehr viel Sand.


Es ist halt ziemlich schwieriges Terrain unter der Brücke zum Bauen eines Tiefbahnhofs. Ich vermute, dass es statische Gründe hat, wenn man die Wanne provisorisch wieder mit Sand füllt. Der Hochbau könne auch dem Abfang der Brücke dienen?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Hallo,

die DB hat zwei Dokumente zum dritten Bauabschnitt veröffentlicht:

https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/berlin-s21 (dort unter "Downloads")

Viele Grüße
André
Zitat aus der S21-Präsentation: "Ein potenzieller Freihaltebereich für die Potsdamer Stammbahn als Regionalbahnlösung wird in der Planung bereits berücksichtigt"

Klingt nicht sehr weitsichtig geplant. Es müssen ja nicht unbedingt "Vorratsbauten" für die Stammbahn eingeplant werden, aber zumindest die neu zu erstellenden Brückenbauwerke usw. sollten eine nachträgliche Einbindung der Stammbahn ohne große Nachbesserungen ermöglichen. "Potentielles Freihalten" kann alles bedeuten, unter Umständen sogar, ach, da bauen wir ein Unterwerk, Stellwerk oder sonstwas hin, kann man ja später schnell vesetzen, wir bauen erst mal so. Nach dem Motto: Mit der Stammbahn kann sich die nächste Generation von Bauingenieuren befassen.

Der Bereich für den S-Bahnbahnhof Berlin Hbf (tief) wurde seinerzeit ja auch "potentiell freigehalten". Was diese Vorgehensweise bedeutet, kann man ja im Moment live erleben. Geht alles, kostet aber und dauert länger.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2022 21:05 von Jim Knopf vom Niederrhein.
Zitat

"Jim Knopf vom Niederrhein am 4.3.2022 um 18.45 Uhr:

[...] Es müssen ja nicht unbedingt "Vorratsbauten" für die Stammbahn eingeplant werden, aber zumindest die neu zu erstellenden Brückenbauwerke usw. sollten eine nachträgliche Einbindung der Stammbahn ohne große Nachbesserungen ermöglichen. [...]

Die Vorratsbauten der Stammbahn existieren größtenteils bereits. Die Ausfädelung aus dem Fernbahntunnel würde westlich der neu zu bauenden S21-Brücken herauskommen, der Platz für ein Gleis Stammbahn westlich der S1 ist ebenfalls da. Nur beim kleinen Wannseebahntunnel ist vermutlich ein Neubau nötig, der aber mit der Planung der Cheruskerkurve abgestimmt werden muss (sofern diese in der Bauphase 3b überhaupt kommt).

Auf meinen Webseiten findest Du z. Bsp. ein Holzmodell aus dem Jahr 1993, auf dem alle entsprechenden Planungen schon einmal dargestellt worden sind:


(Webseite mit Beschreibung der eingekreisten Bereiche)


Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
der Platz für ein Gleis Stammbahn westlich der S1 ist ebenfalls da.
Wobei - zumindest lt. der Trassierungsstudie aus der Ausschreibung der Planungsleistung von Sept. 2019 - wohl zwei Gleise für die Stammbahn berücksichtigt werden.

Ganz schlau werde ich aus der Trassierungsstudie nicht, denn es sieht aus als würde die zwei heute bereits existierenden Brücken westlich der S1 da noch ein Stück weiter nach Westen verschoben - nur weiß ich beim Blick auf Google Maps nicht genau, wie das gehen soll (aber vielleicht lassen sich die Gleisachsen dort auch noch näher zusammenschieben, wenn ein gemeinsamer Brückenträger für beide Gleise benutzt wird?)

Zitat
krickstadt
Nur beim kleinen Wannseebahntunnel ist vermutlich ein Neubau nötig, der aber mit der Planung der Cheruskerkurve abgestimmt werden muss (sofern diese in der Bauphase 3b überhaupt kommt).
Gut möglich - Bestandteil der aktuell ausgeschriebenen Planungsleistung ist dieser Teil wohl nicht, in der Trassierungsstudie jedenfalls endet die Freihaltung für die Stammbahn an der Langenscheidtbrücke und geht dort in Bestandsgleise über.

Zitat
krickstadt
Auf meinen Webseiten findest Du z. Bsp. ein Holzmodell aus dem Jahr 1993, auf dem alle entsprechenden Planungen schon einmal dargestellt worden sind
Das Problem dieses Holzmodels war doch aber, dass die tatsächliche Ausführung am Ende davon abwich, oder? Der Tunnelmund (2) ist im Holzmodel meiner Meinung nach viel näher an der U2 Brücke als heute realisiert - was auch bedeuten müßte, dass das Überwerfungsbauwerk der S21 über die Fernbahn ganz anders ausfallen müßte.
An dieser Stelle werde ich aus der Trassierungsstudie leider auch nicht so recht schlau, da ich als Laie leider nicht interpretieren kann, ob in den Plänen irgendwelche Höhenangaben zu den Gleisachsen enthalten sind.

Die Stammbahn sollte das aber auch nicht tangieren, die Einfädelung bleibt laut Trassierungsstudie westlich aller neuen Bauwerke.

Inwieweit diese Trassierungsstudie überhaupt zutreffend ist (oder ob das im Rahmen der Planung alles über den Haufen geworfen wird) weiß ich allerdings nicht.

~ Mariosch
Zitat
Mariosch
Die Stammbahn sollte das aber auch nicht tangieren, die Einfädelung bleibt laut Trassierungsstudie westlich aller neuen Bauwerke.

Ah, ja, stimmt.
----

Was ist denn mit dem 2. BA ? Vor zwei Jahren hatte man sich doch über die Trassierung geeinigt. Zitat Tagesspiegel 8.01.2020: "S21-Tunnel rückt weg vom Reichstag -
Nach zwei Jahren Blockade durch den Bundestag gibt es eine Lösung für den S-Bahn-Tunnel unter dem Reichstagsgebäude".

Was ist denn der Stand der Dinge ? Jetzt, nach weiteren 2 Jahren ?
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Zitat
Mariosch
Die Stammbahn sollte das aber auch nicht tangieren, die Einfädelung bleibt laut Trassierungsstudie westlich aller neuen Bauwerke.

Ah, ja, stimmt.
----

Was ist denn mit dem 2. BA ? Vor zwei Jahren hatte man sich doch über die Trassierung geeinigt. Zitat Tagesspiegel 8.01.2020: "S21-Tunnel rückt weg vom Reichstag -
Nach zwei Jahren Blockade durch den Bundestag gibt es eine Lösung für den S-Bahn-Tunnel unter dem Reichstagsgebäude".

Was ist denn der Stand der Dinge ? Jetzt, nach weiteren 2 Jahren ?

Die Entwurfsplanung ist auf der Zielgeraden. Die Trassierung finde ich allerdings ... abenteuerlich. wegen diverser Zwangspunkte ging es aber wohl nicht anders. Mit etwas Glück sollten Mitte 2022 die Ergebnisse vorliegen, bestenfalls 2026 Baubeginn sein.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Was ist denn mit dem 2. BA ?

Die Entwurfsplanung ist auf der Zielgeraden. Die Trassierung finde ich allerdings ... abenteuerlich. wegen diverser Zwangspunkte ging es aber wohl nicht anders. Mit etwas Glück sollten Mitte 2022 die Ergebnisse vorliegen, bestenfalls 2026 Baubeginn sein.

Was ist abenteuerlich ? Kleinste Radien mit 30 km/h ? Berg- und Talfahrt ? Die wievielte Variante kommt denn jetzt ?
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Was ist abenteuerlich ? Kleinste Radien mit 30 km/h ? Berg- und Talfahrt ? Die wievielte Variante kommt denn jetzt ?

Gewöhne Dir bitte an, Satzzeichen ohne vorherige Leerstelle zu setzen. Vielen Dank.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
andre_de
Hallo,

die DB hat zwei Dokumente zum dritten Bauabschnitt veröffentlicht:

https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/berlin-s21 (dort unter "Downloads")

Viele Grüße
André


Danke für den Link, André (und an alle für die bisherige informative Diskussion).

Mal ein Nebenaspekt, weil im Gleisdreieckpark zwei Verkehrsinfrastrukturplanungen aufeinander treffen, die mir mal wieder kaum oder gar nicht koordiniert scheinen.
Der Gleisdreieckpark ist schon heute eine zentrale Schnittstelle wichtiger Radrouten und wird heute schon gut genutzt. Künftig werden hier weitere Verbindungen im Radvorrangnetz entlang führen bzw. bestehende Strecken aufgewertet. So die Planung. Als Hintergrund: Das Radvorrangnetz soll den Kern der künftig stadtweiten Fahrradinfrastruktur bilden, ist also dafür von zentraler Bedeutung.

Gleichzeitig spielen Radinfrastruktur und Planungen in den verlinkten DB-Dokumenten quasi keine Rolle. Lediglich einmal wird Bezug auf den Radverkehr und auf etwaige Flächen-/Zielkonflikte genommen und zwar im "Handzettel", Nr. 7:

Zitat
Handzettel Fragen und Antworten zur S 21 (Berlin), 3. Bauabschnitt im Rahmen der digitalen Informationsveranstaltung vom 21. Januar 2022 (Stand Januar 2022), S. 4, Nr. 7

Die Generalszug-Brücke (im Bereich zwischen Bülowstraße und Gneisenaustraße,
Anm. d. Red.) ist in der Planung mit zu berücksichtigen und auch bei zukünftigen
Planungen der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klima-
schutz mit einzubeziehen.


Die Trassierung der S21 ist aufgrund der zahlreichen Randbedingungen äußerst kom-
plex. Zudem muss der Standort des neu zu errichtenden Gleichrichterunterwerks
Yorckstraße bei einer möglichen Radwegeführung berücksichtigt werden. Bei der aktu-
ell vom Land Berlin bei der DB beauftragten Planung haben die S21 sowie der Nord-
Süd-Radweg durch den Park Priorität.

Zunächst: Die Antwort scheint mir überhaupt nicht zur Frage zu passen. Gefragt wird nach einer Ost-West-Verbindung (s. Skizze von mir unten im Beitrag). In der Antwort wird eine Nord-Süd-Verbindung erwähnt. Die gleichfalls erwähnte Yorckstraße verläuft rund 400m weiter südlich parallel zur in der Frage erwähnten geplanten Querung/Brücke. Beides hat damit nichts zu tun.

Näheres zur geplanten Radquerung ist im schlussendlich Ende letzten Jahres festgelegten und veröffentlichten Radverkehrsplan festgehalten.
In der Anlage 1.1 des Radverkehrsplans wird diese Querung in der "Liste wichtiger Streckenneubauten" unter Nr. 10 aufgeführt - als eine von gerade mal berlinweit 18 wichtigen Streckenneubauten im Vorrangnetz. Lt. dieser Liste soll hier eine "leistungsfähige Querung der Bahngleise für direkte Verbindung zwischen Bülowstraße und Hornstraße" entstehen.

Das müsste doch aber mit den S21-Planungen abgestimmt werden. Wenn ich es richtig verstehe, soll die S21 fast auf Höhe der fraglichen Radquerung oberirdisch in einem Flyover über dem bestehenden viergleisigen Bahntrog geführt werden!? Und darüber müsste dann noch der Radweg? Oder schließt sich beides - Radbrücke im Vorrangnetz und S21 (und ggf. Ausfädelung Stammbahn) - aus? Hat das schon mal jemand zusammen betrachtet?

Alles in allem: Mir scheint, hier findet keine Kommunikation oder gegenseitige Berücksichtigung der Planungen statt, obwohl es in beiden Fällen um Verkehrsinfrastruktur von gleichermaßen stadtweiter Bedeutung geht.


In folgendem Ausschnitt aus der OpenRailwayMap, in der auch schon S21-Planungen eingetragen sind, habe ich grob die geplante Radroute zur Veranschaulichung in rot skizziert. (Nebenbei: Ob die in OSM eingetragenen S21-Streckenführung so sinnvoll ist, sei hier mal außer Acht gelassen.)


Hallo, guten Tag!

Ich habe in Youtube ein Video gefunden, dass ca. eine halbe Minute den Baustand nähe Heidestraße der S21 vom (Februar) jetzigen Jahres zeigt. In einer Führerstandsmitfahrt: https://youtu.be/A9WDQE4JKvE?t=165. Die Stelle kommt ca. ab der 45. Sekunde nach der zweiten Minute.

Danke an jenige, für das Machen der Fotos! Ich freue mich schon, auf neue Fotos.
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