Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Umbau S-Bahnhof Warschauer Straße - Bauzeitraum ab 10/2017
geschrieben von manuelberlin 
...möglicherweise spielt auch die Höhe eine Rolle...die Last muss ja auch angeschlagen werden und die Blöcke aus ihrer Mulde gehoben werden(!)
Zitat
manuelberlin

Die Frage ist jetzt, wie man diese Teile herausbekommt. Der Teleskoplader, der auf dem untenstehenden Foto zu sehen ist, ist bereits der schwerste dieser Baureihe (Merlo Roto 60.24 MCSS). Laut Datenblatt hebt er 6000 kg bei 5 Meter Ausladung (ab Fahrzeugmittelachse gemessen), der komplett eingezogene Ausleger plus die Lastaufnahme im Bild entsprechen bereits 4,5 Metern Ausladung. 4.000 kg trägt er noch bei einer Ausladung von 8 Metern ab Fahrzeugmittelachse.

Ich würde schätzen, dass dies zumindest bei den hinteren Betonteilen zu wenig ist. Vielleicht kann man noch die Aufstellfläche beispielsweise durch Stahlplatten auf den Gleisbereich erweitern, um näher heranzukommen. Oder der Teleskoplader dient nur zum Verladen der übrigen Kranteile, und für die Ballastblöcke wird noch schwereres Gerät herangeschafft.

Eine Vermutung von mir: Der Bahnsteig hat ja westlich noch keine Kante, da besteht ja die Möglichkeit eine Rampe zu schütten und dann mit dem Teleskoplader von der Seite arbeiten zu lassen. Einen Grund muß es ja haben, daß an der Stelle der Bahnsteig noch nicht gepflastert wurde.
Notfalls mit Presslufthammer und Schweißbrenner...
Ich denke nicht das man so plant, daß am Ende man die Gewichte nur mit Preßlufthammer entfernen kann.

Übrigens sind die Gewichte verschwunden. Dafür steht an der Stelle zwei Baustromanschlüsse.
Zitat
Bd2001
Ich denke nicht das man so plant, daß am Ende man die Gewichte nur mit Preßlufthammer entfernen kann.

Übrigens sind die Gewichte verschwunden. Dafür steht an der Stelle zwei Baustromanschlüsse.

Wenn man da jetzt den Aufzug mit Fundament etc. einbauen und den Bahnsteig fertigstellen möchte, macht Baustrom zum Betrieb diverser Werkzeugmaschinen durchaus Sinn... :-)

Ich nehme übrigens auch an, dass man die Gewichte mittels Zweiwegebaggers oder Rottenkranwagens abtransportierte. Diese Teile werden ja möglichst oft wiederverwendet.

Viele Grüße
Arnd
Hallo zusammen,

nun ging der Aushub der Ballastgewichte so schnell, dass wir es doch alle verpasst haben.

Wie zuerst murkelpurkel denke ich inzwischen auch, dass ein Zweiwegebagger eine wesentliche Rolle gespielt hat. Der Platz oberhalb der obersten Teile hat wohl doch ausgereicht, um diese an einen Kranhaken anzuschlagen. Man täuscht sich da wahrscheinlich beim Blick von schräg oben.

Gestern (im Sinne von Dienstag, 4. September) war auf dem Webcambild vormittags auch ein Mobilkran zu sehen. Unklar ist, ob und welche Rolle er bei der Aktion gespielt hat. Möglicherweise wurden damit die Betonteile verladen, nachdem sie mit dem Zweiwegebagger hervorgeholt worden waren. Möglich ist aber auch, dass damit bisher noch fehlende Hallendachträger eingehoben werden. Ausschließen kann man sicherlich, dass die Ballastelemente durch die Dachöffnung herausgeholt wurden.

Viele Grüße
Manuel


Foto von Dienstag, 4. September, 13:20 Uhr: Die letzten Teile werden verladen. Bei diesen kleinen Betonteilen gehe ich davon aus, dass sie sich unter den Füßen des Fundamentkreuzes befanden, von dem man noch zwei Füße auf dem Lkw-Anhänger sehen kann. Die wichtigste Rolle beim Aushub dürfte aber nicht der Teleskoplader, sondern ein Zweiwegebagger gespielt haben, dessen Ausleger gerade noch ganz rechts im Bild erkennbar ist (aus diesem Grund habe ich die Aufnahme ausnahmsweise nicht ausgerichtet und entzerrt, sonst wäre dieser Teil dem Beschnitt zum Opfer gefallen). Dieser Zweiwegebagger war schon am Montag, den 3. September vor Ort und hatte anscheinend keine andere Aufgabe.

Wie es aussieht (Webcam) hat die Montage der Kupfereindeckung begonnen.
Und noch einen Nachtrag, heute Nachmittag wurde vor dem Aufzugsbauwerk ein neuer Kran montiert.

Gruß O-37



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.2018 18:39 von O-37.
Erstaunlich, wie früh es schon wieder dunkel wird und wie aufgeräumt es mittlerweile dort aussieht.
Hallo,
im Bereich Kehranlage Ostbahnhof sieht alles soweit fertig aus.

Vor dem Bahnhof Warschauer Str. sind die Stromschienen sind fast alle montiert, nur kurz vor und unter der Warschauer Brücke ist man noch nicht fertig. Gleichzeitig deuten die offenen bzw. leeren Kabelkanäle an, dass man im Abschnitt ab Kehranlage Ostbahnhof bis Bahnhof Warschauer Straße noch Kabel legen muss. Und vielleicht wird der zweite Prellbock auch irgendwann montiert....

Alle Bilder sind von gestern (15.09.)


Weiter geht es am Bahnsteig, die erste Treppe hat Granitbelag - danke an Manuel für die Hinweise per sms, das wäre mir z.B. gar nicht aufgefallen. Gleichzeitig sehen wir, dass die Elektrik fortschreitet, und für eine Abgehängte Decke oder Abkofferung die Halterungen montiert werden. (Ohne Bild, auch auf dem anderen Bahnsteig). Im ersten Bild sieht man einen Baustromverteiler, und im zweiten Bild noch mal drei.... Im Hintergrund der neue Turmdrehkran. Der hat natürlich auch.... richtig geraten! Noch mal Baustrom!


Und nun die vermutlich endgültige Lösung bzgl. der Isorock Platten.... Und aus der anderen Richtung das Dach, mit dem Abschlüssen der Fassade.


Die Fassade zur Warschauer Brücke....


Das Bild ist das einzige, das mir zum zumindest hier nicht besonders fortgeschrittenen Innenausbau geglückt ist (durch den Bauzaun, an der Ecke rechts im vorherigen Bild aufgenommen)

.... und noch ein Detail zur Dachkonstruktion, ich hatte mich auf der Webcam immer über die "Stachel" gewundert, hier also der Sinn der Sache. Auch zu sehen sind die ersten Kupferplatten auf dem Dach, je nach Lichtverhältnissen auf der WebCam nur zu erahnen.


Hallo Klaus, hallo zusammen,

danke für das umfangreiche Fotoupdate ^. Insbesondere auch für die vielen Detailaufnahmen, daran muss ich auch wieder mehr denken.

Ich war letzten Freitag am Bahnhof Warschauer Straße, hatte anschließend aber wider erwarten keine Zeit, um einen Beitrag zu verfassen. Deshalb unten noch ein Foto von mir zur Ergänzung.

Viele Grüße
Manuel


Hier kann man ein wenig in das Gebäude sehen. Das ist der westliche seitliche Eingang - zwischen Fassade und der Betonwand innen führt die westliche Treppe hinunter auf den Bahnsteig, welche inzwischen mit dem Granitbelag versehen wurde. Die Verglasung des Ladens wurde offensichtlich noch nicht begonnen, der Bodenbelag, soweit man es erkennen oder erahnen kann, ebenfalls noch nicht. An dem Laden in der nordwestlichen Ecke (also links hinter dem Haupteingang) sind m.E. schon erste Metallprofile für die Verglasung des Ladens durch die Spalten in der Einhausung zu erspähen.

Am Donnerstag kurz gesehen: Die Stützen des alten Bahnsteigzuganges wurden eingehaust.

Gruß O-37


Hallo zusammen,

hallo O-37, Danke für für Dein Foto!

Die baumförmigen Stützen werden nun für den endgültigen Fußgängersteg angepasst.

Heute habe ich nach einer Arbeitswoche auch wieder eine Runde gedreht.

Viele Grüße
Manuel


(1) Wie O-37 schon gezeigt hat, sind aktuell die baumförmigen Stützen für den nördlichen Zugangssteg eingehaust. Interessant ist, dass anscheinend auch die punktförmige Stütze ganz rechts vor der Warschauer Brücke weiterverwendet werden soll.


(2) Beim Vergleich der Bilder zeigt sich, dass die Enden der "Äste" (Auflagerpunkte) auf die final benötigte Höhe angepasst wurden.
Der provisorische Zugangssteg hatte von der Warschauer Brücke nach Osten zunächst ein Gefälle bis zum früheren Treppenabgang zum ehemaligen Bahnsteig C. Der Abgang befand sich bereits östlich des heutigen Gebäudes, sein oberstes Treppenpodest lag aus für mich nicht mehr nachvollziehbaren Gründen deutlich niedriger als der Gehweg der Warschauer Brücke. Dahinter stieg der Steg wieder an.
Umgekehrt steigt der Fußboden der Zugangsebene im Gebäude von der Warschauer Brücke her nach Osten an, um in der Technik- und Logistikebene nach Osten hin größere Deckenhöhen zu erzielen. Dort waren ja die Kundentoiletten des ursprünglich geplanten Schnellrestaurants vorgesehen. Diesem Anstieg muss nun natürlich auch der Steg folgen.


(3) Am früheren Standort des Turmdrehkrans wurde das Fundament für den Fahrstuhlschacht begonnen. Unter dem Gebäude wurde eine erste Bahn der Deckenverkleidungen aus Streckmetall montiert, ...


(4) ... diese reicht bereits bis zum östlichen Ende des Gebäudes.


(5) Vor den Fenstern der Logistikebene wurde die endgültige, mit der Betonfläche bündige Verkleidung montiert. Es handelt sich aber nicht um Glas oder Plexiglas, wie ich lange irrtümlich angenommen hatte, sondern um dunkel lackiertes Streckmetall (siehe 200%-Lupe). Was in Hinblick auf die dahinter liegenden Lüfter absolut Sinn ergibt.
Blöd aber, dass die Blenden der Lüfter anscheinend nur in Hellgrau lieferbar waren und die vermutlich dreistellige Summe für deren passende Lackierung wohl das Budget des Gesamtprojekts gesprengt hätte. So geht der gesamte optische Effekt der Verblendung verloren, da kann man sich nur verwundert die Augen reiben. Vielleicht sollten wir mal sammeln gehen ;)

Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen