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U3 wieder zur Warschauer Str.?
geschrieben von Tradibahner 
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Arec
Mit dem Argument könnte man aber genau so sagen, dass kaum weniger Leute mitfahren würden, wenn man die Zugänge zumauern würde und die Wagen leer durch die Gegend fahren. Verlängerungen der U4 sind natürlich nicht besonders sinnvoll, da alle Relationen, die sinnvoll möglich sind, jetzt schon Vorteile bieten sollten, und zudem dann deutlich längere Züge eingesetzt werden müssten.

Man kann die U4 auch enfach so lassen. Einzig die von Ingolf erwähnte Taktumstellung wäre überlegenswert.

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Arec
Einzig die Strecke zum Magdeburger Platz würde von den erwarteten Fahrgastzahlen in etwa zur Belastung der U4 passen. Das wäre sogar günstig, dann gäbe es nämlich neue Anschlüsse. Aber Busse an die U4 heranzuführen ist jetzt keine "Aufwertungs-Diskussion". Genau so diskutieren wir bei allen anderen Verkehrsmitteln, selbst bei anderen Bussen, dass man nicht vorsätzlich in Sichtweite an einem möglichen Anschlusspunkt vorbeifahren sollte.

Es kann aber auch nicht sein, dass für die relativ unwichtige U4 Umwege gemacht werden. Dafür lohnen sich Fahrzeitverlängerungen für die übrigen Fahrgäste einfach nicht.

Zitat
Arec
Unter Berücksichtigung der HVZ-Verstärker haste dann ja nen ganzen Vollzug frei gemacht! Was wir davon alles machen könnten: U2 bis Spandau, U3 bis Mexikoplatz verlängern, U1 bis Adenauerplatz oder gar Westkreuz. Und das alles im 20-Minuten-Takt. Alternativ wohlbemerkt. ;)

Den Begriff "Vollzüge" gibt es nur bei der S-Bahn. Bei der U-Bahn wird stets die Wagenanzahl genannt. Das stammt noch aus Zeiten, wo Züge aus einem bis acht Wagen möglich waren und beim Großprofil würde ein Vollzug ja nur sechs Wagen haben (ohne IK). ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.03.2018 00:52 von B-V 3313.
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B-V 3313
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Arec
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Ingolf

Selbst wenn die U4 alle 2 Minuten fahren würde und wir an jeder Station diese mit einer Metrobuslinie verknüpfen würden: Diese Linie würde kaum über ihre gegenwärtigen Fahrgastzahlen hinauskommen. Dazu bedient sie nun einmal zu wenig.

Mit dem Argument könnte man aber genau so sagen, dass kaum weniger Leute mitfahren würden, wenn man die Zugänge zumauern würde und die Wagen leer durch die Gegend fahren. Verlängerungen der U4 sind natürlich nicht besonders sinnvoll, da alle Relationen, die sinnvoll möglich sind, jetzt schon Vorteile bieten sollten, und zudem dann deutlich längere Züge eingesetzt werden müssten.

Man kann die U4 auch enfach so lassen. Einzig die von Ingolf erwähnte Taktumstellung wäre überlegenswert.

Ja, wenn es für die Nachfrage egal ist, ob die U4 im Takt verdichtet wird, gar nicht mehr fährt oder man nichts verändert kann man natürlich darauf frei wählen. Damit hast du Ingolfs und meine Aussagen gut zusammengefasst. Allerdings auch nichts neues zur Diskussion beigetragen. Ich bestreite allerdings, dass die Fahrgastnachfrage von der Qualität der Linie unabhängig ist.

Zitat
B-V 3313
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Arec
Aber Busse an die U4 heranzuführen ist jetzt keine "Aufwertungs-Diskussion". Genau so diskutieren wir bei allen anderen Verkehrsmitteln, selbst bei anderen Bussen, dass man nicht vorsätzlich in Sichtweite an einem möglichen Anschlusspunkt vorbeifahren sollte.

Es kann aber auch nicht sein, dass für die relativ unwichtige U4 Umwege gemacht werden. Dafür lohnen sich Fahrzeitverlängerungen für die übrigen Fahrgäste einfach nicht.

Sofern die Befahrbarkeit und Abbiegebeziehungen hergestellt werden, wäre der Umweg vielleicht eine Minute. Kannst du uns erläutern, was an einer Minute Fahrzeitverlängerung "nicht sein kann", bitte auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auf entsprechenden Umsteigerelationen wieder Reisezeiten eingespart werden können?

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B-V 3313
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Arec
Unter Berücksichtigung der HVZ-Verstärker haste dann ja nen ganzen Vollzug frei gemacht! Was wir davon alles machen könnten: U2 bis Spandau, U3 bis Mexikoplatz verlängern, U1 bis Adenauerplatz oder gar Westkreuz. Und das alles im 20-Minuten-Takt. Alternativ wohlbemerkt. ;)

Den Begriff "Vollzüge" gibt es nur bei der S-Bahn. Bei der U-Bahn wird stets die Wagenanzahl genannt. Das stammt noch aus Zeiten, wo Züge aus einem bis acht Wagen möglich waren und beim Großprofil würde ein Vollzug ja nur sechs Wagen haben (ohne IK). ;-)
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Vielen Dank für diesen Hinweis. Ich werde den Begriff aber gerne weiter verwenden. Es wussten ja alles, was gemeint ist, und du ja jetzt auch. ;)
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Arec
Sofern die Befahrbarkeit und Abbiegebeziehungen hergestellt werden, wäre der Umweg vielleicht eine Minute. Kannst du uns erläutern, was an einer Minute Fahrzeitverlängerung "nicht sein kann", bitte auch unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auf entsprechenden Umsteigerelationen wieder Reisezeiten eingespart werden können?

Nur eine Minute mehr? Du untertreibst maßlos! Der 204er müsste vier Mal abbiegen, wo er heute geradeaus fährt. Die dafür nötigen massiven Bauarbeiten nennst du ja schon selber. Beim 104er wären zwei Abbiegevorgänge mehr zu leisten, die wichtigere Umsteigemöglichkeit zum M46er an der gleichen Haltestelle ginge verloren - auch das sollte bei den Umsteigerelationen berücksichtigt werden. Der eh schon lange 104er würde auch 3-4 Minuten verlieren. Vom 104er dürften auch kaum Umsteiger kommen. Vom Westen erreicht man den Bayerischen Platz schon vorher mit Umstieg zur U7, den Nollendorfplatz ab Fehrbelliner Platz mit der U3. Das Einzugsgebiet von Rathaus Schöneberg bedient er selber. Bleiben also noch Innsbrucker Platz (ab Dominicusstraße mit M48/M85 erreichbar) und der Viktoria-Luise-Platz (mit dem M46er zu erreichen). Ich sehe da zu wenig Potenzial.

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Arec
Vielen Dank für diesen Hinweis. Ich werde den Begriff aber gerne weiter verwenden. Es wussten ja alles, was gemeint ist, und du ja jetzt auch. ;)

Es wäre schön, wenn du die korrekten Begriffe verweden würdest. Das erleichtert es uns allen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Wenn man den M46 am Rathaus Schöneberg zur U-Bahn umleiten würde und ihn dort brechen würde, dann bekäme man bestimmt so 10 Fahrgäste je Bus in die U-Bahn.

Dieser Beitrag ist von mir nicht ernst gemeint.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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der weiße bim
Auch die U3 war bisher für zu schonende Fahrzeuge geeignet. Mit der künftigen Verlängerung hat sich das wohl erledigt.

Was sind die Merkmale der schonende Fahrzeuge? Ich erkenne von der Bedeutung "sorgfältig" her keinen Zusammenhang. Siehe [de.wiktionary.org]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.03.2018 23:10 von Henning.
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Henning
Zitat
der weiße bim
Auch die U3 war bisher für zu schonende Fahrzeuge geeignet. Mit der künftigen Verlängerung hat sich das wohl erledigt.

Was sind die Merkmale der schonende Fahrzeuge? Ich erkenne von der Bedeutung "sorgfältig" her keinen Zusammenhang. Siehe [de.wiktionary.org]

Die Fahrzeuge sind zu schonen. Sie müssen also geschont werden.
Es geht nicht um schonende Fahrzeuge (das könnten solche sein, die besonders schienengängig sind und die Infrastruktur nicht zu sehr beanspruchen, etwa Drehgestellwagen gegenüber solchen mit starren Fahrwerken, aber das nur nebenbei), sondern um zu schonende Fahrzeuge - also solche, die noch lange durchhalten müssen. Das kann man durch ihren Einsatz auf weniger frequentierten Linien, solcher mit niedrigerer Streckengeschwindigkeit, witterungsunabhängiger Trasse oder fahrplanbedingt langen Wendezeiten forcieren.

Die (offiziellen) Museumswagen sind z.B. zu schonende Fahrzeuge. Sie werden auf der U55 eingesetzt, da haben sie's ruhig.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Die U3 ist bisher auch nicht wirklich fahrzeugschonend, da sie nicht die kürzeste Linie ist und der südliche Abschnitt in Dahlem oberirdisch verläuft.
Aber die Strecke liegt deutlich geschützter als die Viadukstrecken von U1 und U2 - und sie weist vor Allem gegenüber der U2 kaum Bögen auf. Die der U2 stelle ich mir in dieser Hinsicht besonders "anstrengend" für die Züge vor - und das hört man ja auch. Am geruhsamsten hat es ein Zug wohl auf der U4 - aber da braucht's halt nicht so viele Züge.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Die U4 und die U55 sind die wirklich fahrzeugschonenden Linien.
Henning, schonende Linien zeichnen sich nicht zwingend nur durch ihre geringe Länge aus. Auch die Gegebenheiten der Strecke wie Steigungen, Kurven usw. spielen da mit rein. So ist es bspw. für die Gelenkverbindungen zwischen den Wagen recht anspruchsvoll, auf der U2 die Rampe in Pankow hochzufahren, dort geht es bergauf und gleichzeitig nach rechts, entsprechend muss sich der Übergang dort "winden". Gleiche Kräfte wirken dort auf die Drehgestelle und Drehzapfen (die Verbindung zwischen Drehgestell und Wagenkasten). Solche anspruchsvollen Stellen hat die (alte, jetzt noch aktuelle) U3 nicht.

Mit U4 und U55 magst Du im konkreten Fall der U-Bahn Berlin Recht haben, aber eine kurze Linie von Pankow bis zur Eberswalder Straße bspw., mal fiktiv gedacht, wäre trotz der Kürze der Strecke keine fahrzeugschonende Linie. Und im Vergleich mit U1 und U2 ist die U3 noch die beste Linie in der Hinsicht.
Ich wills ja nicht unnötig kompliziert machen... ach, irgendwie doch.
Wie wäre es zusätzlich noch mit der Wiedereinführung einer verkürzten U12 und einer brandneuen U23?
Bevor ich es ausformuliere mache ichs mal wie ein Fernsehkoch und sage: ich habe da mal was vorbereitet! :)

Mit einem Weicheneinbau Nolle dann vielleicht noch die U4 auch bis Warschauer oder Kotti... dann kommt man ohne Umsteigen ja nahezu überall hin.


Über die Wagenanzahl und Takte kann gerne philosophiert werden.^^

*kusiv gestellter Text ist Satire*

LG


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Zitat
Nachhaltigalist
Ich wills ja nicht unnötig kompliziert machen... ach, irgendwie doch.
Wie wäre es zusätzlich noch mit der Wiedereinführung einer verkürzten U12 und einer brandneuen U23?
Bevor ich es ausformuliere mache ichs mal wie ein Fernsehkoch und sage: ich habe da mal was vorbereitet! :)
Mit einem Weicheneinbau Nolle dann vielleicht noch die U4 auch bis Warschauer oder Kotti... dann kommt man ohne Umsteigen ja nahezu überall hin.


Über die Wagenanzahl und Takte kann gerne philosophiert werden.^^

*kusiv gestellter Text ist Satire*

"Sehr geehrte Fahrgäste, wegen einer Weichenstörung in Breitenbachplatz ist der Zugverkehr auf den Linien U1, U2, U3, U12 und U23 derzeit unregelmäßig.

Die Linie S3 verkehrt Erkner-Rummelsburg."




4 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.2018 05:53 von Arec.
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B-V 3313


Den Begriff "Vollzüge" gibt es nur bei der S-Bahn. Bei der U-Bahn wird stets die Wagenanzahl genannt. Das stammt noch aus Zeiten, wo Züge aus einem bis acht Wagen möglich waren und beim Großprofil würde ein Vollzug ja nur sechs Wagen haben (ohne IK). ;-)

Nein, du sprichst die Unwahrheit. Vollzüge gibt es auch in Haftanstalten.

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Achtung! Türen können automatisch öffnen!
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Ingolf
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Jay
Komisch. Ich bin schon ein paar Mal zur HVZ mit der U4 gefahren und da waren die Sitzplätze trotz der Taktverdoppelung von 10 auf 5 gut gefüllt. Für mich ist es eher andersrum - außerhalb der HVZ muss man schon genau gucken, ob es wegen dem dünnen Takt sinnvoll ist zur U4 zu gehen oder nicht der M46 die bessere Alternative ist. Im 5er-Takt ist die nächste Abfahrt hingegen dicht genug, so dass man eben maximal 5 Minuten Wartezeit hat, wenn einem der Zug vor der Nase weg fährt. Insofern würde ich mir eher tagsüber eine Taktverdichtung wünschen.
Auch schon öfter hier geschrieben: Nach meiner Einschätzung wäre ein ganztägiger 6/7/7-Minuten-Takt das Optimum. Ich habe in den Hauptverkehrszeiten (gerade heute wieder genutzt) eigentlich nie wirklich volle Züge erlebt - in den Zeiten dazwischen aber schon eher. Das gegenwärtige Angebot entspricht hier (nicht mehr) der Tagesganglinie der Nachfrage.

Die Fahrgastzahlen sind am Werktagen nicht so schlecht als sie hier dargestellt werden. Vielleicht die 'BahnInfo U4 Ausflügler' waren nie zu den richtigen Zeitpunkten dort? - egal. Wenn beide Buslinien M19 & M29 nur Rathenauplatz/S Halensee > Grunewald fahren werden, wurden sie auch nicht so gut dastehen. Aber weil sie nach Kreuzberg fahren, sehen die Fahrgastzahlen anders aus als man in Grunewald erwarten würde. Ich bin der Meinung, das gleiche gilt für die U4. Die U1 nach Uhlandstraße hat's auch beweisen, Wenn der Angebot da ist - wird sie benutzt. Kurfürstenstraße > Innsbrucker Platz/Rathaus Schöneberg im 5/6oder7-Minuten Takt als Alternativ für M48 & M85 wird attraktiv. Aber einen Minuspunkt für Trambefürworter - Vllt. deswegen ist Ingolf soooo dagegen? Ich finde beides sollte endlich mal passieren.

Ich finde es jetzt wirklich schade, dass die Strecke Uhlandstraße > Wittenbergplatz mit einem 10-Minuten-Takt, einen Schicksal wie Innsbrucker Platz wieder erleben wird. Das Kleinprofilnetz sollte benutzt werden, wie es gebaut würde und ausgelegt war. Bedeutet, die U3 muss wieder ins Zentrum und dafür auf der Kreuzberger Hochbahn, statt U3-U3-U1, sollte es ein U1-U1-U4(Kurzzug) Takt geben. Fast Dreißig Jahre nach Fall der Mauer wird der Betrieb auf der Kleinprofilnetz immer noch von der Teilung gezeichnet.

Ich teile Ingolfs Totschlag- Argumente nicht. Bin auch lang genug in Berlin, an der Buslinie 75 Steglitz > Schöneberg> Anhalter Bahnhof > Herrmannplatz errinnern zu können, der auch als Sparmaßnahme 1984 geopfert wurde, und wie sehr dieser Linie am Anfang vermisst wurde und denke mehr so heute.


ediT.: bis>nach

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.2018 15:33 von IsarSteve.
Zitat
Nachhaltigalist
Ich wills ja nicht unnötig kompliziert machen... ach, irgendwie doch.
Wie wäre es zusätzlich noch mit der Wiedereinführung einer verkürzten U12 und einer brandneuen U23?
Bevor ich es ausformuliere mache ichs mal wie ein Fernsehkoch und sage: ich habe da mal was vorbereitet! :)

Mit einem Weicheneinbau Nolle dann vielleicht noch die U4 auch bis Warschauer oder Kotti... dann kommt man ohne Umsteigen ja nahezu überall hin.


Über die Wagenanzahl und Takte kann gerne philosophiert werden.^^

*kusiv gestellter Text ist Satire*

Sehr schön, Danke! Obwohl doch ein Bisschen 'übertrieben'. Der Plan ziegt ganz klar, logischer wird es, wenn die U1 nach Ruhleben; Die U2 nach Krumme Lanke fahren werden. Ist aber nicht machbar - wegen Wittenbergplatz.

IsarSteve
Den Ast der U4 kann man sicherlich etwas mehr beleben. Ist halt nur die Frage, ob man dann dadurch nicht den Kreuzberger Ast etwas schwächt. Denn ein Zug zum Innsbrucker Platz würde dann zwangsweise eine Taktlücke in Richtung Wittenbergplatz aufreißen, was mehr Leute zum Umsteigen zwingen würde als heute eben die Zwangsumsteiger zur U4.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Den Ast der U4 kann man sicherlich etwas mehr beleben. Ist halt nur die Frage, ob man dann dadurch nicht den Kreuzberger Ast etwas schwächt. Denn ein Zug zum Innsbrucker Platz würde dann zwangsweise eine Taktlücke in Richtung Wittenbergplatz aufreißen, was mehr Leute zum Umsteigen zwingen würde als heute eben die Zwangsumsteiger zur U4.

Das war bestimmt der Grund weshalb der Gleisdreieck als Umsteigebahnhof so grosszügig auslegt war. Von dort aus in Richtung Westen, werden fünf von sechs Zügen (Oben und Unten) bis Wittenbergplatz fahren.

IsarSteve
Zitat
IsarSteve
Die Fahrgastzahlen sind am Werktagen nicht so schlecht als sie hier dargestellt werden. Vielleicht die 'BahnInfo U4 Ausflügler' waren nie zu den richtigen Zeitpunkten dort? - egal.

Die Doppeltriebwagen reichen dort doch aus.

Zitat
IsarSteve
Das Kleinprofilnetz sollte benutzt werden, wie es gebaut würde und ausgelegt war.

Auja, wieder mit allen Fahrmöglichkeiten am Gleisdreieck und wieder mit Zügen zum Richard-Wagner-Platz. Weg mit der Strecke über Kurfürstenstraße und die U4 bleibt so wie heute (und beim Bau 1910). ,-)

Zitat
IsarSteve
Bedeutet, die U3 muss wieder ins Zentrum und dafür auf der Kreuzberger Hochbahn, statt U3-U3-U1, sollte es ein U1-U1-U4(Kurzzug) Takt geben. Fast Dreißig Jahre nach Fall der Mauer wird der Betrieb auf der Kleinprofilnetz immer noch von der Teilung gezeichnet.

Komisch, ich dachte die U2 fährt wieder durch und der Bahnhof "Warschauer Brücke" sei auch wieder in Betrieb? *kopfkratz*

Zitat
IsarSteve
Bin auch lang genug in Berlin, an der Buslinie 75 Steglitz > Schöneberg> Anhalter Bahnhof > Herrmannplatz errinnern zu können, der auch als Sparmaßnahme 1984 geopfert wurde, und wie sehr dieser Linie am Anfang vermisst wurde und denke mehr so heute.

1984 fur der 75er noch, er wurde zum Sommerplan 1985 eingestellt und dafür z.B. der 29er ganztags zum Hermannplatz verlängert. Soll der wieder gekürzt werden?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
IsarSteve
Das war bestimmt der Grund weshalb der Gleisdreieck als Umsteigebahnhof so grosszügig auslegt war.

Nö. Der musste ja von seiner Eröffnung bis 1926 alle Fahrgäste aus Kreuzberg aufnehmen und auf die heutige U2 verteilen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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