Zitat
Henning
Es gibt keine U1-Haltestelle Zoo.

Trotzdem kann man mit der U1 fahren und muss nicht umsteigen, wenn man in den Zoo gehen will!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Es gibt keine U1-Haltestelle Zoo.

Es gibt im gesamten U-Bahnnetz keine "Haltestellen", allerdings hält der N1 am Zoo...

Man kann es auch so sehen. Die U-Bahn hat aber die gleichen Betriebsvoraussetzungen wie die Straßenbahn, daher sind die Begriffe "Bahnhöfe" und "Haltestellen" bei diesen beiden Verkehrsmitteln so gut wie dasselbe.
Zitat
Nemo
Zitat
Henning
Es gibt keine U1-Haltestelle Zoo.

Trotzdem kann man mit der U1 fahren und muss nicht umsteigen, wenn man in den Zoo gehen will!

Dann muss man bis Wittenbergplatz fahren und ein Stück laufen.
Zitat
Ruhlebener
Zitat
485er-Liebhaber
In der HVZ U1 alle 10min, die U3 alle 5min zur Warschauer Straße. (3,33' Takt)

Welches also - U3 alle 5min zur Warschauer Straße (mit U1 in jede 2. Lücke hineingefügt, ergibt 2'30"+2'30"+5' Takt), oder 3'20" Takt (mit 3'20"+6'40" Takt nach/von Krumme Lanke)?

Mit U2 weiterhin in 9' Takt in der HVZ, wird's beim Umsteigen U2<>U1/U3 fast unberechenbar.

Die U2 fährt doch im 4-Minuten-Takt. In der Relation U2<>Kreuzberg hat man also eine Höchstwartezeit (in Richtung Kreuzberg nach Bahnsteigwechsel Nollendorfplatz) von vier Minuten.

In der Relation U2<>Krumme Lanke wird es nicht schlechter als heute, da derzeit der 4-Min-Takt der U2 auch nicht zum 5-Min-Takt der U2 passt. Bei einem 4/6-Min-Takt auf der U3 würden sich die Umsteigezeiten je nach Fahrplangestaltung um vielleicht eine Minute bei manchen Verbindungen verlängern, aber das ist von der Fahrplanlage abhängig.

Die Relation U2<>Uhlandstr. wird schlechter, das liegt aber nicht an den nicht zusammenpassenden Takt, sondern an der Angebotsreduzierung. Hier kann man entweder auf den Bus ausweichen, wenn man Anzeiger auf dem Bahnsteig U1 in 8 Minuten steht, oder man muss sich merken, wann man spätestens auf der U2 los muss, um den Anschluss nach Uhlandstraße zu bekommen.* Das selbe gilt für den Umstieg Kurfürstendamm. Von der Uhlandstraße abfahrend ist das weniger ein Problem, da kann man sich den Fahrplan merken, U2 und U9 fahren dann wieder im dichten Takt. Aber diese Probleme bestanden auch vorher schon, da die U1 im 5-Min-Takt und die U2 im 4-Min-Takt fuhr (U9 in der HVZ auch). Auch dort konnte man sich keine feste Minute merken.

Das Problem sind also eher die nicht merkbaren Fahrpläne, das ist aber bei jedem Takt <5 Minuten so. Allerdings interessiert das in dem Fall wohl auch die wenigstens Fahrgäste. Beim 10-Minuten-Takt ist einfach hingehen und 8 Minuten stehen in der Tat unschön, einen 10-Minuten-Takt kann man aber auch noch im Kopf behalten.

Wie hier schon geschrieben bin ich ja der Meinung, dass man nicht ohne Not jetzt punktuell Angebotsstreichungen vornehmen sollte und besser zusätzlich eine Kurz-U1 Uhlandstraße bis Nollendorfplatz zur Verdichtung einführen sollte. Selbst dann spart man noch einige Wagen, verprellt aber niemanden mit 10-Minuten-Takten bei der U-Bahn.

*: Wenn die U1 :00, :10, :20, … von Wittenbergplatz fährt, weiß man, dass man z.B. ab Spittelmarkt um :45, :55, :05, … spätestens los muss. Wenn die U2 nun :44, :48, :52, :56, :00, :04, :08, … usw. fährt, kann man auch erkennen, dass man mit dem Zug um :44 und :04 noch einen Anschluss bekommt. Der vermeintlich passende Zug "dazwischen" um :56 kommt zuspät, also muss man dann den Takt davor um :52 nehmen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.2018 02:13 von Arec.
Zitat
Arec
Die U2 fährt doch im 4-Minuten-Takt. In der Relation U2<>Kreuzberg hat man also eine Höchstwartezeit (in Richtung Kreuzberg nach Bahnsteigwechsel Nollendorfplatz) von vier Minuten.

Das gilt aber nicht für die paar Fahrgäste westlich vom Theodor-Heuss-Platz und deren Sprecher ist doch "Ruhlebener" hier stets. ;-)

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
@485er-Liebhaber:

Woher hast diesmal diese Info?
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
485er-Liebhaber
Wie vermutet:

In der HVZ U1 alle 10min, die U3 alle 5min zur Warschauer Straße. (3,33' Takt)
In der NVZ U1 und U3 alle 10min. (5' Takt)
In der SVZ nur U1, U3 endet Nollendorfplatz.

Tagsüber U3 zwischen Witttenbergpl. und Krumme Lanke nur alle 10 Minuten? Im Ernst? Da kann doch was nicht stimmen!

Glaube auch nicht, dass U3 tagsüber nur im 10-min-Takt nach Lanke fährt. Vielleicht endet dann jeder zweite Zug am Nollendorfplatz, so dass auf der Strecke Warschauer Straße 10-min-Takt bei der U3 herrscht.
@485: Quelle für Deine Angaben?
Zitat
Arec
Die U2 fährt doch im 4-Minuten-Takt. In der Relation U2<>Kreuzberg hat man also eine Höchstwartezeit (in Richtung Kreuzberg nach Bahnsteigwechsel Nollendorfplatz) von vier Minuten.

[...]

Das Problem sind also eher die nicht merkbaren Fahrpläne, das ist aber bei jedem Takt <5 Minuten so. Allerdings interessiert das in dem Fall wohl auch die wenigstens Fahrgäste. Beim 10-Minuten-Takt ist einfach hingehen und 8 Minuten stehen in der Tat unschön, einen 10-Minuten-Takt kann man aber auch noch im Kopf behalten.

Ich wohne (nomen est omen) in Ruhleben. Für Fahrgäste, die von, nach und über Stationen westlich des Theos fahren wollen, hat die U2 nun mal drei Taktzeiten: tagsüber 10 Minuten (leicht zu merken), in der normalen HVZ 8 Minuten (weniger leicht zu merken) und in der Schulferien-HVZ 9 Minuten (viel weniger leicht zu merken). Nicht nur ist "einfach hingehen" und bis 9 Minuten warten unschön, noch unschöner ist am Witternbergplatz aus der U1 zu steigen, über den Bahnsteig zu rennen (ggf. auch um die Treppen herum), und der U2-Fahrer nach Ruhleben macht schnell die Türen zu und fährt davon, obwohl er ganz genau weiß daß ein U1-Zug (bald auch U3-Zug) angekommen ist und Leute umsteigen wollen und westlich-vom-Theo-Fahrende dann bist zu 10 Minuten warten müssen. Dieses kommt auch in der NVZ vor, da fahrplanmässig die Züge der U1 und U2 gleichzeitig ankommen und abfahren, um angeblich ein einfaches und schnelles Umsteigen zu erleichtern.
Nomen est omen. Du wohnst in Ruhleben, Marienfelde in Marienfelde, der alte Köpenicker in Alt-Köpenick, Spandauer in Alt-Spandau, Berliner in Berlin, Wollankstraße in der Wollankstraße, Logital, logisch im Tal, Tradibahner in nem Oranienburger, Flexist in der Flexity und ich in der Heidekrautbahn. Noch Fragen? ;-)

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Wo wohne ich? Nein, ich wohne nicht im Meer und auch nicht am Wasser. Hm soll ich mich umbenennen? Oder umziehen?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Heidekraut
Nomen est omen. Du wohnst in Ruhleben, Marienfelde in Marienfelde, der alte Köpenicker in Alt-Köpenick, Spandauer in Alt-Spandau, Berliner in Berlin, Wollankstraße in der Wollankstraße, Logital, logisch im Tal, Tradibahner in nem Oranienburger, Flexist in der Flexity und ich in der Heidekrautbahn. Noch Fragen? ;-)

Ach mist. Was hat mich verraten? :/
Wie wäre es wenn wir mal wieder zum Thema kommen?
Das können wir erst wenn 485er-Liebhaber seine Quelle offenlegt.
Zitat
Ruhlebener
Zitat
Arec
Die U2 fährt doch im 4-Minuten-Takt. In der Relation U2<>Kreuzberg hat man also eine Höchstwartezeit (in Richtung Kreuzberg nach Bahnsteigwechsel Nollendorfplatz) von vier Minuten.

[...]

Das Problem sind also eher die nicht merkbaren Fahrpläne, das ist aber bei jedem Takt <5 Minuten so. Allerdings interessiert das in dem Fall wohl auch die wenigstens Fahrgäste. Beim 10-Minuten-Takt ist einfach hingehen und 8 Minuten stehen in der Tat unschön, einen 10-Minuten-Takt kann man aber auch noch im Kopf behalten.

Ich wohne (nomen est omen) in Ruhleben. Für Fahrgäste, die von, nach und über Stationen westlich des Theos fahren wollen, hat die U2 nun mal drei Taktzeiten: tagsüber 10 Minuten (leicht zu merken), in der normalen HVZ 8 Minuten (weniger leicht zu merken) und in der Schulferien-HVZ 9 Minuten (viel weniger leicht zu merken). Nicht nur ist "einfach hingehen" und bis 9 Minuten warten unschön, noch unschöner ist am Witternbergplatz aus der U1 zu steigen, über den Bahnsteig zu rennen (ggf. auch um die Treppen herum), und der U2-Fahrer nach Ruhleben macht schnell die Türen zu und fährt davon, obwohl er ganz genau weiß daß ein U1-Zug (bald auch U3-Zug) angekommen ist und Leute umsteigen wollen und westlich-vom-Theo-Fahrende dann bist zu 10 Minuten warten müssen. Dieses kommt auch in der NVZ vor, da fahrplanmässig die Züge der U1 und U2 gleichzeitig ankommen und abfahren, um angeblich ein einfaches und schnelles Umsteigen zu erleichtern.


Reden wir hier gerade ernsthaft darüber, dass 10 Minuten Wartezeit zu viel sind? Also wenn da nicht noch Folgeanschlüsse dranhängen, frage ich: über was, um alles in der Welt, für Probleme reden wir hier? Was macht man zuhause mit satten 10 Minuten mehr? Ich raffs nicht...und wenn ich weiß, dass der Anschluss knapp ist, renne ich doch gar nicht erst am Wittenbergplatz, sondern wechsel gemütlich den Bahnsteig, ganz stressfrei und entspannt, im Sommer reicht die Zeit vielleicht um sich in der Nähe mal ein Eis zu holen (wenngleich man dann noch einen Takt verpasst, aber hey...).
Wenn da noch der Anschluss zu einem Bus oder Zug oder so dranhängt, der nur alle 20 Minuten oder noch seltener fährt, OK. Wenn jemand sein Kind pünktlich irgendwo abholen muss, OK. Aber wie viele Menschen trifft sowas schon und wie viele meckern nur des Meckerns wegen, die einfach nur 10 Minuten früher zuhause sein wollen, um sich 10 Minuten länger ihre Tapete anschauen zu können? Es kann nunmal nicht jeder Anschluss gewährt werden, das hat noch nie funktioniert und das wird auch nie funktionieren. Wenn man es am Wittenbergplatz passend hindreht, gehen 5 andere Anschlüsse flöten, wo vielleicht noch viel mehr Menschen betroffen sind. Das muss einfach auch der "normale Fahrgast" begreifen, so viel Verständnis kann man erwarten, finde ich. Das ist nämlich nur mit logischem Denken verbunden, mehr ist das nicht.
Zitat
Bd2001
Das können wir erst wenn 485er-Liebhaber seine Quelle offenlegt.

Direkt aus BVG Dokumenten von einem BVGer. Wenn das nicht reicht...

Und da steht übrigens nicht, dass es keine U3 Verstärker bis Nollendorfplatz in der NVZ geben wird (auch wenn Harald das irgendwie rausliest, aber hier gilt ja das Motto: Erstmal rummeckern).

Da ging es nur um den Abschnitt zur Warschauer Straße.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1894-2018



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.2018 00:07 von 485er-Liebhaber.
@485er-Liebhaber:

Kannst einen Link zu diesem Dokument reinstellen?
Zitat
Bahnmeier
@485er-Liebhaber:

Kannst einen Link zu diesem Dokument reinstellen?

Seit wann sind denn interne BVG Dokumente per Link erreichbar. ;) Der Inhalt steht in meinem Beitrag, mehr steht da auch nicht.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1894-2018
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Bd2001
Das können wir erst wenn 485er-Liebhaber seine Quelle offenlegt.

Direkt aus BVG Dokumenten von einem BVGer. Wenn das nicht reicht...

Und da steht übrigens nicht, dass es keine U3 Verstärker bis Nollendorfplatz in der NVZ geben wird (auch wenn Harald das irgendwie rausliest, aber hier gilt ja das Motto: Erstmal rummeckern).

Da ging es nur um den Abschnitt zur Warschauer Straße.

Da die BVG-Information offensichtlich keine Information zu einem Verstärkungsverkehr enthält aber darauf hinweist, dass in der SVZ nur bis Nollendorfplatz gefahren wird, halte ich einen Hinweis auf diese unvollständige Angabe für legitim. Wenn etwas nicht bekannt ist würde ein Hinweis darauf ausreichen, um unnötige Diskussion zu vermeiden.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Warum kann man dem denn keinen Glauben schenken, was hier reingestellt wird? Meint Ihr echt, der 485er-Liebhaber stellt das zum Spaß rein?
Dazu hab ich auch Zugriff auf den Schrieb in Printform, kann den Text gern abschreiben. Kann das von ihm genannte Konzept bzw den Inhalt des Schreibens somit bestätigen. Es steht dort auch nicht mehr und nicht weniger als das genannte drin.
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