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Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin
geschrieben von TomB 
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Bekanntmachung Neues SSL-Zertifikat wird installiert (Wochenende 14./15.7.) 18.07.2018 14:30
Zitat
schallundrausch
Ui, das wird bestimmt ein Schauspiel. Montag wird bestimmt noch langweilig, aber Dienstag zum Berufsverkehr tät ich mich da wohl gern mit ner großen Tüte Popcorn im Campingstuhl hinsetzten. Ich stell mir das dann ungefähr SO vor.

Statt nur einer Popkorn-Tüte für Dich solltest Du gleich einen Stand aufmachen, und dazu noch Getränke und Zeitungen verkaufen für die Wartenden ;-) Danke auch für das geniale Video, hab herzlich gelacht!

Ich werde sicher demnächst mal Fotos von der Situation an der Buckower Chaussee liefern.

Viele Grüße
André
So ein Bahnübergang wie im verlinkten Video wäre hierzulande längst dauerhaft geschlossen, zumal es dort einen Fußgängerübergang gibt, der dank Rampen auch für Fahrradfahrende nutzbar ist. So etwas provisorisch an der Buckower Chaussee aufzubauen wurde im Planfeststellungsverfahren leider nicht gefordert.
Letztlich ist alles eine Frage der Interessenabwägung. Schienenwege an der Oberfläche führen halt immer zur Einschränkungen außer bei deren Nutzern.

so long

Mario
Wo würdet ihr eigentlich einen Regionalbahnhof auf der Dresdner Bahn für besser platziert halten: Buckower Chaussee oder Lichtenrade? Oder überhaupt keinen?

Ich kann irgendwie beide Positionen nachvollziehen. In Buckower Chaussee gibt es zwar die wichtigen Busse M11/X11. Aber z.B. nach Gropiusstadt und Buckow kommt man ja auch mit der 172 von Lichtenrade aus. Und dafür, dass nach Marienfelde und Lichterfelde Busse vom Bhf Lichtenrade führen, könnte man ja auch sorgen, schließlich sind Buslinienführungen ja nicht in Stein gemeißelt.
Aber für Autofahrer, die aus Richtung Süden von der B101 kommen und einen P+R-Platz nutzen wollen um mit der Bahn weiter zu fahren, ist Buckower Chaussee ja viel günstiger gelegen (und P+R-Plätze lassen sich da bestimmt auch viel besser bauen).

Ich würde aber vermuten, dass das Zentrum Lichtenrades als Art Subzentrum eine höhere Bedeutung für Rangsdorfer oder Zossener hat, als die Gegend um den Bahnhof Buckower Chaussee welcher ja ein bisschen im Niemandsland liegt (oder habe ich da ein falsches Bild von der Gegend? Dass man von dort aus flott nach Marienfelde kommt mit den ganzen Bussen, weiß ich)

Ich gebe aber zu, dass ich mich da nicht ganz so gut auskenne, und habe jetzt einfach mal ein wenig spekuliert. :-)

Eure Meinungen würden mich interessieren!

P.S.: Problem in Lichtenrade wäre warscheinlich ganz einfach, der Platzmangel vor Ort, oder?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.2018 18:38 von RathausSpandau.
Zitat
RathausSpandau
Wo würdet ihr eigentlich einen Regionalbahnhof auf der Dresdner Bahn für besser platziert halten: Buckower Chaussee oder Lichtenrade? Oder überhaupt keinen?

Buckower Chaussee wird bzw. soll der schnellen Verbindung zum BER dienen. Und das nicht in Richtung Gropiusstadt, sondern für das "kleine" Stadtgebiet westlich des Bahnhofs, das mit den Buslinien M11 und X11 dort Anschluss hat.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
RathausSpandau
Wo würdet ihr eigentlich einen Regionalbahnhof auf der Dresdner Bahn für besser platziert halten: Buckower Chaussee oder Lichtenrade? Oder überhaupt keinen?
(...)
Ich würde aber vermuten, dass das Zentrum Lichtenrades als Art Subzentrum eine höhere Bedeutung für Rangsdorfer oder Zossener hat, als die Gegend um den Bahnhof Buckower Chaussee welcher ja ein bisschen im Niemandsland liegt (oder habe ich da ein falsches Bild von der Gegend? Dass man von dort aus flott nach Marienfelde kommt mit den ganzen Bussen, weiß ich)
(...)

Ich denke, die Entscheidung für einen Regionalbahnhof Buckower Chaussee ist richtig. Die sehr ordentliche Busanbindung durch drei BVG- und 2 VTF-Linien (X 11, M 11, 277, 710 und 711) stellt eine gute Vernetzung sicher.

Das "Subzentrum" Lichtenrade ist nicht unwichtig, liegt aber ein wenig im Abseits: Fahrten nach Südwesten würden entweder einen zusätzlichen Umsteigevorgang, oder den Aufbau weiterer Busangebote mit längeren Fahrzeiten und vermutlich begrenztem Potential erfordern.

Das Ergebnis ist für Lichtenrade selbst sicher nicht optimal. Der Bau einer S-Bahnverbindung über Mahlow und Glasower Damm zum BER wäre sicher eine Möglichkeit, hier zu Verbesserungen zu kommen.

Außerdem ist die von mir unterstellte mittelfristige Wiederaufnahme des S-Bahnbetriebs nach Rangsdorf auch aus Lichtenrader Perspektive ein Gewinn,

meint Marienfelde.
Der einzige Vorteil eines Regionalbahnhofs Lichtenrade wäre, dass man die Lichtenrader auf diese Weise vielleicht ein wenig mit der Strecke versöhnen könnte. Vermutlich würde man sich dann aber über den vielen Verkehr beschweren.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Der einzige Vorteil eines Regionalbahnhofs Lichtenrade wäre, dass man die Lichtenrader auf diese Weise vielleicht ein wenig mit der Strecke versöhnen könnte. Vermutlich würde man sich dann aber über den vielen Verkehr beschweren.

Hätte vermutet, dass Lichtenrade, was z.B. Einkaufen, Schule oder so betrifft, ein nicht ganz unwichtiges Ziel für z.B. Zossener wäre.
Aber Buckower Chaussee scheint in der Tat die bessere Lösung zu sein.
Beim Bus ist die Frage inwieweit sie von woher als Fahrgastzubringer dienen. Buslinien sind schnell veränderbar. Wichtig ist das Einzugsgebiet vor Ort bzw. im Kreis. Buckower Chaussee hat im nördlichen Bereich viel Industrie bzw. Firmen. Lichtenrade hat eine engere Bevölkerung (Wohnhäuser etc.)
Es ist letztendlich die Frage was an Fahrgastaufkommen in den Bereichen zu erwarten ist und wohin sie wollen. Ein Bahnhof wo am Tag nur 50 Leute einsteigen ist nicht gerade sinnvoll. Man müsste sich die Zahlen der Fahrgäste der Bahnhöfe angucken bzw. eine Umfrage machen bzgl. Pendler Brandenburg-Berlin-Berlin Mitte.
Ich finde die Frage ist nicht schnell zu beantworten.

"Zielverzeichnis Berlin 2018 - Eine Sammlung" >> Infos bei Facebook "GraphX Berlin"
Die einfache Antwort hat BV 3313 gegeben

Zitat

Buckower Chaussee wird bzw. soll der schnellen Verbindung zum BER dienen. Und das nicht in Richtung Gropiusstadt, sondern für das "kleine" Stadtgebiet westlich des Bahnhofs, das mit den Buslinien M11 und X11 dort Anschluss hat.

Entscheidend ist, die miserable Anbindung des gesamten Berliner Südwestens zum BER zu verbessern - um die Partikularbedürfnisse Lichtenrades geht es nicht in erster Linie.
Das ist ein Berliner Ortsteil, der wie dutzende andere schwerlich allein eines RE-Haltes würdig ist.

Ceterum censeo U5 esse aedificandam
Das ESTW Marienfelde ist seit ca. 03:30 bis jetzt ohne nennenswerte Probleme in Betrieb.
Laut Google Maps kommt es insb. aus Richtung Osten auf der Buckower Chaussee
vor dem Bahnübergang zum Stau.
Zitat
Marienfelde
Zitat
willi79
Zitat
krickstadt

Zum Entfall des Bestandschutzes für die Sicherungstechnik am Bahnübergang Buckower Chaussee wurde am vergangenen Freitag bzw. heute eine parlamentarische Anfrage nebst Anwort veröffentlich, die ich für so interessant halte, dass ich sie hier 'mal zitiere:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Harald Gindra (Die Linke) vom 20.2.2018 und Antwort vom 5.3.2018: Verkehrsprobleme bei beschrankten Bahnübergängen - Beispiel Buckower Chaussee

Durch eine geänderte Sicherungstechnik/Sicherungsart des Bahnüberganges wird sich die durchschnittliche Schrankenschließzeit von derzeit praktisch ca. 50 - 100 Sekunden auf theoretisch berechnete Schließzeiten von 200 - 230 Sekunden je Zugfahrt erhöhen. Die Schließzeiten können sich durch eine ungünstige Begegnung von zwei Zügen in Gegenrichtung auch entsprechend überlagern.

Um die Zahlen zu veranschaulichen:
Pro Zugfahrt wird der Bahnübergang zwischen 200 und 230 Sekunden geschlossen, bei zwei Zugfahrten in 10 Minuten sind das 400 bis 460 Sekunden. Oder in Minuten ausgedrückt: je 10 Minuten ist der Bahnübergang bis zu 7,5 Minuten geschlossen.

Den Stau muss ich mir ansehen.

Gruß w.

Im praktischen Betriebsablauf wird es mit Sicherheit zu Überlagerungen kommen, die die durchschnittlichen Schließzeiten etwas verringern werden. Trotzdem erscheint mir dieses Problem "abendschautauglich".

Dagegen war die frühere Situation am Bahnübergang Großbeerenstraße harmlos: Es gab zwar auch minutenlange Schließzeiten - aber eben nur alle 20 Minuten, weil sich die Züge im S-Bf Marienfelde begegneten.

Das kann ja heiter werden,
meint Marienfelde.

Heute habe ich mir alles einmal ansehen können: Nachdem der Zug nach Blankenfelde in Marienfelde "loslegte" (dortige fahrplanmäßige Abfahrtzeit 1818), wurde die Schranke in Buckower Chaussee sehr bald geschlossen. Durch die La-Stelle im Bereich Säntisstraße brauchte dieser Zug bis Buckower Chaussee recht viel Zeit. Die Schranke blieb dann für den (pünktlichen) Zug nach Buch (fahrplanmäßige Abfahrtzeit 1826) weiter geschlossen. Die "Schrankenschließzeit" betrug etwa 310 - 320 Sekunden.

Die vor Ort befindlichen Eisenbahner behielten jedoch die Übersicht, ist klar.

Einen schönen Abend wünscht Euch
Marienfelde



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.2018 19:45 von Marienfelde.
Im Dezember 2018 sollen die Schrankenschließzeiten am S-Bf Buckower Chaussee kürzer werden, schrieb die DB am 28.03.2018: [www.deutschebahn.com]

Na dann,
Marienfelde
Heute war ich mal wieder "da draußen" (Buckower Chaussee). Die Schranke war für einen Zug nach Blankenfelde etwa 135 Sekunden geschlossen, für "meinen" Zug nach Buch etwa 145 Sekunden - zusammen also rund 280 (von theoretischen 600) Sekunden. Die straßenseitigen Rückstaus schienen erträglich, aber es war ja auch schon 18.50 bzw. 18.56 Uhr.
In einen "befreundeten" Forum hat ein Fahrer erklärt, wie die langen "Schrankenschließzeiten" in Marienfelde und Lichtenrade zustandekommen (sh. weiter unten, "Schrankenschließzeiten des Grauens"): [www.drehscheibe-online.de]

Einen schönen Sonnabend wünscht Euch
Marienfelde
Hallo,

hier ein Frühlings-Foto-Update aus dem PFA 2 (Lichtenrade). Die Trasse südlich des S-Bahnhofs ist nun weitgehend beräumt, außerdem sind mit Inbetriebnahme des ESTW Marienfelde auch die neue BÜ-Technik und Signale in Betrieb.

http://www.baustellen-doku.info/berlin_dresdener-bahn/PFA2_Lichtenrade_Schichauweg-Stadtgrenze/20180421/

In dem Zusammenhang die Frage an die S-Bahn- oder Signaltechnik-Experten: Welche Signalbegriffe kann der große Signalschirm im Kehrgleis Lichtenrade (siehe Bilder 19 und 20) anzeigen, und warum hat man dort ein Hauptsignal (?) verbaut?

Viele Grüße
André
Sehe ich das richtig, daß dort ein doppelter Gleiswechsel liegt, man also sowohl vom linken auf das rechte wie auch vom rechten auf das linke kommt? Dann macht das Hauptsignal doch Sinn, weil es eben nicht nur ins Kehrgleis geht, sondern auch weiter auf's Streckengleis. Demnach dürfte das Singal wohl Hp0, Ks1 und Ks2 signalisieren können, vermutlich mit Zs3, außerdem möglicherweise Zs6/8.

Dennis



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.04.2018 10:20 von drstar.
André meint das von hinten zu sehende Hauptsignal am Kehrgleis.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
andre_de
In dem Zusammenhang die Frage an die S-Bahn- oder Signaltechnik-Experten: Welche Signalbegriffe kann der große Signalschirm im Kehrgleis Lichtenrade (siehe Bilder 19 und 20) anzeigen, und warum hat man dort ein Hauptsignal (?) verbaut?

Ich bin zwar weder der eine noch der andere Typ Experte, aber wenn ich das richtig auf den Fotos sehe, kommt man doch von dem Kehrgleis ohne Sägefahrt auf das Streckengleis, das nach Mahlow und Blankenfelde weiter führt. Vielleicht ist es ja vorgesehen, nachts einen Zug in Lichtenrade abzustellen und ab Blankenfelde für Passagiere einzusetzen; dieser Leerzug könnte dann gleich auf Hauptsignal in der Kehranlage losfahren und braucht nicht erst zum Bahnsteig zu rangieren. (Ich hoffe, ich habe die Ausführungen im Ostkreuz-Thread neulich richtig verstanden.)
^Das interpretiere ich auch so.

Gruß
Die Ferkeltaxe
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