Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin
geschrieben von TomB 
Zitat
Nemo
Die Frage ist halt auch wie schnell der Zug ist. Bei S-Bahnen sind die Dinger in der Tat albern. Bei Geschwindigkeiten von unter 100 km/h wohl auch. Ich stand aber auch schon mal auf dem Vorplatz des Bahnhofs Nauen und war überrascht wie laut der ICE da ist...

In Nauen wird 200...230 gefahren, das ist nicht zu vergleichen mit den 120...160 in der Stadt. Wie gesagt, Gleisdreieckpark, dann muss man nicht viel rumspekulieren.
Gestern habe ich von der Lankwitzer Brücke aus gesehen dass das eine neue S-Bahn Gleis zwischen Marienfelde und Attilastraße schon fertig zu sein scheint, zumindest stand auf diesem ein Bauzug mit einer Lok von WFL. Für das zweite Gleis wurden gestern mithilfe von diesem Zug die Schwellen verlegt.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.2021 17:38 von BusUndBahnAusBerlin.
Zitat
BusUndBahnAusBerlin
Gestern habe ich von der Lankwitzer Brücke aus gesehen dass das eine neue S-Bahn Gleis zwischen Marienfelde und Attilastraße schon fertig zu sein scheint, zumindest stand auf diesem ein Bauzug mit einer Lok von WFL. Für das zweite Gleis wurden gestern mithilfe von diesem Zug die Schwellen verlegt.

Und heute(22.5) liegt bereit das zweite Gleis und anscheinend auch schon die Anbindung ans Bestandsgleis südlich des Teltowkanals. Im Bahnhof Marienfelde wird am derzeit gesperrte Bahnsteigteil gearbeitet.






3 Bilder aus Lichtenrade:

Blick auf den in Arbeit befindlichen Behelfsbahnsteig, nach Norden hin.


Und nach Süden:


Ausserdem die Arbeiten an der Unterführung Bahnhofstr, Blickrichtung zur Wünsdorfer Str.

Hallo!

Vergangene Woche wurden die westlichen Gleise zwischen Attilastraße und Marienfelde geschottert und verdichtet. Auch an der Lärmschutzwand wurde gearbeitet.

Gruß, Martin


weitere Bilder


und noch die Lärmschutzwand


Moin.

Die Bahn hat in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung die nächste große Sperrung (46 Tage) der Dresdener Vorortbahn (aka S2) und für den kommenden Freitag (4.6.2021) eine "virtuelle Informationsveranstaltung von 18 [Uhr] bis 20 Uhr" angekündigt.

Dabei widersprechen sich die Einleitung und der Text, was die Ausdehnung des SEV angeht (nördlicher Startpunkt Südkreuz vs. Priesterweg), und die "Eisenbahnüberführung Säntisstraße" wird zweimal erwähnt, einmal irrtümlicherweise am S-Bahnhof Marienfelde (was mich vermuten lässt, dass die Karl-Theodor-Schmitz-Brücke, also die Eisenbahnüberführung Marienfelder Allee / Großbeerenstraße gemeint ist).

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Hallo,

kurz bevor der historische denkmalgeschützte Bahnsteig in Lichtenrade zu Bauschutt wird, habe ich eine Galerie der Bauarbeiten im PFA 2 (inkl. Behelfsbahnsteig, EÜ Bahnhofstraße und EÜ Wolziger Zeile) erstellt:

https://www.baustellen-doku.info/berlin_dresdener-bahn/PFA2_Lichtenrade_Schichauweg-Stadtgrenze/20210530/

Viele Grüße
André
Ich bin heut zufällig mal wieder über die Lankwitzer Brücke (Kamenzer Damm - Lankwitzer Str.) gelaufen. Mir fiel Richtung Süden (S-Marienfelde) ein kleiner Gleisschwenk auf der wohl nur der Schallschutzwand geschuldet ist, während die daneben liegenden S-Bahngleise völlig geradlinig verlaufen.
Ich habe mich gefragt ob man diesen Gleisschwenk nicht hätte gradliniger hätte gestalten können? Welche Vmax. soll dort sein? Also ich bin skeptisch ob de Zug da mit 160 km/h durchkommt.
Hallo,

heute wurde eine parlamentarische Anfrage zum Umbau der Buckower Chaussee im Bereich der Dresdener Bahn veröffentlicht:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Christian Zander (CDU) vom 18.6.2021 und Antwort vom 1.7.2021: Folgen der bevorstehenden Sperrung des Bahnübergangs Buckower Chaussee

Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher den Bauherren, die Deutsche Bahn AG (DB AG), und zudem die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um Stellungnahmen gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wurden der Beantwortung zugrunde gelegt.

Frage 1: Ab wann und bis wann wird voraussichtlich die Buckower Chaussee bis zur Fertigstellung des Brückenbauwerks gesperrt sein?

Antwort zu 1.: Laut Aussage der DB AG wird die Sperrung der Buckower Chaussee für den Durchgangsverkehr voraussichtlich ab dem 4. Quartal 2022 bis 2026 erfolgen.

Frage 2: Ist eine barrierefreie Querung der Gleise für Fußgänger und Radfahrer gesichert? Wie wird diese aussehen?

Antwort zu 2.: Die DB AG teilt mit, dass für die Bauzeit geplant ist, die vorhandene Fußgängerüberführung im südlichen Bereich des Bahnhofs zu erweitern. Es wird eine bauliche Verlängerung der Fußgängerüberführung über die Fernbahn geben. Zusätzlich teilt die DB AG mit, dass für die Bauzeit Mietaufzüge und eine Rampe auf der Südwestseite vorgesehen sind, um den barrierefreien Zugang zu gewährleisten.

Diese bauzeitlichen Maßnahmen sind Inhalt des 2. Planänderungsantrages zum Planfeststellungsbeschluss (511.13-511ppa/002-2300#029 - Planfeststellungsabschnitt 2 der Dresdner Bahn), welcher am 17.09.2019 beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht wurde. Die DB AG teilt mit, dass sich dieser 2. Planänderungsantrag aktuell noch im Genehmigungslauf befindet.

Frage 3: Wie sieht das Umleitungskonzept für den Autoverkehr während der Sperrung aus?

Antwort zu 3.: Das Umleitungskonzept im Zuge der Sperrung des Bahnüberganges Buckower Chaussee sieht zwei Umleitungsstrecken für den Autoverkehr vor. Einerseits eine südliche Umfahrungsmöglichkeit mit Umleitung über die Barnetstraße, den Schichauweg und die Motzener Straße. Andererseits eine nördliche Umfahrungsmöglichkeit mit Umleitung über den Richard-Tauber-Damm, die Säntisstraße, die Zehrensdorfer Straße und die Motzener Straße.

Frage 4: Über welche Straßenabschnitte werden die Buslinien X11, M11, 277, 710 und 711 während der Sperrung geführt und welche Haltestellen werden nicht mehr bedient bzw. stattdessen neu bedient?

Antwort zu 4.: Von Seiten der BVG wurde hierzu bereits ein erstes Konzept entwickelt, wonach beabsichtigt ist, die Buslinien über die Säntisstraße umzuleiten. Dieses Konzept wird zu einem späteren Zeitpunkt an die dann vorherrschenden Rahmenbedingungen angepasst und im Anschluss mit den Aufgabenträgern abgestimmt.

Frage 5: Ist vorgesehen, provisorische Busspuren einzurichten oder anderweitig die bisherige Aufteilung des Straßenraums für die Umleitungsverkehre zu ändern?

Antwort zu 5.: Änderungen der bisherigen Aufteilung des Straßenraumes oder die Einrichtung von provisorischen Bussonderfahrstreifen sind nach bisherigen Planungsstand bisher nicht vorgesehen. Bei der konkreten Würdigung der tatsächlichen Verkehrssituation erfolgt stets eine Prüfung weiterer Verkehrsmaßnahmen, z.B. das Einrichten von Bussonderfahrstreifen.

Frage 6: Ist damit zu rechnen, dass sich vor allem während der Hauptverkehrszeiten die Fahrzeiten auch der Buslinien erheblich verlängern werden, da die Leistungsfähigkeit der Säntisstraße geringer ist als die der Buckower Chaussee und zudem einige LSA-gesteuerte Kreuzungen auf dem Weg liegen?

Antwort zu 6.: Nach Information der BVG ist eine bauzeitliche Mehrfahrzeit, mit Ausnahme der Linien 710 und 711, notwendig. In welchem Umfang sich die Fahrzeitverlängerungen bewegen werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen.

Frage 7: Wie wird sich die Baulogistik für den Bau des neuen BVG-Betriebshofs in der Säntisstraße, der von 2024 bis 2026 geplant ist, verträglich in den Umleitungsverkehr eingliedern lassen?

Antwort zu 7.: Die BVG befindet sich hierzu im Austausch mit der DB Netz AG. Die genauen zeitlichen und logistischen Auswirkungen können gegenwärtig noch nicht angegeben werden, da sich die BVG in einer sehr frühen Planungsphase befindet. Perspektivisch erfolgt die Realisierung von 2024 bis 2026, vorbehaltlich der Mittelfreigabe und des Planungsfortschritts.

Frage 8: Wird der S-Bahnhof Buckower Chaussee während der Sperrung trotzdem von beiden Richtungen aus von Buslinien bedient werden? Falls nicht, wie sollen mobilitätseingeschränkte Personen aus dem Umfeld an die S-Bahn angebunden sein, wenn sie aufgrund der zahlreichen Treppen am S-Bahnhof Marienfelde diesen nicht nutzen können?

Antwort zu 8.: Der S-Bahnhof Buckower Chaussee kann bauzeitlich nur von der westlichen Seite angefahren werden. Der barrierefreie Zugang zu den beiden Bahnsteigen soll nach derzeitigem Planungsstand, wie in der Antwort zu Frage 2 erläutert, mit Aufzügen gewährleistet werden.

Frage 9: Wird der S-Bahnhof Buckower Chaussee während der Sperrung zeitweise ebenfalls gesperrt sein?

Antwort zu 9.: Ja, der S-Bahnhof Buckower Chaussee wird jeweils richtungsweise zum Umbau der Bahnsteige im Zeitraum 2024 bis 2025 zeitweise gesperrt sein. Derzeit geht die DB AG von einer Sperrung von je sechs Wochen pro Richtung aus.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Der Vollständigkeit halber noch der Hinweis auf eine Pressemitteilung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg vom vergangenen Freitag zu einem Pressegespräch über die "Realisierung des Regionalbahnhalts Buckower Chaussee und des S-Bahnhaltes Kamenzer Damm":
[www.berlin.de]

Daraus die meiner Meinung nach drei interessantesten Punkte:
- "Mittlerweile sind die Signale der Landesebene durchaus positiv zu bewerten."

Realisierungszeitraum
- Regionalbahnhalt Buckower Chaussee: dieser soll "doch noch" "im Rahmen des aktuell bis 2025 geplanten Ausbaus der Dresdner Bahn" gebaut werden - so hofft der Bezirk.

- S-Bahnhaltepunkt Kamenzer Damm: "Nach Abschluss des Ausbaus der Dresdner Bahn Ende 2025 wird die Realisierung des S-Bahnhaltepunkts Kamenzer Damm angestrebt, vorbehaltlich endgültiger Zusagen und Prüfungen kann die Realisierung ab 2027 erfolgen."


Insgesamt natürlich keine großen Neuigkeiten.
Mit anderen Worten, man reißt wieder alles auf und baut um.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Stichbahn
Der Vollständigkeit halber noch der Hinweis auf eine Pressemitteilung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg vom vergangenen Freitag zu einem Pressegespräch über die "Realisierung des Regionalbahnhalts Buckower Chaussee und des S-Bahnhaltes Kamenzer Damm":
[www.berlin.de]

Daraus die meiner Meinung nach drei interessantesten Punkte:
- "Mittlerweile sind die Signale der Landesebene durchaus positiv zu bewerten."

Realisierungszeitraum
- Regionalbahnhalt Buckower Chaussee: dieser soll "doch noch" "im Rahmen des aktuell bis 2025 geplanten Ausbaus der Dresdner Bahn" gebaut werden - so hofft der Bezirk.

- S-Bahnhaltepunkt Kamenzer Damm: "Nach Abschluss des Ausbaus der Dresdner Bahn Ende 2025 wird die Realisierung des S-Bahnhaltepunkts Kamenzer Damm angestrebt, vorbehaltlich endgültiger Zusagen und Prüfungen kann die Realisierung ab 2027 erfolgen."
(...)

Man, man: Die Genossin Schöttler kennt den Namen des S-Bahnhofs Marienfelde womöglich auch wirklich nicht (die Entfernungsangaben zwischen Attilastr. und Marienfelde stimmen natürlich auch nicht ganz, aber gut, vielleicht bin ich hier ja auch zu anspruchsvoll).

Den Bau des Regionalhalts Buckower Chaussee bis 2025 würde ich ausschließen - der verlinkte Text gibt dies meines Erachtens auch nicht her.

Der S-Bahnhof Kamenzer Damm kommt, wie ja bekannt, wohl um das Jahr 2030 - wenn alles gutgeht. Ein Trauerspiel,

Marienfelde.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen