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Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin
geschrieben von TomB 
'N Abend!

Ich bin heute auf drei Auschreibungen aufmerksam gemacht worden, von denen zwei mit der Dresdener Bahn zu tun haben:

1. Ausschreibung für Bauleistung Straßenüberführung Buckower Chaussee (mit Plänen)
2. Ausschreibung für Planungsleistung S-Bahn nach Rangsdorf (ohne Pläne)
3. Ausschreibung für Planungsleistung Reaktivierung Siemensbahn Jungfernheide - Gartenfeld (ohne Pläne)

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Stichbahn
Zitat
andre_de
Danke Dir! Mich hatte die Bauankündigung ja auch gewundert. Vermutlich war die S2 trotzdem unterbrochen, auch wenn der Grund weggefallen ist. Offensichtlich ist die Baustelle an der Säntisstraße also im Verzug.

Schaun wa ma --- was in den kommenden Wochen so zu schaffen (oder aufzuholen) ist.

Laut DB-Bauinfo soll der Straßenverkehr auf der Säntisstr. "voraussichtlich Ende 2021" wieder aufgenommen werden: [bauprojekte.deutschebahn.com] (S. 3)
Halte ich mit Laienaugen für durchaus machbar. In den letzten Wochen waren die sichtbaren Baufortschritte doch erheblich.

Jedenfalls wird dann wohl bald auch endlich wieder mit 50-70 km/h durch die Bahn- und Albanstraße geheizt abgekürzt werden (eigentlich Tempo 30/Wohngebiet). Leider hat es SenUVK auch nicht vermocht, während der langen Sperrzeit die Lücke im Radnetz zwischen Säntis- und Zehrensdorfer Straße zu schließen.

Ja, am letzten Wochenende gab es SEV zwischen Attilastraße und Blankenfelde.

Seit einiger Zeit ist die Durchfahrt der Bahnstraße südlich des S-Bahnhofs Marienfelde übrigens verboten (außer für Anlieger), was ich für den Busverkehr und auch für Umsteiger zur S-Bahn als segensreich empfinde. Die Rücksichtslosigkeit der "Windschutzscheibenfraktion" gegenüber den Belangen der Busfahrgäste am Kiepertplatz (dort müssen alle Busse wenden) ist schon bezeichnend. Über Jahre hinweg habe ich keinen einzigen Autofahrer gesehen, der einmal einem Bus Vorfahrt gewährt hat - aber wahrscheinlich war ich ja immer nur zur falschen Zeit am falschen Ort,

Marienfelde.
Zitat
krickstadt
'N Abend!

Ich bin heute auf drei Auschreibungen aufmerksam gemacht worden, von denen zwei mit der Dresdener Bahn zu tun haben:

1. Ausschreibung für Bauleistung Straßenüberführung Buckower Chaussee (mit Plänen)
2. Ausschreibung für Planungsleistung S-Bahn nach Rangsdorf (ohne Pläne)
3. Ausschreibung für Planungsleistung Reaktivierung Siemensbahn Jungfernheide - Gartenfeld (ohne Pläne)

Viele Grüße, Thomas

Vielen Dank für die Links. Eine Frage habe ich zur Nr. 2. Dort heißt es in der Kurzbeschreibung: "i2030 Blankenfelde - Rangsdorf, Verlängerung der S-Bahntrasse inklusive Aus- und Neubau von 3 Verkehrsstationen sowie Anpassung und Ausbau der Fernbahnstrecke Berlin - Dresden in diesem Abschnitt; Planungsleistungen"

Blankenfelde, Dahlewitz und Rangsdorf sind aber doch bereits 3 Verkehrsstationen? Was ist denn dann mit der Berücksichtigung des angedachten zusätzlichen Haltepunkts in Dahlewitz (Rolls Royce)? Teilt dieser Haltepunkt dann das Schicksal des S-Bahnhofs Kamenzer Damm?
Zitat
Marienfelde
Vielen Dank für die Links. Eine Frage habe ich zur Nr. 2. Dort heißt es in der Kurzbeschreibung: "i2030 Blankenfelde - Rangsdorf, Verlängerung der S-Bahntrasse inklusive Aus- und Neubau von 3 Verkehrsstationen sowie Anpassung und Ausbau der Fernbahnstrecke Berlin - Dresden in diesem Abschnitt; Planungsleistungen"

Blankenfelde, Dahlewitz und Rangsdorf sind aber doch bereits 3 Verkehrsstationen? Was ist denn dann mit der Berücksichtigung des angedachten zusätzlichen Haltepunkts in Dahlewitz (Rolls Royce)? Teilt dieser Haltepunkt dann das Schicksal des S-Bahnhofs Kamenzer Damm?

Der PFA3 der Dresdner Bahn reicht von der Berliner Stadtgrenze bis zum Glasowbach/Zülowkanal.
Das heißt, dass der Um-/Neubau des Bahnhofs südl. der Karl-Marx-Straße nicht unter "i2030 Blankenfelde -Rangsdorf" fällt, sondern ohnehin im Rahmen der Dresdner Bahn gemacht wird.
Die 3 Stationen sind somit Dahlewitz, Rolls-Royce und Rangsdorf.

Ich war jetzt leider noch nicht dort, aber der Freischnitt sollte bereits erfolgt sein*, nun sollen Bodenuntersuchungen stattfinden. Evtl. kann man schöne Fotos machen.

* [www.bahninfo-forum.de]
Wird denn neuer Boden dafür verwendet werden? Fuhr die alte S-Bahn auf den Fernbahngleisen?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
@Heidekraut

Früher (bis etwa 1952) gab s auf der Dresdener Bahn Gemeinschaftsbetrieb S-Bahn/Fernbahn, also beides auf zwei Gleisen...
Zitat
Wollankstraße
@Heidekraut

Früher (bis etwa 1952) gab s auf der Dresdener Bahn Gemeinschaftsbetrieb S-Bahn/Fernbahn, also beides auf zwei Gleisen...

@ TomB: Danke, meine Befürchtungen sind glücklicherweise unbegründet.

Schluß mit dem Gemeinschaftsverkehr (in Berlin) müßte wohl mit dem 18. Mai 1952 gewesen sein. Im Winterfahrplan 1948/49 war das Angebot mit zwei Zugpaaren vom Anhalter Bahnhof nach Elsterwerda (eines von und nach Dresden) allerdings sehr übersichtlich: [www.eisenbahnwelt.com]

Die Fahrzeiten waren auch sehr anders als in der heutigen Zeit,
Marienfelde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.11.2021 15:47 von Marienfelde.
War die Strecke damals mit diesem Mischbetrieb noch zweigleisig? Es fuhren ja nicht nur die paar Züge von und zum Anhalter Bahnhof auf der Stecke. Alles auf einem Gleis ist das kaum vorstellbar.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.11.2021 16:42 von Nordender.
Und der S-Bahn Verkehr nach Rangsdorf endete doch nicht schon 1952, sondern Jahre später, so meine Erinnerung.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Hallo Marienfelde,

Zitat
Marienfelde
Zitat
Wollankstraße
@Heidekraut

Früher (bis etwa 1952) gab s auf der Dresdener Bahn Gemeinschaftsbetrieb S-Bahn/Fernbahn, also beides auf zwei Gleisen...

@ TomB: Danke, meine Befürchtungen sind glücklicherweise unbegründet.

Schluß mit dem Gemeinschaftsverkehr (in Berlin) müßte wohl mit dem 18. Mai 1952 gewesen sein. Im Winterfahrplan 1948/49 war das Angebot mit zwei Zugpaaren vom Anhalter Bahnhof nach Elsterwerda (eines von und nach Dresden) allerdings sehr übersichtlich: [www.eisenbahnwelt.com]

Ja, 1952 war Schluss mit dem Regionalverkehr (nach heutige Bezeichnungsweise) zu den West-Berliner Bahnhöfen. Aber Gemeinschaftsverkehr im Güterverkehr auf der Dresdener Bahn gab es in Berlin ja bis in jüngster Zeit, und im Personenverkehr S-Bahn/Fernbahn bis Rangsdorf eben bis 1961.

Grüße,

GF



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.11.2021 19:49 von Global Fisch.
Zitat
Global Fisch
Hallo Marienfelde,

Zitat
Marienfelde
Zitat
Wollankstraße
@Heidekraut

Früher (bis etwa 1952) gab s auf der Dresdener Bahn Gemeinschaftsbetrieb S-Bahn/Fernbahn, also beides auf zwei Gleisen...

@ TomB: Danke, meine Befürchtungen sind glücklicherweise unbegründet.

Schluß mit dem Gemeinschaftsverkehr (in Berlin) müßte wohl mit dem 18. Mai 1952 gewesen sein. Im Winterfahrplan 1948/49 war das Angebot mit zwei Zugpaaren vom Anhalter Bahnhof nach Elsterwerda (eines von und nach Dresden) allerdings sehr übersichtlich: [www.eisenbahnwelt.com]

Ja, 1952 war Schluss mit dem Regionalverkehr (nach heutige Bezeichnungsweise) zu den West-Berliner Bahnhöfen. Aber Gemeinschaftsverkehr im Güterverkehr auf der Dresdener Bahn gab es in Berlin ja bis in jüngster Zeit, und im Personenverkehr S-Bahn/Fernbahn bis Rangsdorf eben bis 1961.

Grüße,

GF

Hallo Global Fisch,

ja natürlich, die "Reste" des Gemeinschaftsverkehrs in Form der Güterzüge zum Tanklager in Mariendorf sehe ich ja mehr oder weniger täglich. Im Personenverkehr in Berlin war aber mit dem Sommerfahrplan 1952 Schluß.

Ansonsten (auf andere Beiträge eingehend): In der Zeit des Gemeinschaftsverkehrs im Personenverkehr bis 1952 dürfte die Strecke südlich von Marienfelde nur eingleisig gewesen sein. Die S-Bahn fuhr z.B. alle 40 Minuten nach Rangsdorf, später dann alle 30 Minuten. Im Fahrplan vom 28. Mai 1961 gab es die Stammzuggruppe von Velten nach Rangsdorf im Halbstundentakt, dazu kam eine Einsetzzuggruppe (ich glaube, von Gesundbrunnen nach Mahlow), die sich wegen der erforderlichen Wartezeiten in den Bahnhöfen aber natürlich nicht zu einem glatten 15-Minutentakt mit der Stammzuggruppe ergänzte.

Der 20-Minutentakt auf der Strecke bis Lichtenrade (und bis Heiligensee) wurde ja erst mit der Spaltung eingerichtet. Den heutigen Bedienungsstandard (bald mit Vollzügen im 10-Minutentakt, auch noch nach Einbruch der Dunkelheit) empfinde ich durchaus als sehr ordentlich. Ein Wunsch bleibt natürlich: Die Wiederaufnahme des S-Bahnbetriebs nach Rangsdorf - auf einer zweigleisigen Strecke,

Marienfelde.
Zitat
Stichbahn
(...)

Laut DB-Bauinfo soll der Straßenverkehr auf der Säntisstr. "voraussichtlich Ende 2021" wieder aufgenommen werden: [bauprojekte.deutschebahn.com] (S. 3)
Halte ich mit Laienaugen für durchaus machbar. In den letzten Wochen waren die sichtbaren Baufortschritte doch erheblich.

(...)

Mal sehen. Auf dieser absolut vertrauenswürdigen Seite wird die Aufhebung der Sperrung für den 15.11.21 um 17 Uhr angekündigt (janz weit unten): [viz.berlin.de]

Ich zitiere wörtlich: "Sperrung Säntisstraße (Marienfelde)
Abschnitt: in beiden Richtungen zwischen Albanstraße und Hossauerweg
Zeitraum: 29.03.2018 07:00 - 15.11.2021 17:00
Einschränkung: Beidseitig
Straße: Säntisstraße (Marienfelde)
Vollsperrung, Neubau Unterführung (bis 15.11.21)"
Hallo Marienfelde,

Zitat
Marienfelde

Ansonsten (auf andere Beiträge eingehend): In der Zeit des Gemeinschaftsverkehrs im Personenverkehr bis 1952 dürfte die Strecke südlich von Marienfelde nur eingleisig gewesen sein. .

Kennst du die Karte?

RBD-Karte von 1953 auf blocksignal.de

So wie ich das deute (ist schwer zu erkennen, und ich mag mich täuschen): Marienfelde-Blankenfelde eingleisig, Blankenfelde-Rangsdorf zweigleisig, südlich davon wieder eingleisig. Einen Haltepunkt in Blankenfelde gibt es übrigens erst seit 1950.
Zitat
Global Fisch
Hallo Marienfelde,

Zitat
Marienfelde

Ansonsten (auf andere Beiträge eingehend): In der Zeit des Gemeinschaftsverkehrs im Personenverkehr bis 1952 dürfte die Strecke südlich von Marienfelde nur eingleisig gewesen sein. .

Kennst du die Karte?

RBD-Karte von 1953 auf blocksignal.de

So wie ich das deute (ist schwer zu erkennen, und ich mag mich täuschen): Marienfelde-Blankenfelde eingleisig, Blankenfelde-Rangsdorf zweigleisig, südlich davon wieder eingleisig. Einen Haltepunkt in Blankenfelde gibt es übrigens erst seit 1950.

Hallöchen Globaler Fisch,

wenn ich die Karte mal gesehen habe, ist es jedenfalls eine Weile her, also vielen Dank für den Link. Verlängert man die Karte nach Süden (nach Zossen/ Wünsdorf), scheint der zweigleisige Abschnitt zwischen Blankenfelde und Rangsdorf erkennbarer.

Der zweigleisige Abschnitt südlich des Außenrings (von dem sicherlich auch Güterzüge kamen) scheint mir im Nachhinein optimal gewesen zu sein. Die Lage des Oberkommandos der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte in Wünsdorf mag auch eine Rolle gespielt haben.

Am S-Bf Marienfelde geht es mit der Karl-Theodor-Schmitz-Brücke (nördlich des Bahnhofs) derweil gut voran, ein sehr großer Teil auf der Westseite ist schon betoniert. Langsam, aber sicher kann ich mir die (Rück-) Wanderung der S-Bahn nach Westen vorstellen. Fast jeden Tag sieht es etwas anders aus - so soll es ja auch sein,

Marienfelde.
Zitat
Marienfelde
Zitat
Stichbahn
(...)

Laut DB-Bauinfo soll der Straßenverkehr auf der Säntisstr. "voraussichtlich Ende 2021" wieder aufgenommen werden: [bauprojekte.deutschebahn.com] (S. 3)
Halte ich mit Laienaugen für durchaus machbar. In den letzten Wochen waren die sichtbaren Baufortschritte doch erheblich.

(...)

Mal sehen. Auf dieser absolut vertrauenswürdigen Seite wird die Aufhebung der Sperrung für den 15.11.21 um 17 Uhr angekündigt (janz weit unten): [viz.berlin.de]

Ich zitiere wörtlich: "Sperrung Säntisstraße (Marienfelde)
Abschnitt: in beiden Richtungen zwischen Albanstraße und Hossauerweg
Zeitraum: 29.03.2018 07:00 - 15.11.2021 17:00
Einschränkung: Beidseitig
Straße: Säntisstraße (Marienfelde)
Vollsperrung, Neubau Unterführung (bis 15.11.21)"


Danke für den Hinweis.

Alle Straßenverkehrsflächen scheinen jetzt asphaltiert zu sein. Es fehlt aber noch wenigstens die Deckschicht. Selbst am Freitag Abend waren Baumaschinen im Einsatz, nämlich von der Firma Bitunova, die mit einer Art Sprühwagen die gesamte Asphaltfläche abfuhr.
Zusätzliche Halteverbotsschilder im Baustellenumfeld mit Gültigkeit ab 5.11. [Freitag], 7 Uhr, unterstreichen die weiteren Aktivitäten.
Säntisstraße:

Zitat
Stichbahn
Alle Straßenverkehrsflächen scheinen jetzt asphaltiert zu sein. Es fehlt aber noch wenigstens die Deckschicht.


Deckschicht ist jetzt augenscheinlich durchgehend in der Säntisstraße. Selbst der südliche (Rad-/ [??]) Fußweg wurde nunmehr asphaltiert. An Zuwegungen und den Einmündungen (Albanstraße, Hossauerweg) fehlt noch die Deckschicht. Kommt dann vermutlich morgen.

An der Bahnstrecke werden an immer weiteren Stellen Schallschutzwandelemente ergänzt.
Kurze Info: Vermutlich wird Anfang nächster Woche mit Straßenfreigabe Säntisstraße samt wenigstens einseitigem Gehweg die provisorische Fußgängerbrücke gesperrt (und zurückgebaut). Wer also nochmal den aktuellen Stand der Bahnarbeiten im Abschnitt Marienfelde/Buckower Chaussee aus dieser Perspektive betrachten oder dokumentieren möchte, sollte dieses Wochenende nutzen. Viel ist allerdings bahnseitig in den letzten Wochen nicht passiert (aufgefallen sind mir bei meinen sporadischen Vorbeifahrten dort vor allem: Schallschutzwände, Aufräumarbeiten).

In den letzten Tagen (Stand gestern Abend) wurden u.a. alle Fahrbahndeckschichten aufgebracht, die Asphaltfugen gegossen, Straßenlaternen gesetzt, an den schmalen Gehwegen gearbeitet, reichlich Erde auf Höhe der KGA Hossauer Weg entfernt...
Ich habe heute mal das schöne Wetter genutzt um mal nach dem Baufortschritt zu schauen.
Zuerst zwei Blicke in Richtung S-Bf Attilastraße. Dort steht jetzt ein Kran am südlichen Widerlager, sonst ist aber kein großer Fortschritt zu sehen. Ebenso bei der Brücke über den Teltowkanal.


Teil 2: Blick zum S-Bf Mariendorf und auf den Brückenneubau dort.


Teil 3: Brücke über die Säntisstraße.


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