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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 08.11.2025 11:04 |
Tja. Wenn keiner was sagt oder tut. Irgendjemand muß ja damals beschlossen haben, dass die Eisenbahn ganz viel "Lärm" macht.Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Nemo
Irgendwie verderben mir die ganzen Lärmschutzwände die Fotografierlaune.
Überhaupt verderben sie das ganze Reisevergnügen. Ich weiß gar nicht, was ich schlimmer finde, diese Schallmauern oder die vielen aneinandergereihten Tunnel um Kassel und Erfurt.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 08.11.2025 11:28 |
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 08.11.2025 16:21 |
Möglichst schnell von A nach B zu kommen? Die Bahnen sind doch so voll, dass zumindest für den Fahrer kaum noch ein entspanntes Fahren möglich ist. Einmal kurz aus dem Fenster geschaut und man hat bereits 100m zurückgelegt. Da kann mal ganz schnell jemand ausscheren oder von hinten mit Lichthupe ankommen. Oder man zwängt sich rechts zwischen zwei Lastwagen, aber da sieht man auch nicht viel.Zitat
angus_67
Zitat
DerMichael
...und im besonderen die Abschnitte ohne Limit, haben heute einen anderen Zweck.
...und welchen genau?
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 08.11.2025 16:22 |
Zitat
Bd2001
Zitat
DerMichael
Zitat
Nemo
Zitat
Alba Coach
Stimmt Tunnel ergeben ja keine Sinn, Hauptsache man kann sich schön die Landschaft ansehen und die Fahrzeit verdoppelt sich.
Bei den ersten Autobahnen war die Aussicht durchaus auch ein Kriterium bei der Trassenwahl.
Bei den ersten Autobahnen sollte auch der Weg das Ziel sein. Man sollte gemütlich reisend die Schönheit des Landes erkunden. Ich denke, der Zweck einer Autbahn, und im besonderen die Abschnitte ohne Limit, haben heute einen anderen Zweck.
Wenn man die Denkschriften der GEZUVOR oder HAFRABA von damals liest kommt man zu einem anderen Schluß. Schon damals ging es um das schnelle Ankommen. Erst bei dem Unternehmen Reichsautobahn ging um die Trassenführung im Einklang mit der Landschaft. Man erhoffte sich damit eine Förderung des Automobils.
Man konnte, mußte aber nicht gemütlich entlangschleichen. Es gab bis Mai 1939 auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 08.11.2025 18:56 |
Zitat
Alter Köpenicker
Ich bezog das jetzt auf die Neubaustrecke VDE 8 mit ihren vielen, aneinandergereihten Tunneln. Diese Strecke hätte man auch direkter, geradliniger und mit weniger Tunneln bauen können. In diesem Video wird das ganz gut beschrieben.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 09.11.2025 20:29 |
Zitat
Jumbo
...weil schon im Frühjahr 1989 festgelegt worden war, die Hochgeschwindigkeitsstrecke nicht über die damaligen Bezirks- und heutigen Landeshauptstädte zu führen, sondern über die kleineren Städte an der Lehrter Bahn...
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 09.11.2025 21:19 |
Zitat
angus_67
Zitat
Jumbo
...weil schon im Frühjahr 1989 festgelegt worden war, die Hochgeschwindigkeitsstrecke nicht über die damaligen Bezirks- und heutigen Landeshauptstädte zu führen, sondern über die kleineren Städte an der Lehrter Bahn...
Echt jetzt?...Wusste gar nicht das schon DDR-Zeiten so etwas geplant wurde...
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 10.11.2025 03:01 |
Zitat
DerMichael
(Echt jetzt?...Wusste gar nicht das schon DDR-Zeiten so etwas geplant wurde..)
Lies mal die Geschichte in der Wikipedia. Ganz interessant.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 10.11.2025 05:33 |
Zitat
phönix
Zitat
DerMichael
(Echt jetzt?...Wusste gar nicht das schon DDR-Zeiten so etwas geplant wurde..)
Lies mal die Geschichte in der Wikipedia. Ganz interessant.
Ganz ehrlich: ich kann das der Wikipedia nicht entnehmen. Hast Du bitte einen Quellenhinweis?
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 10.11.2025 10:49 |
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Ich bezog das jetzt auf die Neubaustrecke VDE 8 mit ihren vielen, aneinandergereihten Tunneln. Diese Strecke hätte man auch direkter, geradliniger und mit weniger Tunneln bauen können. In diesem Video wird das ganz gut beschrieben.
Ich find das jetzt nicht wirklich gut beschrieben. Für mich klingt das Video mehr nach Stimmungsmache, so in dem Sinne von „die da oben (Herr Vogel, Herr Kohl) haben entschieden: es geht über Erfurt!“. [...]
Zitat
Jumbo
Und wie hätten die Metropole Nürnberg und die Landeshauptstadt Erfurt dann ans Hochgeschwindigkeitsnetz Richtung Bundeshauptstadt angebunden werden sollen.
Zitat
Jumbo
Und das Argument mit den Güterzügen – hätte das bei einer anderen Trassierung besser ausgesehen, würden bei einer anderen Streckenführung mehr Güterzüge auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke fahren? Ich bezweifle das.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 11.11.2025 02:58 |
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Ich bezog das jetzt auf die Neubaustrecke VDE 8 mit ihren vielen, aneinandergereihten Tunneln. Diese Strecke hätte man auch direkter, geradliniger und mit weniger Tunneln bauen können. In diesem Video wird das ganz gut beschrieben.
Ich find das jetzt nicht wirklich gut beschrieben. Für mich klingt das Video mehr nach Stimmungsmache, so in dem Sinne von „die da oben (Herr Vogel, Herr Kohl) haben entschieden: es geht über Erfurt!“. [...]
Ich empfehle die Podcast-Reihe "Teurer fahren" in der ARD Audiothek. Dort kommen damalige Bahnchefs, Verkehrsminister als auch die Verkehrsplaner zu Wort. Insbesondere die Folge "Erfurt-Beule" dürfte aufschlussreich sein: Es gab seinerzeit eine Trassenvariante über Leipzig und Gera. Sie wäre deutlich günstiger gewesen, weil sie fast ohne Tunnel und Viadukte daherkam (im Podcast wird der Faktor 7 genannt, der einen Tunnelabschnitt teuer macht als ein Ohnetunnel-Abschnitt). Und wäre die verkehrstechnisch sinnvollere Variante gewesen, weil sie sie seinerzeit noch als Ballungsräume eingestuften Regionen um Leipzig und Gera/Zwickau/Chemnitz angebunden hätte und damit viel mehr Menschen erreicht hätte. Damalige Prognosen hätten einen größeren volkswirtschaftlichen Nutzen gesehen als die Führung über Erfurt. Die VDE8 über Erfurt zu führen, und damit die Trasse durch den topografisch anspruchsvollen Thüringer Wald, war eine rein politische Entscheidung und entgegen allen Mahnungen aus der Fachschaft.
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Jumbo
Und wie hätten die Metropole Nürnberg und die Landeshauptstadt Erfurt dann ans Hochgeschwindigkeitsnetz Richtung Bundeshauptstadt angebunden werden sollen.
Hätte man die Trasse über Leipzig gelegt, hätte man Nürnberg laut damaligen Analysen in dreieinhalb Stunden erreicht statt die vier Stunden über Erfurt. Die Erfurter brauchen heute bis Leipzig etwa 40 Min, sodass der Nachteil für sie marginal gewesen wäre. Jedoch hätten Leipzig und Gera das deutlich größere Vernetzungspotential zu bieten gehabt als Erfurt. Tunnellastig, länger und teurer wurde politisch in Kauf genommen zugunsten des Konzepts "Kerngedanken Deutsche Einheit".
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Jumbo
Und das Argument mit den Güterzügen – hätte das bei einer anderen Trassierung besser ausgesehen, würden bei einer anderen Streckenführung mehr Güterzüge auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke fahren? Ich bezweifle das.
Vermutlich nicht. Dass die Güterverkehr so hoch prognostiziert wurde, dürfte ein Versuch der Politik gewesen sein, die immens hohen Baukosten zu rechtfertigen. Die Idee, GV auf eine SFS loszulassen auf der 300km/h schneller FV fahren soll, ist betrieblich Wahnsinn. Auch da gab es damals, laut Podcast, signifikanten Widerstand aus der Fachwelt, der jedoch nicht erhört wurde.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 11.11.2025 04:16 |
Zitat
Flachlandradler
Kein Wort davon, dass die mit dem Lineal kürzeste Verbundung von Berlin nach Frankfurt über Erfurt geht und das damit (sofern die Strecke zwischen Frankfurt und Eisenach weiter ausgebaut wird) auch für die Strecke Berlin-Frankfurt und Dresden-Leipzig-Frankfurt ein Zeitgewinn ist. Wer das nicht erwähnt, hat offensichtlich kein interesse an einer objektiven Darstellung und Abwägung, sondern will einseitig Stimmung machen.
Zitat
Florian Schulz
Hätte man die Trasse über Leipzig gelegt, hätte man Nürnberg laut damaligen Analysen in dreieinhalb Stunden erreicht statt die vier Stunden über Erfurt.
Zitat
Flachlandradler
Heute erreicht man Nürnberg mit Halt in Erfurt in 3:45
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 11.11.2025 06:56 |
Zitat
Anfrage der Abgeordneten Lars Rauchfuß und Sebastian Schlüsselburg (SPD) vom 15.10.2025 und Antwort vom 30.10.2025: Aktueller Stand der Errichtung eines neuen S-Bahnhaltepunktes Kamenzer Damm
Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft (zum Teil) Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl um eine sachgerechte Antwort bemüht und hat daher die DB InfraGO AG (DB AG) um Stellungnahme gebeten, sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.
Frage 1: Ausweislich der schriftlichen Anfrage vom 15.3.2024 (Drs. 19/18626) wurde in Aussicht gestellt, dass die Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) zum Ende 2024 abgeschlossen sein soll. Wie lautet das Ergebnis der NKU?
Frage 2: Was sind die Folgerungen aus den Ergebnissen der NKU und welche nächsten Schritte werden unternommen?
Frage 3: Welche Vorzugsvariante wurde im Ergebnis der NKU festgehalten?
Antwort zu 1. bis 3.: Die Fragen 1 bis 3 werden aufgrund ihres Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet.
Die Ersteinschätzung zur volkswirtschaftlichen Betrachtung, also die Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) wurde durchgeführt. Sie basiert auf den Daten der Grundlagenermittlung und berücksichtigt die vorhandenen und in Entwicklung befindlichen Gewerbe- und Industriestandorte ebenso wie die Einwohner im weiteren Umfeld des Bahnhofs. Auf dieser Grundlage konnte beim derzeitigen Kostenstand ein positives Wirtschaftlichkeitsergebnis ermittelt werden.
Die Durchführung der Vorplanung (HOAI Lph2) ist mit der DB AG abgestimmt und die Finanzierung über eine entsprechende Vereinbarung abgesichert.
Es existiert nach der Grundlagenuntersuchung nur eine Variante des Haltepunkts.
Frage 4: Inwiefern gilt die Vorplanung damit als abgeschlossen? Inwiefern sind zum Abschluss der Vorplanung noch weitere Schritte notwendig, welche sind das?
Frage 5: Inwiefern wurde bereits die Entwurfsplanung bei der DB AG beauftragt? Falls die Entwurfsplanung noch nicht beauftragt wurde, für wann ist die Beauftragung der Entwurfsplanung vorgesehen?
Antwort zu 4. und 5.: Die Fragen 4 und 5 werden aufgrund ihres Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet.
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit: "Für die Vorentwurfsplanung muss ein Planungsbüro über einen Ausschreibungsprozess gebunden werden und seine Tätigkeiten aufgenommen und durchgeführt werden. Die Entwurfsplanung beginnt mit der Leistungsphase 3 und kann erst gestartet werden, wenn die Vorentwurfsplanung (Leistungsphase 2) abgeschlossen wurde und eine Fortschreibung der Finanzierung (Nachtrag zur Finanzierungsvereinbarung) mit dem Land Berlin vereinbart worden ist."
Das Projekt soll im Rahmen der zweiten Tranche von i2030 umgesetzt werden.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 11.11.2025 08:21 |
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Florian Schulz
Hätte man die Trasse über Leipzig gelegt, hätte man Nürnberg laut damaligen Analysen in dreieinhalb Stunden erreicht statt die vier Stunden über Erfurt.
Zitat
Flachlandradler
Heute erreicht man Nürnberg mit Halt in Erfurt in 3:45
Wie kommt Ihr denn auf diese Zeiten? Normalerweise fährt man zwischen Berlin und Nürnberg 2:45 bis 3:00 Stunden. Da zurzeit über die Wetzlarer Bahn umgeleitet wird, dauert es teilweise über vier Stunden, aber eben nur baubedingt.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 11.11.2025 08:56 |
Zitat
Flachlandradler
Auch wenn heute laut dem oben genannten Video auf der Strecke tatsächlich 50 Güterzüge täglich unterwegs sind (möglicherweise in Tagesrandzeiten und nachts?), so ist die Zahl von 200 Güterzügen pro Tag auf der Strecke offensichtlich Blödsinn.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 11.11.2025 09:58 |
Zitat
Flachlandradler
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Jumbo
Zitat
Alter Köpenicker
Ich bezog das jetzt auf die Neubaustrecke VDE 8 mit ihren vielen, aneinandergereihten Tunneln. Diese Strecke hätte man auch direkter, geradliniger und mit weniger Tunneln bauen können. In diesem Video wird das ganz gut beschrieben.
Ich find das jetzt nicht wirklich gut beschrieben. Für mich klingt das Video mehr nach Stimmungsmache, so in dem Sinne von „die da oben (Herr Vogel, Herr Kohl) haben entschieden: es geht über Erfurt!“. [...]
Ich empfehle die Podcast-Reihe "Teurer fahren" in der ARD Audiothek. Dort kommen damalige Bahnchefs, Verkehrsminister als auch die Verkehrsplaner zu Wort. Insbesondere die Folge "Erfurt-Beule" dürfte aufschlussreich sein: Es gab seinerzeit eine Trassenvariante über Leipzig und Gera. Sie wäre deutlich günstiger gewesen, weil sie fast ohne Tunnel und Viadukte daherkam (im Podcast wird der Faktor 7 genannt, der einen Tunnelabschnitt teuer macht als ein Ohnetunnel-Abschnitt). Und wäre die verkehrstechnisch sinnvollere Variante gewesen, weil sie sie seinerzeit noch als Ballungsräume eingestuften Regionen um Leipzig und Gera/Zwickau/Chemnitz angebunden hätte und damit viel mehr Menschen erreicht hätte. Damalige Prognosen hätten einen größeren volkswirtschaftlichen Nutzen gesehen als die Führung über Erfurt. Die VDE8 über Erfurt zu führen, und damit die Trasse durch den topografisch anspruchsvollen Thüringer Wald, war eine rein politische Entscheidung und entgegen allen Mahnungen aus der Fachschaft.
Der Podcast ist noch einseitiger als das Youtube-Video. Auch hier ist das angeblich einzige Argument für Erfurt, dass sich der Ministerpräsident von Thüringen dafür eingesetzt hätte, was ja sein Job sei. Der Begriff "Erfurt-Beule" ist erkennbar ein diffamierend gemeinter Kampfbegriff der Gegner der Entscheidung. Kein Wort davon, dass die mit dem Lineal kürzeste Verbundung von Berlin nach Frankfurt über Erfurt geht und das damit (sofern die Strecke zwischen Frankfurt und Eisenach weiter ausgebaut wird) auch für die Strecke Berlin-Frankfurt und Dresden-Leipzig-Frankfurt ein Zeitgewinn ist. Wer das nicht erwähnt, hat offensichtlich kein interesse an einer objektiven Darstellung und Abwägung, sondern will einseitig Stimmung machen. Ich glaube dem Bericht aber insoweit, als dass die "direkte" Strecke wegen der weniger Brücken und Tunnel deutlich günstiger gewesen wäre. Vor allem, wenn man isoliert den Ausbau Berlin - München betrachtet, und einen Ausbau Berlin-Frankfurt und Dresden--Leipzig-Frankfurt ignoriert.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 11.11.2025 11:15 |
Es war durchaus vorgesehen auch Fernzüge durch den City-Tunnel zu schicken. Vermutlich waren die Planungen damals aber noch nicht so weit fortgeschritten, dass man sich über die Kapazität des Tunnels und die Ausgestaltung des Hauptbahnhofs belastbare Gedanken gemacht hat.Zitat
X-Town Traffic
Wie hätte denn die Fernbahntrasse durch Leipzig verlaufen sollen? Der Citytunnel ist doch jetzt schon mit dem S-Bahnverkehr ausgelastet. Es hätte ein großer unterirdischer Fernbahnhof à la Stuttgart21 sowie ein weiterer Tunnel gebaut werden müssen oder was gab es für Ideen?
Zitat
Ja nach Frankfurt sieht der Weg über Erfurt auf der Karte kürzer aus. Tatsächlich fahren z.B. die Sprinter (ohne Halt zwischen Berlin & Frankfurt) über die Lehrter Bahn und dann auf die SFS Hannover-Würzburg.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 11.11.2025 12:00 |
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Re: Dresdener Bahn - Bauarbeiten in Berlin 11.11.2025 12:27 |
Zitat
Nemo
Interessant ist aber, dass man immer alles falsch macht. Baut man die günstigste Trasse von Berlin nach Hannover und läßt Magdeburg liegen, dann ist es falsch, nimmt man bei einer anderen Strecke einen Umweg über die Landeshauptstadt Erfurt, dann ist es auch wieder falsch.
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Re: Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin 11.11.2025 12:29 |
Zitat
Flachlandradler
Der Podcast ist noch einseitiger als das Youtube-Video. Auch hier ist das angeblich einzige Argument für Erfurt, dass sich der Ministerpräsident von Thüringen dafür eingesetzt hätte, was ja sein Job sei. Der Begriff "Erfurt-Beule" ist erkennbar ein diffamierend gemeinter Kampfbegriff der Gegner der Entscheidung.
Zitat
Flachlandradler
Kein Wort davon, dass die mit dem Lineal kürzeste Verbundung von Berlin nach Frankfurt über Erfurt geht und das damit (sofern die Strecke zwischen Frankfurt und Eisenach weiter ausgebaut wird) auch für die Strecke Berlin-Frankfurt und Dresden-Leipzig-Frankfurt ein Zeitgewinn ist.
Zitat
Flachlandradler
Heute erreicht man Nürnberg mit Halt in Erfurt in 3:45, also ca. 15 Minuten langsamer als die damals errechnete Zeit via Leipzig und Gera. Und das ist auch kein Wunder, denn die Strecke Berlin-Nürnberg über Halle und Erfurt ist auch nur ca. 25km länger als über Leipzig und Gera.
Zitat
Flachlandradler
Auch wenn heute laut dem oben genannten Video auf der Strecke tatsächlich 50 Güterzüge täglich unterwegs sind (möglicherweise in Tagesrandzeiten und nachts?), so ist die Zahl von 200 Güterzügen pro Tag auf der Strecke offensichtlich Blödsinn. Mal abgesehen davon, dass der Bedarf für Güterzüge auf der anderen Relation vermutilch nicht geringer wäre.