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Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin
geschrieben von TomB 
Hallo,

und nun auch noch ein Update aus dem nördlichen Teil des PFA 1 (Teltowkanal bis Attilastraße) sowie einige wohl wenig bekannte Ansichten des bereits realisierten Abschnitts bis zum Prellerweg (PFA 4).

http://www.baustellen-doku.info/berlin_dresdener-bahn/PFA1_Marienfelde_Attilastrasse-Schichauweg/20190216/

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Zitat
schallundrausch
Zitat
andre_de
Im Güterbahnhof Marienfelde stand dann sogar noch eine Überraschung.

Boah, jetzt fängst Du auch noch an mit Clickbaiting :P

Sorry, das Motiv war so schön ;-)

Ich bin dir ja auch prompt auf den Leim gegangen. Sonst würde ich Deine Galerien NIE anklicken!!!
Sag mal
Zitat

Die noch recht junge Karl-Theodor-Schmitz-Brücke über die B101 muss neu gebaut werden, da die Schallschutzwände zusätzlichen Platz brauchen.
Das ist doch ein Scherz, oder? Und zwar ein ganz schlechter?
Zitat
schallundrausch
Zitat

Die noch recht junge Karl-Theodor-Schmitz-Brücke über die B101 muss neu gebaut werden, da die Schallschutzwände zusätzlichen Platz brauchen.
Das ist doch ein Scherz, oder? Und zwar ein ganz schlechter?

Nein, kein Scherz. Wobei es nicht direkt am Platz liegt, sondern dass die vorhandene Brücke insbesondere die zusätzliche Mittellärmschutzwand statisch nicht trägt.

Aus dem Erläuterungsbericht:

Zitat

Das Ergebnis einer statischen Nachberechung … ergab, dass die bestehende viergleisige Eisenbahnüberführung keine ausreichenden statischen Lastreserven aufweist, um die erhöhten Lasteinwirkungen, infolge der neuen, geänderten Gleislage der Fernbahn sowie einer Mittellärmschutzwand zusätzlich abtragen zu können.

In Frage kann man stellen, wieso man an dieser Stelle zwingend eine Mittellärmschutzwand braucht. Ringsrum nur Industriegebiet, dazu die laute B101. Dass sich die Schallbelastung der nächstgelegenen Wohnhäuser durch eine Mittellärmschutzwand signifikant ändert, kann ich nicht glauben. Der übliche SSW-Irrsinn, vor allem "aktiv vor passiv", und dann kommen die fragwürdigen Berechnungsmethoden eben mit 0,1 dB Gewinn, der zwingend zunächst aktiv umzusetzen ist.

Ich muss aber noch sagen, "recht jung" ist relativ. Die Brücke ist lt. Wikipedia dann auch rund 50 Jahre alt, sieht man ihr aber garnicht an.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Zitat
schallundrausch
Zitat

Die noch recht junge Karl-Theodor-Schmitz-Brücke über die B101 muss neu gebaut werden, da die Schallschutzwände zusätzlichen Platz brauchen.
Das ist doch ein Scherz, oder? Und zwar ein ganz schlechter?

Nein, kein Scherz. Wobei es nicht direkt am Platz liegt, sondern dass die vorhandene Brücke insbesondere die zusätzliche Mittellärmschutzwand statisch nicht trägt.

Aus dem Erläuterungsbericht:

Zitat

Das Ergebnis einer statischen Nachberechung … ergab, dass die bestehende viergleisige Eisenbahnüberführung keine ausreichenden statischen Lastreserven aufweist, um die erhöhten Lasteinwirkungen, infolge der neuen, geänderten Gleislage der Fernbahn sowie einer Mittellärmschutzwand zusätzlich abtragen zu können.



In Frage kann man stellen, wieso man an dieser Stelle zwingend eine Mittellärmschutzwand braucht. Ringsrum nur Industriegebiet, dazu die laute B101. Dass sich die Schallbelastung der nächstgelegenen Wohnhäuser durch eine Mittellärmschutzwand signifikant ändert, kann ich nicht glauben. Der übliche SSW-Irrsinn, vor allem "aktiv vor passiv", und dann kommen die fragwürdigen Berechnungsmethoden eben mit 0,1 dB Gewinn, der zwingend zunächst aktiv umzusetzen ist.

Ich muss aber noch sagen, "recht jung" ist relativ. Die Brücke ist lt. Wikipedia dann auch rund 50 Jahre alt, sieht man ihr aber garnicht an.

Viele Grüße
André

Nur kurz: Die Brücke wird 40; sie wurde im November 1979 fertiggestellt.
Zitat
Marienfelde
Nur kurz: Die Brücke wird 40; sie wurde im November 1979 fertiggestellt.

Oh stimmt, danke für den Hinweis! Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil ;-)
Eigentlich hatte ich immer gedacht, dass die Brücke schon in Hinblick auf den Ausbau der Dresdner Bahn konzipiert wurde. Vermutlich hat niemand den neuen Gleisabstand vorausgesehen. ;-) Kann man denn nicht die Schallschutzwände auf zwei Hilfsbrücken stellen?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
^ Auf den Außenseiten der Brücke wäre dies sicher machbar. Wird auch anderswo praktiziert. Es geht hier aber ganz offenbar um die mittlere SSW zwischen Fernbahn und S-Bahn. Hier ist es wohl schwieriger, solch eine Lösung auf dieser Brücke umzusetzen.
Bleibt auch die Frage nach der Lastklasse, für die die Brücke Ende der 70-er grundsätzlich ausgelegt wurde. Kann eine niedrigere gewesen sein als man sie heute braucht, zumal ja damals noch tiefste Mauerzeit herrschte und wohl niemand ernsthaft eine künftige Fernbahnnutzung der Dresdener Bahn im Auge hatte... Möglicherweise vertragen sich nun die Lastanforderungen insgesamt - also inkl. der mittleren SSW - nicht mehr zwischen IST und dem geplanten Ausbauzustand. Who knows? Bleibt erstmal Spekulatius...

Gruß
Die Ferkeltaxe



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.2019 17:00 von Ferkeltaxe.
Zitat
Heidekraut
Eigentlich hatte ich immer gedacht, dass die Brücke schon in Hinblick auf den Ausbau der Dresdner Bahn konzipiert wurde. Vermutlich hat niemand den neuen Gleisabstand vorausgesehen. ;-) Kann man denn nicht die Schallschutzwände auf zwei Hilfsbrücken stellen?

Siehe mein Zitat oben aus dem Erläuterungsbericht. Das scheint mir eindeutig zu sein.
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