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Neubaugebiet Pankower Tor
geschrieben von schallundrausch 
Ich glaube, das ganze hängt auch noch davon ab, ob der Bund oder das
Land ein Grundstück veräußert. Früher hatte das Land glaub ich genau 0,0
mitzureden, wenn der Bund Grundstücke an den Meistbietenden verscherbelt
hat.
Hallo,

die Informationsveranstaltung in der Hoffnungskirche gestern war gut besucht (nicht alle fanden einen Sitzplatz)
und hochkarätig besetz. Neben Bezirksbürgermeister Herr Benn waren Bausenatorin Frau Lompscher, Baustadtrat Herr Kuhn, Fachbereichsleiter Stadtplanung Herr Risken und Herr Krieger selbst anwesend.

Unter [www.pankower-tor.de] lassen sich Informationen abrufen. Die Seite wird von der Firma Krieger
betrieben. Zebralog ist für die Beteiligung und Begleitung des Verfahrens zuständig und wird
von Krieger bezahlt. Das ist die Firma, die die Inhalte der Seite gestaltet. Derzeit läuft ein Bürgerdialog,
der eigentlich bis zum 9.12. nur gehen sollte, aber gestern spontan nach Gesprächen mit Bürgern bis zum
24.12. verlängert wurde.
Inwiefern die Infos dort auf der von der Krieger SE gehosteten Seite neutral sind, vermag ich natürlich nicht zu beurteilen.

Infos der Verwaltung findet man hier: [www.berlin.de]

Ohne euch mit Details langweilen zu wollen, wurde zum Thema Nahverkehr folgendes gesagt bzw. lässt sich auch auf der Webseite abrufen:
- zwischen Mühlen- und Berliner Str. (wo vormals eine Schule geplant war), wird eine öffentlich begehbare Grünfläche entstehen und ein 1000-Stellplätze-Fahrradparkhaus gebaut. Die Durchwegung ist vertraglich gesichert und Teil des Panke-Trails (siehe hier [gruen-berlin.de] und hier [www.berlin.de])
- der Panke-Trail wird über den ehem. Güterbahnhof zwischen Berliner Str. und Prenzlauer Promenade fortgesetzt, allerdings nicht - wie zunächst geplant - an der Bahn entlang führen, sondern "an der Granitzstraße". Die Gestaltung dessen muss noch im Workshopverfahren ermittelt werden
- zwischen Mühlenstraße und Nassem Dreieck könnte der Panke-Trail theoretisch auf dem Ex-Bahndamm der Gütergleise verlaufen, aber das ist mit der Bahn nicht positiv geklärt
- unter dem östlich der Berliner Str. zu bauenden Einkaufszentrum wird es 800 Parkplätze geben, davon 200 kostenpflichtige P+R Parkplätze. Meine Anregung an einem der Beteiligungsstände war dann, dass sie dann auch gleich die angrenzenden Viertel zur Parkzone machen sollen, denn die meisten sind eh zu faul, in die Tiefgaragen zu fahren, siehe z. B. den ständig zugeparkten Radweg an der Tamara-Danz-Str. nähe der neuen East Side Mall
- Mobilitätskonzept und Verkehrsgutachten sind in Erstellung, läuft bis Ende 2019
- FNP-Änderung soll 2019/2020 stattfinden. Da es 2016 bereits eine frühe Beteiligung (auch online) gab, wird dann direkt mit der öffentlichen Auslegung weitergemacht und man möchte das in einem Jahr durchziehen
- Wie geplant soll es in Verlängerung der Neumannstraße zur Hadlichstraße eine Durchwegung für Fußgänger und Radfahrer durch den Bahndamm geben (wird nervig, wenn dann an der Stettiner Bahn schon wieder gebaut werden muss, so sinnvoll eine Querung der etliche Kilometer langen Barriere auch ist). Die Neumannstraße könnte dann als Nord-Süd-Fahrradroute weiter ausgebaut werden
- POW (Pankow Ost-West-Verbindung oder -straße) ist definitiv gestrichen (das ist die geplante Straße, die noch im FNP enthalten ist und in Verlängerung der Granitzstraße eine Verbindung zwischen Berliner Str. und Mühlenstraße sein sollte). Hier hat sich Krieger - wenn man das ganze Vorspiel die letzten Jahre verfolgt hat - durchsetzen können
- Zur POW sagte Benn noch, dass mehr Straßen nur Symptome beseitigen und die Politik jetzt generell anstrebt, eine 80/20-Verteilung ÖPNV/MIV zu erreichen und das mehr Straßen da kontraproduktiv wären. Ziel sei, mehr Leute auf die Schiene zu bringen
- Weiterhin sei man (auch gemeinsam mit dem Land Brandenburg) dabei, eine Gesamt-Verkehrsuntersuchung des "Nordostraumes" durchzuführen, um Lösungen für Verkehrsprobleme zu bekommen
- Zu Bussen wurde gar nix gesagt
- Zur Straßenbahn Pankow <-> Weißensee wurde gesagt, dass jetzt ja die Variantenuntersuchungen laufen und dass dafür noch etwas Platz von Krieger benötigt wird (der wohl freigehalten wird nördlich der Granitzstraße)
- Da neben einem neuen Radweg (Panke-Trail) und einem neuen Fußweg nördlich der Granitzstraße noch die Straßenbahn gebaut werden soll/muss, wird das bestimmt noch eine spannende Verhandlung mit Krieger werden
- Es gab auch eine Frage zur U-Bahn-Erschließung des Geländes. Dazu wurde ausgeführt, dass auch Untersuchungen zu neuen U-Bahnstrecken laufen, Ergebnisse sollen nächstes Jahr vorliegen, aber für dieses Gelände eine schnelle Lösung gefunden werden muss. (Untersuchungen siehe [www.berliner-zeitung.de])
- ein hartnäckiger (älterer) Bürger hakte dann bei Benn nach, ob nicht die noch in der DDR gebaute Vorleistung (Tunnel als geplante Ausfahrt der U2 zum Güterbahnhof) genutzt werden könnte, um "schnell" (wurde wirklich so gesagt) die U-Bahn zur Erschließung des Gebiets Pankower Tor sowie Blankenburger Süden zu nutzen. Benn erwiederte, dass die U-Bahn Planung und der Bau mind. 15 Jahre dauern würden und das keine kurzfristige Lösung für den Nahverkehr des Pankower Tors sei und verwies nochmal auf die Untersuchungen zu geplanten U-Bahn-Verlängerungen, die gerade gemacht werden (wo eine U-Bahn Richtung Güterbahnhof und/oder Blankenburg jedoch nicht drin ist...).
- die allg. vorherrschende Stimmung unter den Bürgerinnen und Bürgern war eigentlich nur: warum dauert das alles so lange, wann passiert endlich was mit der Brache
- An den Beteiligungstafeln gab es noch mehrfach Stichworte wie "Smart City" und "demografischer Wandel" sowie "nicht noch ein Einkaufszentrum" zu lesen. Letzteres so oder so ähnlich dutzendfach.

Es gibt Artikel, die die Informationen der Seite pankower-tor aufbereitet haben (z. B. [www.tagesspiegel.de]), aber ich habe keinen Artikel gefunden, der von der Veranstaltung selbst berichtet.

Edit: Linkergänzung: [www.morgenpost.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.11.2018 18:49 von TomB.
[leute.tagesspiegel.de]

Die BVV Pankow hat beschlossen, dass beantragt werden soll, den Denkmalschutz des Rundlokschuppens
aufzuheben, um an seiner statt dann eine Schule bauen zu können. Super Standort, so bei meist
vorherrschendem Westwind in den Abgasschwaden. Ich hoffe, die bauen gute Filter ein.
Zitat
TomB
[leute.tagesspiegel.de]

Die BVV Pankow hat beschlossen, dass beantragt werden soll, den Denkmalschutz des Rundlokschuppens
aufzuheben, um an seiner statt dann eine Schule bauen zu können. Super Standort, so bei meist
vorherrschendem Westwind in den Abgasschwaden. Ich hoffe, die bauen gute Filter ein.
Schade, einige schöne Erinnerungen hängen an diesem Gebäude (also zumindest für mich)...
[www.rbb24.de]

Etwas widersprüchlich - im Artikel steht, dass in 4 Jahren die Bagger rollen sollen, in der
Überschrift steht was von 2023.
Sei es drum. Es gibt jetzt einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan. Jetzt muss
"nur noch" der Senat den FNP ändern ;)
Vielleicht baut man ja das erste Jahr ohne rollende Bagger. ^^
Zitat
TomB
[leute.tagesspiegel.de]

Die BVV Pankow hat beschlossen, dass beantragt werden soll, den Denkmalschutz des Rundlokschuppens
aufzuheben, um an seiner statt dann eine Schule bauen zu können. Super Standort, so bei meist
vorherrschendem Westwind in den Abgasschwaden. Ich hoffe, die bauen gute Filter ein.

Ergänzend dazu noch dieser Artikel: [www.tagesspiegel.de]
Das ist sehr traurig. Alles wird heutzutage zu Lofts gemacht, aber den Rundschuppen konnte man nicht erhalten?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
... aber den Rundschuppen konnte man nicht erhalten?

Bestimmt könntest Du ihn kaufen und denkmalgerecht sanieren ;-)

Zu den unterschiedlichen Interessenlagen gibt der Artikel im Tagesspiegel Auskunft: [www.tagesspiegel.de]

Mit besten Grüßen

phönix
Moin, es soll ein erstes Mobilitätskonzept vorliegen:

Es soll wohl 2 schnelle Radwegverbindungen geben, eine am Bahndamm, eine an der Granitzstraße. Neben den Haltestellen der Straßenbahn Pankow <-> Weißensee an den Bahnhöfen soll je eine Haltestelle Höhe Neumannstr. und an der Grundschule entstehen.
Für die Kreuzung des Panke-Trails mit der Berliner Str. gibt es noch keine Lösung. Die Idee der Brücke ist aber wohl noch aktuell.

[leute.tagesspiegel.de]

[www.morgenpost.de]

[www.pankower-tor.de]
Nicht viel Neues zum Pankower Tor.
Außer, dass eine Krötenart umgesiedelt werden muss, sind Verkehrsfragen wohl nach wie vor ungelöst...
[m.tagesspiegel.de]
Mal wieder was zum Pankower Tor. Online können jetzt 6 verschiedene Entwürfe diskutiert werden.
[ Online-Feedback „Städtebauliche Entwürfe“ ]

Bei fast allen Entwürfen ist auch die geplante Straßenbahnstrecke eingezeichnet. Es handelt sich dabei natürlich nur um eine skizzenhafte Darstellung.
Interessant jedoch was die Darstellungen dennoch gemeinsam haben:
- S+U-Pankow hat einen Mittelbahnsteig
- die Neubaustrecke ist nur Richtung Norden an die Bestandstrecke angebunden
- die Strecke unterquert die B109 am südlichsten Ende der Heinersdorfer Brücke, also rund 100m vom S Pankow-Heinersdorf entfernt

Bsp:
pankower-tor.de/sites/default/files/20210205_pat_staedtebauliches_gesamtkonzept05.pdf
pankower-tor.de/sites/default/files/blocher_kozeptplan_final.jpg

Ich weiß, dass das nur grobe Konzepte sind, aber der Trassenverlauf wurde den Architekturbüros doch sicher von der BVG vorgegeben, oder?
Danke für die Verlinkung, sehr interessant (nicht nur aus verkehrlicher, auch aus städtebaulicher Sicht). Ich weiß nicht so recht, was ich von der Führung der Straßenbahntrasse halten soll - für die tangentiale Verbindung von Pankow nach Weißensee wäre es schon ziemlich umwegig. Dafür wird der S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf mit angeschlossen (was vielleicht den Bahnhof Pankow und die Straßenbahn im Bereich des Pankower Tors etwas entlastet) und die Prenzlauer Promenade schneller gequert.

Positiv ist auch, dass alle Entwürfe eine Verbindung zwischen Hadlich- und Neumannstraße vorsehen, es scheint also auch eine Vorgabe gewesen zu sein. Hoffentlich nicht für Pkws (das geht zumindest beim ersten Blick nicht klar daraus hervor), sonst kann man sich auf massiven Schleichverkehr einstellen.
Zitat
def
Danke für die Verlinkung, sehr interessant (nicht nur aus verkehrlicher, auch aus städtebaulicher Sicht). Ich weiß nicht so recht, was ich von der Führung der Straßenbahntrasse halten soll - für die tangentiale Verbindung von Pankow nach Weißensee wäre es schon ziemlich umwegig. Dafür wird der S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf mit angeschlossen (was vielleicht den Bahnhof Pankow und die Straßenbahn im Bereich des Pankower Tors etwas entlastet) und die Prenzlauer Promenade schneller gequert.

Positiv ist auch, dass alle Entwürfe eine Verbindung zwischen Hadlich- und Neumannstraße vorsehen, es scheint also auch eine Vorgabe gewesen zu sein. Hoffentlich nicht für Pkws (das geht zumindest beim ersten Blick nicht klar daraus hervor), sonst kann man sich auf massiven Schleichverkehr einstellen.

Ja, die Querung zur Hadlichstraße war Vorgabe und sie ist definitiv auch nicht für PKW gedacht. In der Tat zeigen alle Entwürfe interessante Aspekte, aber so richtig (städtebaulich) überzeugend finde ich Keinen.

Was die Straßenbahn betrifft, hatte ich die Querung der Prenzlauer Promenade Höhe Tiniusstraße als potenzielle Vorzungsvariante in Erinnerung. Die hätte mir auch insofern gefallen, dass sie nur minimal von der heutigen Linienführung abweicht und so den Bus 1:1 hätte ersetzen können. Die Entwürfe zeigen ja nun, dass die Vorzugsvariante wohl unter der Brück durch geht. Pro: Anbindung Haltepunkt Pankow-Heinersdorf & niveaufreie Querung der Prenzlauer Promenade. Contra: Weites Abrücken vom Bestand, deutlich längere Strecke und somit auch eine Fahrzeitverlängerung und die Haltestelle Prenzlauer Promenade/Granitzstraße entfällt mehr oder weniger ersatzlos.

Allerdings bietet es auch die Chance endlich mal überhaupt eine ÖPNV-Verbindung auf der Prenzlauer Promenade zu schaffen. Auch das dürfte zu einer Entzerrung des Knotens Pankow beitragen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
X-Town Traffic
Mal wieder was zum Pankower Tor. Online können jetzt 6 verschiedene Entwürfe diskutiert werden.
[ Online-Feedback „Städtebauliche Entwürfe“ ]

(...)

Hmm sorry, aber wie oft will man für das Gelände denn jetzt noch Entwürfe auslegen und Beteiligungsverfahren durchführen, ohne endlich mal konkret mit dem Ausbau zu beginnen bzw. die Investierenden durch Festsetzung des B-Plans zum Bauen in die Lage zu versetzen?

Die DB Netz/Cargo hat das Ding schon vor 20 Jahren aufgegeben. Da könnte man von Bezirk und SenSW denn doch erwarten, irgendwann in dieser Zeit einmal entsprechend festsetzend tätig geworden zu sein... :-(

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Da könnte man von Bezirk und SenSW denn doch erwarten, irgendwann in dieser Zeit einmal entsprechend festsetzend tätig geworden zu sein... :-(

Es hat ziemlich lange gedauert, den Investor von einem stadtverträglichen Projektansatz zu überzeugen und gab auch danach noch lange Diskussionen. Vor dem eigentlichen Bebauungsplanverfahren gilt es nun wohl erstmal das Investorenkonzept zu konkretisieren, auf dem dann perspektivisch der Bebauungsplan entsteht, in dessen Verfahren wird es dann wohl mindestens nochmal die beiden gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsphasen geben.
^

Der Aufstellungsbeschluss zum B-Plan ist Ende letzten Jahres erfolgt, das formelle Verfahren hat also begonnen.

Arnd, auch wenn du es anders formulierst: Es sind die ersten städtebaulichen Entwürfe, auf deren Grundlage dann überhaupt erst der Bebauungsplan erstellt werden kann. Alles bisherige waren informelle Beteiligungsverfahren bzw. Skizzen des Projektentwicklers ohne jegliche (rechtliche) Grundlage.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.2021 21:16 von m7486.
Zitat
m7486
Der Aufstellungsbeschluss zum B-Plan ist Ende letzten Jahres erfolgt, das formelle Verfahren hat also begonnen.

Arnd, auch wenn du es anders formulierst: Es sind die ersten städtebaulichen Entwürfe, auf deren Grundlage dann überhaupt erst der Bebauungsplan erstellt werden kann. Alles bisherige waren informelle Beteiligungsverfahren bzw. Skizzen des Projektentwicklers ohne jegliche (rechtliche) Grundlage.

Dann ist doch erst recht die Frage, warum man den Aufstellungsbeschluss als solchen nicht schon Jahre vorher gefasst hat. Das hätte eigentlich schon geschehen können und sollen, als die DB die Stilllegung von Betriebswerk und Rangierbahnhof bekannt Aufgabe und Rückbau der Bahnanlage geschahen ja nicht von einem Tag zum Nächste. Herr Krieger kündigte auch nicht erst letzten Oktober an, dort bauen zu wollen.

Mich stört ein bisschen, dass man seitens Bezirk und Senat zwar 20 Jahre "informell" über das Areal und dessen Nachnutzung diskutiert, aber ewig nicht verbindlich entscheidet...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
m7486
Der Aufstellungsbeschluss zum B-Plan ist Ende letzten Jahres erfolgt, das formelle Verfahren hat also begonnen.

Für manche stellte wohl der März letzten Jahres bereits das Jahresende dar ...
Auf der Webseite des zuständigen Bezirksamts Pankow gibt es die Liste aller Bebauungspläne des Bezirkes: [www.berlin.de].
Auf Seite 57 der Liste steht, dass die Aufstellung des B-Plans 3-60 am 10. März 2020 beschlossen wurde und die Veröffentlichung im Amtsblatt vom 27.03.2020 auf Seite 1910 erfolgt ist. Der Beschluss ist also schon wieder 11 Monate alt.

In allen Entwürfen wird der U-Bahnhof Pankow überbaut, in einem sogar mit einem Zehngeschosser. Die Autoren sollten sich mal die Pläne der Fundamente des Steglitzer Kreisels anschauen, in die der U-Bahnhof Rathaus Steglitz (unten) eingefügt wurde und was das schon vor 50 Jahren gekostet hat. Zig Millionen DM und einige Politikvertreter den Job.

so long

Mario
Danke für die Korrektur, der weiße bim. Ich hatte einen Zeitungsartikel vom Dezember geistig falsch abgespeichert. ;)

Zitat
Arnd Hellinger
Mich stört ein bisschen, dass man seitens Bezirk und Senat zwar 20 Jahre "informell" über das Areal und dessen Nachnutzung diskutiert, aber ewig nicht verbindlich entscheidet...

Mir geht es ja wie dir, dass es eigentlich unglaublich ist, wie lange der Prozess schon geht. Aaaber: Ausnahmsweise hat es sich hier gelohnt zu warten. Ursprünglich waren nur 500 Wohnungen (nicht-preisgebunden)vorgesehen, Schnellradwege waren noch kein großes Thema in der Stadtentwicklung und die Straßenbahn entlang der Granitzstraße nur eine kühne Vision.
Das alles wird jetzt gesichert und kann kommen, ebenfalls deutlich mehr Wohnungen in einer sehr gut erschlossenen Gegend, die natürlich aber auch an ihre Kapazitätsgrenzen in Bezug auf ÖPNV und soziale Infrastruktur stößt.
Krieger-Bau sah damals auch noch den Bau von deutlich mehr Einzelhandelsfläche als geschlossenes Shopping-Center und einen größeren Möbelmarkt vor. Die 90er ließen grüßen. Beides wurde reduziert und das Einkaufszentrum zu Gunsten einer gemischtgenutzten, offenen urbanen Bebauung direkt am Bahnhof umgeplant.

Eigentlich fehlt nur noch eine Vorleistung für einen U9 Bahnhof im Zentrum des Gebiets mit Schwenk via Pankow-Kirche, Wollankstraße Richtung Osloer Straße. Aber man kann nicht alles haben. ;)
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