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Neubaugebiet Pankower Tor
geschrieben von schallundrausch 
Zitat
Der Fonz
Da könnte man ja glatt denken, die Tierchens wurden extra an der Stelle ausgesetzt

Die achso gefährdeten Tierchen haben wohl einen Tümpel besiedelt. Und weil die Pfütze auf der Betonfläche ganzjährig vorhanden ist, haben sich ein paar davon eben dann dort angesiedelt und wurde zum größeren Teil der Population.

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Na das wird wohl noch etwas länger dauern:

Zitat
Tagesspiegel + (Paywall)
Berliner Senat muss Baubescheid zurücknehmen: Bringt diese Kreuzkröten-Blamage den Plan fürs „Pankower Tor“ ins Wanken?
[www.tagesspiegel.de]
Zitat
DerMichael
Na das wird wohl noch etwas länger dauern:

Zitat
Tagesspiegel + (Paywall)
Berliner Senat muss Baubescheid zurücknehmen: Bringt diese Kreuzkröten-Blamage den Plan fürs „Pankower Tor“ ins Wanken?
[www.tagesspiegel.de]

Ähm ja, ich wundere mich allerdings schon etwas über die "Professionalität" von Frau Bondes Rechtsabteilung oder der von SenMVKU in dieser Sache ggf. mandatierten Kanzlei: Wenn ich als Beklagter/Antragsgegner/Beschuldigter in einem straf-, zivil- oder (wie vorliegend) verwaltungsgerichtlichem Verfahren zu der Einschätzung gelange, infolge Arbeitsüberlastung, erhöhten Krankenstandes, nicht rechtzeitig verfügbarer Materialien whatever die Klage binnen vom Gericht festgesetzter Frist nicht hinreichend erwidern zu können, teile ich dies dem Gericht unter kurzer Darlegung der Gründe rechtzeitig vor Fristablauf elektronisch in einem Schriftsatz mit und beantrage gleichzeitig eine angemessene Fristverlängerung - die einschlägigen Gerichts- bzw. Prozessordnungen sehen diese Möglichkeit explizit vor. Alternativ kann ich in meiner (ersten) Klageerwiderung auch vermerken, dass zu Position XYZ, 08/15 sowie 4711 mit gesondertem Schriftsatz noch ergänzende Gutachten/Stellungnahmen nachgereicht werden, sobald diese mir selbst vorliegen.

Das sind eigentlich Basics, die jede'r Jurastudierende oder Verwaltungs-Azubi bereits im ersten Praxisblock lernt. Das Vorgehen müsste der (angeblichen?) Volljuristin Ute Bonde mithin eigentlich bekannt sein...

Nichtsdestotrotz zeugt auch das vom NABU in dieser ganzen Sache an den Tag gelegte Verhalten nicht gerade von einer konstruktiv-lösungsorientierten Grundhaltung bzw. Herangehensweise. Warum schlagen die beim NABU aktiven Fachmenschen denn beispielsweise keine konkret geeigneten Ausweichhabitate, artgerechten Umzugsprozesse, -zeitfenster etc. für die Kreuzkröten vor...?

Viele Grüße
Arnd
@Arnd: na warum wohl? Nicht ihre Aufgabe/nicht zuständig. Die Berliner Standardantwort. Da liegt wahrscheinlich die Zuständigkeit/Pflicht bei dem, der umsiedeln möchte/muss.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.10.2025 18:20 von DerMichael.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
DerMichael
Na das wird wohl noch etwas länger dauern:

Zitat
Tagesspiegel + (Paywall)
Berliner Senat muss Baubescheid zurücknehmen: Bringt diese Kreuzkröten-Blamage den Plan fürs „Pankower Tor“ ins Wanken?
[www.tagesspiegel.de]

Ähm ja, ich wundere mich allerdings schon etwas über die "Professionalität" von Frau Bondes Rechtsabteilung oder der von SenMVKU in dieser Sache ggf. mandatierten Kanzlei: Wenn ich als Beklagter/Antragsgegner/Beschuldigter in einem straf-, zivil- oder (wie vorliegend) verwaltungsgerichtlichem Verfahren zu der Einschätzung gelange, infolge Arbeitsüberlastung, erhöhten Krankenstandes, nicht rechtzeitig verfügbarer Materialien whatever die Klage binnen vom Gericht festgesetzter Frist nicht hinreichend erwidern zu können, teile ich dies dem Gericht unter kurzer Darlegung der Gründe rechtzeitig vor Fristablauf elektronisch in einem Schriftsatz mit und beantrage gleichzeitig eine angemessene Fristverlängerung - die einschlägigen Gerichts- bzw. Prozessordnungen sehen diese Möglichkeit explizit vor. Alternativ kann ich in meiner (ersten) Klageerwiderung auch vermerken, dass zu Position XYZ, 08/15 sowie 4711 mit gesondertem Schriftsatz noch ergänzende Gutachten/Stellungnahmen nachgereicht werden, sobald diese mir selbst vorliegen.

Das sind eigentlich Basics, die jede'r Jurastudierende oder Verwaltungs-Azubi bereits im ersten Praxisblock lernt. Das Vorgehen müsste der (angeblichen?) Volljuristin Ute Bonde mithin eigentlich bekannt sein...

Nichtsdestotrotz zeugt auch das vom NABU in dieser ganzen Sache an den Tag gelegte Verhalten nicht gerade von einer konstruktiv-lösungsorientierten Grundhaltung bzw. Herangehensweise. Warum schlagen die beim NABU aktiven Fachmenschen denn beispielsweise keine konkret geeigneten Ausweichhabitate, artgerechten Umzugsprozesse, -zeitfenster etc. für die Kreuzkröten vor...?

Kurze Antwort:
Weil dem NABU das vermeintlich artgerechte Leben von 800 Kröten wichtiger ist als die Wohnungsnot von tausenden Berlinern.
Mit ersterem kann man Spenden einsammeln und die eigene Daseinsberechtigung rechtfertigen, mit letzteren gewinnt man aktuell noch nicht mal Wahlen.
Zitat
DerMichael
@Arnd: na warum wohl? Nicht ihre Aufgabe/nicht zuständig. Die Berliner Standardantwort. Da liegt wahrscheinlich die Zuständigkeit/Pflicht bei dem, der umsiedeln möchte/muss.

Du meinst, es sei nicht Aufgabe der Rechtsabteilung einer Senatsverwaltung, in verwaltungsgerichtlichen Verfahren Interessen sowie Rechtsauffassungen der beklagten Behörde in rechtsstaatlich geeigneter Weise zu vertreten? Faszinierend...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
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DerMichael
@Arnd: na warum wohl? Nicht ihre Aufgabe/nicht zuständig. Die Berliner Standardantwort. Da liegt wahrscheinlich die Zuständigkeit/Pflicht bei dem, der umsiedeln möchte/muss.

Du meinst, es sei nicht Aufgabe der Rechtsabteilung einer Senatsverwaltung, in verwaltungsgerichtlichen Verfahren Interessen sowie Rechtsauffassungen der beklagten Behörde in rechtsstaatlich geeigneter Weise zu vertreten? Faszinierend...

Ich dachte dabei eher an den NABU: Warum sollen die die Arbeit der Senatsverwaltung machen.
Zitat
DerMichael
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
DerMichael
@Arnd: na warum wohl? Nicht ihre Aufgabe/nicht zuständig. Die Berliner Standardantwort. Da liegt wahrscheinlich die Zuständigkeit/Pflicht bei dem, der umsiedeln möchte/muss.

Du meinst, es sei nicht Aufgabe der Rechtsabteilung einer Senatsverwaltung, in verwaltungsgerichtlichen Verfahren Interessen sowie Rechtsauffassungen der beklagten Behörde in rechtsstaatlich geeigneter Weise zu vertreten? Faszinierend...

Ich dachte dabei eher an den NABU: Warum sollen die die Arbeit der Senatsverwaltung machen?

Na ja, ich bin schon der Meinung und handhabe das auch selbst so, dass, wer ein Vorhaben insgesamt oder in einer bestimmten Variante ablehnt. schon irgendwo in einer gewissen Bringschuld steht, aus seiner/ihrer Sicht bessere Vorschläge auf den Tisch des Hauses zu legen. Wenn also der NABU der Auffassung ist, das Land Berlin (vertreten durch SenStadt und Bezirksamt Pankow) solle zu Gunsten der Kreuzkröten auf das Stadtentwicklungsgebiet "Pankower Tor" verzichten, möge er bitte darlegen, wie und wo alternativ Probleme wie Wohnungsmangel, fehlende Schulen, Kitas oder auch Gewerberäume denn zu lösen seien.

Eigentlich ging es mir aber in erster Linie um die im von Dir verlinkten TSP-Artikel beschriebene Saumseligkeit der Bonde-Truppe hinsichtlich der Klageerwiderung...

Viele Grüße
Arnd
Solange von der Politik keine Priorisierung der unterschiedlichen Interessenlagen zu Gunsten des Wohnungsbaus erfolgt, können sich die unterschiedlichen Vereine zur Förderung von Krötenschutz oder Ameisenstraßen zusammen mit ihren Gegnern vom Trockenrasenbund nach Belieben austoben, auch weil die Rechtsprechung so immense Ansprüche an die Erfüllung der Einzelinteressen jeglicher Pflanzen oder Tiere aufgestellt hat und die menschlichen Interessen so ziemlich weit nach hinten rutschen. Beim Windkraftausbau hat die Politik dagegen meines Erachtens ganz gut die Priorisierung hinbekommen.
Zitat
Arnd Hellinger

Na ja, ich bin schon der Meinung und handhabe das auch selbst so, dass, wer ein Vorhaben insgesamt oder in einer bestimmten Variante ablehnt. schon irgendwo in einer gewissen Bringschuld steht, aus seiner/ihrer Sicht bessere Vorschläge auf den Tisch des Hauses zu legen. Wenn also der NABU der Auffassung ist, das Land Berlin (vertreten durch SenStadt und Bezirksamt Pankow) solle zu Gunsten der Kreuzkröten auf das Stadtentwicklungsgebiet "Pankower Tor" verzichten, möge er bitte darlegen, wie und wo alternativ Probleme wie Wohnungsmangel, fehlende Schulen, Kitas oder auch Gewerberäume denn zu lösen seien.

Eigentlich ging es mir aber in erster Linie um die im von Dir verlinkten TSP-Artikel beschriebene Saumseligkeit der Bonde-Truppe hinsichtlich der Klageerwiderung...

Ach über die Bonde Truppe aus der „Law and Order“-Fraktion, bei der der Diebstahl von Pollern als Selbstjustiz legitimer Bürgerprotest ist, rege ich mich schon gar nicht mehr auf. Meine Gesundheit ist mir wichtiger.
Dass diese Bande selbst gar nichts konstruktives auf die Reihe bringt, wird ja nun langsam immer mehr Leuten klar.

„Es ist nicht die Aufgabe der Opposition, für einen verfassungsgemäßen Haushalt zu sorgen!“ hat wer nochmal gesagt?



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.2025 05:09 von DerMichael.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
DerMichael
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
DerMichael
@Arnd: na warum wohl? Nicht ihre Aufgabe/nicht zuständig. Die Berliner Standardantwort. Da liegt wahrscheinlich die Zuständigkeit/Pflicht bei dem, der umsiedeln möchte/muss.

Du meinst, es sei nicht Aufgabe der Rechtsabteilung einer Senatsverwaltung, in verwaltungsgerichtlichen Verfahren Interessen sowie Rechtsauffassungen der beklagten Behörde in rechtsstaatlich geeigneter Weise zu vertreten? Faszinierend...

Ich dachte dabei eher an den NABU: Warum sollen die die Arbeit der Senatsverwaltung machen?

Na ja, ich bin schon der Meinung und handhabe das auch selbst so, dass, wer ein Vorhaben insgesamt oder in einer bestimmten Variante ablehnt. schon irgendwo in einer gewissen Bringschuld steht, aus seiner/ihrer Sicht bessere Vorschläge auf den Tisch des Hauses zu legen. Wenn also der NABU der Auffassung ist, das Land Berlin (vertreten durch SenStadt und Bezirksamt Pankow) solle zu Gunsten der Kreuzkröten auf das Stadtentwicklungsgebiet "Pankower Tor" verzichten, möge er bitte darlegen, wie und wo alternativ Probleme wie Wohnungsmangel, fehlende Schulen, Kitas oder auch Gewerberäume denn zu lösen seien.

Eigentlich ging es mir aber in erster Linie um die im von Dir verlinkten TSP-Artikel beschriebene Saumseligkeit der Bonde-Truppe hinsichtlich der Klageerwiderung...

Ja, den Ansatz finde ich auch sehr gut, und der sollte eigentlich auch aktiv von allen Beteiligten verfolgt werden. Oder zumindest sollte das so in der Form von den Strukturen gefördert werden. Das Bedürfnis der Kröten mag ja seine Berechtigung haben, aber man muss die unterschiedlichen Interessen halt auch einmal abwägen und konstruktiv bleiben.
Warum sollte man auch nur eine Minute Arbeit in ein Konzept investieren, von dem man mit hundertprozentiger Sicherheit weiß, dass es von diesem Senat ohnehin nicht einmal ansatzweise umgesetzt werden wird?
Zitat
Arnd Hellinger
Wenn also der NABU der Auffassung ist, das Land Berlin (vertreten durch SenStadt und Bezirksamt Pankow) solle zu Gunsten der Kreuzkröten auf das Stadtentwicklungsgebiet "Pankower Tor" verzichten, möge er bitte darlegen, wie und wo alternativ Probleme wie Wohnungsmangel, fehlende Schulen, Kitas oder auch Gewerberäume denn zu lösen seien.

Das tut der NABU Berlin doch auch:
Zum einen mit konkreten Vorschlägen für die Flächenaufteilung des Geländes und der Vereinbarkeit des Projektes mit dem Naturschutz: [berlin.nabu.de] (Plan dazu recht weit unten - Link korrigiert)

Zum anderen auch mit Überlegungen, wo in Berlin versiegelte Flächen für Wohnbebauung umgenutzt oder zusätzlich genutzt werden könnten.
[berlin.nabu.de]

Für tiefergehende Untersuchungen zu Ersatzhabitaten und Umsiedlungen kann ein Investor sicherlich auch die Expert:innen des NABU beauftragen (oder welche vermitteln lassen), aber im Rahmen der ehrenamtlichen Vereinsarbeit dürfte dies kaum zu leisten sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.2025 12:56 von Lopi2000.
Zitat
Arnd Hellinger
Nichtsdestotrotz zeugt auch das vom NABU in dieser ganzen Sache an den Tag gelegte Verhalten nicht gerade von einer konstruktiv-lösungsorientierten Grundhaltung bzw. Herangehensweise. Warum schlagen die beim NABU aktiven Fachmenschen denn beispielsweise keine konkret geeigneten Ausweichhabitate, artgerechten Umzugsprozesse, -zeitfenster etc. für die Kreuzkröten vor...?

Ich finde Deine Vorstellung schon etwas lustig. Ich glaube von einem Fahrgastverband wird auch nicht erwartet, dass er darlegt, wie man denn die Autobahn doch bauen könnte. Bei Lichte betrachtet will der Grundstückseigentümer mit dem Kopf durch die Wand, weil er unbedingt auf die entsprechenden Flächen seine Möbelmärkte setzen will. Bemerkenswert für ein Geschäftsmodell, dessen Zeit mit dem Online-Handel dabei ist, abzulaufen. Und wie eben schon geschrieben, macht der NABU sogar diesen Vorschlag.

Das grundlegende Planungsproblem ist, dass zuerst festgelegt wird, wo man was bauen möchte und dann erst betrachtet wird, wie es mit der Natur dirt aussieht.

Was der zuständige Pankower Stadtrat und weitere Praktiker sagen, kann man hier nachlesen.

Am Beispiel des Bauprojekts in Lichterfelde Süd hier mal aufgedröselt, wieviel der Naturschutz dort kostet.
Zitat
nicolaas
Bemerkenswert für ein Geschäftsmodell, dessen Zeit mit dem Online-Handel dabei ist, abzulaufen.

In der Sparte "Möbel" sehe ich einen Abgesang des stationären Handels aber noch lange nicht.

~~~~~~
Für mehr Ümläüte!
Zitat
nicolaas
Das grundlegende Planungsproblem ist, dass zuerst festgelegt wird, wo man was bauen möchte und dann erst betrachtet wird, wie es mit der Natur dort aussieht.

Hinzukommt, dass der "ökologische Laie" (als den ich ich mich auch werten würde) nicht unbedingt einen Blick für ökologisch wertvolle Habitate hat. Wenn ich mir das Foto der Laichgewässer [berlin.nabu.de] anschaue, wäre mein Eindruck auch erstmal: "Ja, kann weg." Wenn ich aber lese, dass es sich um für den Fortbestand der einzigen Population dieser streng geschützten und stark gefährdeten Art wichtigen Gewässer handelt, sieht es schon anders aus.

Zitat
nicolaas
Am Beispiel des Bauprojekts in Lichterfelde Süd hier mal aufgedröselt, wieviel der Naturschutz dort kostet.

Interessante Aufstellung: die Mehrkosten von 80 €/qm Wohnfläche beim Bau bedeuten übrigens umgerechnet 20-30 ct/qm zusätzliche Miete und damit nur rund 10% dessen, was der Wohnungsmarkt für Neuvermietungen allein von Anfang 2023 bis Anfang 2024 an Preisaufschlägen ermöglicht hat.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
nicolaas
Bemerkenswert für ein Geschäftsmodell, dessen Zeit mit dem Online-Handel dabei ist, abzulaufen.

In der Sparte "Möbel" sehe ich einen Abgesang des stationären Handels aber noch lange nicht.

Ein Wachstumsmarkt, der einen weiteren großflächigen Neubau am Stadtrand benötigt, ist es aber auch nicht mehr. [de.statista.com] prognostiziert (leider hinter der Paywall, die mit einer VöBB-24-Mitgliedschaft aber "umgangen" werden kann), ein Wachstum des Online-Möbelmarktes von 12,7 Mrd. Euro in 2022 auf 21,6 Mrd. Euro in 2029, während der gesamte Möbelmarkt seit 2002 halbwegs stabil bei knapp über 30 Mrd. Euro liegt. [de.statista.com]

Dies würde mehr oder weniger bedeuten, dass statt bisher etwa ein Drittel künftig zwei Drittel des Möbelumsatzes online erfolgt. Einer der Hauptkonkurrenten im Möbelmarkt (IKEA) eröffnet inzwischen eher zentral gelegene Planungsstudios als neue großflächige Standorte, zu denen man nur mit dem Auto kommt, so auch im Pankower Zentrum in der Breiten Straße.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
nicolaas
Bemerkenswert für ein Geschäftsmodell, dessen Zeit mit dem Online-Handel dabei ist, abzulaufen.

In der Sparte "Möbel" sehe ich einen Abgesang des stationären Handels aber noch lange nicht.

Ein Wachstumsmarkt, der einen weiteren großflächigen Neubau am Stadtrand benötigt, ist es aber auch nicht mehr. [de.statista.com] prognostiziert (leider hinter der Paywall, die mit einer VöBB-24-Mitgliedschaft aber "umgangen" werden kann), ein Wachstum des Online-Möbelmarktes von 12,7 Mrd. Euro in 2022 auf 21,6 Mrd. Euro in 2029, während der gesamte Möbelmarkt seit 2002 halbwegs stabil bei knapp über 30 Mrd. Euro liegt. [de.statista.com]

Dies würde mehr oder weniger bedeuten, dass statt bisher etwa ein Drittel künftig zwei Drittel des Möbelumsatzes online erfolgt. Einer der Hauptkonkurrenten im Möbelmarkt (IKEA) eröffnet inzwischen eher zentral gelegene Planungsstudios als neue großflächige Standorte, zu denen man nur mit dem Auto kommt, so auch im Pankower Zentrum in der Breiten Straße.

Der Konkurrent Möbel-Kraft (früher Höffner) in der Weddinger Pankstraße wird demnächst schließen und verweist auf seine übrigen (ohne Auto praktisch nicht erreichbaren) anderen Filialen.

Edith korrigiert: die Filiale ist bereits geschlossen! Ob es unter neuem Namen wieder aufmacht, ist mir nicht bekannt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.2025 13:29 von Latschenkiefer.
Zitat
Latschenkiefer
Der Konkurrent Möbel-Kraft (früher Höffner) in der Weddinger Pankstraße wird demnächst schließen und verweist auf seine übrigen (ohne Auto praktisch nicht erreichbaren) anderen Filialen.

"Konkurrent" trifft hier nur auf IKEA zu, Kraft und Höffner gehören beide zur Krieger Handel Holding SE & Co. KG, die auch das Pankower Tor entwickeln möchte. Der Markt wurde aber wohl nur mit einer kleinen Sanierung kombiniert von Kraft auf Höffner umgelabelt und hat unter dem neuen Namen schon wieder geöffnet.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.2025 13:36 von Lopi2000.
Zitat
Latschenkiefer

Der Konkurrent Möbel-Kraft (früher Höffner) in der Weddinger Pankstraße wird demnächst schließen und verweist auf seine übrigen (ohne Auto praktisch nicht erreichbaren) anderen Filialen.

Ich dachte, man ersetzt in Berlin die Marke Möbel Kraft nur wieder durch Höffner, gehört ja beides Herrn Krieger.

Im Zweifel gibt es den Laden in Schöneberg, der ist per ÖV erreichbar und dort hat man nebendran auch noch Multipolster und etwas weiter weg Ikea und noch andere Möbelläden. Da kann man sich dann umsehen. Wenn die Möbelverkäufer der Meinung sind, auf ÖV-Kunden verzichten zu können, ist das deren Problem, man muss ja nicht bei denen Einkaufen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.2025 13:39 von Nemo.
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