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Minderleistungen S-Bahn 2018-01
geschrieben von Tradibahner 
Bekanntmachungen Letzter Beitrag
Bekanntmachung Neues SSL-Zertifikat wird installiert (Wochenende 14./15.7.) 18.07.2018 14:30
Zitat
Periculator
[…]Pechsträhne der besonderen Art: Seit Anfang Dezember hatte ich keine einzige pünktliche S-Bahn auf der Stadtbahn mehr, egal ob S3, S5, S7 oder sogar S9 (von Adlershof bis Alexanderplatz insgesamt 10 Min. Standzeit...), alle haben rund ums Ostkreuz mindestens 3 Minuten Verspätung gesammelt.

Die einzigen pünktlichen S-Bahnlinien in letzter Zeit, die ich hatte, waren ausgerechnet S41/S42.

Mir drängt sich daher auch der Eindruck auf, dass die S-Bahn im Augenblick nicht in der Lage ist, einen stabilen Betrieb auf der Stadtbahn zu leisten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man das bis zur Inbetriebnahme aller 4 Gleise aussitzen wird, aber eigentlich müssten da Gegenmaßnahmen zumindest untersucht werden:
- Zügiges Kehren der S75. Die S5 steht gerne vor Lichtenberg. Da vermute ich manchmal, dass die S75 es nicht schnell genug ins Kehrgleis schafft.
- ZBS-Anpassungen?
- Rückkehr zum Stand vor Dezember, also Verkehr über die Südringkurve - der fahrplanmäßig langsamsten Schnellbahn Deutschlands? -
einstellen.
- S3 in Ostkreuz kehren (Gleiswechsel vor Rummelsburg), S5/S7 über die Mittelgleise, S9 evtl. beibehalten oder gleich wieder S75.

Dass S3-Züge in Rummelsburg enden, ist meiner Meinung nach sehr dreist. Zuerst sollte die S9 fliegen, hier besteht nämlich mit S8(5)/S7 weiterhin alle 10 Minuten eine Alternative, die noch nicht mal langsamer ist.

Leider hast du damit recht. Bei fast allen meinen Fahrten sammelt die S-Bahn eigentlich sehr zuverlässig mindestens +3 zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof stadteinwärts ein. Ich habe bei meinem Beitrag gestern gar nicht beachtet, dass man ja heute schon mit den bestehenden Gleisen die S3 wieder als Inselbetrieb fahren in Ostkreuz mit zwei Tf wenden könnte, Stadtauswärts dann sogar mit bahnsteiggleichen Anschluss.

Wenn der Grund ist, dass man ein, zwei Zuggruppen zum Zeit gewinnen zum Befehle diktieren herausnehmen muss, kann man auch Personal bei DB Netz aufstocken.

Was in Lichtenberg das Problem ist, weiß ich nicht, kann man da vielleicht zusätzliches Personal zum Zugräumen einsetzen? Besonders ärgerlich ist auch, dass man nicht zumindest übergangsweise das Gleis 4 am Ostbahnhof als Kehrgleis aus Lichtenberg vorgesehen hat, also mit einer zusätzlichen Weichenverbindung Lichtenberg -> Ostkreuz Gl. 4 als Bauzustand. Dann hätte man zumindest das S75-Problem schon mal gelöst und auch ein halbwegs anständiges Angebot auf der S75 fahren können.

Sowohl der Fahrplan der S9 sowie die Betriebsstabilität der S3 mit dem Enden in Rummelsburg (und teilweise sogar Kompletteinstellung der zweiten Zuggruppe) vermitteln eher dein Eindruck, dass man als Prestigeprojekt unbedingt die S9 und S3 wieder auf der Stadtbahn haben wollte. Bei den zeitlichen Puffern, die man aber derzeit einplanen muss, ist da aber eigentlich kein Fahrgast real schneller, außer er hat mal Glück.

Wenn es an ZBS liegt, dann eher doch daran, dass man sich ausreichend Signale für eine ausreichend dichte Zugfolge Ostkreuz->Ostbf gespart hat. Ich weiß gar nicht, wie viele Blöcke da derzeit eingerichtet sind und wie viele es vorher waren, allerdings sollte ZBS doch eine dichtere Zugfolge als die Fahrsperren ermöglichen, da der D-Weg hinter dem Signal nicht mehr fix ist bzw. ggf. gar nicht mehr frei sein muss, oder nicht?
Zitat
Arec
Sowohl der Fahrplan der S9 sowie die Betriebsstabilität der S3 mit dem Enden in Rummelsburg (und teilweise sogar Kompletteinstellung der zweiten Zuggruppe) vermitteln eher dein Eindruck, dass man als Prestigeprojekt unbedingt die S9 und S3 wieder auf der Stadtbahn haben wollte.
Das sehe ich (als Laie) auch so. Die Außenwirkung der S9 auf der Stadtbahn (Südkurve wird benutzt, Direktverbindung Stadtbahn - Flughafen) ist zumindest aus Managementsicht größer als ein "paar" Verspätungen.

Zitat
Arec
Bei den zeitlichen Puffern, die man aber derzeit einplanen muss, ist da aber eigentlich kein Fahrgast real schneller, außer er hat mal Glück.
Das mag schon sein. Es ist aber durchaus bequemer. Als Tourist mit großem Koffer ist es sicher angenehmer, in Treptower Park 5 min zu warten, als sich am Ostkreuz durch die Menge zu kämpfen.

Ich selbst nehme inzwischen in Treptower Park auch gerne die S9, obwohl ich in dann Baumschulenweg in die S46 umsteigen muss: die S9 ist doppelt so lang wie die Direktverbindung S8, da fühle ich mich im Feierabendverkehr nicht wie in einer Sardinenbüchse. Die längere Standzeit in Treptower Park erhöht die Wahrscheinlichkeit bei Verspätung, die S46 in Baumschulenweg noch zu erwischen; da hilft der Puffer. Früher haben 2 Minuten Verspätung gereicht, um den Anschluss zu verpassen.

Viele Grüße,
Erik
Zitat
Arec
Wenn es an ZBS liegt, dann eher doch daran, dass man sich ausreichend Signale für eine ausreichend dichte Zugfolge Ostkreuz->Ostbf gespart hat. Ich weiß gar nicht, wie viele Blöcke da derzeit eingerichtet sind und wie viele es vorher waren, allerdings sollte ZBS doch eine dichtere Zugfolge als die Fahrsperren ermöglichen, da der D-Weg hinter dem Signal nicht mehr fix ist bzw. ggf. gar nicht mehr frei sein muss, oder nicht?

Der Durchrutschweg hinter dem Signal muss meines Wissens in aller Regel frei sein.
Zitat
Periculator
[...]
- S3 in Ostkreuz kehren (Gleiswechsel vor Rummelsburg), S5/S7 über die Mittelgleise, S9 evtl. beibehalten oder gleich wieder S75.
[...]

Das funktioniert aber nicht, weil du damit eine Eingleisigkeit zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz schaffst. Das senkt die Durchlassfähigkeit der Strecke dermaßen, dass die S3 nicht sinnvoll am Ostkreuz enden kann. Zudem wird in diesem Jahr das Weichentrapez in Rummelsburg beseitigt. Dann ist der letzte S3-Gleiswechsel in Karlshorst, wo zudem in diesem Jahr während der Bahnsteigerneuerung eingleisig gefahren wird.

Am sinnvollsten wäre ein Betriebszustand, der ähnlich dem von August bis Dezember ist. S3, S5 und S7 über die Stadtbahn und S75 nur bis Ostkreuz. Auch da fehlt natürlich die Weichenverbindung, um von Lichtenberg kommend direkt an den Bahnsteig stadtauswärts zu wechseln.

--- Signatur ---
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Zitat
Henning
Zitat
Arec
Wenn es an ZBS liegt, dann eher doch daran, dass man sich ausreichend Signale für eine ausreichend dichte Zugfolge Ostkreuz->Ostbf gespart hat. Ich weiß gar nicht, wie viele Blöcke da derzeit eingerichtet sind und wie viele es vorher waren, allerdings sollte ZBS doch eine dichtere Zugfolge als die Fahrsperren ermöglichen, da der D-Weg hinter dem Signal nicht mehr fix ist bzw. ggf. gar nicht mehr frei sein muss, oder nicht?

Der Durchrutschweg hinter dem Signal muss meines Wissens in aller Regel frei sein.

Nein, man kann zum einen auch ohne bzw mit verminderten Durchrutschweg gegen ein haltzeigendes Signal fahren, zum anderen muss der Durchrutschweg so lang sein, dass man auch bei Missachtung des haltzeigenden Signales vor dem Gefahrpunkt zum Stehen kommt. Da bei der Fahrsperre nicht verhindert wird, dass man mit voller (Strecken-)Geschwindigkeit gegen das haltzeigende Signal fährt, ist der Durchrutschweg länger.

Bei den anderen mir bekannten deutschen Zugbeeinflussungssystemen wird nämlich bereits der Bremsvorgang bei Fahrt gegen das haltzeigende Signal überwacht, so dass es ausgeschlossen ist, dass der Zug mit hoher Geschwindigkeit am haltzeigenden Signal ankommt. So wird ein kürzerer Durchrutschweg benötigt, da der Zug schneller zum Stehen kommt, falls er ein haltzeigendes Signal überfährt. Wenn der Zug nämlich bei Fahrt auf ein haltzeigendes Signal nicht abgebremst wird, wird er schon deutlich vor dem Signal zwangsgebremst.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.2018 23:49 von Arec.
Zitat
Jay
Zitat
Periculator
[...]
- S3 in Ostkreuz kehren (Gleiswechsel vor Rummelsburg), S5/S7 über die Mittelgleise, S9 evtl. beibehalten oder gleich wieder S75.
[...]

Das funktioniert aber nicht, weil du damit eine Eingleisigkeit zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz schaffst. Das senkt die Durchlassfähigkeit der Strecke dermaßen, dass die S3 nicht sinnvoll am Ostkreuz enden kann. Zudem wird in diesem Jahr das Weichentrapez in Rummelsburg beseitigt. Dann ist der letzte S3-Gleiswechsel in Karlshorst, wo zudem in diesem Jahr während der Bahnsteigerneuerung eingleisig gefahren wird.

Am sinnvollsten wäre ein Betriebszustand, der ähnlich dem von August bis Dezember ist. S3, S5 und S7 über die Stadtbahn und S75 nur bis Ostkreuz. Auch da fehlt natürlich die Weichenverbindung, um von Lichtenberg kommend direkt an den Bahnsteig stadtauswärts zu wechseln.

Nein, die Strecke Lichtenberg-Ostkreuz-Warschauer Straße wäre weiterhin durchgehend zweigleisig befahrbar. Zwischen Ostkreuz und kurz vor Warschauer Straße sind heute schon im Grunde drei Gleise nutzbar, nur nicht völlig flexibel. Auf Gleis 4 fährt derzeit die kehrende S75 ab, sie kehrt vor Gleis 4 (in Richtung Warschauer Str.). Sowohl Gleis 4 als auch das Gleis, auf dem die S4 kehrt ist aber auch von Warschauer Str. aus erreichbar. Eingleisig wäre da nichts, die S3 hätte am Ostkreuz (wie bis August) ein eigenes Gleis, die Züge von Lichtenberg aus auch je Richtung ein Gleis.

Im übrigen kam es auch seit August schon zu Verzögerungen, mit Wieder-Durchbindung der S3 auf die Stadtbahn. Die S9 hat die Probleme nur noch mal verschärft, da man jetzt quasi alle östlichen und südlichen Strecken von dem Engpass abhängig gemacht hat. Mit der S75 müssten zudem, auch in deinem Vorschlag, acht statt vor August nur sechs Zuggruppen an einer Bahnsteigkante halten, was den Betrieb nicht gerade flüssiger macht.

Für das Enden der S3 am Ostkreuz müsste man den Gleiswechsel in Rummelsburg müsste man dann natürlich erst mit Vollinbetriebnahme Ostkreuz-Ostbahnhof abbauen. Das sollte aber wohl möglich sein, im schlimmsten Fall kann man die Weichen erst mal in durchgehender Lage beim letzten Zustandwechsel festlegen und später abbauen.
Nein, zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße sind eben keine drei Gleise verfügbar. Die Gleiswechsel lassen einen durchgehend zweigleisigen Betrieb über Ostkreuz Gleis 4 nicht zu und genau das ist eines der vielen Probleme an der aktuellen Situation. Um von Warschauer Straße nach Ostkreuz Gleis 4 zu kommen, muss man direkt an der Warschauer Straße den Gleiswechsel nutzen. Dort stehen aber nur zwei Gleise zur Verfügung und somit geht es dort in den "Gegenverkehr". Erst dahinter ist der Gleiswechsel für das dritte Gleis (den die Züge von Ostkreuz Gleis 5 kommend nutzen) und somit hat man dann einen kurzen eingleisigen Abschnitt.

Neben der fehlenden Streckenkenntnis hast du aber offenbar auch den Rest meiner Überlegung nicht ganz verstanden.
Von August bis Dezember fuhren in der HVZ 8, sonst 7 Zuggruppen zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof. Aktuell sind es 6 Zuggruppen und die einfädelnde S9 als 7. Zuggruppe. Würde man nun die S9 rausnehmen und stattdessen die S3 alle 10 Minuten nach Spandau schicken, dann wäre man bei 6 statt 7-8 Zuggruppen. Das hätte auch den Vorteil, dass man die Fahrlagen wieder so drehen kann, dass die S75 Anschluss an die S3 hat.

Gleis 4 in Ostkreuz ist derzeit nur für Züge sinnvoll nutzbar, die in Ostkreuz kehren und wieder nach Lichtenberg fahren!

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.2018 00:37 von les_jeux.
Zitat
Jay
Nein, zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße sind eben keine drei Gleise verfügbar. Die Gleiswechsel lassen einen durchgehend zweigleisigen Betrieb über Ostkreuz Gleis 4 nicht zu und genau das ist eines der vielen Probleme an der aktuellen Situation. Um von Warschauer Straße nach Ostkreuz Gleis 4 zu kommen, muss man direkt an der Warschauer Straße den Gleiswechsel nutzen. Dort stehen aber nur zwei Gleise zur Verfügung und somit geht es dort in den "Gegenverkehr". Erst dahinter ist der Gleiswechsel für das dritte Gleis (den die Züge von Ostkreuz Gleis 5 kommend nutzen) und somit hat man dann einen kurzen eingleisigen Abschnitt.

Ja, du hast recht:
[bauprojekte.deutschebahn.com]

Ich ging davon aus, dass die Gleiswechsel verschränkt zueinander sind, was aber nicht richtig ist.

Zitat

Neben der fehlenden Streckenkenntnis hast du aber offenbar auch den Rest meiner Überlegung nicht ganz verstanden.
Von August bis Dezember fuhren in der HVZ 8, sonst 7 Zuggruppen zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof. Aktuell sind es 6 Zuggruppen und die einfädelnde S9 als 7. Zuggruppe. Würde man nun die S9 rausnehmen und stattdessen die S3 alle 10 Minuten nach Spandau schicken, dann wäre man bei 6 statt 7-8 Zuggruppen. Das hätte auch den Vorteil, dass man die Fahrlagen wieder so drehen kann, dass die S75 Anschluss an die S3 hat.

Neben deinem Vergriff im Tonfall hast du wohl meinen Beitrag nicht richtig verstanden. Vor Führung der S3 auf die Stadtbahn hielten am Ostkreuz sechs Zuggruppen (je 2x S5, S7, S75). In der HVZ kam noch als siebte Zuggruppe die Verstärker der S5 bis Ostbf hinzu, die aber gefühlt öfter ausgefallen als gefahren sind.

Wenn in deinem Vorschlag die S75 Anschluss an die S3 hat, muss sie aber auch an mindestens einer Bahnsteigkante gemeinsam mit der S3 halten. Damit wäre man bei mindestens sieben Zuggruppen (wenn jede zweite S75 dann durch veränderte Zeitlage ohne Anschluss an irgendetwas in Lichtenberg verendet wird, sonst acht).
Derzeit halten am Ostkreuz bereits acht Zuggruppen an einer Bahnsteigkante (je 2x S3, S5, S7 sowie 2x endende S75). Es ist auch etwas verkürzt, dass die S75 "nur" in der HVZ mit beiden Zuggruppen bis Ostbahnhof fuhr (bzw. jetzt Ostkreuz fährt), nur etwa 4½ Stunden von ca. 9-13:30 Uhr und nach 21 Uhr tut sie das nicht.

Dazu kommt das Problem, dass zwar die zwei Zuggruppen der S75 in Ostkreuz enden, dafür aber die Zuggruppe der S9 wieder hinter Ostkreuz einfädelt. Also beeinflussen neun Zuggruppen die Betriebsstabilität auf dem Abschnitt Ostkreuz-Ostbahnhof. Wenn ich nichts übersehen habe gibt es eine ähnliche Situation nur auf der Ringbahn, dort muss man sich bis Ostkreuz mit der S8, S85 auseinandersetzen (insgesamt sechs schon Zuggruppen), ab Neukölln mit drei weiteren Zuggruppen (S45,46,47). Dort halten aber keine acht Zuggruppen an einem Bahnsteig und die Situation in Treptower Park ist etwas komfortabler und die Belegung Treptower Park (einschl.) bis Neukölln (ausschl.) etwas entspannter. Zudem sind die Abschnitte, auf denen die verschiedenen Zuggruppen gemeinsam verkehren im Mittel deutlich länger.

Eine Not, die S3 und S9 jetzt auf die Stadtbahn zu bringen gab es eigentlich nicht, mit der Nicht-Inbetriebnahme des BER für die S9 eigentlich erst recht nicht. Wenn der Betrieb zumindest ab/bis Friedrichsfelde Ost von der Linienführung her rein wäre, hätte man meiner Meinung nach deutlich weniger von diesem Stop-and-Go von Friedrichsfelde Ost bis Ostbahnhof. Und dafür müssten lediglich zwei Weichen an geeigneter Stelle eingebaut werden oder die Gleise anders an die Bahnsteige herangeführt werden.

Natürlich finde ich es nicht gut, dass die S3-Nutzer die leidtragenden sind. Aber die in Rummelsburg endenden Züge und die Fahrtzeitverlängerungen schlagen auch auf der S3 zu. Es hätte sicher auch Möglichkeiten gegeben, den Halt in Karlshorst als Kompensation noch ein paar Monate offen zu halten, ggf. dann ohne Halt des RE7 in Ostkreuz oder Ostbf. Der Bahnsteig wird schon nicht termingerecht zum Fahrplanwechsel zerfallen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.2018 03:04 von Arec.
Anonymer Benutzer
Re: Minderleistungen S-Bahn 2018-01
10.01.2018 09:44
Das Problem ist nur der Abschnitt Warschauer Straße-Ostbahnhof. Da wird quasi im Gegengleis gefahren und dementsprechend ist nicht die vorhandene Signaldichte da, die es für den dichten Takt benötigt. Dazu das völlige bescheuerte (aber bequeme) Enden des S3-Verstärkers in Ostbahnhof auf Gleis 10.

Seit gestern wird wohl auf Gleis 9 geendet und das sollte den Betrieb doch etwas pünktlicher machen.
Und wenn die Kollegen beim Ablösen sich auch nicht "Stundenlang" übers Wetter und wie Scheiße der Dienst heute ist unterhalten würden, sondern sich auf das wesentliche konzentrieren, dient auch das der Stabilität des Fahrplans in diesem Bereich.
Zitat
jan1144
Dazu das völlige bescheuerte (aber bequeme) Enden des S3-Verstärkers in Ostbahnhof auf Gleis 10.

Seit gestern wird wohl auf Gleis 9 geendet und das sollte den Betrieb doch etwas pünktlicher machen.

Gleis 10 scheint eine Ausnahme gewesen zu sein, ich bin regelmäßiger S3-Fahrgast und bisher endete jeder Verstärker, in dem ich mitfuhr, auf Gleis 9.

-------------------
MfG, S5M
Zitat
S5 Mahlsdorf
Zitat
jan1144
Dazu das völlige bescheuerte (aber bequeme) Enden des S3-Verstärkers in Ostbahnhof auf Gleis 10.

Seit gestern wird wohl auf Gleis 9 geendet und das sollte den Betrieb doch etwas pünktlicher machen.

Gleis 10 scheint eine Ausnahme gewesen zu sein, ich bin regelmäßiger S3-Fahrgast und bisher endete jeder Verstärker, in dem ich mitfuhr, auf Gleis 9.

Am Besten wäre natürlich noch eine Ansage vor Warschauer Str., dass der Zug in Ostbf endet und Fahrgäste, welche weiter Richtung Alexanderplatz, Zoologischer Garten wollen, bitte am Bf Warschauer Str. umsteigen sollen.
Zitat
Punkt3
S 75 baubedingt im 10-Minutentakt bis Ostkreuz

Wegen Gleisbauarbeiten in
Lichtenberg können die Züge der
S 75 vorübergehend nicht in Lichten-
berg wenden und werden deshalb
von/bis Ostkreuz verlängert.
Die Züge fahren baubedingt vom
22. bis 29. Januar ganztägig zwischen
Wartenberg und Ostkreuz im
10-Minutentakt. In den Nächten
mit durchgehendem Nachtverkehr
(Freitag/Samstag und Samstag/
Sonntag) gilt ein veränderter Fahr-
plan. Diese Fahrten der S 75 von/bis
Ostkreuz stellen für den ohnehin
stark ausgelasteten Streckenabschnitt
eine zusätzliche Belegung dar und
könnten zu Verspätungen führen.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
Arec
Neben deinem Vergriff im Tonfall [...]

Da hast du natürlich Recht und dafür möchte ich um Entschuldigung bitten.

Ansonsten schrieb jan1144 ja schon, dass der große Problemabschnitt jener mit der "Fahrt entgegen der gewöhnlichen Fahrtrichtung" ist, welcher erst seit August befahren wird. Da spielt der S5-Verstärker-Verstärker (EII/SII) keine Rolle, da er planmäßig nur noch Lichtenberg - Mahlsdorf fahren würde. Was früher auf der Alt-Infrastruktur ging, ist für die aktuelle Situation irrelevant.

6 Zuggruppen sollten (ohne Einfädelung der S9) auf der aktuellen Infrastruktur stabil fahrbar sein. Die S75 kann ohne Räumung als 7. und 8. Zuggruppe an der Bahnsteigkante stadteinwärts abgefertigt werden, weil sie nach der Fahrt ins Kehrgleis und dem Führerstandswechsel sofort wieder an den Bahnsteig (Gleis 4) ziehen kann. Genau das ist der Unterschied zu einer am Ostkreuz endenden S3, die Gleis 4 nicht nutzen kann und somit im Kehrgleis verbleiben müsste, bis sie über Gleis 3 (oder Gleis 5) wieder Richtung Rummelsburg fahren kann. Die S75 müsste also 2-3 Minuten vor der S3 ankommen und würde dann natürlich stadtauswärts auch 2-3 Minuten später abfahren (auch wenn sie da ihr eigenes Gleis hat).

Aber die Idee ist natürlich eh illusorisch, da die S9 bereits wieder auf die Stadtbahn fährt und man dahinter auch nicht mehr zurück gehen wird. Insofern wäre auch ein "Kompromiss", dass die S9 als 7. Zuggruppe hinter Ostkreuz hinzu kommen und nur bis Ostbahnhof fährt, kaum umsetzbar.

So ist eben immer jemand gekniffen. Zur Stabilisierung muss man Züge rausnehmen. Will man die S3 in Ostkreuz enden lassen, dann muss man die S75 nach Lichtenberg zurückziehen. Das Problem bleibt aber, dass die S3 dann wegen der langen Kehrzeit (Gleis 4 ist ja nicht nutzbar) am Bahnsteig Gleis 5 geräumt werden müsste, was wenig betriebsstabilisierend ist. Dafür müsste man dann recht schnell mindestens 4, besser 6-8 Mann Personal heranführen und darauf hoffen, dass es keine aussteigeresistente Person im Wagen gibt. Sonst Polizeieinsatz & Strecke dicht. Was der Fahrplan dagegen her gibt, ist die Kurzwende am Bahnsteig in Rummelsburg. Der Zug aus Erkner/Friedrichshagen kommt auf 1,21,41 an und fährt auf 3,23,43 zurück. Also zurück vermutlich eher mit +1 bis +3, aber er steht so eben nirgendwo im Weg rum. Der andere Umlauf verbleibt in Ostbahnhof. Wird die S3 nun aber zu unregelmäßig, dann wird leider die zweite Zuggruppe komplett rausgenommen - insbesondere auch, wenn die Ablösungen platzen und unkontrollierte Zugabstellungen drohen. Womit wir dann wieder beim alten Thema sind, dass keiner eine größere Zahl an üblicherweise irgendwo 'unnötig' rumsitzenden Tf (Reserve) bezahlen will.

--- Signatur ---
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Zitat
Tradibahner
Zitat
Punkt3
S 75 baubedingt im 10-Minutentakt bis Ostkreuz

Wegen Gleisbauarbeiten in
Lichtenberg können die Züge der
S 75 vorübergehend nicht in Lichten-
berg wenden und werden deshalb
von/bis Ostkreuz verlängert.
Die Züge fahren baubedingt vom
22. bis 29. Januar ganztägig zwischen
Wartenberg und Ostkreuz im
10-Minutentakt. In den Nächten
mit durchgehendem Nachtverkehr
(Freitag/Samstag und Samstag/
Sonntag) gilt ein veränderter Fahr-
plan. Diese Fahrten der S 75 von/bis
Ostkreuz stellen für den ohnehin
stark ausgelasteten Streckenabschnitt
eine zusätzliche Belegung dar und
könnten zu Verspätungen führen.

Während der U5-Sperrung wäre eine ganztägige Verlängerung der zweiten S75-Zuggruppe sowieso ganz schön.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Ich staunte vor ca. 20 Minuten nicht schlecht, als ich auf dem Außenast nach Ahrensfelde einen Kurzzug sah, wähnte schon eine neue Stufe der 'Minderleistungen' gekommen. Doch war es eine S75, die momentan aufgrund Personen im Gleis am S Hohenschönhausen nach Ahrensfelde umgeleitet wird.

Gerade gesehen: Verkehr nach Wartenberg wird wieder aufgenommen (16:27).
Zitat
VBB/HVV
Ich staunte vor ca. 20 Minuten nicht schlecht, als ich auf dem Außenast nach Ahrensfelde einen Kurzzug sah, wähnte schon eine neue Stufe der 'Minderleistungen' gekommen. Doch war es eine S75, die momentan aufgrund Personen im Gleis am S Hohenschönhausen nach Ahrensfelde umgeleitet wird.

Gerade gesehen: Verkehr nach Wartenberg wird wieder aufgenommen (16:27).

Vor dem Bahnhof Hohenschönhausen, von Gehrenseestraße aus gesehen, gibt es viele Gleislatscher, und das über alle vier Gleise, nur interessiert es selten jemanden. Nur, was nützt es, wenn man diese Gleisüberquerer meldet und den Verkehr einstellt, diese sind sowieso meist immer ganz schnell über alle Berge.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat

Geänderte Betriebslage S-Bahn Berlin 6:25

Sehr geehrte Fahrgäste,
wegen einer Weichenstörung in Gesundbrunnen kommt es auf den Linien S1, S2, S25 und S26 zu Verspätungen und Zugausfällen.
Wegen einer Weichenstörung in Blankenburg ist die Linie S8 zwischen Pankow und Mühlenbeck-Mönchmühle unterbrochen, es kommt zu Verspätungen und Zugausfällen.
Die Linie S8 verkehrt zwischen Zeuthen / Grünau und Pankow, sowie zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Birkenwerder.
Bitte nutzen Sie zur Umfahrung die Linie S8 zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Hohen Neuendorf (es kann derzeit nur ein 30-Minutentakt angeboten werden), sowie die Linie S1 zwischen Hohen Neuendorf und Bornholmer Straße.
Zwischen Pankow und Blankenburg nutzen Sie bitte die Linie S2.

Und das bei nur Schneematsch!

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Zitat

Geänderte Betriebslage S-Bahn Berlin 6:25

Sehr geehrte Fahrgäste,
wegen einer Weichenstörung in Gesundbrunnen kommt es auf den Linien S1, S2, S25 und S26 zu Verspätungen und Zugausfällen.
Wegen einer Weichenstörung in Blankenburg ist die Linie S8 zwischen Pankow und Mühlenbeck-Mönchmühle unterbrochen, es kommt zu Verspätungen und Zugausfällen.
Die Linie S8 verkehrt zwischen Zeuthen / Grünau und Pankow, sowie zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Birkenwerder.
Bitte nutzen Sie zur Umfahrung die Linie S8 zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Hohen Neuendorf (es kann derzeit nur ein 30-Minutentakt angeboten werden), sowie die Linie S1 zwischen Hohen Neuendorf und Bornholmer Straße.
Zwischen Pankow und Blankenburg nutzen Sie bitte die Linie S2.

Und das bei nur Schneematsch!

Damit zeigen S-Bahn und DB Netz eindrucksvoll, wie man sich für den Winter vorbereitet hat, nämlich scheinbar gar nicht.

MfG Holger



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In Skandinavien, wo es auch Weichen gibt, ist seit Wochen (richtiger) Winter und dort bricht weder bei 3 nassen Schneeflocken alles zusammen, noch stellen die Medien diese 3 Flocken als außergewöhnliches Ereignis dar.
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