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Umbau S-Bahnhof Karlshorst und Treskowallee - Bauzeitraum ab 01/2018
geschrieben von Arnd Hellinger 
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pinkpanterkai
heute wurde, auf den auf dem letzten Bild erkennbaren Fundamente, angefangen die Überdachung für den Fahrradabstellplatz zu errichten

es geht also doch noch voran, langsam, aber immerhin

P.S. danke für das Einstellen der Bilder

Herzlichen Dank für die Bilder und den von Manuel daraus erstellten Beitrag. Den hätte ich gestern
zur Unterfütterung gebraucht, als ich bei Frau Günther sowie den Herren Kaczmarek und Müller nochmals wegen bisheriger Nicht-Bearbeitung meiner oben geposteten Eingabe nachhakte... :-)

Ich überlege, ob und wie ich denen jetzt noch einen Link auf Eure Fotostrecke zukommen lasse.

Viele Grüße
Arnd
Vielen Dank fürs Aufnehmen und Einstellen der Fotos! Es geht ja doch deutlich voran (auch wenn die Nichtberücksichtigung der Belange von Zufußgehenden im Allgemeinen und von Barrierefreiheit im Besonderen ein schlechter Witz ist).

Wann soll eigentlich die Haltestelle Traberweg in Betrieb gehen? Mit Wiederaufnahme des durchgehenden Verkehrs auf der Osttangente im November?

Und (weil die Frage neulich bei DSO aufgetaucht ist) sie soll doch nur die Haltestellen Treskowallee/Ehrlichstr. und S Karlshorst/Wandlitzstraße auf der Osttangente ersetzen, und nicht die Haltestelle Treskowallee/Ehrlichstraße auf der 21?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.06.2020 17:41 von def.
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def
Vielen Dank fürs Aufnehmen und Einstellen der Fotos! Es geht ja doch deutlich voran (auch wenn die Nichtberücksichtigung der Belange von Zufußgehenden im Allgemeinen und von Barrierefreiheit im Besonderen ein schlechter Witz ist).

Wann soll eigentlich die Haltestelle Traberweg in Betrieb gehen? Mit Wiederaufnahme des durchgehenden Verkehrs auf der Osttangente im November?

Und (weil die Frage neulich bei DSO aufgetaucht ist) sie soll doch nur die Haltestellen Treskowallee/Ehrlichstr. und S Karlshorst/Wandlitzstraße auf der Osttangente ersetzen, und nicht die Haltestelle Treskowallee/Ehrlichstraße auf der 21?

Doch, Traberweg söll alle drei von Dir genannten Haltestellen ersetzen und - laut Plan - eigentlich wirklich[tm] zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 in Betrieb gehen. Das ist aber sehr ambitioniert, weil auf der Westseite (Fahrtrichtung Schöneweide) bis dato noch nicht einmal angefangen wurde, Platz für den Bahnsteig zu schaffen...

Meine Vermutung ist daher, der SEV bzw. die Streckensperrung verlagert sich spätestens Anfang November auf Ehrlichstraße <-Königsplatz, denn anders ist das einschließlich Umbau auf NBS und Profilerweiterung bis kurz vor Hegemeisterweg beim besten Willen nicht zu machen. Temporär eingleisiger Betrieb, wie noch 2009(?) zwischen U Tierpark und Alfred-Kowalke-Straße praktiziert, scheint für die Anstalt ja leider inzwischen tabu zu sein. :-(

Viele Grüße
Arnd
Zitat
def
[...]
Und (weil die Frage neulich bei DSO aufgetaucht ist) sie soll doch nur die Haltestellen Treskowallee/Ehrlichstr. und S Karlshorst/Wandlitzstraße auf der Osttangente ersetzen, und nicht die Haltestelle Treskowallee/Ehrlichstraße auf der 21?

Die Haltestelle der 21 liegt außerhalb der Planfeststellungsgrenzen. Zu ihr gibt es schlichtweg keine Aussage.

Traberweg wird vermutlich erst im nächsten Jahr mit der angedachten Sperrung zwischen Ehrlichstraße und "Königsplatz" realisiert.

Ansonsten ist es ein ziemlich schlechter Witz, dass Radwege noch immer als Neubau in rotem Pflaster ausgeführt wird. Eigentlich ist glatter Asphalt inzwischen die gewählte Oberfläche.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
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def
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Und (weil die Frage neulich bei DSO aufgetaucht ist) sie soll doch nur die Haltestellen Treskowallee/Ehrlichstr. und S Karlshorst/Wandlitzstraße auf der Osttangente ersetzen, und nicht die Haltestelle Treskowallee/Ehrlichstraße auf der 21?

Die Haltestelle der 21 liegt außerhalb der Planfeststellungsgrenzen. Zu ihr gibt es schlichtweg keine Aussage.

Also, als im Kulturhaus Karlshorst diesbezüglich noch Bürgerversammlungen stattfanden, hieß es von BVG und Bezirksamt regelmäßig, auch diese Haltestelle werde entfallen.

Zitat
Jay
Traberweg wird vermutlich erst im nächsten Jahr mit der angedachten Sperrung zwischen Ehrlichstraße und "Königsplatz" realisiert.

Hmm, sicher? Nach PFB können die bestehenden Haltestellen erst aufgehoben werden, wenn Traberweg nutzbar ist. Das Bezirksamt geht ebenfalls von einer Inbettiebnahme noch in 2020 aus, wie es ja eigentlich auch offiziell geplant war...

Zitat
Jay
Ansonsten ist es ein ziemlich schlechter Witz, dass Radwege noch immer als Neubau in rotem Pflaster ausgeführt wird. Eigentlich ist glatter Asphalt inzwischen die gewählte Oberfläche.

Ähm, das ist kein Neubau, sondern Wiederherstellung bzw. Abschluss/Einbindung eines seit Jahren bestehenden Radweges. Zudem halte ich unter gestalterischen und instandhaltungstechnischen Aspekten rotes Pflaster gegenüber Asphalt für deutlich vorzugswürdig - ist hier aber nicht Thema.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
def
Wann soll eigentlich die Haltestelle Traberweg in Betrieb gehen? Mit Wiederaufnahme des durchgehenden Verkehrs auf der Osttangente im November?

Unwahrscheinlich. Ab 07.07. soll ja der MIV auf der Treskowallee von der Rummelsburger Str. bis zur Marksburgstr. auf die östliche Fahrbahnseite verlegt werden. Das dann noch die Haltestelle auf dieser Seite weiter gebaut wird, halte ich für unwahrscheinlich, da man ja jetzt, wo die östliche Seite noch gesperrt war, die Haltestelle noch garnicht in Angriff genommen wurde. Bisher wurde ja nur der Platz für die Haltestelle geschaffen.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Jay
Zitat
def
[...]
Und (weil die Frage neulich bei DSO aufgetaucht ist) sie soll doch nur die Haltestellen Treskowallee/Ehrlichstr. und S Karlshorst/Wandlitzstraße auf der Osttangente ersetzen, und nicht die Haltestelle Treskowallee/Ehrlichstraße auf der 21?

Die Haltestelle der 21 liegt außerhalb der Planfeststellungsgrenzen. Zu ihr gibt es schlichtweg keine Aussage.

Also, als im Kulturhaus Karlshorst diesbezüglich noch Bürgerversammlungen stattfanden, hieß es von BVG und Bezirksamt regelmäßig, auch diese Haltestelle werde entfallen.

Danke für Eure Antworten (auch @pinkpanterkai).

Die Haltestelle Treskowallee/Ehrlichstraße auch für die 21 entfallen zu lassen, ist ja wirklich eine selten dumme Idee. Nicht nur, dass man es seit 15 Jahren nicht mehr schafft, das Prinzenviertel direkt an den S-Bahnhof Karlshorst und das zugehörige Stadtteilzentrum anzubinden, nun möchte man auch noch die immerhin am nächsten gelegene Haltestelle aufheben. Und wenn man der Meinung ist, dass die Haltestellenabstände hier zu kurz sind, böte sich die Zusammenlegung der Haltestellen "Stühlinger Straße" und "Treskowallee/Ehrlichstraße" zu einer Haltestelle an der Ecke Wildensteiner Straße an - von hier ist der Weg zum Bahnhof Karlshorst und zum Stadtteilzentrum in etwa genauso lang wie von den heutigen Haltestellen an der Ecke Treskowallee.
Die 21 soll doch irgendwann nach Norden abbiegen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Die 21 soll doch irgendwann nach Norden abbiegen.

Die Aussicht, dass die 21 das irgendwann tun soll, ist halt nur keine Lösung für die aktuelle Problematik. Im aktuellen Nahverkehrsplan ist jedenfalls ihre aktuelle Linienführung weiterhin vorgesehen, und auch die neue 22 soll, nachdem sie kilometerlang durch Brachland gefahren ist, ausgerechnet am Beginn des Wohngebiets (am Blockdammweg) enden (große pdf, S. 315 im Dokument, S. 313 in der Druckversion).

Ich weiß nicht, was dagegen spricht, einfach das sowieso vorhandene Haltestellenpaar beizubehalten, bis es wieder eine direkte Verbindung von der Ehrlichstraße Richtung Norden gibt, und wieso man ohne Not für nicht wenige Fahrgäste die Fußwege verlängern muss.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.06.2020 23:11 von def.
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def
Die Aussicht, dass die 21 das irgendwann tun soll, ist halt nur keine Lösung für die aktuelle Problematik.

Bei der Planung der jetzt zu erstellenden Anlagen musste man aber mit den damals aktuellen Linienplanungen arbeiten.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
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def
Die Aussicht, dass die 21 das irgendwann tun soll, ist halt nur keine Lösung für die aktuelle Problematik.

Bei der Planung der jetzt zu erstellenden Anlagen musste man aber mit den damals aktuellen Linienplanungen arbeiten.

Wie Jay schon schrieb, haben die jetzt zu erstellenden Anlagen nichts mit der Bestandshaltestelle zu tun, weil diese außerhalb der Planfeststellungsgrenze liegt.
Zitat
def
Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Die Aussicht, dass die 21 das irgendwann tun soll, ist halt nur keine Lösung für die aktuelle Problematik.

Bei der Planung der jetzt zu erstellenden Anlagen musste man aber mit den damals aktuellen Linienplanungen arbeiten.

Wie Jay schon schrieb, haben die jetzt zu erstellenden Anlagen nichts mit der Bestandshaltestelle zu tun, weil diese außerhalb der Planfeststellungsgrenze liegt.

Na und? Natürlich hat der Neubau Auswirkungen. Der findet ja nicht im luftleeren Raum statt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
Na und? Natürlich hat der Neubau Auswirkungen. Der findet ja nicht im luftleeren Raum statt.

Und welche sollen das sein, die verhindern, dass eine seit Jahrzehnten bestehende und bewährte Haltestelle einfach weiter besteht?

Die Station hat übrigens zu Schwachverkehrszeiten zumindest aus Richtung Schöneweide noch eine weitere Funktion: da ist die 21 nämlich ein gern genutztes, da taktverdichtendes Angebot für Fahrgäste von Schöneweide nach Karlshorst. Ohne eine einzige zusätzliche Bahn zu finanzieren verdoppelt sich so in den Abendstunden de facto der Takt von Schöneweide nach Karlshorst.

Die Frage ist eigentlich: warum sollen sich eigentlich jene rechtfertigen, die wollen, dass die Haltestelle einfach an dem Standort bleibt, an dem sie sich seit Jahrzehnten befindet? Rechtfertigen sollten sich doch diejenigen, die ihre Aufhebung forcieren. Welche Vorteile soll sie denn haben?

20 Sekunden Beschleunigung für die 21? Die könnte man durch eine funktionierende Ampelschaltung an der Ecke Treskowallee/Ehrlichstraße erreichen.
Oder spart man sich 50 Cent pro Jahr für Fahrplanaushänge und ein paar Euro fuffzich alle paar Jahre für die aushängenden Stadtpläne?

Das ist es ja: man spart weder relevant Kosten noch Fahrzeit ein, verlängert aber für viele Nutzende die Tür-zu-Tür-Fahrzeit - in den Abendstunden auch gern mal um 10 oder gar 20 min (wenn die Nutzung der 21 nichts mehr bringt oder man schlimmstenfalls in Karlshorst die Anschlussbahn oder den Anschlussbus verpasst).
Zitat
def
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Jay
Zitat
def
[...]
Und (weil die Frage neulich bei DSO aufgetaucht ist) sie soll doch nur die Haltestellen Treskowallee/Ehrlichstr. und S Karlshorst/Wandlitzstraße auf der Osttangente ersetzen, und nicht die Haltestelle Treskowallee/Ehrlichstraße auf der 21?

Die Haltestelle der 21 liegt außerhalb der Planfeststellungsgrenzen. Zu ihr gibt es schlichtweg keine Aussage.

Also, als im Kulturhaus Karlshorst diesbezüglich noch Bürgerversammlungen stattfanden, hieß es von BVG und Bezirksamt regelmäßig, auch diese Haltestelle werde entfallen.

Danke für Eure Antworten (auch @pinkpanterkai).

Die Haltestelle Treskowallee/Ehrlichstraße auch für die 21 entfallen zu lassen, ist ja wirklich eine selten dumme Idee. Nicht nur, dass man es seit 15 Jahren nicht mehr schafft, das Prinzenviertel direkt an den S-Bahnhof Karlshorst und das zugehörige Stadtteilzentrum anzubinden, nun möchte man auch noch die immerhin am nächsten gelegene Haltestelle aufheben. Und wenn man der Meinung ist, dass die Haltestellenabstände hier zu kurz sind, böte sich die Zusammenlegung der Haltestellen "Stühlinger Straße" und "Treskowallee/Ehrlichstraße" zu einer Haltestelle an der Ecke Wildensteiner Straße an - von hier ist der Weg zum Bahnhof Karlshorst und zum Stadtteilzentrum in etwa genauso lang wie von den heutigen Haltestellen an der Ecke Treskowallee.

Nun ja, es steht ja noch im Raum, nach Fertigstellung der Rhinstraßenbrücke (da isse ja schon wieder...) nebst dortiger Kehranlage eine Linie "22" Bersarinplatz <-> Blockdammweg <-> S Friedrichsfelde Ost einzuführen, die dann natürlich auch unter der Brücke S Karlshorst hielte, so dass die von Dir genannten Verkehrsströme abgedeckt wären. Ob man diese Linie aber vor dem Umbau am Ostkreuz noch einführt...?

Viele Grüße
Arnd
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Arnd Hellinger
Nun ja, es steht ja noch im Raum, nach Fertigstellung der Rhinstraßenbrücke (da isse ja schon wieder...) nebst dortiger Kehranlage eine Linie "22" Bersarinplatz <-> Blockdammweg <-> S Friedrichsfelde Ost einzuführen, die dann natürlich auch unter der Brücke S Karlshorst hielte, so dass die von Dir genannten Verkehrsströme abgedeckt wären. Ob man diese Linie aber vor dem Umbau am Ostkreuz noch einführt...?

Ja, die schwirrt immer wieder mal rum. Meines Erachtens soll sie aber erst nach dem Ostkreuz-Umbau eingeführt werden - und vor allem (laut Nahverkehrsplan) im ersten Schritt nur zum Blockdammweg verkehren. Wenn die 22 dann doch nach Friedrichsfelde Ost verkehrt, wäre die heute Haltestelle in der Ehrlichstraße in dieser Hinsicht dann weitgehend überflüssig.

Bliebe die andere gern genutzte Funktion: die 21 als Verstärker der M17 in der Schwachverkehrszeit von Schöneweide nach Karlshorst. In dieser Hinsicht wäre es weiterhin sinnvoll, die Haltestelle zumindest in Fahrtrichtung Blockdammweg zu bedienen. Und auch im (künftig hoffentlich selteneren) Umleitungsfall der M17/27/37 aus Süden Richtung Blockdammweg ist es sinnvoll, möglichst nah an der S-Bahn zu halten.

Deshalb meine ich: solange keine größere Investitionen anstehen - wieso die Haltestelle nicht einfach lassen, wie sie ist? Stört sie irgendwen? Sollte es zu größeren Investitionen in der Ehrlichstraße kommen, wäre mein Favorit in der Tat, die Haltestellen "Treskowallee/Ehrlichstraße" und "Stühlinger Straße" an der Kreuzung Wildensteiner Straße zusammenzulegen. Das wäre m.E. ein guter Kompromiss aus nicht zu kurzen Haltestellenabständen und einer Erschließung des Gebiets, inkl. Fußweg zur S-Bahn.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.06.2020 00:08 von def.
Zitat
def
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Arnd Hellinger
Nun ja, es steht ja noch im Raum, nach Fertigstellung der Rhinstraßenbrücke (da isse ja schon wieder...) nebst dortiger Kehranlage eine Linie "22" Bersarinplatz <-> Blockdammweg <-> S Friedrichsfelde Ost einzuführen, die dann natürlich auch unter der Brücke S Karlshorst hielte, so dass die von Dir genannten Verkehrsströme abgedeckt wären. Ob man diese Linie aber vor dem Umbau am Ostkreuz noch einführt...?

Ja, die schwirrt immer wieder mal rum. Meines Erachtens soll sie aber erst nach dem Ostkreuz-Umbau eingeführt werden - und vor allem (laut Nahverkehrsplan) im ersten Schritt nur zum Blockdammweg verkehren. Wenn die 22 dann doch nach Friedrichsfelde Ost verkehrt, wäre die heute Haltestelle in der Ehrlichstraße in dieser Hinsicht dann überflüssig.

Bliebe die andere gern genutzte Funktion: die 21 als Verstärker der M17 in der Schwachverkehrszeit von Schöneweide nach Karlshorst.

Deshalb meine ich: solange keine größere Investitionen anstehen - wieso die Haltestelle nicht einfach lassen, wie sie ist?

Die 21er-Haltestelle ist in keiner Variante überflüssig, da sie in allen Varianten örtliche Erschließung und einfache Umsteigemöglichkeiten bietet. Richtig ist auch, dass die ominöse Linie 22 am Blockdammweg enden soll, wofür noch eine Kehrmöglichkeit aus Richtung Ostkreuz zu schaffen ist. Die angedachte Kehranlage in Friedrichsfelde Ost soll die Verstärkerleistung der 27 aufnehmen, die dann von der Gehrenseestraße dorthin zurückgezogen wird.

Und nein, es besteht weder ein Zwang, noch eine Notwendigkeit die Haltestelle aufzuheben. Interessant wird das erst, wenn die Gleiserneuerung in der Ehrlichstraße inklusive Bau von Kaphaltestellen kommt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
@Jay: Danke!

(Ich habe, während Du Deinen Beitrag verfasst hast, meinen nochmal editiert und ergänzt.)
Zitat
Jay
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Arnd Hellinger
Nun ja, es steht ja noch im Raum, nach Fertigstellung der Rhinstraßenbrücke (da isse ja schon wieder...) nebst dortiger Kehranlage eine Linie "22" Bersarinplatz <-> Blockdammweg <-> S Friedrichsfelde Ost einzuführen, die dann natürlich auch unter der Brücke S Karlshorst hielte, so dass die von Dir genannten Verkehrsströme abgedeckt wären. Ob man diese Linie aber vor dem Umbau am Ostkreuz noch einführt...?

Ja, die schwirrt immer wieder mal rum. Meines Erachtens soll sie aber erst nach dem Ostkreuz-Umbau eingeführt werden - und vor allem (laut Nahverkehrsplan) im ersten Schritt nur zum Blockdammweg verkehren. Wenn die 22 dann doch nach Friedrichsfelde Ost verkehrt, wäre die heute Haltestelle in der Ehrlichstraße in dieser Hinsicht dann überflüssig.

Bliebe die andere gern genutzte Funktion: die 21 als Verstärker der M17 in der Schwachverkehrszeit von Schöneweide nach Karlshorst.

Deshalb meine ich: solange keine größere Investitionen anstehen - wieso die Haltestelle nicht einfach lassen, wie sie ist?

Die 21er-Haltestelle ist in keiner Variante überflüssig, da sie in allen Varianten örtliche Erschließung und einfache Umsteigemöglichkeiten bietet. Richtig ist auch, dass die ominöse Linie 22 am Blockdammweg enden soll, wofür noch eine Kehrmöglichkeit aus Richtung Ostkreuz zu schaffen ist. Die angedachte Kehranlage in Friedrichsfelde Ost soll die Verstärkerleistung der 27 aufnehmen, die dann von der Gehrenseestraße dorthin zurückgezogen wird.

Man ist wegen des inzwischen genehmigten und begonnenen Baus der "Parkstadt Karlshorst" mit ca. 2.000 Wohnungen von der Idee abgekommen, die "22" am Blockdammweg enden zu lassen. Sie soll tatsächlich bis S Friedrichsfelde Ost geführt werden. So vertritt das jedenfalls der Lichtenberger Verkehrsstadtrat...

Zitat
Jay
Und nein, es besteht weder ein Zwang, noch eine Notwendigkeit die Haltestelle aufzuheben. Interessant wird das erst, wenn die Gleiserneuerung in der Ehrlichstraße inklusive Bau von Kaphaltestellen kommt.

Der Umbau der Ehrlichstraße soll wohl Anfang 2022 - Leitungsbau - starten und Ende 2023 abgeschlossen werden.

Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.06.2020 00:33 von Arnd Hellinger.
Zitat
Arnd Hellinger
Man ist wegen des inzwischen genehmigten und begonnenen Baus der "Parkstadt Karlshorst" mit ca. 2.000 Wohnungen von der Idee abgekommen, die "22" am Blockdammweg enden zu lassen. Sie soll tatsächlich bis S Friedrichsfelde Ost geführt werden. So vertritt das jedenfalls der Lichtenberger Verkehrsstadtrat...

Das wäre einerseits sinnvoll - andererseits ist die Frage, ob das auf Landesebene auch jemand vertritt. Es ist zwar prinzipiell sinnvoll, wenn seitens des Bezirks immerhin keine Steine für die Führung der 22 Richtung Tierpark und Friedrichsfelde Ost in den Weg gelegt werden - ob es aber für die Durchsetzung reicht, ist die andere Frage.
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