Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Umbau S-Bahnhof Karlshorst und Treskowallee - Bauzeitraum ab 01/2018
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Arnd Hellinger


Die war von der VLB nur für die Dauer der Bauarbeiten bzw. des M17-SEV angeordnet.

Und die Fahrgäste des SEV 21 müssen nun ungeschützt die Straße überqueren?
Da wirkt aber doppelte Unvernunft: unnötiger SEV wegen Bürokratie und unsichere Straßenquerung weil man nicht auf die Idee kommt, nicht nur den SEV länger fahren, sondern auch die schützende Ampel länger stehen zu lassen? Ein Ding aus dem Tollhaus. Man kann nur hoffen, dass nichts Schlimmes passiert!

Immer mit der Ruhe, Horden von Joggern,Trabrennbahn und Zirkusbesuchern schafften das vor den Bauarbeiten auch ohne Ampel die Straße zu queren.



T6JP

PS:Da immer noch zahlreiche Nebengewerke entlang der Baustelle tätig sind, ist der Verkehr weiterhin zähflüssig..
zumal das Parken auf dem zweispurigen Teil der Treskowallee nördlich des S-Bahnhofs weiterhin gestattet ist. So bleibt die Treskowallee doch weiterhin einspurig und beschleunigt das Verkehrsgeschehen nicht wirklich
Zitat
pinkpanterkai
So bleibt die Treskowallee doch weiterhin einspurig und beschleunigt das Verkehrsgeschehen nicht wirklich

Wichtig ist die Beschleunigung der Straßenbahn. Solange eine Bahn unterm S-Bahnhof hält, ist die Treskowallee dort auch einspurig.

so long

Mario
Zitat
Mario
Wichtig ist die Beschleunigung der Straßenbahn.

Finde ich auch, dafür hat man am S Karlshorst aber nicht viel getan. Die Bahnen stehen an wie sonst auch.

~ Greif' nicht in die Schüssel mit den Nüssen rein! ~
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Mario
Wichtig ist die Beschleunigung der Straßenbahn.

Finde ich auch, dafür hat man am S Karlshorst aber nicht viel getan. Die Bahnen stehen an wie sonst auch.

Da die Fahrstreifenaufteilung gemäß Antworten zu zahlreichen Einwendungen nicht planfeststellungsrelevant ist, ließe sich für den Haltestellenbereich ja problemlos ein Bussonderfahrstreifen anordnen. Die dafür notwendige Fahrtenanzahl überschreitet die Straßenbahn glücklicherweise.

Ich fürchte allerdings, es wird auf lange Zeit so bleiben, wie es jetzt hingepinselt wird.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Hier hab ich gerade ein aktuelles Foto zur Stausituation gefunden: *klick*
Zitat
X-Town Traffic
Hier hab ich gerade ein aktuelles Foto zur Stausituation gefunden:

Klar, dass wegen der noch nicht abgeschlossenen Bauarbeiten an den Straßenbahnanlagen die Straßenbahn mit im Stau steht.
Zu DDR-Zeiten wäre beim Neubau der Karlshorster Bahnbrücken eine Lösung wie am Bahnhof Greifswalder rausgekommen mit durchgehender Eigentrasse. Damals war die Greifswalder noch Protokollstrecke und die staatsführenden Arbeiter und Bauern wollten beim werktäglich per Dienstwagen über die heutige A11 und B2 zurückzulegenden Arbeitsweg zwischen Waldsiedlung Wandlitz und dem Staatsratsbau oder ZK-Gebäude am Marx-Engels-Platz keine Verzögerungen hinnehmen. Daher wurde für die Straßenbahnfahrgäste auch die heute bei vielen unbeliebte Fußgängerunterführung Teil des Projekts.
Für die heutige M4 (zunächst 73, 74 und 75, nach Tatraumstellung 24 und 28) ein Musterbeispiel an Beschleunigung. Die gegenseitige Blockierung von Straßenverkehr und Straßenbahn wurde nachhaltig beseitigt, die Fahrzeiten gekürzt.

so long

Mario
Wie schon öfter in Berlin, man hat aus einem alten ein neues Nadelöhr gemacht.

Gruß O-37
Zitat
Mario
Klar, dass wegen der noch nicht abgeschlossenen Bauarbeiten an den Straßenbahnanlagen die Straßenbahn mit im Stau steht. (...) Daher wurde für die Straßenbahnfahrgäste auch die heute bei vielen unbeliebte Fußgängerunterführung Teil des Projekts.

Ach, die Straßenbahntrasse in Karlshorst ist noch nicht fertig? Lediglich das Rasengleis an der neuen Haltestelle hat am Sonntag noch gefehlt (und sämtliche Fahrpläne dort). Die Fußgängerunterführung an der Greifswalder Straße empfinde ich gar nicht als unbeliebt, sie wird gut genutzt. Selbst ich nutze die, obwohl man bis hoch zur S-Bahn ordentlich stufeln muss. Zusammen mit der an der Jerusalemer Straße dürfte das die letzte ihrer Art in diesem Zustand in Berlin sein - inklusive der coolen alten Blechschilder. Die gehören beide als mahnendes Beispiel unter Denkmalschutz.

~ Greif' nicht in die Schüssel mit den Nüssen rein! ~
Zum befahren ist die Trasse fertig, zahlreiche Nebenarbeiten finden jedoch immer noch statt-vom Rasenpflanzen und Halme ausrichten bis zum weisse Linien malen.
Deshalb ist noch immer ein großer Teil entlang der Baustelle einspurig für den MIV mit Staubildung besonders an den supertoll geschalteten Ampeln im Bahnhofsbereich.

T6JP
und wenn MIV und Tram gleichzeitig an der Ampel stehen, dann bekommt natürlich erst der MIV freie Fahrt, wäre ja auch blöd, wenn die Tram gleich in einem Zug bis zur Haltestelle unter dem Bahnhofsübergang durchfahren könnte, und dann erst dem MIV freie Fahrt gewährt wird
Ich habe mir gestern gegen 20:30h mehrere Durchfahrten (ca.10) von Straßenbahnen entlang der Treskowstraße angeschaut:

Haltestelle Traberweg:
Hier muss recht häufig gewartet werden bis die Bahn Richtung S Karlshorst abfahren konnte. Von Karlshorst kommend habe ich keine Wartezeiten festgestellt.

Kreuzung Treskow/Ehrlichstraße:
Hier greift die typische Berliner Nachrangschaltung: Die Straßenbahnphase ist grundsätzlich "rot" (also gesperrt/Querbalken). Wenn sich die Bahn nähert leuchtet das A und es wird, sofern die Phase des parallelen Straßenverkehrs gerade begonnen hat, noch die Straßenbahn freigegeben. Aber wehe die Bahn kreuzt zum Ende der Phase auf. Dann bleibt es gesperrt. Kein Phasentausch, keine Phasenverlängerung, keine Phasenverkürzung, null Verkehrsbeeinflussung. Die Ampel spult ihr gewöhnliches Programm ab und die Bahn wird in die reguläre dann nächste Parallelphase eingebaut.

Kreuzung vor dem S Karlshorst von Schöneweide kommend:
Hier waren auch wieder lange Standzeiten von 30 bis 50 Sekunden zu sehen. Null Verkehrsbeeinflussung. Die Bahn wartet und wartet. Es wird nochmal die Querstraße geschaltet aus der kein Verkehr kommt.

Der Fahrplan sieht für die zwei Haltestellen von Traberweg über S Karlshorst nach Marksburgstraße auch satte 5 Minuten vor. 5 Minuten für 1 Kilometer Strecke. Das wären dann 12 Kilometer in 60 Minuten bzw. eine Durchschnittgeschwindigkeit von 12 km/h. Wow! Umdenken, umlenken!

*******
Beachten Sie die 3G-Regeln: Gelesen, gelacht, geantwortet.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.12.2020 19:06 von Logital.
Also null Besserung, da muß man sich nicht wundern wenn man wegen dem ewigen SEV gefrustet ist und hinterher alles so dumm ist wie
vorher. Reklamiert die BVG so einen Unfung überhaupt bei den verantwortlichen Stellen?
Zitat
Nordender
Also null Besserung, da muß man sich nicht wundern wenn man wegen dem ewigen SEV gefrustet ist und hinterher alles so dumm ist wie
vorher. Reklamiert die BVG so einen Unfung überhaupt bei den verantwortlichen Stellen?

Ein ganzer Arbeitskreis befasst sich ausschließlich mit der Verlustzeiterfassung, Durchfahrzeiten und schlägt Optimierungen der betreffenden Lichtzeichenanlagen (die einst die BVG bezahlt hat) vor. Ohne diesen wären die Auswirkungen der Verkehrsraumeinschränkungen ohne gravierenden Rückgang der Gesamtfahrleistung aller Verkehrsteilnehmer auf die BVG-Oberflächenverkehrsmittel noch viel verheerender. Man braucht nur mal die Mehrfahrzeit an den vielen verstreuten 30-km/h-Abschnitten im Hauptstraßennetz zu addieren. Schon das lässt sich kaum kompensieren durch die verbesserte Lichtzeichensteuerung.
Hinzu kommen wie bei allen Schienenverkehrsmitteln auch noch Einschränkungen der Geschwindigkeit durch Verschleiss und Gleislagefehler, die sich bei der Straßenbahn im öffentlichen Verkehrsraum nur nach endlosen Anträgen und Ersatzverkehrsplanungen beheben lassen. Wird unter Betrieb gebaut, kommen Fahrzeitverlängerungen durch temporäre Eingleisigkeiten und teilweise Schrittgeschwindigkeit im Baubereich wie seit Monaten auf der Rhinstraßenbrücke dazu. Allerdings wäre dauerhafter Ersatzverkehr für die Kunden noch schwerer zu ertragen.

so long

Mario
Zitat
Logital
Ich habe mir gestern gegen 20:30h mehrere Durchfahrten (ca.10) von Straßenbahnen entlang der Treskowstraße angeschaut:

In der Treskowstraße befinden sich Start- und Endhaltestelle sowie die Wendeschleife der Linien 62 und 197. Du warst in der Treskowallee.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Logital
Ich habe mir gestern gegen 20:30h mehrere Durchfahrten (ca.10) von Straßenbahnen entlang der Treskowstraße angeschaut:

In der Treskowstraße befinden sich Start- und Endhaltestelle sowie die Wendeschleife der Linien 62 und 197. Du warst in der Treskowallee.

Wie kannst du das wissen? Hast du mich heimlich beobachtet? (du hast natürlich recht) ;-)

*******
Beachten Sie die 3G-Regeln: Gelesen, gelacht, geantwortet.
mir sind auf meiner Fototour heute an den Ampelmasten der Kreuzung Treskowallee/Wandlitzstr./Am Carlsgarten merkwürdige schwarze Anbauten aufgefallen. Sind das Webcams, oder sind die für die Strassenbahn gedacht, um irgendwann mal den Vorrang der Strassenbahn zu ermöglichen?


und dann habe ich schon beim Bau vor Monaten etwas bemerkt, was ich nicht einordnen konnte. Jetzt weiß ich, das es eine Haltebucht für links abbiegende Radfahrer geworden ist. Was es nicht alles gibt


Zitat
pinkpanterkai
und dann habe ich schon beim Bau vor Monaten etwas bemerkt, was ich nicht einordnen konnte. Jetzt weiß ich, das es eine Haltebucht für links abbiegende Radfahrer geworden ist. Was es nicht alles gibt

Hallo,
ein Beleg, dass Planer auch umsichtig sind.
Wolfgang
Hallo Kai,

zu Deinem vierten Bild: Diese Haltebuchten sind ja nett.

Das eigentliche Problem ist aber, dass der Radfahrstreifen hinter der Kreuzung einfach im Nichts endet und man sich als Radfahrer plötzlich entweder mitten im Schwerlastverkehr oder aber auf dem Gehweg wiederfindet. Und das, obwohl die Straße auch im weiteren Verlauf hinter der Kreuzung neu gebaut wurde.

Eine andere bizarre Situation ist mir am Freitag in Fahrtrichtung Norden kurz vor der Einmündung Am Carlsgarten (also kurz vor dem Döner-Imbiss) aufgefallen. Dort gibt es ja einen neu gemachten Hochbord-Radweg. Der angrenzende Gehweg ist aber nur höchstens 50 Zentimeter breit.

Völlig irre. Alles so, als ob das Mobilitätsgesetz gar nicht existieren würde.

Viele Grüße
Manuel
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen