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Umbau S-Bahnhof Karlshorst und Treskowallee - Bauzeitraum ab 01/2018
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
manuelberlin
[...]
Völlig irre. Alles so, als ob das Mobilitätsgesetz gar nicht existieren würde.

Viele Grüße
Manuel

Klar, die Planung ist ja auch schon älter aus das Mobilitätsgesetz und man klopft sich auf die Schulter wenigstens noch den Radweg unter der Brücke nachgeplant und dann so umgeplant zu haben, dass die Eigentrasse entfallen ist.

Ich war dort im Bereich Karlshorst gerade mal spazieren. 5 Minuten vorgesehene Fahrzeit zwischen Traberweg und Marksburgstr. sind jenseits von gut und böse. Angesichts der komischen Festumläufe aber leider durchaus möglich. Bei meiner Testfahrt südwärts stand die Bahn wirklich an jeder Ampel einen kompletten Umlauf. Ausnahme war die Einfahrt in die Haltestelle, wo der Fahrer 2x auf F4 ("gelb") gefahren ist. Am Carlsgarten reichte es dann nicht mehr und der Zug stand einen Umlauf bei F0, um dann an der Ehrlichstraße erneut F0 zu erhalten. Und da steht jede Bahn, wie Logital auch schon beobachtet hat.

Nordwärts sah ich sehr unterschiedliche Abläufe. Abgesehen von der Ehrlichstraße, konnte die Bahn, die ich nutzte, (fast) durchfahren. Die Einfädelung in die Haltestelle Karlshorst erfolgt nach der MIV-Phase, wobei unter der Brücke keine ausreichende Räumzeit für den MIV vorgesehen ist, so dass dort eigentlich immer Fahrzeuge stehen. Kein Wunder also, dass die Bahn in der HVZ gar nicht an die Haltestelle kommt.

Ziemlich unglaublich, was da zusammengestümpert wurde. Die Schaltungen sind ja alle komplett neu! Bleibt zu hoffen, dass da tatsächlich noch nachgesteuert und eine echte Beeinflussung durch die Straßenbahn geschaltet wird. So kann es jedenfalls nicht bleiben!

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zwei Oberleitungskontakte, die entsprechend angebracht, eine Räumphase für den MIV schalten und gleich danach der Elektrischen das anlegen an der Hst ermöglichen, das ist zu einfach.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zwei Oberleitungskontakte, die entsprechend angebracht, eine Räumphase für den MIV schalten und gleich danach der Elektrischen das anlegen an der Hst ermöglichen, das ist zu einfach.

OL-Komtakte sind doch so etwas von gestern.
Hallo zusammen,

die Eindrücke von Jay kann ich nur bestätigen. War am Freitag auch vor Ort, man mag fast seinen Augen nicht trauen, was dort bei den Ampelschaltungen zusammengestümpert wurde. Besonders schön auch, dass die Bahnen Richtung Süden nach der Einfädelung in die Fahrbahn praktisch immer an der unmittelbar folgenden LSA auf Höhe Stolzenfelsstraße stehen, also direkt vor der Haltestelle S Karlshorst. Und das Herumstehen an den folgenden Ampeln einschließlich Ehrlichstraße. In Richtung Norden war bei meinem Besuch eine Kehrmaschine am Werk, die den Autoverkehr behindert und teils kurzzeitig blockiert hat, sodass mein Eindruck dort verzerrt ist. Die ansonsten fehlende Räumung des Bereichs unter der Brücke vor Einfahrt der Straßenbahn ist mir aber auch aufgefallen.

Ich habe wieder Fotos von Kollege pinkpanterkai bekommen - mit der Bitte, daraus wieder einen Beitrag zu machen. Die Aufnahmen sind gestern entstanden. Ich gehe mal von Nord nach Süd vor und hoffe, dass die Zuordnung jeweils richtig ist.

Viele Grüße
Manuel


(1) Die permanente Weichenverbindung Höhe Bopparder Straße, nun von Rasengleis umgeben. (Foto: pinkpanterkai)


(2) Kreuzung der Treskowallee mit der Dorotheastraße (rechts) und der Godesberger Straße (links). (Foto: pinkpanterkai)


(3) Haltebucht für nach links in die Godesberger Straße abbiegende Radfahrer. (Foto: pinkpanterkai)


(4) Einmündung Dorotheastraße von der gegenüberliegenden Ecke Godesberger Straße aus gesehen (Foto: pinkpanterkai)


(5) Treskowallee zwischen Rheinsteinstraße und Godesberger Straße auf Höhe der Bushaltestelle. Hier müsste sich früher auf dem Mittelstreifen der Bahnsteig in Fahrtrichtung Norden befunden haben, man erkennt an der Bordsteinkante rechts noch die frühere Fahrbahnverschwenkung. (Foto: pinkpanterkai)


(6) Fußgängerüberweg an der Ecke Rheinsteinstraße (von dort gesehen) (Foto: pinkpanterkai)


(7) Fußgängerüberweg an der Ecke Rheinsteinstraße (von Westen gesehen) (Foto: pinkpanterkai)


(8) Einmündungsbereich der Dönhoffstraße (Foto: pinkpanterkai)


(9) Blick zur gegenüberliegenden Stolzenfelsstraße (Foto: pinkpanterkai)


(10) Ecke Treskowallee/Stolzenfelsstraße, schräg rechts gegenüber die Dönhoffstraße. (Foto: pinkpanterkai)


(11) Einfahrt in die Haltestelle S Karlshorst von Norden kommend (Foto: pinkpanterkai)


(12) Haltestelle S Karlshorst in Blickrichtung Süden (Foto: pinkpanterkai)


(13) Blick auf Brücke, Haltestellen und S-Bahnhof von Süden (hat der kleine Platz linke einen Namen?) (Foto: pinkpanterkai)


(14) Einmündung der Straße Am Carlsgarten (rechts) und der Wandlitzstraße (von links) (Foto: pinkpanterkai)


(15) Einmündung der Ehrlichstraße in die Treskowallee (Foto: pinkpanterkai)


(16) Einmündungsbereich Treskowallee/Ehrlichstraße. Das Abbiegen in die Ehrlichstraße war für Straßenbahnen noch nicht erlaubt. (Foto: pinkpanterkai)


(17) Von Norden her endete der fertig verlegte Rasen unmittelbar vor der neuen Haltestelle Traberweg. (Foto: pinkpanterkai)


(18) Die neue Haltestelle Traberweg (Foto: pinkpanterkai)


(19) Die neue Haltestelle Traberweg (Foto: pinkpanterkai)


(20) Rund 20 oder 30 Meter südlich der neuen Haltestelle Traberweg geht die Strecke in den Bestand über. (Foto: pinkpanterkai)

Danke Kai & Manuel für Bereitstellung und Aufarbeitung der Bilder.

Ich meine auf dem letzten Bild ganz vorsichtig - die Perspektive könnte da täuschen - zu erkennen, dass hier jetzt auch der Wechsel im Gleismittenabstand stattfindet.

Was mir außerdem noch aufgefallen ist: Der 21-SEV hält laut Aushangfahrplan 2x an der Treskowallee/Ehrlichstraße. Die Haltestelle Traberweg kam offenbar so überraschend, dass sie noch nicht im System angelegt war.

Die Sh2-Scheiben für beide Abzweige Richtung Blockdammweg fielen mir auch auf. Ein Grund war aber nicht erkennbar.

Ebenfalls negativ: Viele der Fußgängerquerungen sind als "Bettelampel" ausgeführt. Ich befürchte, da gibt es böse Überraschungen, wenn der Festumlauf der "verkehrsabhängigen Steuerung" weicht. Dass selbst "normale" Ampeln jetzt darauf umgerüstet werden, halte ich für ein Unding. Selbst vorm Hbf am Zugang zur Straßenbahnhaltestelle hat man ja so einen Quatsch installiert.

Was ebenfalls auffällt: Keinerlei Linksabbiegeverbote für den MIV, bei teilweise gleichzeitiger Freigabe mit der Straßenbahn. Hat mich arg verwundert, da solche Schaltungen gemäß RiLSA unzulässig sind. Eventuell wurden aber auch die blauen Schilder "vergessen" und kommen später - nicht, dass es jemanden interessieren würde.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Die Haltestelle Traberweg kam offenbar so überraschend, dass sie noch nicht im System angelegt war.

Letzten Sonntag hingen auch noch keine Fahrpläne an dieser sehr, sehr kurzfristig aufgetauchten Haltestelle. Sind die mittlerweile da?

****
Serviervorschlag
Hallo Jay!

Zitat
Jay
Ich meine auf dem letzten Bild ganz vorsichtig - die Perspektive könnte da täuschen - zu erkennen, dass hier jetzt auch der Wechsel im Gleismittenabstand stattfindet.

Ja, das scheint so zu sein. Aber käme denn überhaupt eine andere Stelle infrage?


Zitat
Jay
Ebenfalls negativ: Viele der Fußgängerquerungen sind als "Bettelampel" ausgeführt. Ich befürchte, da gibt es böse Überraschungen, wenn der Festumlauf der "verkehrsabhängigen Steuerung" weicht. Dass selbst "normale" Ampeln jetzt darauf umgerüstet werden, halte ich für ein Unding. Selbst vorm Hbf am Zugang zur Straßenbahnhaltestelle hat man ja so einen Quatsch installiert.

Vor dem Hauptbahnhof ist die "Bettelfunktion" aber bisher nie genutzt worden. Als Fußgänger bekam und bekommt man dort auch ohne Drücken Grün.

Bleibt zu hoffen, dass das auch in der Treskowallee so gehandhabt wird. Die "Bettelfunktion" ist aber meiner Ansicht nach nur an der Kreuzung Treskowallee/Dorotheastraße/Godesberger Straße (dort auch die Straßenbahn betreffend) sowie an der Haltestelle Traberweg (dort nur die Fahrbahnen, nicht die Straßenbahn betreffend) installiert worden. An den übrigen Stellen handelt es sich lediglich um den Einschaltknopf für das akustische Signal.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
Jay
Danke Kai & Manuel für Bereitstellung und Aufarbeitung der Bilder.

Ich meine auf dem letzten Bild ganz vorsichtig - die Perspektive könnte da täuschen - zu erkennen, dass hier jetzt auch der Wechsel im Gleismittenabstand stattfindet.

Dem Dank an Kai und Manuel schließe ich mich natürlich sehr sehr gerne an... :-)

Und ja, am "Ende der Ausbaustrecke" wechselt natürlich für die kommenden x Monate auch der Gleismittenabstand.

Zitat
Jay
Was ebenfalls auffällt: Keinerlei Linksabbiegeverbote für den MIV, bei teilweise gleichzeitiger Freigabe mit der Straßenbahn. Hat mich arg verwundert, da solche Schaltungen gemäß RiLSA unzulässig sind. Eventuell wurden aber auch die blauen Schilder "vergessen" und kommen später - nicht, dass es jemanden interessieren würde.

Hmm, welche Einmündungen meinst Du genau? An der Dönhoffstraße ist Linksabbiegen aus Richtung Süden per Beschilderung, Ampelpfeil und Markierung eindeutig untersagt und an der Dorotheastraße/Godesberger gibt es nach meiner gestrigen Beobachtung getrennte Phasen. Die anderen haben zum Linksabbiegen separate Spuren, Signalgeber sowie entsprechende Phasen.

Viele Grüße
Arnd
Hmm, je länger ich über die Sh2-Signale an den Einfahrten zur Ehrlichstraße nachdenke, desto mehr bezweifele ich, dass das Dienstplan-Problem tatsächlich der einzige Grund für die verlängerte Aussetzung der 21 sein kann.

Die betriebliche Vollsperrung einer Strecke per Sh2 wird nämlich vom Betriebsleiter üblicherweise nur bei realer Unbefahrbarkeit einer Strecke angeordnet und nicht, weil irgendwer es versaubeutelt hat, den Fahrern zwei optionale Dienstpläne zukommen zu lassen - verbunden mit der Info, erst kurz vor Fahrplanwechsel sagen zu können, ob A oder B anzuwenden sei. Ich vermute daher fast, man hat "nebenbei" auch noch im Budapester Gleis Lagefehler oder Ähnliches gefunden, was die Betriebsaufnahme verhindert...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Hmm, je länger ich über die Sh2-Signale an den Einfahrten zur Ehrlichstraße nachdenke, desto mehr bezweifele ich, dass das Dienstplan-Problem tatsächlich der einzige Grund für die verlängerte Aussetzung der 21 sein kann.

Die betriebliche Vollsperrung einer Strecke per Sh2 wird nämlich vom Betriebsleiter üblicherweise nur bei realer Unbefahrbarkeit einer Strecke angeordnet und nicht, weil irgendwer es versaubeutelt hat, den Fahrern zwei optionale Dienstpläne zukommen zu lassen - verbunden mit der Info, erst kurz vor Fahrplanwechsel sagen zu können, ob A oder B anzuwenden sei. Ich vermute daher fast, man hat "nebenbei" auch noch im Budapester Gleis Lagefehler oder Ähnliches gefunden, was die Betriebsaufnahme verhindert...

Lagefehler nebenbei? Jeder, der da mal mit dem T24/49 entlang gefahren ist, konnte die problemlos feststellen...

Beste Grüße
Harald Tschirner
Ich stelle mir gerade vor, wie die Gleisbauer den T24 ausbuddeln und dann die Strecken abfahren... ^^

x--x--x--x

4.12.2020 - ein guter Tag für Berlins Nahverkehr und für den Hauptstadt-Fußball
Oder einen restlos verschlissenen Rekowagen aus Schöneweide, am Besten mit 2 Beiwagen...in Potsdam wäre das aber Normalzustand beim gesamten Wagenpark gewesen.
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Arnd Hellinger
Hmm, je länger ich über die Sh2-Signale an den Einfahrten zur Ehrlichstraße nachdenke, desto mehr bezweifele ich, dass das Dienstplan-Problem tatsächlich der einzige Grund für die verlängerte Aussetzung der 21 sein kann.

Die betriebliche Vollsperrung einer Strecke per Sh2 wird nämlich vom Betriebsleiter üblicherweise nur bei realer Unbefahrbarkeit einer Strecke angeordnet und nicht, weil irgendwer es versaubeutelt hat, den Fahrern zwei optionale Dienstpläne zukommen zu lassen - verbunden mit der Info, erst kurz vor Fahrplanwechsel sagen zu können, ob A oder B anzuwenden sei. Ich vermute daher fast, man hat "nebenbei" auch noch im Budapester Gleis Lagefehler oder Ähnliches gefunden, was die Betriebsaufnahme verhindert...

Lagefehler nebenbei? Jeder, der da mal mit dem T24/49 entlang gefahren ist, konnte die problemlos feststellen...

Das ist nur mit dem TDE zu toppen..so bei 20-25 kmh...

T6JP
Zitat
pinkpanterkai
Zitat
Arnd Hellinger
Noch ein Wort zur Haltestelle Hegemeisterweg: Ich gehe davon aus, dass dort im Zuge der ab 2021 anstehenden weiteren Grundsanierung der Tram-Osttangente dann auch eine dauerhafte Ampel installiert wird. Das muss aber behördlich von der Verkehrslenkung Berlin - wie immer die diese Woche gerade heißen - angeordnet bzw. genehmigt werden...

bis zuletzt war dort an der Haltestelle noch die Ampel, warum wurde diese jetzt zur Freigabe abgebaut? Das will mir nicht in den Kopf

Ich schließe mich dem an. Auch mir will das partout nicht in den Kopf!

Zitat
T6Jagdpilot
Immer mit der Ruhe, Horden von Joggern,Trabrennbahn und Zirkusbesuchern schafften das vor den Bauarbeiten auch ohne Ampel die Straße zu queren.

Klar, denn Horden von Menschen schafften es vor 1881 auch prima, mit Pferd und Wagen bzw. zu Fuß ihre Strecken zurückzulegen. Auch wenn mein Vergleich polemisch klingen mag, finde ich Argumentationen, die sich auf einen althergebrachten und tradierten Status quo beziehen, wenig zielführend.

Abgesehen von den Fahrgästen, die hier ein- und aussteigen, kreuzt an der Hegemeisterstraße u. a. der Europaradweg R1 die Treskowallee. Eine vierspurige Straße, die in diesem Bereich täglich von bis zu 30.000 Kfz passiert wird. Dass gerade in den letzten Jahren der Fahrradanteil signifikant gestiegen ist und sich in diesem Jahr coronabedingt nochmals deutlich erhöht hat, ist mittlerweile ein nachhaltiger Trend, dem nicht zuletzt das Mobilitätsgesetz Rechnung tragen will. Lässt sich aber gerade mit jenem Mobilitätsgesetz eine solche Querung vereinbaren?!

Insofern hätte man bis zur finalen Installation diese Interimsampel belassen sollen.


@Christian:

Das Petitionsformular des Abgeordnetenhauses und die Adresse der zuständigen Behörde (SenUVK) sind Dir bekannt? Auch die Berliner Zeitung, das Neue Deutschland und der RBB - die lesen alle hier mit - freuen sich auf Deine Anregungen...

Daneben könnte ich Dir auch die Kontaktdaten der MdA Schopf, Ronneburg und Moritz - das sind die verkehrspolitischen Sprecher der Koalition - sowie des Lichtenberger Verkehrsstadtrats Schaefer zukommen lassen.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
@Christian:

Das Petitionsformular des Abgeordnetenhauses und die Adresse der zuständigen Behörde (SenUVK) sind Dir bekannt? Auch die Berliner Zeitung, das Neue Deutschland und der RBB - die lesen alle hier mit - freuen sich auf Deine Anregungen...

Daneben könnte ich Dir auch die Kontaktdaten der MdA Schopf, Ronneburg und Moritz - das sind die verkehrspolitischen Sprecher der Koalition - sowie des Lichtenberger Verkehrsstadtrats Schaefer zukommen lassen.

Ich habe Dir gegenüber mein Engagement ja bereits ausführlich exemplifiziert. So habe (auch) ich mich bei Bezirksbürgermeister Oliver Igel für den jetzt realisierten Radstreifen zwischen Dörpfeldstraße und Glienicker Weg eingesetzt und in Pankow wegen einer unzulänglichen Vorfahrtsregelung in einer Fahrradstraße interveniert.

Ungeachtet dessen weiß ich Deine Hinweise ja sehr zu schätzen, gleichwohl erschließt sich mir nicht ganz der Sinn. Stellt das Eine das Andere infrage? Sollte ich mich ergo ausschließlich auf Eingaben bei den politisch Verantwortlichen konzentrieren und besser jedwede Kritik in einem (Diskussions-)Forum unterlassen? Was aber gäbe es dann hier zu debattieren? Bloß Lobeshymnen auf diesen Senat? Dann wären die Threads freilich sehr übersichtlich.
Zitat
Christian Linow
Zitat
Arnd Hellinger
@Christian:

Das Petitionsformular des Abgeordnetenhauses und die Adresse der zuständigen Behörde (SenUVK) sind Dir bekannt? Auch die Berliner Zeitung, das Neue Deutschland und der RBB - die lesen alle hier mit - freuen sich auf Deine Anregungen...

Daneben könnte ich Dir auch die Kontaktdaten der MdA Schopf, Ronneburg und Moritz - das sind die verkehrspolitischen Sprecher der Koalition - sowie des Lichtenberger Verkehrsstadtrats Schaefer zukommen lassen.

Ich habe Dir gegenüber mein Engagement ja bereits ausführlich exemplifiziert. So habe (auch) ich mich bei Bezirksbürgermeister Oliver Igel für den jetzt realisierten Radstreifen zwischen Dörpfeldstraße und Glienicker Weg eingesetzt und in Pankow wegen einer unzulänglichen Vorfahrtsregelung in einer Fahrradstraße interveniert.

Ungeachtet dessen weiß ich Deine Hinweise ja sehr zu schätzen, gleichwohl erschließt sich mir nicht ganz der Sinn. Stellt das Eine das Andere infrage? Sollte ich mich ergo ausschließlich auf Eingaben bei den politisch Verantwortlichen konzentrieren und besser jedwede Kritik in einem (Diskussions-)Forum unterlassen? Was aber gäbe es dann hier zu debattieren? Bloß Lobeshymnen auf diesen Senat?

Nö. aber es wäre schon interessant, zu erfahren, was Du außer hiesiger Artikulation berechtigten Unmuts konkret zur Verbesserung der dortigen Situation zu tun gedenkst. Immer nur "Die da oben haben keine Ahnung." zu rufen/schreiben, führt leider kaum zum Ziel...

Viele Grüße
Arnd
Es wirkt auch befremdlich, wenn aus dem Hegemeisterweg die Hegemeisterstraße wird. Das zeugt irgendwie nicht von Ortskenntnis.

x--x--x--x

4.12.2020 - ein guter Tag für Berlins Nahverkehr und für den Hauptstadt-Fußball
Zitat
B-V 3313
Es wirkt auch befremdlich, wenn aus dem Hegemeisterweg die Hegemeisterstraße wird. Das zeugt irgendwie nicht von Ortskenntnis.

Oh, dann wird die Situation am Hegemeisterweg ja womöglich eine andere sein, wahrscheinlich rad- und fußfreundlich und autofrei.
Zitat
Arnd Hellinger
Nö. aber es wäre schon interessant, zu erfahren, was Du außer hiesiger Artikulation berechtigten Unmuts konkret zur Verbesserung der dortigen Situation zu tun gedenkst. Immer nur "Die da oben haben keine Ahnung." zu rufen/schreiben, führt leider kaum zum Ziel...

Wie in dem besagten anderen Thread bereits erläutert, spreche ich nicht von denen da oben, sondern mit ihnen bei
jeder sich bietenden Gelegenheit. Insofern sehe ich mich nicht als Adressat dieser Kritik an. Aber selbst wenn dem so wäre, disqualifizierte es mich nicht für eine Diskussion im Forum.

Missstände können genauso kontrovers diskutiert werden, ohne jeweils irgendeinen Verantwortlichen involviert und persönlich kontaktiert zu haben. Letztlich leben Foren wie diese genau davon. Wenn ich mich in einer geselligen Runde über einen Film auslasse, schreibe ich auch nicht zuvor den Regisseur und die Schauspieler an, um mit ihnen zu ergründen, warum man einzelne Szenen nicht anders umgesetzt hat.

Formiert sich in Netzwerken oder Foren dann eine kritische Stimme, wird man sie hören, wenn sie laut genug ist. Auf diese Weise sind auch soziale Medien in der Lage, Dinge zu verändern.
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