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Straßenbahn-Bauarbeiten 2018
geschrieben von Arnd Hellinger 
Angesichts der unbesetzten Stellen im Fahrgastinformations"mänätschmänt" kein Wunder.

Auf die ausgeschriebenen Stellen fanden sich keine Bewerber.( Voraussetzung Verkehrsmeisterausbildung mit exellenter Streckenkenntnis für Bus+Bimmel usw.)
Also fast Idealvoraussetzungen für Foristen, die überall Haare in der Informations-Suppe akribisch aufspüren.

T6JP
Zitat
Mobi1985
Hallöchen, weiß jemand, wie der Stand beim Umbau der Gleisschleife Gehrenseestraße bzw. Umgebung ist?

Da zu diesem Vorhaben - warum auch immer - noch kein PFB vorliegt, kann dort vorläufig auch noch nichts gebaut werden. Da die Ecke schon Flex-tauglich ist, besteht hier allerdings auch kein wirklicher Zeitdruck - man wird sich daher wohl auf dringlichere Maßnahmen (Rhinstraßenbrücke, Karlshorst, Schweineöde...) konzentrieren.

Ansonsten: Evtl. einfach bei info@bvg.de nachfragen... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
T6Jagdpilot
Angesichts der unbesetzten Stellen im Fahrgastinformations"mänätschmänt" kein Wunder.

Auf die ausgeschriebenen Stellen fanden sich keine Bewerber.( Voraussetzung Verkehrsmeisterausbildung mit exellenter Streckenkenntnis für Bus+Bimmel usw.)
Also fast Idealvoraussetzungen für Foristen, die überall Haare in der Informations-Suppe akribisch aufspüren.

Welcher Forist hat denn eine Verkehrsmeisterausbildung?
Zitat
Bd2001
Zitat
T6Jagdpilot
Angesichts der unbesetzten Stellen im Fahrgastinformations"mänätschmänt" kein Wunder.

Auf die ausgeschriebenen Stellen fanden sich keine Bewerber.( Voraussetzung Verkehrsmeisterausbildung mit exellenter Streckenkenntnis für Bus+Bimmel usw.)
Also fast Idealvoraussetzungen für Foristen, die überall Haare in der Informations-Suppe akribisch aufspüren.

Welcher Forist hat denn eine Verkehrsmeisterausbildung?

Deswegen wohl nur "fast".

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Das leidige Thema Beschilderung wieder...

Was ich gestern beim warten am U Frankfurter Tor aus Eigennutz irgendwie witzig fand, war die Tatsache das die umgeleitete 21 (zur Kniprodestr.) mit Ziel S+U Lichtenberg einfuhr und die Fahrgäste der M10 die eine ausgefallene Bahn verkraften mußten, nicht einstiegen obwohl die 21 parallel zur M10 fuhr bzw.fährt.
Es haben ja am Tierpark bestimmt auch viele brav auf die kleine 27 gewartet, anstatt die M17 zu nutzen, die auch zum Krankenhaus Köpenick fuhr.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Eine der besten gangbaren Lösungen wäre wahrscheinlich das letzte Ziel auf der Stammstrecke in der ersten Zeile und das tatsächliche Ziel (eventuell mit neuer Liniennummer) in der zweiten Zeile, zusätzlich irgendein Hinweis auf den SEV. Oft wäre dies möglich, aber ebenso oft sind 32 Zeichen dafür halt einfach zu wenig.
Hatten wir doch schon so oft -> einfach ein Stück Pappe mit den zusätzlichen Infos unten an die Frontscheibe, fertig.
Das größte Problem ist einfach, dass es keine konsequente Linie gab.
Bei den Bauarbeiten in Schöneweide stand an der 67 mal Schöneweide, mal Falkenberg, am Daisy genauso, im Fahrplan steht als Ziel Schöneweide, der Linienverlauf bis Wilhelminenhofstr. und rechts in der Infospalte (die total fehlplatziert ist) stand nur, dass die Züge weiter nach Hohenschönhausen fahren.
Kein Wunder, dass mancher Fahrgast da nicht durchblickt
Was wäre denn so schwer (und falsch) gewesen als 21 bis U Frankfurter Tor zu fahren und dann als M10 bis Kniprodestr.?

Wahrscheinlich die Fahrgäste der 21 die dann am Frankfurter Tor den SEV gesucht hätten der am Bersarinplatz erstmal 12-14min Pause macht :-)
Weiß jemand, wann die Bauarbeiten auf dem Müggelseedamm endlich losgehen? SEV seit Mittwoch, aber der Müggelseedamm ist immer noch in beiden Richtungen befahrbar und von Bauaktivität keine Spur.
Zu den Bauarbeiten an der Seestraße hier die

Zitat
BVG Pressemeldung
Berlin, 4. Mai 2018

Von Amrum nach Turin

Bis Mitte Oktober 2018 erneuert die BVG die Straßenbahngleise auf der Seestraße zwischen Amrumer und Turiner Straße. Das wird ein gutes Stück Arbeit. In Zahlen: 3.800 Meter Schiene und ca. 2.400 Schwellen werden ausgetauscht, für den Gestaltung als sogenanntes „grünes“ Neues Berliner Straßenbahngleis rund 4.500 Quadratmeter Rasenfläche hergestellt.

Die Vorbereitungen für die Arbeiten laufen bereits seit dem 25. April. Unter anderem werden im Bereich der Turiner Straße provisorische Endhaltestellen geschaffen. Ab Montag, den 7. Mai, gibt es nun auch baubedingte Änderungen auf den Linien M13 und 50. In drei Phasen muss der Straßenbahnverkehr jeweils unterbrochen werden.

Bis Betriebsbeginn am Dienstag, den 22. Mai fahren die Züge der M13 bzw. 50 ab Revaler Straße bzw. Guyotstraße bis Björnsonstraße. Auf dem Abschnitt zwischen Björnsonstraße und Virchow-Klinikum sind barrierefreie Ersatzbusse im Einsatz.

Nachdem die notwendigen Bauweichen eingebaut wurden, können die Züge in der direkt anschließenden, zweiten Bauphase bis Betriebsbeginn am Montag, den 17. September die provisorischen Endhaltestellen nutzen. Die Ersatzbusse bedienen dann den Abschnitt von U Seestraße/Turiner Straße zum Virchow-Klinikum. Zusätzlich wird die Buslinie 106 zur neuen Endstelle U Seestraße/Turiner Straße verlängert, um den Umstieg zu erleichtern.

Ab dem 17. September und bis Betriebsbeginn am 1. Oktober werden die Bauweichen wieder ausgebaut. Die Züge und Busse fahren wie in der ersten Bauphase. Auch die provisorischen Haltestellen werden dann zurückgebaut. Bis Mitte Oktober schließlich laufen Restarbeiten, von denen der Straßenbahnbetrieb nicht betroffen ist.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zwei Wochen für den Einbau von Bauweichen...find' ich übertrieben.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Zwei Wochen für den Einbau von Bauweichen...find' ich übertrieben.

Wenn dort die M13 und die 50 enden sollen, dann wird es wohl nicht bei dem Einbau von den üblichen 2 Stück Rückfallweichen bleiben können. Außerdem steht da ja auch was von Errichtung von einer provisorischen Endstelle, deren Bahnsteige lassen sich auch schlecht bei laufenden Betrieb errichten.
Frage an die Auskenner - wisst ihr, wie die Endstelle aussehen soll? Das können ja eigentlich nur zwei Außenbahnsteige mit einem doppelten Gleiswechsel werden, oder? Auf jeden Fall sehr aufwändig für ein Bauprovisorium.

Mario, vielleicht kannst Du mir weiterhelfen - in der PM steht was vom 'Austausch' von 2.400 Schwellen. Das ist doch Unsinn, oder? Meines Wissens ist dort noch eine frühe (sehr aufwändige) Version der Festen Fahrbahn verbaut, als das NBS noch gar nicht der Standard war, und zwar komplett ohne Schwellen. Irgendetwas mit durchgehenden Betonlängsbalken für jede einzelne Schiene. Weißt Du, ob diese Unterkonstruktion mit ausgetauscht werden soll, und wenn ja, warum? Ich dachte diese Variante zeichnete sich durch große Robustheit und lange Liegedauer aus. Ist der Unterbau jetzt nach nur gut 20 Jahren schon verschlissen?
Und: wird dort etwa auch das Standard-Grüngleis eingebaut (Rollrasen, hohe Eindeckung)? Ich fand das Weddinger Experiment (sukkulente Pflanzen, niedrige Eindeckung) ästhetisch und funktional eine viel bessere Idee. Schade, dass sich das nicht durchgesetzt hat. Der Rassen sieht zwar im ersten Moment besser aus, wirkt aber nach wenigen Wochen ungepflegt und ist im Sommer total vertrocknet.
Bin zwar nicht Mario, kann aber trotzdem weiterhelfen. In dem betroffenen Abschnitt wurde sog. ATD-G Gleis verbaut. Als Unterbau fungiert eine Asphalttragschicht, auf die die Halbschwellen aufgeklebt werden. Zum Schluss werden Gummiprofile um den Schienensteg gesteckt und der ganze Bereich ringsherum mit Mutterboden aufgefüllt.

Die Asphalttragschicht ist den gestiegenen Anforderungen anscheinend nicht mehr gewachsen. Die Züge schaukeln sich seit geraumer Zeit schon mächtig auf bei schneller Fahrt. Nicht umsonst ist man nach kurzer Zeit von dieser Bauform des grünen Gleises wieder abgekommen und entwickelte die heute noch übliche feste Fahrbahn als eingegossene Betontragplatte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.2018 18:21 von Tatra77.
Zitat
Tatra77
Bin zwar nicht Mario, kann aber trotzdem weiterhelfen. In dem betroffenen Abschnitt wurde sog. ATD-G Gleis verbaut. Als Unterbau fungiert eine Asphalttragschicht, auf die die Halbschwellen aufgeklebt werden. Zum Schluss werden Gummiprofile um den Schienensteg gesteckt und der ganze Bereich ringsherum mit Mutterboden aufgefüllt.

Die Asphalttragschicht ist den gestiegenen Anforderungen anscheinend nicht mehr gewachsen. Die Züge schaukeln sich seit geraumer Zeit schon mächtig auf bei schneller Fahrt. Nicht umsonst ist man nach kurzer Zeit von dieser Bauform des grünen Gleises wieder abgekommen und entwickelte die heute noch übliche feste Fahrbahn als eingegossene Betontragplatte.

Danke für die Info - ich kenne zwar die Bauform mit Asphalt-Tragschicht, wusste aber nicht, dass die hier angewendet wurde.
Zitat
Silent-Eagle
Weiß jemand, wann die Bauarbeiten auf dem Müggelseedamm endlich losgehen? SEV seit Mittwoch, aber der Müggelseedamm ist immer noch in beiden Richtungen befahrbar und von Bauaktivität keine Spur.

Auch heute ist nichts gemacht worden. Bis 22. Mai 2018 Betriebsbeginn ist ja noch Zeit.

GLG.................Tramy1
Zitat
schallundrausch
Meines Wissens ist dort noch eine frühe (sehr aufwändige) Version der Festen Fahrbahn verbaut, als das NBS noch gar nicht der Standard war, und zwar komplett ohne Schwellen. Irgendetwas mit durchgehenden Betonlängsbalken für jede einzelne Schiene. Weißt Du, ob diese Unterkonstruktion mit ausgetauscht werden soll, und wenn ja, warum? Ich dachte diese Variante zeichnete sich durch große Robustheit und lange Liegedauer aus. Ist der Unterbau jetzt nach nur gut 20 Jahren schon verschlissen?

Natürlich nicht. Nur wiedermal ein schönes Beispiel für falsche Sparsamkeit.
Der erste Bauabschnitt zwischen Björnsonstraße und Louise-Schröder-Platz war von der Senatsbauverwaltung mit der von dir beschriebenen sehr aufwändigen, teuren, aber (bislang) nahezu unverwüstlichen Bauweise hergestellt worden. Ausnahmen waren die Oberbauformen auf der Bösebrücke und den Straßenüberfahrten, die man nicht für die zur Herstellung der hochstabilen Betonbalken erforderliche Zeiten sperren wollte (oder durfte). Eben dies sind nun die Schwachpunkte, die jährlich mehrere Sperrungen für die Straßenbahn (mit dem beliebten SEV) und oft auch für den Individualverkehr verursachen.
Es ging aber noch schlechter: Bei der Planung des zweiten Bauabschnitts hatten sich endlich die Sparfüchse und Kritiker durchgesetzt, die immer betonen, dass die großen Vorteile der Straßenbahn in der billigeren und schnellen Errichtung der Infrastruktur liegen. Nun kam eine viel billigere Variante zur Ausführung. Das Ergebnis haben wir jetzt. Monatelang Ersatzverkehr, obwohl der zweite Bauabschnitt erst später errichtet wurde, muss er viel eher erneuert werden.

so long

Mario
Danke für die Klarstellung, Du hast meinem Halbwissen wieder sehr auf die Sprünge geholfen ;)
Zitat
Tramy1
Zitat
Silent-Eagle
Weiß jemand, wann die Bauarbeiten auf dem Müggelseedamm endlich losgehen? SEV seit Mittwoch, aber der Müggelseedamm ist immer noch in beiden Richtungen befahrbar und von Bauaktivität keine Spur.

Auch heute ist nichts gemacht worden. Bis 22. Mai 2018 Betriebsbeginn ist ja noch Zeit.

Das kommt mir aus meiner wilden Welt bekannt vor: In der Kaulsdorfer Straße wurde vor einigen Wochen zwischen Gehsener und Alte Kaulsdorfer Straße eine großzügige Absperrung errichtet, die seit Beginn dieser Woche spurlos verschwunden ist, ohne, daß dort etwas gemacht wurde. Abgesperrt war dort die Straßenmitte, so daß sich der Verkehr links und rechts, wo sonst geparkt wurde, vorbeizwängen mußte. In Ermangelung von Bauaktivitäten wurde während dieser Zeit innerhalb der Absperrung geparkt.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
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