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Straßenbahn zum Hermannplatz
geschrieben von Latschenkiefer 
Die Pläne für den Umbau der Kehranlage Warschauer Stra0e wurden veröffentlicht. Unter [www.uvp-verbund.de] können die entsprechenden Unterlagen abgerufen werden.
Zitat
Bd2001
Die Pläne für den Umbau der Kehranlage Warschauer Stra0e wurden veröffentlicht. Unter [www.uvp-verbund.de] können die entsprechenden Unterlagen abgerufen werden.

Vielen Dank für den Input. Ich zitiere einmal aus dem Erläuterungsbericht (S. 5/6; Kursiv-bzw. Fettdruck durch mich):

"2. Begründung der Maßnahme

Aktuell kompensieren Straßenbahnen der Linie M10 Verspätungen infolge von Störungen des betrieblichen Ablaufs am westlichen Ende der Invalidenstraße, Alt-Moabit und Emma-Herweg-Str. mit einer sogenannten Blockumfahrung.

Das vorhandene einzelne Kehrgleis in der Warschauer Straße wird einen gravierenden Engpass im Betriebsablauf der Straßenbahnlinie M10 im 5-Minuten-Takt darstellen, wenn nach Fertigstellung der planfestgestellten Neubaustrecke „U Turmstraße“ ebendort auch nur zwei Kehrgleise zur Verfügung stehen. Die Nutzung der Blockumfahrung entfällt im betrieblichen Ablauf durch die Verlängerung zur Turmstraße und steht daher nicht mehr für die M10 zur Verfügung.

Um die notwendige betriebliche Flexibilität weiterhin zu gewährleisten, muss das bestehende Kehrgleis, Gleis 2, um 40 m verlängert werden. Zusätzlich muss ein zweites Kehrgleis, Gleis 1, in östlicher Lage und in einem Abstand von 2,80 m, an der bestehenden Endstelle Warschauer Straße errichtet werden.

Die Maßnahme beinhaltet nicht die Verlängerung der Straßenbahnlinie M13 zum S+U-Bahnhof Warschauer Straße, sondern dient allein der M10.

Der Umfang des Eingriffs wird dadurch geringgehalten und verkürzt die Art und Zeitspanne des planrechtlichen Verfahrens."

Ich kann das inhaltlich nachvollziehen, bin aber dennoch über die Nichtverlängerung der M 13 zur Hochbahn enttäuscht. Zugleich sehe ich mich in der Ansicht bestätigt, sogar bei einem kompletten Übergang auf Zweirichtungsfahrzeuge weiterhin die vorhandenen Endschleifenanlagen zu pflegen und nach Möglichkeit auch weitere Schlaufen neu zu bauen,

Marienfelde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.2022 13:39 von Marienfelde.
Danke Marienfelde. Hatte mich tatsächlich nach dem Sinn gefragt. Auf den Wegfall der Blockumfahrung am Hauptbahnhof als Verursacher wäre ich nie gekommen.

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
Zitat
Marienfelde
Zugleich sehe ich mich in der Ansicht bestätigt, sogar bei einem kompletten Übergang auf Zweirichtungsfahrzeuge weiterhin die vorhandenen Endschleifenanlagen zu pflegen und nach Möglichkeit auch weitere Schlaufen neu zu bauen (...)

Auf jeden Fall. Sowas hätte man eigentlich auch jetzt schon an der Turmstraße vorsehen können. Aber da hätte man ja in die Parkanlage eingreifen müssen, die einen ebenso liebenswürdigen und sehenswerten Charakter hat wie der Görlitzer Park. Oder man hätte die Thusnelda-Allee opfern müssen.

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"Hmmm...Gummibierchen!"
Zitat
Philipp Borchert
Oder man hätte die Thusnelda-Allee opfern müssen.

Die wird doch schon "geopfert" und durch die Straßenbahn von der Nordfahrbahn der Turmstraße abgeschnitten.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Marienfelde
Zugleich sehe ich mich in der Ansicht bestätigt, sogar bei einem kompletten Übergang auf Zweirichtungsfahrzeuge weiterhin die vorhandenen Endschleifenanlagen zu pflegen und nach Möglichkeit auch weitere Schlaufen neu zu bauen,

Man wird ja auch weitere Schleifen (Jungfernheide) bauen, aber eben nur da wo ausreichend Platz ist.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Marienfelde
Zugleich sehe ich mich in der Ansicht bestätigt, sogar bei einem kompletten Übergang auf Zweirichtungsfahrzeuge weiterhin die vorhandenen Endschleifenanlagen zu pflegen und nach Möglichkeit auch weitere Schlaufen neu zu bauen (...)

Auf jeden Fall. Sowas hätte man eigentlich auch jetzt schon an der Turmstraße vorsehen können. Aber da hätte man ja in die Parkanlage eingreifen müssen, die einen ebenso liebenswürdigen und sehenswerten Charakter hat wie der Görlitzer Park. Oder man hätte die Thusnelda-Allee opfern müssen.

Oder man wartet ab, bis die neue Straßenbahnstrecke in Betrieb gegangen ist und sich die Verkerhsströme dem in Moabit beginnenden "Regime-Change" der Verkehrsmittel anpassen werden. Auch ist ja immer noch die Anbindung Virchow-klinikum - U Turmstraße - Zoo denkbar. Das sind beides Einflussgrößen, die man heute noch nicht abschätzen kann, sodass die provisorisch anmutende Stumpfendstelle der M10 die sinnvollere Lösung ist als sich schon jetzt um den Standort einer Wendeschleife Gedanken machen zu müssen, von der man noch gar nicht weiß wie sie für die zukünftigen Herausforderungen ausgelegt sein müsste.

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Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Marienfelde
Zugleich sehe ich mich in der Ansicht bestätigt, sogar bei einem kompletten Übergang auf Zweirichtungsfahrzeuge weiterhin die vorhandenen Endschleifenanlagen zu pflegen und nach Möglichkeit auch weitere Schlaufen neu zu bauen (...)

Auf jeden Fall. Sowas hätte man eigentlich auch jetzt schon an der Turmstraße vorsehen können. Aber da hätte man ja in die Parkanlage eingreifen müssen, die einen ebenso liebenswürdigen und sehenswerten Charakter hat wie der Görlitzer Park. Oder man hätte die Thusnelda-Allee opfern müssen.

Oder man wartet ab, bis die neue Straßenbahnstrecke in Betrieb gegangen ist und sich die Verkerhsströme dem in Moabit beginnenden "Regime-Change" der Verkehrsmittel anpassen werden. Auch ist ja immer noch die Anbindung Virchow-klinikum - U Turmstraße - Zoo denkbar. Das sind beides Einflussgrößen, die man heute noch nicht abschätzen kann, sodass die provisorisch anmutende Stumpfendstelle der M10 die sinnvollere Lösung ist als sich schon jetzt um den Standort einer Wendeschleife Gedanken machen zu müssen, von der man noch gar nicht weiß wie sie für die zukünftigen Herausforderungen ausgelegt sein müsste.

Vor allem hätte es die Planung der Verlängerung zur Turmstraße sicher nicht erleichtert - obwohl sie im Alltag nicht unbedingt einen Nutzen gehabt hätte.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Marienfelde
Zugleich sehe ich mich in der Ansicht bestätigt, sogar bei einem kompletten Übergang auf Zweirichtungsfahrzeuge weiterhin die vorhandenen Endschleifenanlagen zu pflegen und nach Möglichkeit auch weitere Schlaufen neu zu bauen,

Man wird ja auch weitere Schleifen (Jungfernheide) bauen, aber eben nur da wo ausreichend Platz ist.

Das ist falsch. Jungfernheide ist eine mehrgleisige Kehranlage im Gespräch.
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