Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
U-Bahn: Abweichung vom Fahrplan & Minderleistungen ab Mai 2018
geschrieben von PassusDuriusculus 
Frau Nikutta wird sich schon was zurechtlegen für den BVG-Sprechtag, keine Sorge.
Gestern gab es zwischen 15 und 16 Uhr auf der U2 Richtung Pankow einen Stau, weil ein Betrunkener zwischen Märkisches Museum und Klosterstraße in einem Zug der Baureihe GI/1E die Scheiben einer Fahrgastraumtür und der beiden Stirnwandtüren zwischen zwei Wagen ausgetreten hat.
Ich saß in einem der hinteren Wagen und habe dies nicht gesehen. Als der Zug am Bahnhof Klosterstraße einige Minuten nicht weiterfuhr, schauten einige Fahrgäste nach draußen. Ich stieg aus und ging nach vorn um nachzusehen was los ist.
Der Mann flüchtete nach der Tat nicht. Als die Polizei kam und Handschellen anlegte, wehrte er sich ebenfalls nicht. Er konnte auch kaum Antworten geben, als die Polizei ihn ansprach.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2018 22:49 von Henning.
Obwohl es am Bf Berliner Str für die Fahrer/innen der U9 eine beleuchtete Info gibt das unten die U7 steht/einfährt, werden munter die Türen geschlossen und abgefahren, während die Fahrgäste die Treppe hochkommen. Schade.
Zitat
micha774
Obwohl es am Bf Berliner Str für die Fahrer/innen der U9 eine beleuchtete Info gibt das unten die U7 steht/einfährt, werden munter die Türen geschlossen und abgefahren, während die Fahrgäste die Treppe hochkommen. Schade.

Muss das überhaupt im 5-Minutentakt von den Fahrern beachtet werden? Bringt ja immerhin Verspätung.
Zitat
micha774
Obwohl es am Bf Berliner Str für die Fahrer/innen der U9 eine beleuchtete Info gibt das unten die U7 steht/einfährt, werden munter die Türen geschlossen und abgefahren, während die Fahrgäste die Treppe hochkommen. Schade.

Sind das diese ominösen Kästen mit der eins und der zwei?
Jupp.

Die sind aber nur ab einem 10 Minuten-Takt zu beachten.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Railroader
Muss das überhaupt im 5-Minutentakt von den Fahrern beachtet werden? Bringt ja immerhin Verspätung.

Die Anschlusssicherung ist im geltenden Verkehrsvertrag der BVG mit dem Land Berlin genau festgelegt:

Zitat
Verkehrsvertrag Anlage1, Teil1, Anhang1
Bei einer Taktfolge von größer / gleich 10 Minuten besteht - insbesondere in der Schwachverkehrszeit, im Nacht- und im Wochenendfrühverkehr - für festgelegte Anschlussbeziehungen eine Anschlusssicherung. Folgende Anschlüsse sind bei Vertragsbeginn6 zu sichern (je Anschlusspunkt
ausgewählte Relationen):
1. U-Bahn -> U-Bahn (+ Anschluss von und zur S-Bahn am Bahnhof Wuhletal)
• U-Bahnhof Wittenbergplatz U1/U2
• U-Bahnhof Mehringdamm U6 / U7
• U-Bahnhof Berliner Straße U7 / U9
• U-Bahnhof Osloer Straße U8 / U9
• S+U-Bahnhof Wuhletal U5 / S5

Dazu gibt es im Spät- und Nachtverkehr der genannten Linien entsprechende im Fahrplan berücksichtigte Wartezeiten. Daraus ergibt sich die kuriose Situation, dass die Reisegeschwindigkeit der U-Bahn im Spät- und Nachtverkehr etwas geringer ist als tagsüber.
Im Fünfminutentakt oder dichter muss niemand zufällig entstehende Anschlüsse zwingend abwarten. Egal was die Anschlusslampen anzeigen.

so long

Mario
Dann kann man diese Lampen auch tagsüber deaktivieren.
Zitat
micha774
Dann kann man diese Lampen auch tagsüber deaktivieren.

Micha, was soll denn das Gejammer? Wann forderst du den Abbau von Nachtbushaltestellen am Tage?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Oder die (Wartehallen-) Beleuchtung nachts nicht genutzter Haltestellen? Die dürfte viel mehr kosten als die paar Lämpchen...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
der weiße bim
Zitat
Railroader
Muss das überhaupt im 5-Minutentakt von den Fahrern beachtet werden? Bringt ja immerhin Verspätung.

Die Anschlusssicherung ist im geltenden Verkehrsvertrag der BVG mit dem Land Berlin genau festgelegt:

Zitat
Verkehrsvertrag Anlage1, Teil1, Anhang1
Bei einer Taktfolge von größer / gleich 10 Minuten besteht - insbesondere in der Schwachverkehrszeit, im Nacht- und im Wochenendfrühverkehr - für festgelegte Anschlussbeziehungen eine Anschlusssicherung. Folgende Anschlüsse sind bei Vertragsbeginn6 zu sichern (je Anschlusspunkt
ausgewählte Relationen):
1. U-Bahn -> U-Bahn (+ Anschluss von und zur S-Bahn am Bahnhof Wuhletal)
• U-Bahnhof Wittenbergplatz U1/U2
• U-Bahnhof Mehringdamm U6 / U7
• U-Bahnhof Berliner Straße U7 / U9
• U-Bahnhof Osloer Straße U8 / U9
• S+U-Bahnhof Wuhletal U5 / S5

Dazu gibt es im Spät- und Nachtverkehr der genannten Linien entsprechende im Fahrplan berücksichtigte Wartezeiten. Daraus ergibt sich die kuriose Situation, dass die Reisegeschwindigkeit der U-Bahn im Spät- und Nachtverkehr etwas geringer ist als tagsüber.
Im Fünfminutentakt oder dichter muss niemand zufällig entstehende Anschlüsse zwingend abwarten. Egal was die Anschlusslampen anzeigen.

Warum sind bei den anderen U-Bahnhöfen mit Umsteigemöglichkeiten keine Anschlusssicherung vorgesehen?
Zitat
Henning
Warum sind bei den anderen U-Bahnhöfen mit Umsteigemöglichkeiten keine Anschlusssicherung vorgesehen?

Denk doch einmal selbst nach.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Wahrscheinlich weil nur sehr wenige Fahrgäste dort umsteigen.
Zitat
Henning
Wahrscheinlich weil nur sehr wenige Fahrgäste dort umsteigen.

Falsch. Nächster Versuch.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ich mache mal mit und sage: Weil dort keine Anschlüsse vorgesehen sind?!
Auffallend sind die drei Stationen mit bahnsteiggleichem Umstieg.

An der Berliner und Osloer Str. sind die Wege immerhin mittig, kurz und direkt. Selbiges würde allerdings auch mind. für folgende Stationen gelten:
Bismarckstr. (wo die U7 im Spätverkehr teilweise ebenfalls Aufenthalt hat(te?)),
und Leopoldplatz (da wartet die U6 glaube ich im Spätverkehrfahrplan)


Die sonstigen Stationen haben längere Wege (z. B. Alex, Kotti, Stadtmitte etc.)
Zitat
PassusDuriusculus
Auffallend sind die drei Stationen mit bahnsteiggleichem Umstieg.

An der Berliner und Osloer Str. sind die Wege immerhin mittig, kurz und direkt. Selbiges würde allerdings auch mind. für folgende Stationen gelten:
Bismarckstr. (wo die U7 im Spätverkehr teilweise ebenfalls Aufenthalt hat(te?)),
und Leopoldplatz (da wartet die U6 glaube ich im Spätverkehrfahrplan)


Die sonstigen Stationen haben längere Wege (z. B. Alex, Kotti, Stadtmitte etc.)

Sowohl Bismarkstraße als auch auf Kottbusser Tor wird aufeinander gewartet. Bei den anderen Umsteigebahnhöfen paßt es nicht mit der Fahrzeit.
Zitat
VBB/HVV
Ich mache mal mit und sage: Weil dort keine Anschlüsse vorgesehen sind?!

Darum geht es ja gerade. Wann macht es Sinn, Anschlüsse vorzusehen? Wenn die Bedingungen nicht stimmen, gibt es halt keine (planmäßigen) Anschlüsse.
Und zu den Bedingungen dürften wohl zählen: Es muß mit der Ankunft-/ Abfahrtzeiten zweier (oder auch mehr) Zügen verschiedener Linien passen, die Umsteigewege müssen kurz genug sein, um planbar zu sein (möglichst wenig Treppen, kein Trepp-auf-Trepp-ab), und natürlich muß es für die Umsteigeverbindung auch eine gewisse Nachfrage geben. Kann man nicht alle 3 Punkte mit ist gegeben beantworten, gibt es den Anschluß halt nicht.
Am Alex zwischen U2 und U8 Anschlüsse sichern zu wollen, wird wohl kaum gehen, es sei denn, man versetzt die Abfahrten jeweils halbtaktig zueinander (etwa 7,5 Minuten im Nachtverkehr).
Mehringdamm (Richtungsgleich), Berliner Str., bedingt Bismarckstr. und Hermannplatz würden sich da eignen, zumindest Berliner Str. soll es auch Anschluß geben, allerdings nur von jeweils einem Zug U7/U9 - hat man also die falsche Richtung, gibt es keinen Anschluß.

Dennis
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Warum sind bei den anderen U-Bahnhöfen mit Umsteigemöglichkeiten keine Anschlusssicherung vorgesehen?

Denk doch einmal selbst nach.

Ich finde die Frage schon sinnvoll. Sie erschließt sich mir auch nicht (es sei denn ich schalte den BVG Filter im Gehirn ein). Es gibt bestimmt 50 Stationen in Berlin mit Umsteigemöglichkeiten zwiwchen Schnellbahnlinien. Mir scheint die Liste eher historisch gewachsen zu sein als nach einen klaren Konzept optimaler Befriedigung von Nachfrage entstanden.

*******
Dieser Beitrag ist für Sie kostenlos. Er finanziert sich allein aus der Freizeitspende seines Schreibers.
Zitat
der weiße bim
Zitat
Verkehrsvertrag Anlage1, Teil1, Anhang1
Bei einer Taktfolge von größer / gleich 10 Minuten besteht - insbesondere in der Schwachverkehrszeit, im Nacht- und im Wochenendfrühverkehr - für festgelegte Anschlussbeziehungen eine Anschlusssicherung. Folgende Anschlüsse sind bei Vertragsbeginn6 zu sichern (je Anschlusspunkt
ausgewählte Relationen):
1. U-Bahn -> U-Bahn (+ Anschluss von und zur S-Bahn am Bahnhof Wuhletal)
U-Bahnhof Wittenbergplatz U1/U2
• U-Bahnhof Mehringdamm U6 / U7
• U-Bahnhof Berliner Straße U7 / U9
• U-Bahnhof Osloer Straße U8 / U9
• S+U-Bahnhof Wuhletal U5 / S5

Zwischen U1 und U2 werden aber beim Zehnminutentakt (nach Neu-Westend und weiter) die Anschlusse aber nicht gewährt. Da darf der Fahrgat gerne zehn Minuten warten (wenn er Glück hat und es fällt nicht aus).
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen