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Wo wurden eigentlich in Berlin (West) ab 1958 Straßenbahnfahrer aus- bzw. nachgebildet?
geschrieben von B-V 3313 
Hallo,

1958 wurde ja der Straßenbahnbetriebshof Müllerstraße geschlossen. Dort befand sich ja auch die Straßenbahnfahrschule der BVG (West).
1960 wurde der Autobusbetriebshof M an gleicher Stelle eröffnet und mit der Eröffnung zog auch die Autobusfahrschule vom Hof H nach M.
Wo wurden denn ab 1958 Straßenbahnfahrer ausgebildet (wurden eigentlich überhaupt noch welche ausgebildet?) und wo fanden Nachbildungen statt?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Würde sagen wurden keine mehr Ausgebildet, da ja immer mehr Linien stillgelegt wurden, im Laufe der Jahre bis zum Endgültigen aus 1967.
Trotzdem braucht man ja eine Fahrschule.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Nicht wirklich wenn du genug Fahrer hast, und das Ende absehbar ist, wurde denke ich alles in die Ausbildung von Busfahrer gesteckt, und nicht mehr in die Ausbildung zum Straßenbahnfahrer.

Zumindest meine Vermutung.
Du musst ja bis zum Schluss in der Lage sein, die Fahrer zu kontrollieren und weiterzubilden.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Nachgebildet wurden sie definitiv nirgendwo - die Biotechnologie beherrschte 196x das Klonen von Menschen denn doch noch nicht so wirklich und Dr. Mabuse et al. gab's auch nur im Kino oder Fernsehen... :-)

Im Ernst: Die Fahrschulen von Bus und U-Bahn existierten ja und für Theoriekurse reichten die damals wohl auch . Fahrsimulator etc. waren noch unbekannt - und die Strab-spezifischen Inhalte wurden direkt auf den Höfen vermittelt. Das war ja damals noch kein standardisierter Ausbildungsberuf.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Nachgebildet wurden sie definitiv nirgendwo - die Biotechnologie beherrschte 196x das Klonen von Menschen denn doch noch nicht so wirklich und Dr. Mabuse et al. gab's auch nur im Kino oder Fernsehen... :-)

Nachbildungen gab es damas durchaus schon. Zum Beispiel auf neuen Typen oder zu neuen Bestimmungen. ,-)

Zitat
Arnd Hellinger
Im Ernst: Die Fahrschulen von Bus und U-Bahn existierten ja und für Theoriekurse reichten die damals wohl auch . Fahrsimulator etc. waren noch unbekannt - und die Strab-spezifischen Inhalte wurden direkt auf den Höfen vermittelt. Das war ja damals noch kein standardisierter Ausbildungsberuf.

Öhm, es gab damals schon "Straßenbahnsimulatoren", sogar schon in den 20er oder 30er Jahren. Das waren mehrere nachgebildete Führerstände nebeneinander, wo die angehenden Fahrer übten. Sogar Schilder konnten mittels Seilzügen vor den Führerständen aufgezogen werden nach denen dann gehandelt werden musste. Es gab ja bis 1967 (Ober-) Fahrmeister bei der Straßenbahn und die mussten irgendwo ihren Sitz haben.

Und für Straßenbahnfahrer gab es zur Jahrhundertwende weltweit die ersten psychologischen Eignungstests.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.06.2018 18:45 von B-V 3313.
Zitat
Arnd Hellinger
Die Fahrschulen von Bus und U-Bahn existierten ja und für Theoriekurse reichten die damals wohl auch . Fahrsimulator etc. waren noch unbekannt - und die Strab-spezifischen Inhalte wurden direkt auf den Höfen vermittelt. Das war ja damals noch kein standardisierter Ausbildungsberuf.

"Fahrsimulatoren" gab es sehr wohl. Nannten sich Fahrtrainer und sahen so aus: [www.deutschefotothek.de]

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Du hast die Sache mit der "Nachbildung" irgendwie nicht ganz verstanden - die gab es damals tatsächlich nicht. Weder bei der BVG noch sonstwo. :-)

Was Du meinst, nennt sich Fort- oder Weiterbildung. Und warum die nicht in irgendeinem Raum jedes Betriebshofs oder zur Untermiete bei Bus oder U-Bahn stattfinden können sollte, erschließt sich mir nicht wirklich. Jeder Hof hat irgendwo einen Besprechungsraum oder abtrennbare Bereiche der Kantine...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Arnd Hellinger
Die Fahrschulen von Bus und U-Bahn existierten ja und für Theoriekurse reichten die damals wohl auch . Fahrsimulator etc. waren noch unbekannt - und die Strab-spezifischen Inhalte wurden direkt auf den Höfen vermittelt. Das war ja damals noch kein standardisierter Ausbildungsberuf.

"Fahrsimulatoren" gab es sehr wohl. Nannten sich Fahrtrainer und sahen so aus: [www.deutschefotothek.de]

Ah, OK. Realitätsnah geht aber doch irgendwie anders... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Arnd Hellinger
Die Fahrschulen von Bus und U-Bahn existierten ja und für Theoriekurse reichten die damals wohl auch . Fahrsimulator etc. waren noch unbekannt - und die Strab-spezifischen Inhalte wurden direkt auf den Höfen vermittelt. Das war ja damals noch kein standardisierter Ausbildungsberuf.

"Fahrsimulatoren" gab es sehr wohl. Nannten sich Fahrtrainer und sahen so aus: [www.deutschefotothek.de]

Ah, OK. Realitätsnah geht aber doch irgendwie anders... :-)

Zur damaligen Zeit wie denn?

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Arnd Hellinger
Die Fahrschulen von Bus und U-Bahn existierten ja und für Theoriekurse reichten die damals wohl auch . Fahrsimulator etc. waren noch unbekannt - und die Strab-spezifischen Inhalte wurden direkt auf den Höfen vermittelt. Das war ja damals noch kein standardisierter Ausbildungsberuf.

"Fahrsimulatoren" gab es sehr wohl. Nannten sich Fahrtrainer und sahen so aus: [www.deutschefotothek.de]

Ah, OK. Realitätsnah geht aber doch irgendwie anders... :-)

Damals wurde ( wie auch bei Polizei und Feuerwehr) eher exerziert bei der Ausbildung.
Auf Kommando waren bestimmte Handlungen durchzuführen, so lange bis es saß.
Ob das umhängen der Hakenleitern bei der FW in Tempi,
oder eben das schalten von Fahr und Bremsstufen an den damaligen Grobstufern.
Erst dann ging es bei der Straßenbahn zu Fahrübungen auf dem Hof, und dann auf Strecke,
wo weiter exerziert wurde, von Automatenbrand bis Handlungen bei Bremsversagen.

Mit dem Niedergang der Straßenbahn in Westberlin war an solcher Grundausbildung eher kein Bedarf mehr,
notwendige Nachbildungen werden nach meiner Einschätzung dann auf den Höfen von den dortigen Personalunterweisern* durchgeführt worden sein.

T6JP

Die gabs bei der BVB bis nach der Wende auch, führten die vierteljährlichen U-Stunden durch und ggf auch einzelne Nachbildungen,sie gehörten zur Fahrschule.
Zitat
Arnd Hellinger
Du hast die Sache mit der "Nachbildung" irgendwie nicht ganz verstanden - die gab es damals tatsächlich nicht. Weder bei der BVG noch sonstwo. :-)

Was Du meinst, nennt sich Fort- oder Weiterbildung.

Im BVG-Sprachgebrauch waren das Nachbildungen. Das hast du wohl nicht verstanden. ,-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Du hast die Sache mit der "Nachbildung" irgendwie nicht ganz verstanden - die gab es damals tatsächlich nicht. Weder bei der BVG noch sonstwo. :-)

Was Du meinst, nennt sich Fort- oder Weiterbildung.

Im BVG-Sprachgebrauch waren das Nachbildungen. Das hast du wohl nicht verstanden. ,-)

Ach nee, ehrlich? :-)

Viele Grüße
Arnd
Sooooo.

Meine Recherchen haben ergeben, dass die Fahrschule der Straßenbahn zum Hof Charlottenburg zog. Ende September 1958 begann dort der erste Lehrgang für angehende Straßenbahnfahrer.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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