Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Kurioses Thema Nr. 8 (ab Juli 2018)
geschrieben von Latschenkiefer 
Bisschen weltfremd, was? Schon mal ne 40 m lange Rolltreppe zu Fuß gegangen?

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Henning
Zitat
Bäderbahn
In Stockholm C liegt der Bahnsteig 40 m unter der Oberfläche. Das entspricht 14 - 15 Stockwerken.

Das ist doch nicht gefährlich, so dass man die Station abschließen muss.

Es geht um Fluchtwege - bei der Abnahme durch die Behörden dürften die funktionierenden (!) Rolltreppen Bestandteil des Brandschutzkonzepts gewesen sein. Nun sind sie aber wegen Defekts reihenweise außer Betrieb und können somit ihren Anteil am Brandschutzkonzept nicht mehr erfüllen. Aus Sicherheitsgründen ist da nachvollziehbar, daß die Bahnhöfe geschlossen werden. Abgesehen davon macht es aufgrund der Stufenbeschaffenheit einen Unterschied, ob man eine Treppe oder Fahrtreppe hochläuft.

Dennis
Ich glaube nicht dass funktionierende Rolltreppen Bestandteil eines Brandschutzkonzeptes sein können. Aber du hast ja geschrieben dass es nur deine Vermutung ist.

*******
Achtung! Türen können automatisch öffnen!
Werden Fahrtreppen im Brandfall denn nicht prinzipiell abgeschaltet, analog zu Aufzügen?
Auch in London werden U-Bahnhöfe mit tieffahrenden Rolltreppen, wenn die nicht funktionieren, durchfahren.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Logital
Ich glaube nicht dass funktionierende Rolltreppen Bestandteil eines Brandschutzkonzeptes sein können. Aber du hast ja geschrieben dass es nur deine Vermutung ist.

In Deutschland sind im Regelfall Rolltreppen nicht als erster Fluchtweg zugelassen. Aufgrund der extremen Tiefenlage wird es hier wahrscheinlich - auch wenn Du es nicht glauben magst - anders sein. Genaueres wird man nur wissen, wenn man das Brandschutzkionzept kennt. Die Tiefe entspricht einem etwa 10-geschossigen Haus; das wird ein nennenswerter Teil der U-Bahn-Fahrgäste nicht ohne weiteres schaffen!
Zitat
J. aus Hakenfelde
Werden Fahrtreppen im Brandfall denn nicht prinzipiell abgeschaltet, analog zu Aufzügen?

Weshalb?
Im Fahrstuhl ist man ggf. gefangen.
Auf der Rolltreppe?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.07.2018 17:15 von T6.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Logital
Ich glaube nicht dass funktionierende Rolltreppen Bestandteil eines Brandschutzkonzeptes sein können. Aber du hast ja geschrieben dass es nur deine Vermutung ist.

In Deutschland sind im Regelfall Rolltreppen nicht als erster Fluchtweg zugelassen. Aufgrund der extremen Tiefenlage wird es hier wahrscheinlich - auch wenn Du es nicht glauben magst - anders sein. Genaueres wird man nur wissen, wenn man das Brandschutzkionzept kennt. Die Tiefe entspricht einem etwa 10-geschossigen Haus; das wird ein nennenswerter Teil der U-Bahn-Fahrgäste nicht ohne weiteres schaffen!

Ich denke nicht, dass man so weit gehen muss, und die Entfluchtung im Brandfall als worst case heranziehen muss (das kommt sicherlich noch irgendwann hinzu). Allein der ganz normale Betrieb wird sich nicht mehr sicher durchführen lassen, wenn eine komplette Zugladung Menschen gleichzeitig 40 Höhenmeter hochasten muss.
Zitat
Harald Tschirner
Bisschen weltfremd, was? Schon mal ne 40 m lange Rolltreppe zu Fuß gegangen?

Ich war schon in vielen Ländern Europas und in China, aber noch nie in Schweden. Die tiefste U-Bahn, die ich bis jetzt gesehen habe, ist in London.

Wie lang ist die längste Rolltreppe bei der Berliner U-Bahn?
Zitat
Harald Tschirner
Auch in London werden U-Bahnhöfe mit tieffahrenden Rolltreppen, wenn die nicht funktionieren, durchfahren.

Gibt es eine Vorschrift, ab welcher Tiefe ein Bahnhof ohne funktionierenden Rolltreppen nicht benutzt werden darf?
Zitat
Henning
Zitat
Harald Tschirner
Bisschen weltfremd, was? Schon mal ne 40 m lange Rolltreppe zu Fuß gegangen?

Ich war schon in vielen Ländern Europas und in China, aber noch nie in Schweden. Die tiefste U-Bahn, die ich bis jetzt gesehen habe, ist in London.

Wie lang ist die längste Rolltreppe bei der Berliner U-Bahn?

Das dürfte U Gesundbrunnen sein.
Der Bahnsteig liegt 18m unter Straßenniveau.
Meines Wissens nach.

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
BT SO - nicht der Jagdpilot



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.2018 00:11 von T6.
Laut [www.u-bahn-archiv.de] überwinden die Fahrtreppen am Nordeingang 12,48 m, am Südeingang 14,05 m.

Bäderbahn
Also lange Rolltreppen sind mir in Hermannstraße in Erinnerung, da geht es ja von der Straßenebene (zumindest am westlichen Zugang) direkt in die U(ntergeschoss)2-Ebene, weil die S-Bahn ja in der -1-Ebene liegt. Und der U-Bahnsteig der U7 am Bahnhof Jungfernheide wirkt für mich auch immer relativ lang.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.2018 10:13 von Nahverkehrsplan.
U Brandenburger Tor und U Hauptbahnhof liegen auch relativ tief.
Zitat
T6
Das dürfte U Gesundbrunnen sein.
Der Bahnsteig liegt 18m unter Straßenniveau.
Meines Wissens nach.

Lies dazu bitte die von Bäderbahn genannte Originalquelle. Darin steht wörtlich: "Mit Bezug auf die Straßenoberkanten haben die Bahnhöfe Gesundbrunnen mit 13,5 m, Jannowitzbrücke mit 9,0 m und Hermannstraße mit 12,5 m Tiefstlagen, bedingt durch die Unterfahrungen der im Einschnitt liegenden Ringbahn bzw. der nahen Spree."

Die Förderhöhe der südlichen Fahrtreppen beträgt aber dennoch 14,10 m (5 cm mehr als die ursprünglichen), da die Brunnenstraße nach Süden ansteigt.

Zitat
F123
U Brandenburger Tor und U Hauptbahnhof liegen auch relativ tief.

Das ist richtig, die Neubaubahnsteige Brandenburger Tor, Unter den Linden und Museumsinsel liegen ca. 15 m unter der Straßenoberfläche. Allerdings gibt es auf der gesamten U5 keine zwischen Bahnsteig und Straßenland durchlaufenden Fahrtreppe, so dass die Förderhöhen (Bahnsteig - Zwischengeschoß) hier um die 10 Meter betragen.
In der gleichen Liga spielen die drei Fahrtreppen zum unteren Bahnsteig Jungfernheide (10,80 m).

so long

Mario
Die tiefste U-Bahn weltweit müsste glaube ich in London sein.
Ich glaube eher in der nordkorianischen Hauptstadt Pjöngjang Henning. ;)

"Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben kann und trotzdem ein Idiot ist."
Achtung, Spekulatius!

Angeblich soll es unterhalb von Moskau noch ein zweites, geheimes Metrosystem geben, welches zu Stalinzeiten erbaut sein und der schnellen Evakuation von politisch-militärischen Eliten dienen sollte, die sogenannte Metro-2 bzw. D6. Angeblich soll dieses System bis zu einer Tiefe von 200 Metern reichen, was mir jedoch zu unrealistisch erscheint. Jedenfalls gab es bis dato keine offizielle Bestätigung über dessen Existenz, allerdings einige Andeutungen bestimmter Persönlichkeiten (siehe Wikipedia-Artikel) sowie Fotos, welche von Enthusiasten aufgenommen wurden (was bestimmt sehr gefährlich gewesen ist, wohlgehütete Staatsgeheimnisse aufzudecken).
Zitat
Henning
Ich war schon in vielen Ländern Europas und in China, aber noch nie in Schweden. Die tiefste U-Bahn, die ich bis jetzt gesehen habe, ist in London.

Der tiefste U-Bahnhof Londons besitzt aber gar keine Rolltreppe. Die Station Hampstead, die 58,5 m unter dem Straßenniveau liegt, wird mit einer engen Wendeltreppe und mehreren Aufzügen erschlossen.

Bemerkenswert lange Rolltreppen finden wir in Prag. Der 53 m tiefe U-Bahnhof Namesti Miru ist mit einer 87 m langen Rolltreppe zu erreichen.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
J. aus Hakenfelde
Achtung, Spekulatius!

Angeblich soll es unterhalb von Moskau noch ein zweites, geheimes Metrosystem geben, welches zu Stalinzeiten erbaut sein und der schnellen Evakuation von politisch-militärischen Eliten dienen sollte, die sogenannte Metro-2 bzw. D6. Angeblich soll dieses System bis zu einer Tiefe von 200 Metern reichen, was mir jedoch zu unrealistisch erscheint. Jedenfalls gab es bis dato keine offizielle Bestätigung über dessen Existenz, allerdings einige Andeutungen bestimmter Persönlichkeiten (siehe Wikipedia-Artikel) sowie Fotos, welche von Enthusiasten aufgenommen wurden (was bestimmt sehr gefährlich gewesen ist, wohlgehütete Staatsgeheimnisse aufzudecken).


Gerade vor ein paar Tagen habe ich eine Dokumentation darüber im Fernsehen gesehen. Leider habe ich nur mit halbem Ohr hingehört. Es wurde viel über die U-Bahn berichtet, aber auch über dieses Evakuierungssystem. Dabei handelt es sich lediglich um eine schmale, unterirdische Straße, die vom Kreml über 17 km zu irgendeinem Stadion führt. Dieser Weg konnte mangels Ausweichmöglichkeit jeweils nur in eine Richtung benutzt werden, wurde unter Stalin errichtet und war dem obersten Sowjet vorbehalten. Wenn ich mich recht entsinne, kam die Sendung in ZDF info, vielleicht ist sie ja noch in irgendeiner Mediathek zu sehen.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen