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Brandbrief des Personalrats der BVG-Straßenbahn: Zu wenig Personal, marode Infrastruktur
geschrieben von nicolaas 
Der Personalrat des BVG-Straßenbahnbereichs hat einen Offenen Brief an die Führungsebene verschickt. Demnach hakt es überall bei der Straßenbahn. Personalmangel: Am Dienstag standen für 642 Schichten nur 590 Mitarbeiter zur Verfügung.
Es gibt unter anderem immer mehr Langsamfahrstellen, Weichen, die seit Monaten nicht repariert werden, chaotisch organisierte Baumaßnahmen, die Bevorrechtigung an Ampeln funktioniert zu oft nicht, die Pausenansprüche können nicht realisiert werden und so weiter.

Edit: Titel informativer gemacht



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.07.2018 20:46 von nicolaas.


Glaubt ihr, die BVG könnte einige Straßenbahnstrecken vorübergehend auf Busbetrieb umstellen, um die Situation zu entspannen?

Macht man ja in Duisburg sehr oft bei der Linie 901 zwischen Scholtenhofstraße und Obermarxloh, wenn z.B. auf der A59 Bauarbeiten sind und die 903 dann einen dichteren Takt benötigt, oder wenn es mal wieder zu viele Schadzüge gibt.
Nö, denn auch beim Bus quietscht es an allen Enden.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Nö, denn auch beim Bus quietscht es an allen Enden.

H.-Frage: Warum quietschen denn die berliner Busse an allen Enden, kann man das nicht mit Antiquietschmittel abstellen?

"Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben kann und trotzdem ein Idiot ist."
Heute hast du echt deinen Tag, oder?

:p

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Das Quietschen liegt aber oftmals an der mangelnden Qualität bei der Herstellung bzw. irgendwann auch am Alter.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Philipp Borchert
Heute hast du echt deinen Tag, oder?

:p

Joar, weil anders hälste dit nich aus bei die Hitze...sorry Philipp. ;)

"Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben kann und trotzdem ein Idiot ist."
Zitat
B-V 3313
Das Quietschen liegt aber oftmals an der mangelnden Qualität bei der Herstellung bzw. irgendwann auch am Alter.

*lol*

"Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben kann und trotzdem ein Idiot ist."
Erstaunlich ist die Baumassnahme auf der M4 jetzt zwischen Danziger und Mollstrasse.
Sieht aus wie immer nach Flickschusterei und ab Ende Juli ist Alex auch wieder mal gesperrt und Brunnenstrasse und die M4 fährt über Landsberger UND dann gleich ne weitere Umleitung über Karl-Liebknechtstr (M2).
Die M 8 fährt über Alte -Neue Schönhauser und im Endeffekt ist die Kreuzung Moll-Otto -Braun immer noch 10 km/h und um den Hackeschen Markt alles anmarkiert und alles zerbröselt an Gleisen.
das kommt dann als nächstes.
Dazu ähnelt das gezeigte Bild der Obu , dem Bordrechner, so ungefähr wie eine Schreibmaschinenseite der 1970er Jahre und anfangen kann man mit dem Ding einfach nix ausser laufen lassen.
Schon schade wie stark unterschiedlich doch die Meinung sind, so wird scheinbar vom Vorstand noch immer die Meinung vertreten, dass alles in bester Ordung sei, aber die Belegschaft dies genau so nicht wahrnimmt und auch scheinbar nicht so ist.
Es ist ja schließlich der zweite Brandbrief aus irgendeiner Abteilung der Firma, binnen kürzester Zeit. Wo das wohl noch enden wird.
Bewusst werden seit Jahren Fahrzeiten gestellt um das Beschleunigungsprogramm zu erfüllen was es nicht gibt.
Bewusst wird in Kauf genommen , dass durch Verspätungen nach der Abfahrt angekommen wird ( M1 12 )
Bewusst werden dadurch Ausfälle genehmigt ( Pausenregelung)
Bewusst interessiert es niemanden wenn seit Jahren Verkehrsbehinderungen immer an den gleichen Stellen auftreten
Bewusst interessiert es keinen wenn E-Wagen laut Fahrplan nicht fahren.
Hatte nicht eigentlich jemand hier vor Kurzem einige Langsamfahrstellen, kaputte Weichen usw. bei der Straßenbahn aufgezählt? Ich finde den Beitrag gerade nicht.
Auch bis zur [www.morgenpost.de] drang es durch

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
Harald01
Schon schade wie stark unterschiedlich doch die Meinung sind, so wird scheinbar vom Vorstand noch immer die Meinung vertreten, dass alles in bester Ordung sei, aber die Belegschaft dies genau so nicht wahrnimmt und auch scheinbar nicht so ist.
Es ist ja schließlich der zweite Brandbrief aus irgendeiner Abteilung der Firma, binnen kürzester Zeit. Wo das wohl noch enden wird.

Hier wurde ich irgendwie kritisiert [www.bahninfo-forum.de] oder wie sollte ich das verstehen? Auch Frau Reetz zeigte sich vom Brandbrief sehr überrascht, anders wird es auch nicht bei Frau Nikutta sein, was anderes hatte ich ja nicht geschrieben.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Ende 2013 gab es 750 Fahrerinnen und Fahrer, jetzt aber 1.150, steht in dem Brief. Das Netz ist seit Ende 2013 doch aber nur um die Hauptbahnhofstrecke gewachsen. Ohne jetzt nachgesehen zu haben, würde ich sagen, es gab in diesem Zeitraum auch keine Leistungsausweitungen bei der Tram von über 50%.

Theoretisch müßte es jetzt also eigentlich besser laufen, als vor knapp fünf Jahren. Die vom PR angesprochenen Probleme gab es 2013 doch sicher auch schon. Als Außenstehender bin ich daher ein wenig ratlos, weshalb es aktuell so schlecht aussieht.
Zitat
Marienfelde
Ende 2013 gab es 750 Fahrerinnen und Fahrer, jetzt aber 1.150, steht in dem Brief. Das Netz ist seit Ende 2013 doch aber nur um die Hauptbahnhofstrecke gewachsen. Ohne jetzt nachgesehen zu haben, würde ich sagen, es gab in diesem Zeitraum auch keine Leistungsausweitungen bei der Tram von über 50%.

Theoretisch müßte es jetzt also eigentlich besser laufen, als vor knapp fünf Jahren. Die vom PR angesprochenen Probleme gab es 2013 doch sicher auch schon. Als Außenstehender bin ich daher ein wenig ratlos, weshalb es aktuell so schlecht aussieht.

Ich habe dazu zwei Thesen:

- Es dürften tatsächlich um einiges mehr Fahrzeuge als 2013 gebraucht werden. Zum einen ist die Hauptbahnhof-Strecke zwar der einzige Neubau, wird aber relativ häufig bedient: M10 alle 5 min, M8 alle 10 min. Nur bei der M6 bzw. M5 dürfte es gegenüber 2013 ein Nullsummenspiel sein. Hinzu kommen zahlreiche Leistungsverdichtungen, z.B. auf der M1 und der 12.

- Die absolute Zahl der Fahrer sagt ja nichts darüber aus, wieviele Arbeitsstunden zur Verfügung stehen. 20 Teilzeit-Kräfte (mit halber Arbeitszeit) bringen weniger als 15 Vollzeit-Kräfte. Die Frage ist auch, wieviele Kombifahrer sind/waren - im Busbereich gab es ja auch einige Angebotserweiterungen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.07.2018 11:27 von def.
Die Zahl 750 kommt mir auch etwas komisch vor.
Meist waren die Jahre über ca 1000 Fahrer beschäftigt , mal etwas plus mal minus.
Die Mehrleistungspakete haben einiges an zusätzlichen Diensten gefordert, besonders der Sonnabend ist so ein Problemtag.
Zitat
Marienfelde
Ende 2013 gab es 750 Fahrerinnen und Fahrer, jetzt aber 1.150, steht in dem Brief. Das Netz ist seit Ende 2013 doch aber nur um die Hauptbahnhofstrecke gewachsen. Ohne jetzt nachgesehen zu haben, würde ich sagen, es gab in diesem Zeitraum auch keine Leistungsausweitungen bei der Tram von über 50%.

Theoretisch müßte es jetzt also eigentlich besser laufen, als vor knapp fünf Jahren. Die vom PR angesprochenen Probleme gab es 2013 doch sicher auch schon. Als Außenstehender bin ich daher ein wenig ratlos, weshalb es aktuell so schlecht aussieht.

Du hast am Schluss überlesen, das Fachkräfte fehlen, die den Verkehr organisieren, wie z.B. Dienstzuteiler, Gruppenleiter, Fahrzeug- und Personaldisponenten, Dienst- und Fahrplaner.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Ein mir persönlich bekannter ehemaliger Tram-Fahrer (jetzt beim roten Riesen) erzählte mir vor Jahren von Panikattacken einiger
Kollegen beim Überfahren des Alex, insbesondere zum Weihnachtsmarkt mit besoffenen Passanten.
Was ist da dran? Ich kann das durchaus verstehen, oft genug das Verhalten dort beobachtet.

Ist bestimmt auch nicht erquicklich, wegen falscher Zielbeschilderung (Sturheit des Unternehmens), mangelhafter oder fehlender Information,
angemacht zu werden. Auch schon beobachtet.
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