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Brandbrief des Personalrats der BVG-Straßenbahn: Zu wenig Personal, marode Infrastruktur
geschrieben von nicolaas 
Zitat
Jahreskarte
Die Bezahlung in Kombination mit den Arbeitszeiten haut einfach nicht hin. Das gilt für alle Neueinstellungen bei dem Unternehmen. Wen die Gewerkschaft mal Ihrer Daseinsberechtigung Ausdruck verleihen würde, sollte sie mal deutlich mehr Druck auf diesen Senat ausüben. Ich habe keine Idee, wie sonst die zukünftigen Aufgaben geschultert werden sollen.... Auf der anderen Seite gibt es unfreiwillig endlich wieder genügend Fahrzeugreserve ,-))

Das ist auch ein Grund-nicht nur hier, auch in dem Beitrag über die Potsdamer Straßenbahn stand es drin.
Es zieht sich, banal ausgedrückt, von Köln über Potsdam bis FFO usw.
Genauso wie die Probleme im Technik und Infrastrukturbereich.

Personalmangel auch vielen EVU, Feuerwehr, Polizei, städtische Verwaltung, Wohnungs und Straßenbau und Kita/Schulen genauso kaputtgespart.
Auch kein Berlineignes Problem. Und dann ist noch nichtmal davon die Rede, das Deutschland in Sachen Internetversorgung Entwicklungslandstatus hat.

T6JP
Zitat
Walter
Zitat
Bd2001
Mir erzählte einer, der in der Tarifkommision drin ist, daß er im Rahmen seiner Tätigkeit als Personallehrer die Teilnehmer gefragt hat, was sie denn von dem Angebot der BVG halten.
Rund 50% waren schon mit dem ersten Angebot ("Smartphone") zufrieden. Von dem Rest war gerade mal die Hälfte dafür, für mehr Geld auch zu streiken.
Mir erzählte einer, sagt schon viel.
Lehrer für welches Personal?
Wie viele Teilnehmer wurden gefragt?

Personallehrer kenne ich nur aus dem Fahrdienst. Wobei das Leitstellenpersonal da mit eingeschlossen ist.
Wenn so ein PL nun jeden Tag seine sechs bis acht Leute befragt sind das in einer Woche 30 bis 40 Mitarbeiter. Die wurden alle befragt. Aber wie viele Wochen er nun gefragt hat ist nebensächlich, ich schrieb ja, die Umfrage ist nicht repräsentativ. Aber sie zeigt ein gutes Meinungsbild unter den Mitarbeiter.

Zitat
Walter
Frage einmal den Personallehrer, wie viele neu ausgebildete Fahrer, innerhalb von 3 Jahren kündigen.

Die Fluktuationsrate ist allgemein bekannt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.07.2018 15:56 von Bd2001.
Zitat
Jahreskarte
Wen die Gewerkschaft mal Ihrer Daseinsberechtigung Ausdruck verleihen würde, sollte sie mal deutlich mehr Druck auf diesen Senat ausüben.
Mit Gewerkschaft meinst du vermutlich Verdi?
Wenn Ja, ein Rückblick.
[www.wsws.org]

[www.wsws.org]

[www.wsws.org]

Sollte dir das nicht reichen, einfach in der Suche bei den verlinkten Seiten: BVG eingeben.
Auch heute wieder durchgängiger 10 Minutentakt auf der M8

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Oh, auf der M5 gibt es E-Kurse, gerade zwei am Daisy Anna-Ebermann-Str ausmachen können

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Auf Lichtenberg scheint die personelle Situation dann sohl wirklich etwas besser auszusehen, auch wenn das an den DAISYs stehende manchmal nicht stimmt, oft genug M8E erlebt, die runtergezählt wurden und dann verschwanden.
Lichtenberg bekommt ja auch alle neuen Fahrer, während es eher schwer ist nach Marzahn zu wechseln.
Das schwappt immer hin und her-manchmal sind zig Dienste in Lichtenberg/Weissensee offen, zwei Wochen später in Marzahn bzw. Südosten und dafür in Lichtenberg alles besetzt..

Der Lacher war eben in der Abendschau- da behauptet Frau Reetz doch glatt, Krankheitsbedingte Ausfälle würden die Fahrgäste nicht merken, es gäbe genug Reservefahrer..
Dann fallen also nur die Dienste aus, für die es sowieso keine Fahrer gibt...

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot

Der Lacher war eben in der Abendschau- da behauptet Frau Reetz doch glatt, Krankheitsbedingte Ausfälle würden die Fahrgäste nicht merken, es gäbe genug Reservefahrer..
Dann fallen also nur die Dienste aus, für die es sowieso keine Fahrer gibt...

T6JP

Ich glaube, Frau Reetz ist reif für den Ruhestand, und genau das meinte ich gestern, "Alles gar nicht so schlimm", meint die Führungsriege, und von nichts hat man etwas bemerkt. Es wird Zeit, das Frau Nikutta und Frau Reetz endlich ihre Sessel räumen. Frau Nikutta hätte tatsächlich mal zum DB Güterverkehr gehen sollen, aber auch dort wusste man, warum sie wieder aus der engeren Wahl Gepflogenheiten ist.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
T6Jagdpilot
Der Lacher war eben in der Abendschau- da behauptet Frau Reetz doch glatt, Krankheitsbedingte Ausfälle würden die Fahrgäste nicht merken, es gäbe genug Reservefahrer..

Das war aber echt der Knaller, als ich das vorhin sah wäre ich fast vom Stuhl gefallen. Wenn es nicht so traurig wäre wäre es zum Kaputtlachen. 'Das merken die Fahrgäste gar nicht.' Nee, Quatsch, welcher Fahrgast merkt das schon, wenn in der HVZ auf einigen Linien auf großen Teilen jede zweite Fahrt ausfällt. Und die ganzen Reservefahrer sehe ich in den letzten Wochen immer die M6E und M8E fahren. Also echt, wie kann sich da jemand hinsetzen und sowas behaupten.
Frau Reetz hat schon seit längerer Zeit keinen Bezug zur Basis. Ich habe sie bei unserer Personalversammlung, wo es um die Dienstplan Gestaltung meiner Dienststelle ging, persönlich kennengelernt. Dort habe ich festgestellt, das es ihr nur darum geht, in der Presse einen ordendlichen Eindruck zu hinterlassen. Im Trias Tower sind die Arbeitsbedingungen 10x besser wie in allen anderen Arbeitsstätten der BVG.
Ihre Auszeichnungen als besster Arbeitgeber der Welt kann sich die BVG abschmatzen. Ich hoffe das die aus dem Trias mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Auch die verdi sollte mal von ihrem hohem Ross absteigen, das sie die Mehrheit der Belegschaft vertritt. Dieses hat sich in den letzten Personalratswahlen ja deutlich ergeben. Wobei ich die Arbeit vieler verdi-Mitglieder nicht verübeln will, aber gebracht hat es in den letzten Jahren rein gar nix, ausser Reallohnverlust.

mfg alf1136.
Der Knaller in dem Interview ist ja noch, die Langsamfahrstellen werden im Dienstplan berücksichtigt.... Die 12 hat min 4 Langsamfahrstellen, ist deshalb dauer zu Spät...
Zitat
VBB/HVV
Zitat
T6Jagdpilot
Der Lacher war eben in der Abendschau- da behauptet Frau Reetz doch glatt, Krankheitsbedingte Ausfälle würden die Fahrgäste nicht merken, es gäbe genug Reservefahrer..

Das war aber echt der Knaller, als ich das vorhin sah wäre ich fast vom Stuhl gefallen. Wenn es nicht so traurig wäre wäre es zum Kaputtlachen. 'Das merken die Fahrgäste gar nicht.' Nee, Quatsch, welcher Fahrgast merkt das schon, wenn in der HVZ auf einigen Linien auf großen Teilen jede zweite Fahrt ausfällt. Und die ganzen Reservefahrer sehe ich in den letzten Wochen immer die M6E und M8E fahren. Also echt, wie kann sich da jemand hinsetzen und sowas behaupten.

Mich stört viel eher, dass der RBB das so unkommentiert übernimmt, obwohl der Brandbrief ja das Gegenteil behauptet und dem RBB sicher auch eine Stellungnahme vom Fahrgastverband vorgelegen haben dürfte. Der einzige Punkt, wo sie etwas kritisch wurden, waren die Wendezeiten und Langsamfahrstellen. Auch da hätte man Reetz leicht zerpflücken können, denn die Mitbestimmung lässt sich durchaus umgehen. Irgendwie muss man ja einen Dienstplan aufstellen, auch wenn das Modell abgelehnt wurde. Davon abgesehen werden kurzfristige Änderungen höchstens nachträglich zur Mitbestimmung vorgelegt.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Auch da hätte man Reetz leicht zerpflücken können, denn die Mitbestimmung lässt sich durchaus umgehen. Irgendwie muss man ja einen Dienstplan aufstellen, auch wenn das Modell abgelehnt wurde. Davon abgesehen werden kurzfristige Änderungen höchstens nachträglich zur Mitbestimmung vorgelegt.

Da gibt es klare Regeln. Die Mitbestimmung muß immer vorher eingeholt werden. Außnahmen davon gibt es nur bei Havariefällen. Es ist auch klar geregelt wie zu verfahren ist, wenn der Personalrat keine Zustimmung gibt.
Zitat
Jay
Mich stört viel eher, dass der RBB das so unkommentiert übernimmt, ...

Ja das ist das traurige, dass die Berliner Medien die Meldungen des BVG-Propagandaministeriums zur "Planübererfüllung" regelmäßig unreflektiert und kommentarlos übernehmen. Solche Medien haben eindeutig ihren gesellschaftlichen Auftrag verfehlt, was im Falle des öffentlich-rechtlichen RBB besonders zu kritisieren ist.

Es bestätigt aber meine These: Das Einzige, was unter der Ära Nikutta super gut funktioniert, ist eben diese Medienarbeit und Selbstdarstellung. Macht sicher auch viel mehr Spaß, Herzchen-Aufkleber verteilen, bei Foto-Terminen nett lächeln, Tram- und Bus-Meisterschaften ausrichten... Dass man dann keine Zeit und keine Lust mehr auf das Managen des Tagesgeschäfts hat, kann ich mir gut vorstellen. Nächster Job dann auch in Afrika? [de.wikipedia.org]

Viele Grüße
André
Zitat
Bd2001
Zitat
Jay
Auch da hätte man Reetz leicht zerpflücken können, denn die Mitbestimmung lässt sich durchaus umgehen. Irgendwie muss man ja einen Dienstplan aufstellen, auch wenn das Modell abgelehnt wurde. Davon abgesehen werden kurzfristige Änderungen höchstens nachträglich zur Mitbestimmung vorgelegt.

Da gibt es klare Regeln. Die Mitbestimmung muß immer vorher eingeholt werden. Außnahmen davon gibt es nur bei Havariefällen. Es ist auch klar geregelt wie zu verfahren ist, wenn der Personalrat keine Zustimmung gibt.

Das Abwerfen eine Langsamfahrstelle wegen Infrastrukturmängeln ist doch aber genau so ein Havariefall - und darum ging es ja im Abendschau-Beitrag. Ich gehe mal davon aus, dass hier üblicherweise angenommen wird, dass die Fahrzeitverlängerung dadurch minimal ist und die vorhandene Fahrzeitreserve ausreicht. Ergo gibt es keine Änderung am Fahr- und Dienstplan und somit auch keine Mitbestimmung.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Die IGEB fordert nun, dass sich der Regierende Bürgermeister in der BVG-Krise einschaltet. neues deutschland.
Werte Frau Reetz...
Langsamfahrstellen werden nicht in den Dienstplänen aufgenommen , sondern in den Fahrplänen ...mal zur Information...
Aber auch das passiert bei der BVG nicht , selbst wenn man weiss dass es sich um langfristige Lafas handelt.
Beispiel Langhannsstrasse.
Zitat
tram-kenner
Werte Frau Reetz...
Langsamfahrstellen werden nicht in den Dienstplänen aufgenommen , sondern in den Fahrplänen ...mal zur Information...

Und zwischen Fahr- und Dienstplänen erkennst du keinen kausalen Zusammenhang?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Die Dienste werden ja wohl auf Grundlage des Fahrplans gebaut und nicht geändert wenn sich die Durchfahrzeiten nicht ändern .
Sollte eigentlich jeder verstehen.
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