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Brandbrief des Personalrats der BVG-Straßenbahn: Zu wenig Personal, marode Infrastruktur
geschrieben von nicolaas 
Dan schau dir deinen Satz mal an. Der Unterschied zwischen "werden" und "würden" ist dir doch bekannt.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Welchen Satz meinst du mit "werden "und" würden" ?
Eine Baustelle oder Langsamfahrstelle ist aber keine Haverie, um das mal klar zu stellen!

Aus einer Haverie kann aber eine Baustelle werden. Eine Baustelle kann nur Schuld an einer Haverie sein, wenn sich diese auf Bauwerke der BVG auswirkt, s. U2 Potsdamer Platz - Mohrenstr. vor wenigen Jahren, wo es eine Haverie (Wassereinbruch) gab, oder die abgewendete Haverie zw. Alexanderplatz und Klosterstr. aufgrund der angrenzenden Bauarbeiten durch Baufirmen neben U-Bahnanlagen. Daraus resultierten Arbeiten am späten Abend / Nacht um die Schadstelle zu sanieren.

Bei der Berliner Straßenbahn gab es zuletzt die Haverie (Unfall) in der Regattastr. (Linie 68) als ein LKW einen Oberleitungsmast erwischte.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
andre_de
Ja das ist das traurige, dass die Berliner Medien die Meldungen des BVG-Propagandaministeriums zur "Planübererfüllung" regelmäßig unreflektiert und kommentarlos übernehmen. Solche Medien haben eindeutig ihren gesellschaftlichen Auftrag verfehlt, was im Falle des öffentlich-rechtlichen RBB besonders zu kritisieren ist.

Es bestätigt aber meine These: Das Einzige, was unter der Ära Nikutta super gut funktioniert, ist eben diese Medienarbeit und Selbstdarstellung. Macht sicher auch viel mehr Spaß, Herzchen-Aufkleber verteilen, bei Foto-Terminen nett lächeln, Tram- und Bus-Meisterschaften ausrichten... Dass man dann keine Zeit und keine Lust mehr auf das Managen des Tagesgeschäfts hat, kann ich mir gut vorstellen.

Sehr gut erkannt. Ich zitiere mal aus der BVG-Webseite über die gute Frau:
"Dr. Nikutta studierte von 1988 bis 1993 Psychologie mit dem Schwerpunkt Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie an der Universität Bielefeld und promovierte 2009 an der Ludwig-Maximilians-Universität München unter dem Titel „Mit 60 im Management – Vorstand oder altes Eisen?“."

Sie kennt alle Tricks, auch bis über 60 im Vorstand durchzuhalten. Dazu müssen alle Kritiker möglichst geräuscharm mundtot gemacht werden. Mit den vorgesetzten Senatsvertretern, den Medien (über die PR-Abteilung) und den Gewerkschaften muss sie sich um jeden Preis arrangieren. Und sie wird nächstes Jahr erst 50!

Ihr Vorgänger im Amt wurde nach ungeschickter Medienarbeit (U3 und U4 stilllegen, wenn der Senat der Beschaffung neuer Fahrzeuge nicht zustimmt) umgehend aus dem Betrieb entfernt. Obwohl er Recht hatte - und kürzlich wieder die gleichen Schlagzeilen in der Zeitung standen ...

so long

Mario
Und als wenn ich es nicht vorausgesagt hatte, da fehlt die M8 zum Hbf in 38 Minuten, und deshalb 30/40 Minuten-Lücke in Richtung Stadt/zum Hbf

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!






Vor dem Hintergrund lese man sich nochmal diese parlamentarische Anfrage aus dem April durch:

Titel: Fluktuation und Krankenstand bei der BVG
link

*******
Achtung! Türen können automatisch öffnen!
Es gibt einen Antwortbrief des Vorstands, der jedoch (wenig überraschend) eher aus allgemeinem Geschwafel besteht:

https://www.morgenpost.de/berlin/article214783149/BVG-Wir-sind-quasi-Opfer-der-eigenen-Leistungsfaehigkeit.html

Bemerkenswert ist natürlich das Agieren der Vorstandsvorsitzenden, man kennt dies bereits von den Fahrgastsprechtagen: Statt sich den konkreten und kritischen Fragen - hier der Beschäftigten - zu stellen, verschwindet sie lieber nach ein paar warmen Worten und überlässt den anstrengenden Teil einem "Untergebenen". Ernsthaftes Interesse hätte sie dadurch zeigen können, indem sie sich kurzfristig und noch vor ihrem Urlaub mit den Vertretern persönlich getroffen hätte. Hat sie aber nicht.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Es gibt einen Antwortbrief des Vorstands, der jedoch (wenig überraschend) eher aus allgemeinem Geschwafel besteht:

https://www.morgenpost.de/berlin/article214783149/BVG-Wir-sind-quasi-Opfer-der-eigenen-Leistungsfaehigkeit.html

Bemerkenswert ist natürlich das Agieren der Vorstandsvorsitzenden, man kennt dies bereits von den Fahrgastsprechtagen: Statt sich den konkreten und kritischen Fragen - hier der Beschäftigten - zu stellen, verschwindet sie lieber nach ein paar warmen Worten und überlässt den anstrengenden Teil einem "Untergebenen". Ernsthaftes Interesse hätte sie dadurch zeigen können, indem sie sich kurzfristig und noch vor ihrem Urlaub mit den Vertretern persönlich getroffen hätte. Hat sie aber nicht.

Viele Grüße
André

Vor allem trägt der Brief überhaupt nicht zur Beruhigung bei. Im Gegenteil: An der Basis fühlt man sich durch die einlullenden Worte kräftig vereimert und es rumort weiter - zumindest bei denen die ich so kenne.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Ein Straßenbahner kommentiert in neues deutschland die Antwort der BVG auf den Offenen Brief der Personalratsmitglieder.

Zitat
Ein Straßenbahner schildert in neues deutschland die Situation aus seiner Sicht
»Dass alle Dienste besetzt werden können, ist ein Märchen«, sagt der Fahrer. Es hingen teilweise mehrere A4-Seiten mit offenen Diensten aus, über Funk werde um Überstunden gebettelt. »Aber viele Kollegen, so auch ich, haben einfach keinen Bock mehr auf Überstunden, weil die ehrliche Anerkennung dafür fehlt.«
Es müssten komplett die Überstundenleistungen verweigert werden, dann könnte Frau Reetz mal zusehen was sie in die Presse lügt.
Leider sind die neuen Kollegen mit dem schmalen Salär auf Mehrleistungen angewiesen, und es gibt immer noch Dumme die sich bequatschen lassen.

T6JP
Mir ist am Samstag die Kinnlade runtergefallen als mir ein befreundeter Busfahrer sagte, wieviel Dienste auf seinem Hof täglich mind. entfallen.
Und dann sah ich seinen Dienstplan:
60min Fahrzeit bei 70min Umlauf. Das ist schlicht unwürdig.
Zitat
micha774
Mir ist am Samstag die Kinnlade runtergefallen als mir ein befreundeter Busfahrer sagte, wieviel Dienste auf seinem Hof täglich mind. entfallen.
Und dann sah ich seinen Dienstplan:
60min Fahrzeit bei 70min Umlauf. Das ist schlicht unwürdig.
Ist das nicht die vielbeschworene, so tolle 1/6 Regelung, die der Personalrat der BVG immer so toll findet?
Zitat
micha774
Mir ist am Samstag die Kinnlade runtergefallen als mir ein befreundeter Busfahrer sagte, wieviel Dienste auf seinem Hof täglich mind. entfallen.
Und dann sah ich seinen Dienstplan:
60min Fahrzeit bei 70min Umlauf. Das ist schlicht unwürdig.

Was ist denn daran unwürdig?

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Zitat
Chep87
Zitat
micha774
Mir ist am Samstag die Kinnlade runtergefallen als mir ein befreundeter Busfahrer sagte, wieviel Dienste auf seinem Hof täglich mind. entfallen.
Und dann sah ich seinen Dienstplan:
60min Fahrzeit bei 70min Umlauf. Das ist schlicht unwürdig.
Ist das nicht die vielbeschworene, so tolle 1/6 Regelung, die der Personalrat der BVG immer so toll findet?

Nein, weil 1/6 von 70 mehr als 10 Minuten sind. Es dürfte also noch eine Blockpause geben.

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Zitat
Logital
Zitat
Chep87
Zitat
micha774
Mir ist am Samstag die Kinnlade runtergefallen als mir ein befreundeter Busfahrer sagte, wieviel Dienste auf seinem Hof täglich mind. entfallen.
Und dann sah ich seinen Dienstplan:
60min Fahrzeit bei 70min Umlauf. Das ist schlicht unwürdig.
Ist das nicht die vielbeschworene, so tolle 1/6 Regelung, die der Personalrat der BVG immer so toll findet?

Nein, weil 1/6 von 70 mehr als 10 Minuten sind. Es dürfte also noch eine Blockpause geben.
Die 1/6 beziehen sich doch auf die Lenkzeit, ergo in meinen Augen auf die 60 Minuten Fahrzeit. Damit käme es hin.
Zitat
Chep87
Die 1/6 beziehen sich doch auf die Lenkzeit, ergo in meinen Augen auf die 60 Minuten Fahrzeit. Damit käme es hin.
Richtig, die Pause muss 1/6 der Lenkzeit betragen, hier also 10 Minuten (1/6 von 60 sind 10).
Zitat
Logital
Zitat
micha774
Mir ist am Samstag die Kinnlade runtergefallen als mir ein befreundeter Busfahrer sagte, wieviel Dienste auf seinem Hof täglich mind. entfallen.
Und dann sah ich seinen Dienstplan:
60min Fahrzeit bei 70min Umlauf. Das ist schlicht unwürdig.

Was ist denn daran unwürdig?

Das du an beiden Enden keine 5min hast, die dir nichtmal sicher sind, weil du ständig verspätet bist. Keine Fahrt dieses Busses auf dem ich mitfuhr war seit Einsetzen um 9.30 pünktlich.
Kann es sein, das die Weiche in die Hirtestr am S Köpenick am Elcknerplatz auch defekt ist? Eben in 15 Minuten mussten alle drei Züge die ich sah Richtung Norden dort die Weiche von Hand drehen/stellen.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
Tradibahner
Kann es sein, das die Weiche in die Hirtestr am S Köpenick am Elcknerplatz auch defekt ist? Eben in 15 Minuten mussten alle drei Züge die ich sah Richtung Norden dort die Weiche von Hand drehen/stellen.

Das ist die besagte Weiche, die letzte Woche Donnerstag in der Abendschau erwähnt wurde.
Dort ist ein Sperrkreis defekt. Eine kurzfristige Reparatur mit verbundenen Aufbrucharbeiten ist an dieser Stelle mitten auf der Kreuzung ohne behördliche Anordnung der VLB nicht möglich.
Zitat
Bahnsteigkante
Zitat
Tradibahner
Kann es sein, das die Weiche in die Hirtestr am S Köpenick am Elcknerplatz auch defekt ist? Eben in 15 Minuten mussten alle drei Züge die ich sah Richtung Norden dort die Weiche von Hand drehen/stellen.

Das ist die besagte Weiche, die letzte Woche Donnerstag in der Abendschau erwähnt wurde.
Dort ist ein Sperrkreis defekt. Eine kurzfristige Reparatur mit verbundenen Aufbrucharbeiten ist an dieser Stelle mitten auf der Kreuzung ohne behördliche Anordnung der VLB nicht möglich.

Bis auf Weiteres ist diese Weiche eine Hand-Stellweiche.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.2018 16:46 von Untergrundratte.
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