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BVG fährt nicht wegen zuviel Verkehr
geschrieben von tram-kenner 
Täglich twittert die BVG Linienverkürzungen ; Einstellungen wegen "zu hohem Verkehr"
Bus TXL 100 200 X33 M85 etc , grad Tram 21 in Karlshorst. Beispiele.
Bezeichnet sich die BVG demnach nicht zum Verkehr ? ...oder wie kann man die Kapitulationen verstehen..

Welche Partei bekleidet nochmal den Verkehrssenator ?
Zitat
tram-kenner
Welche Partei bekleidet nochmal den Verkehrssenator ?

Keine.
Zitat
schallundrausch
Zitat
tram-kenner
Welche Partei bekleidet nochmal den Verkehrssenator ?

Keine.

Ich weiß nicht, ob Frau Günther nur bei einer Partei einkaufen geht!

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Och Leute, etwas mehr Ernsthaftigkeit bitte!

Es wird immer dazu kommen, dass irgendeine Linie einen Abschnitt in dieser großen Stadt nicht befahren kann (Rohrbruch, Feuerwehreinsatz etc.). Wenn aber wegen schlecht geplanter Baustellen (Tegel) oder Staus fast täglich die gleichen Linienabschnitte eingestellt werden, dann läuft da etwas gewaltig schief! Da zeigt sich dann eine gewisse Ignoranz der Verwaltung gegenüber den Interessen und Bedürfnissen der Fahrgäste.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Och Leute, etwas mehr Ernsthaftigkeit bitte!

Es wird immer dazu kommen, dass irgendeine Linie einen Abschnitt in dieser großen Stadt nicht befahren kann (Rohrbruch, Feuerwehreinsatz etc.). Wenn aber wegen schlecht geplanter Baustellen (Tegel) oder Staus fast täglich die gleichen Linienabschnitte eingestellt werden, dann läuft da etwas gewaltig schief! Da zeigt sich dann eine gewisse Ignoranz der Verwaltung gegenüber den Interessen und Bedürfnissen der Fahrgäste.

Allerdings auch eine gewisse Hilflosigkeit des Verkehrsunternehmens, das für sich zudem auch nicht gerade den Ruf genießt sich für die Fahrgastbelange einzusetzen. Neben diesen unkalkulierbaren Linieneinkürzungen betrifft das vor allem die Ignoranz beim Thema Verfrühungen und die Abweisung von selbst eindeutig nachweisbaren Garantiefällen - was marketingtechnisch eigentlich ziemlich dämlich ist.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Wobei diese Tweets ja immerhin ein kleiner Schritt dahin sind Fahrten wieder kalkulierbar zu machen: Zuvor könnte man sich die Füße plattstehen und warten.

Ich denke allerdings, dass das gerade in dem Ausmaß öffentlich gemacht wird, damit es ein nachweisbares Problem gibt und wir von gefühlten Wahrnehmungnen wegkommen.
Diese operativen Einkürzungen sind echt nervig. Bisher hatte ich immer das Gefühl, die BVG wollten dadurch auch politischen Druck auf den Senat aufbauen. Mit dem Mobilitätsgesetzt hat dieser nun eine klare Grundlage zum Handeln - hoffentlich wird er sie zu nutzen wissen.

In einzelnen Fällen ist durchaus ein 'Umdenken' oder ein ganz schwaches sich drehendes Lüftchen zum Besseren vernehmbar. Ich spiele an auf
- die operativ eingerichteten Bussspuren zu diversen Ersatzverkehren (ich erinnere mich an die Warschauer Straße und die Skalitzer), die sich als sehr effektiv erwiesen haben,
- die sehr kurzfristig eingerichteten dauerhaften Busspuren im Zuge des TXL zu dessen Stabilisierung.

Beides sind positive Beispiele für 'richtiges' Handeln. Noch ist das allerdings zu wenig und zu zaghaft.
Wobei die 21 nicht wegen zuviel Verkehr gekürzt sein dürfte-zumindest auf der Treskowallee hab ich am Hegemeisterweg (Ri Karlshorst)eine Ersatzhaltestelle für SEV Bus gesehen,
und auf selbiger Allee hat man in gleicher Richtung sehr schnell ab Str. a.d. Wuhlheide eine Busspur markiert um die S-3 SEV pünktlicher zu bekommen.

T6JP
Ich vermisse hier die Aufregung analog zur S-Bahn. Warum kündet die BVG das nicht vorher an, dass sie das testen wird?

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Logital bei Twitter.
Zitat
T6Jagdpilot
Wobei die 21 nicht wegen zuviel Verkehr gekürzt sein dürfte-zumindest auf der Treskowallee hab ich am Hegemeisterweg (Ri Karlshorst)eine Ersatzhaltestelle für SEV Bus gesehen,
und auf selbiger Allee hat man in gleicher Richtung sehr schnell ab Str. a.d. Wuhlheide eine Busspur markiert um die S-3 SEV pünktlicher zu bekommen.

T6JP

... ^^siehste, meine Rede. Die Änderungen sind klein und noch zu wenig wahrnehmbar, aber es kann niemand behaupten, dass in der Verkehrsverwaltung nicht ein Umdenken stattgefunden hat. Operative Busspuren zur Beschleunigung von SEV wäre vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen. Ich erinnere mich noch schmerzhaft an den U2-SEV Schönhauser zum Ro-Lu. Ging zu Fuß schneller (kein Witz, keine Übertreibung!).
Diese 'gelben' Busspuren sind mir zum ersten Mal beim U1-SEV Hallesches<>Schlesisches aufgefallen, war das 2016? Oder sind Euch noch frühere Beispiele bekannt, wo konsequent Haltestellen und Fahrspuren für SEV abmarkiert wurden?
Wegen der 21 habe ich an den VBB geschrieben, diese doch bitte alle 10 Minuten zu bestellen wenn die S3 nicht fährt. Von der S Bahn kommt nämlich nur ein hirnloser Textbaustein zum SEV mit Bussen. Mal sehen wie die Antwort ist...
Zitat
schallundrausch
Diese 'gelben' Busspuren sind mir zum ersten Mal beim U1-SEV Hallesches<>Schlesisches aufgefallen, war das 2016? Oder sind Euch noch frühere Beispiele bekannt, wo konsequent Haltestellen und Fahrspuren für SEV abmarkiert wurden?

Selbstverständlich. Zum Beispiel bei der letzten Baumaßnahme in der Greifswalder zwischen Am Friedrichshain und Danziger. Das Foto ist vom 6. August 2012.

so long

Mario


Warum ist in Berlin eigentlich der MIV immer höher priorisiert als der ÖPNV? Wenn der Verkehr den Bus regelmäßig aufhält, müssen eben Busspuren her (entweder zulasten des ruhenden Verkehrs oder notfalls mit Einschränkungen für den fließenden Verkehr). Wenn Busspuren vorhanden sind, die immer wieder blockiert werden, dann muss konsequenter kontrolliert und bestraft werden, im Extremfall helfen bauliche Veränderungen.

Buslinien wegen hohem Verkehrsaufkommen zu kürzen ist das falsche Signal: So steigen ÖPNV-Nutzer noch mehr auf den MIV um und verstopfen die Straßen noch mehr.
Zitat
DaniOnline
Buslinien wegen hohem Verkehrsaufkommen zu kürzen ist das falsche Signal: So steigen ÖPNV-Nutzer noch mehr auf den MIV um und verstopfen die Straßen noch mehr.

Das stimmt so nicht. Es wird dort gekürzt, wo wegen Dauerstau kein Durchkommen ist. Würden Fahrgäste auf diesem Abschnitt auf den MIV umsteigen, stünden sie mit ihrem Wagen genauso im Stau und hätten keinen Vorteil.
Dafür sind die gekürzten Linien im unbeeinträchtigten Abschnitt regelmäßig und pünktlich unterwegs. So bieten sie hier keinen Vorwand für den Umstieg zum Auto.
Ansonsten passiert folgendes: Der Kunde wartet an der Haltestelle, der Verkehr läuft ganz normal und der Bus kommt nicht. Der wahlfreie Kunde sitzt spätestens am nächsten Tag im Auto. Ist aber Vollstau und Stillstand, sieht das auch ein weniger intelligenter Mensch und versteht, dass sein Bus nicht pünktlich oder gar nicht kommen kann.

Zitat
DaniOnline
Warum ist in Berlin eigentlich der MIV immer höher priorisiert als der ÖPNV?.

Oft ist der MIV nicht höher priorisiert.
Guckstdu mein Bild über deinem Beitrag an, kannst du sehen: von vier Streifen, dient ein einziger dem MIV, zwei dem ÖPNV und einer dem Fahrradverkehr. Und das schon vor der Rot-Rot-Grünen Koalition.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.2018 18:39 von der weiße bim.
Genauso gut könnte man aber auch sagen, wegen zu viel Verkehr dürfen die Autos nicht mehr in die Staussraße einbiegen...
Oder wenn ein bestimmter Fahrzeugschwellenwert erreicht ist gehen die Poller hoch und nur BVG-Busse dürfen fahren.
Zitat
PassusDuriusculus
Genauso gut könnte man aber auch sagen, wegen zu viel Verkehr dürfen die Autos nicht mehr in die Staussraße einbiegen...
Oder wenn ein bestimmter Fahrzeugschwellenwert erreicht ist gehen die Poller hoch und nur BVG-Busse dürfen fahren.

Das ist doch mal eine Idee

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Danke Mario für den Hinweis. In der Tat ein löbliches Beispiel.
Tilman - super Idee, wo kann ich das kaufen? :D

Nochmal zur Flächeneffizienz (ich wiederhole mich bestimmt, aber man kann das nicht oft genug sagen), 3 m Straßenbreite lassen folgende Anzahl an Personen durch, empirisch gemessen, nicht theoretisch errechnet, wenn sie mit dem jeweiligen Verkehrsträger belegt werden:
MIV: 1.200 Pers./h
Bus: 4.000 Pers./h
Fahrrad: 4.000+ Pers./h
Tram: 8000+ Pers./h
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