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Umbau Bahnhof Ostkreuz - Bauzeitraum ab 7/2018
geschrieben von manuelberlin 
Gehört dieser Aufzug zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg oder Lichtenberg?
Zitat
Rummelburg
Gehört dieser Aufzug zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg oder Lichtenberg?

Zu Friedrichshain. Die Bezirks- (und Ortsteil-)grenze verläuft zwischen Ringbahngleis und Kynaststraßenbrücke. Bei OSM kannst Du so etwas gut recherchieren:
[www.openstreetmap.org]

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Zitat
Rummelburg
Gehört dieser Aufzug zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg oder Lichtenberg?

Zu Friedrichshain. Die Bezirks- (und Ortsteil-)grenze verläuft zwischen Ringbahngleis und Kynaststraßenbrücke. Bei OSM kannst Du so etwas gut recherchieren:
[www.openstreetmap.org]

Viele Grüße
André

Wobei der Aufzug zu einer Liegenschaft des Bundes gehört und der DB Station & Service AG zugeordnet ist. Da sind die Einflussmöglichkeiten der Bezirke eher mäßig und nachfragen könnten alle anliegenden Bezirke oder anderweitig Betroffene stellen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
andre_de
Zitat
Rummelburg
Gehört dieser Aufzug zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg oder Lichtenberg?

Zu Friedrichshain. Die Bezirks- (und Ortsteil-)grenze verläuft zwischen Ringbahngleis und Kynaststraßenbrücke. Bei OSM kannst Du so etwas gut recherchieren:
[www.openstreetmap.org]

Wobei der Aufzug zu einer Liegenschaft des Bundes gehört und der DB Station & Service AG zugeordnet ist. Da sind die Einflussmöglichkeiten der Bezirke eher mäßig und nachfragen könnten alle anliegenden Bezirke oder anderweitig Betroffene stellen.

Richtig, die Bezirksämter können da - wie Du und ich - auch nur höflich bei Frau W, "Bitte, bitte..." sagen, ohne irgendeine juristische Handhabe zu besitzen. :-( Wirklich Druck auf DB Station&Service ausüben könnten nur SenUVK und BMVI (Bundesverkehrsministerium) durch das Rückfordern von Zuwendungen - den Aufzug hat die DB nämlich nicht aus Eigenmitteln finanziert.

Aber wenn ich die jetzt anschreibe, drehen @Kowalski und @les:jeux ihrerseits wieder am Rad...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger



Richtig, die Bezirksämter können da - wie Du und ich - auch nur höflich bei Frau W, "Bitte, bitte..." sagen, ohne irgendeine juristische Handhabe zu besitzen. :-( Wirklich Druck auf DB Station&Service ausüben könnten nur SenUVK und BMVI (Bundesverkehrsministerium) durch das Rückfordern von Zuwendungen - den Aufzug hat die DB nämlich nicht aus Eigenmitteln finanziert.

Aber wenn ich die jetzt anschreibe, drehen @Kowalski und @les:jeux ihrerseits wieder am Rad...

Warum drehen die dann am Rad? Arbeiten die da?

Edit: ah, habs jetzt gefunden. Aber bei allen Dissenzen bezüglich deiner und meiner Auffassung beispielsweise zu Wettbewerb und Ausschreibungen...deine Briefe finde ich richtig und wichtig!

*******
Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.09.2019 07:45 von Logital.
Hallo zusammen,

hier wieder ein kleines Fotoupdate mit Bildern von heute (im Sinne von Sonnabend, 5. Oktober).

Viele Grüße
Manuel


(1) Auf den ersten Blick scheint sich am Emfangsgebäude Nord (Sonntagstraße) nicht viel getan zu haben.


(2) Inzwischen ist das Gebäude aber innen komplett verputzt und auch außen beginnt man im Bereich der Pfeiler zwischen den Türen mit dem Putzen.


(3) Das Dach ist inzwischen weit gediehen.


(4) Der Kiosk auf Bahnsteig Ru erfordert immer noch viel Arbeit im Detail. Hoffentlich wird vor dem Winter wenigstens noch der Bahnsteigbelag verlegt und der Bauzaun entfernt.


(5) Hier muss man wohl auf ein Wunder hoffen, der Aufzug Rn2-Ro ist immer noch nicht in Betrieb.


(6) Auch auf Bild 5 zu erkennen: Hoffentlich ist die angeblich falsch geschaltete Notrufleitung alles, was hier noch fehlt. Man könnte auf andere Gedanken kommen.

Über Planerfüllungen durch die Deutsche Reichsbahn und Planverfehlungen durch das VE Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) am Ostkreuz berichtet heute das Parteiorgan des SED-Bezirks Berlin, Hauptstadt der DDR...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Über Planerfüllungen durch die Deutsche Reichsbahn und Planverfehlungen durch das VE Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) am Ostkreuz berichtet heute das Parteiorgan des SED-Bezirks Berlin, Hauptstadt der DDR...

Das lässt ja hoffen, dass der offiziell fertige Bahnhof dann in 4 (!) Jahren vielleicht mal richtig fertig wird. Und anhaltend peinlich auch die Ausreden der Deutschen Bahn bzgl. Toilettenanlagen. Jeder Jahrmarkt lässt sich innerhalb weniger Stunden einen Toilettencontainer hinstellen (und bei Bedarf auch versetzen). Nur die große DB-Behörde schafft das 10 Jahre lang nicht, und lässt sich stattdessen "ihren" Bahnhof von oben bis unten vollpissen. Armes Deutschland.

Viele Grüße
André

P.S.: Kleine Korrektur, Arnd, zu dem lustigen Text: Pläne werden natürlich von den Werktätigen (über)erfüllt, damals stand das Volk noch im Mittelpunkt. Es muss also "...durch die Werktätigen der Deutschen Reichsbahn..." heißen ;-)
Zitat
andre_de
Nur die große DB-Behörde schafft das 10 Jahre lang nicht, und lässt sich stattdessen "ihren" Bahnhof von oben bis unten vollpissen.

Ich bin mir sicher, dass diejenigen, die heute "den Bahnhof vollpissen" dies auch dann tun, wenn die DB die WC-Anlage fertig hat. Denn deren Nutzung wird sicherlich nicht nur 50 Cent kosten (und selbst dann werden sich noch genug Leute anderweitig entleeren).

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
andre_de
Nur die große DB-Behörde schafft das 10 Jahre lang nicht, und lässt sich stattdessen "ihren" Bahnhof von oben bis unten vollpissen.

Ich bin mir sicher, dass diejenigen, die heute "den Bahnhof vollpissen" dies auch dann tun, wenn die DB die WC-Anlage fertig hat. Denn deren Nutzung wird sicherlich nicht nur 50 Cent kosten (und selbst dann werden sich noch genug Leute anderweitig entleeren).

Davon gehe ich (leider) auch aus. Der Artikel nennt sogar 1 Euro (!) als Preis. Heutzutage muss ja mit jedem Mist noch irgendein Profit erwirtschaftet werden. Nichtsdestotrotz ist es ein Unding, zig Verkaufseinrichtungen mit Schwerpunkt "Nahrung und Genussmittel" zu verpachten (und damit ebenfalls Profit zu machen), und sich gleichzeitig zu weigern, für eine Toilettenanlage zu sorgen. Da könnte man sogar zu der Frage kommen, ob die Fressbuden rein baurechtlich überhaupt hätten eröffnen dürfen...
Zitat
andre_de
Zitat
Arnd Hellinger
Über Planerfüllungen durch die Deutsche Reichsbahn und Planverfehlungen durch das VE Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) am Ostkreuz berichtet heute das Parteiorgan des SED-Bezirks Berlin, Hauptstadt der DDR...

Das lässt ja hoffen, dass der offiziell fertige Bahnhof dann in 4 (!) Jahren vielleicht mal richtig fertig wird. Und anhaltend peinlich auch die Ausreden der Deutschen Bahn bzgl. Toilettenanlagen. Jeder Jahrmarkt lässt sich innerhalb weniger Stunden einen Toilettencontainer hinstellen (und bei Bedarf auch versetzen). Nur die große DB-Behörde schafft das 10 Jahre lang nicht, und lässt sich stattdessen "ihren" Bahnhof von oben bis unten vollpissen. Armes Deutschland.

Das kann in der tat niemand nachvollziehen. Es gibt sogar schon (u.a. auf der Baustelle Humboldt-Forum zu begutachten) Container mit barrierefreien Toiletten - kann man auf jeder horizontal planierten Fläche (ggf. mit Holz- oder Gussasphalt-Rampe vor der Tür) aufstellen und mittels oberirdischer Leitungen aus jedem Baumarkt (oder für die DB auch Bau-Großhandel) für Strom, Frisch- und Abwasser problemlos an die entsprechenden Netze (Übergabepunkte) anschließen, wenn man es dann will. Diese Lösung schlug ich in 2016 selbst Herrn K. vor...

Zitat
andre_de
P.S.: Kleine Korrektur, Arnd, zu dem lustigen Text: Pläne werden natürlich von den Werktätigen (über)erfüllt, damals stand das Volk noch im Mittelpunkt. Es muss also "...durch die Werktätigen der Deutschen Reichsbahn..." heißen ;-)

Tja, ich bin halt doch im "NSA". im Freistaat Bayern, aufgewachsen - kann's nicht verleugnen. :-)

Viele Grüße
Arnd
Hallo zusammen!

Es ist ja auch völlig irre, dass es bei der DB alleine fünf Jahre dauert, ein Bahnsteigdach aus dem Systembaukasten nur zu planen. Nichts anderes ist ja am Ru vorgesehen.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
andre_de

Davon gehe ich (leider) auch aus. Der Artikel nennt sogar 1 Euro (!) als Preis. Heutzutage muss ja mit jedem Mist noch irgendein Profit erwirtschaftet werden. Nichtsdestotrotz ist es ein Unding, zig Verkaufseinrichtungen mit Schwerpunkt "Nahrung und Genussmittel" zu verpachten (und damit ebenfalls Profit zu machen), und sich gleichzeitig zu weigern, für eine Toilettenanlage zu sorgen. Da könnte man sogar zu der Frage kommen, ob die Fressbuden rein baurechtlich überhaupt hätten eröffnen dürfen...

Ich habe mal gehört, dass es in Niedersachsen ein Gesetz gab, welches besagte, dass Toiletten an Autobahnraststätten grundsätzlich entgeldfrei zur Verfügung gestellt werden müssen.
Als die Raststätten dann privatisiert wurden, wurde dieses Gesetz für Sanifair gestrichen.

Als ich letztens in der SSE (Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark) bei einem Landeswettkampf ausgeholfen hatte, wurde bemängelt, dass auf der Damentoilette das Papier aufgebraucht war. Die Reinigungskräfte sagten dann, dass die Kontrollen und Reinigung der Toiletten vom Veranstalter (Berliner Schwimmverband, der das Hausrecht in der Halle hat!) nicht mitgebucht wurde. Wahrscheinlich kostet demnächst sogar die Wasserreinigung im Becken extra...

Willkommen in der neoliberalen Welt.
Mal ein Hinweis zu Toiletten, etwas OT: Bei den Anlagen "Sanifair", die 1 € kosten, (z. B. Südkreuz, Ostbf., Lichtenberg) wird an den Zugangsgeräten ein Gutschein ausgeben. Beim nächsten Besuch kann man den in einen am Gerät befindlichen, aber unbeschrifteten Schlitz stecken und muss anschließend nur noch 50 Cent bezahlen, um das Drehkreuz zu öffnen. Das ist offensichtlich wenig bekannt, denn es liegen zumeist achtlos weggelegte Gutscheine in der Nähe herum, die man für spätere billigere Besuche nutzen kann.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Mal ein Hinweis zu Toiletten, etwas OT: Bei den Anlagen "Sanifair", die 1 € kosten, (z. B. Südkreuz, Ostbf., Lichtenberg) wird an den Zugangsgeräten ein Gutschein ausgeben. Beim nächsten Besuch kann man den in einen am Gerät befindlichen, aber unbeschrifteten Schlitz stecken und muss anschließend nur noch 50 Cent bezahlen, um das Drehkreuz zu öffnen. Das ist offensichtlich wenig bekannt, denn es liegen zumeist achtlos weggelegte Gutscheine in der Nähe herum, die man für spätere billigere Besuche nutzen kann.

Sanifair nimmt seine eigenen Gutscheine grundsätzlich nicht in Zahlung. Die Toilettenanlagen in den genannten Bahnhöfen werden von rail & fresh betrieben. Diese verstoßen sowohl am Südkreuz als auch in Lichtenberg und auch in Spandau gegen ihre eigenen Einlösebedingungen, weil an den dortigen Automaten die Annahmefunktion offensichtlich abgeschaltet ist (in Lichtenberg funktioniert das allerdings alle paar Wochen mal). Einen Defekt schließe ich da mal aus, es ist kaum anzunehmen, das die Reparatur mehrere Jahre dauert.

Die Filialen, die keine Gutscheine annehmen, sind meist auch die, bei denen sich die "achtlos weggelegten Gutscheine in der Nähe" befinden. ;-)

Und zum Thema zahlungspflichtige Toiletten am Ostkreuz: Gibt es seit das Restaurant zum goldenen M eröffnet hat. Da war mal jemand vor den Toiletten postiert, der den Leuten 50 Cent abnehmen sollte, wenn sie auf das WC wollten. Keine Ahnung, ob es das noch gibt. Die Exemplare, die ich dort antraf, wollten auch von allen mit Zahlungsbeleg dieses Kaffeeanbieters (angeblich soll der auch essbares verkaufen), auf denen der Zugangscode abgedruckt ist, ihre 50¢ haben..



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.10.2019 10:56 von fatabbot.
Sorry, ja rail&fresh, hatte hier einen falschen Gutschein (von Gesundbrunnen) vorliegen. Bei rail&fresh habe ich bisher aber nur einmal in Potsdam eine Ablehnung erlebt.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Bei rail&fresh habe ich bisher aber nur einmal in Potsdam eine Ablehnung erlebt.

In Potsdam bewirtschaftet (seit dem Umbau, bei dem der neue Pächter nicht mal wusste, wo welcher Ausgang ist und die Kunden per Ausschilderung zum Hauptausgang schickte, während die - bereits defekt aufgestellten und nach ca. einer Woche vollständig verschlossenen - WC-Container nur weniger Meter entfernt der eigentlichen Toiletten vor dem Ausgang Babelsberger Straße standen) allerdings sanifair die öffentlichen Toiletten, nicht rail&fresh. ;-)

Vor dem Umbau und der Übernahme durch sanifair kostete der Spaß nur 50¢, es gab keine Zugangskontrolle und rail&fresh gab es da auch nicht.

Seit in Potsdam 1€ verlangt werden kommt es mir übrigens irgendwie voller vor in den (kostenfreien) Toiletten des dortigen UCI.
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