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Umbau Bahnhof Ostkreuz - Bauzeitraum ab 7/2018
geschrieben von manuelberlin 
Manuel, es geht um die Bauhöhe der Sperrsignale. Zugfahrten dürfen nicht an niedrig stehenden Sperrsignalen enden, weil die Sichtbarkeit jene eines vollwertigen Hauptsignals entsprechen muss, sobald sie als Zielsignal Verwendung finden.

Sperrsignale am Gegengleis als Einfahrsignalersatz sind eine (inzwischen veraltete) Sonderlösung als man sich noch nicht weiter zu helfen wusste, wie man preisgünstig Einfahrten in den Bahnhof signalisiert bekommt. Der Sinn dahinter war, dass man sich das zeitaufwändige Schreiben von Befehlen (Einfahrt ohne Hauptsignal) sparen wollte. Im Gegensatz zum klassischen Sperrsignal enden hier keine Zugfahrten, da dieser Bereich noch zur freien Strecke gehört.

Zurück zum Ostkreuz: GSIII8030 hat mit seinem Hinweis auf die Signalbezeichnung absolut Recht, dass es wohl doch kein weiteres ASig geben wird. Damit bleibt das Kennlicht weiterhin rätselhaft.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.08.2018 06:06 von Florian Schulz.
Hallo Florian,

danke für Deinen Beitrag!

Zitat
Florian Schulz
Sperrsignale am Gegengleis als Einfahrsignalersatz sind eine (inzwischen veraltete) Sonderlösung als man sich noch nicht weiter zu helfen wusste, wie man preisgünstig Einfahrten in den Bahnhof signalisiert bekommt. [...]

Grundsätzlich stimme ich Dir da zu, nur Deine Einschätzung als Sonderlösung teile ich nicht. Bei Drucktastenstellwerken der Bundesbahn war das die Standardlösung auf zweigleisigen Strecken, sofern kein Gleiswechselbetrieb (damals als "signalisierter Falschfahrbetrieb" bezeichnet) vorgesehen war. Diese Lösung dürfte auch noch auf zahlreichen Bahnhöfen im "DS-Gebiet", also dem Gebiet der ehemaligen Bundesbahn, vorhanden sein. Strecken mit Gleiswechselbetrieb waren beziehungsweise sind bei Relaisstellwerken, anders als heute bei ESTW, sehr selten.

Zitat
Florian Schulz
Zurück zum Ostkreuz: GSIII8030 hat mit seinem Hinweis auf die Signalbezeichnung absolut Recht, dass es wohl doch kein weiteres ASig geben wird. Damit bleibt das Kennlicht weiterhin rätselhaft.

Ich denke, André könnte mit seiner These die geplante Situation gut treffen. Jedenfalls hat ein befreundeter Fahrdienstleiter, dem ich die Frage gestellt habe, dies auch für am plausibelsten gehalten. (Ich sage jetzt nicht, auf welchem Bahnhof er tätig ist, aber "sein" Bahnhof liegt jedenfalls im DV-Gebiet und hat mehr als zehn Bahnsteiggleise. Von daher denke ich, dass der Mann schon Ahnung hat.)


Es bleibt natürlich trotzdem zum gegenwärtigen Zeitpunkt alles Spekulation. Warten wir doch einfach die Inbetriebnahme ab.

Viele Grüße
Manuel



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.08.2018 20:47 von manuelberlin.
Kurzer Blick zum Wiesenweg Heute: Die Handy-Qualität ist nicht doll...
Die künftige Brücke ist in der gesamten Breite eingeschalt, Teile der Bewehrung sind bereits eingebaut.

Gruß O-37


Sorry, hat sich gerade mit dem Beitrag von O-37 überschnitten, deshalb gelöscht. Danke an O-37 für die Fotos!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.09.2018 18:07 von manuelberlin.
Hallo Manuel,
Bilder kommen aufs Stichwort.

Gruß O-37
Und noch zwei Bilder vom Ostkreuz:
- das Gleis aus Lichtenberg ist komplett eingeschottert. Soweit ich sehen konnte, auch in Richtung Warschauer.
- Auch die Schweißarbeiten an der Fußgängerbrücke gehen der Vollendung entgegen.

Gruß O-37


Zitat
O-37
Und noch zwei Bilder vom Ostkreuz:
- das Gleis aus Lichtenberg ist komplett eingeschottert. Soweit ich sehen konnte, auch in Richtung Warschauer.

Lt. Punkt 3 gibt es morgen Abend/Nacht von 22:00 bis 1:30 Uhr Betriebseinschränkungen auf den S-Bahnlinien aus Lichtenberg, die nördlichen Gleise sind gesperrt. Vermutlich wird in dieser Zeit das neue Verbindungsgleis gestopft und gerichtet. Sicher interessant anzuschauen, besonders im Dunkeln.

Viele Grüße
André



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.09.2018 22:14 von andre_de.
Zitat
andre_de
Lt. Punkt 3 gibt es morgen Abend/Nacht von 22:00 bis 1:30 Uhr Betriebseinschränkungen auf den S-Bahnlinien aus Lichtenberg, die nördlichen Gleise sind gesperrt. Vermutlich wird in dieser Zeit das neue Verbindungsgleis gestopft und gerichtet.

Wurde das kurzfristig veranlasst?
Weil diese Woche auch die U5 nach 22 Uhr nur zwischen Frankfurter Alle und Hönow alle 10 Minuten im Regelbetrieb fährt. Zwischen Alex und Frankfurter gibts einen Pendelzug alle 20 Minuten. Da werden die engen Kurven am Alex mit einer nur für ein paar Tage gemieteten Schienenfräse einer Spezialfirma aus Oberösterreich bearbeitet.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.09.2018 00:44 von der weiße bim.
Zitat
der weiße bim
Zitat
andre_de
Lt. Punkt 3 gibt es morgen Abend/Nacht von 22:00 bis 1:30 Uhr Betriebseinschränkungen auf den S-Bahnlinien aus Lichtenberg, die nördlichen Gleise sind gesperrt. Vermutlich wird in dieser Zeit das neue Verbindungsgleis gestopft und gerichtet.

Wurde das kurzfristig veranlasst?
Weil diese Woche auch die U5 nach 22 Uhr nur zwischen Frankfurter Alle und Hönow alle 10 Minuten im Regelbetrieb fährt. Zwischen Alex und Frankfurter gibts einen Pendelzug alle 20 Minuten. Da werden die engen Kurven am Alex mit einer nur für ein paar Tage gemieteten Schienenfräse einer Spezialfirma aus Oberösterreich bearbeitet.

Glaube ich nicht, die Punkt 3 muss ja auch erst gesetzt und gedruckt werden ;-) Die Strecke ist auch nicht komplett gesperrt, der Verkehr läuft mit Einschränkungen zwischen Nöldnerplatz und Ostkreuz über das südliche Gleis. Die S5 fährt im 20-Minuten-Takt, die S7 mit Umsteigen. Hier die Info zur S7 lt. S-Bahn-Webseite:

Zitat

In Nöldnerplatz ist ein Umstieg notwendig. Die Weiterfahrt erfolgt nach ca. 2 bis 4 Minuten.
In Ostkreuz erfolgt die Abfahrt in Richtung Westkreuz/ Babelsberg vom Gleis 4, Bahnsteig Richtung Ahrensfelde.
Fahrzeitenveränderung:
Die Züge fahren von Ahrensfelde bis Lichtenberg 5 Minuten früher sowie von Lichtenberg bis Nöldnerplatz 3 Minuten früher.
Die Züge fahren von Nöldnerplatz bis Lichtenberg 8 Minuten früher sowie von Lichtenberg bis Ahrensfelde 5 Minuten früher.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Zitat
der weiße bim
Zitat
andre_de
Lt. Punkt 3 gibt es morgen Abend/Nacht von 22:00 bis 1:30 Uhr Betriebseinschränkungen auf den S-Bahnlinien aus Lichtenberg, die nördlichen Gleise sind gesperrt. Vermutlich wird in dieser Zeit das neue Verbindungsgleis gestopft und gerichtet.

Wurde das kurzfristig veranlasst?
Weil diese Woche auch die U5 nach 22 Uhr nur zwischen Frankfurter Alle und Hönow alle 10 Minuten im Regelbetrieb fährt. Zwischen Alex und Frankfurter gibts einen Pendelzug alle 20 Minuten. Da werden die engen Kurven am Alex mit einer nur für ein paar Tage gemieteten Schienenfräse einer Spezialfirma aus Oberösterreich bearbeitet.

Glaube ich nicht, die Punkt 3 muss ja auch erst gesetzt und gedruckt werden ;-) Die Strecke ist auch nicht komplett gesperrt, der Verkehr läuft mit Einschränkungen zwischen Nöldnerplatz und Ostkreuz über das südliche Gleis. Die S5 fährt im 20-Minuten-Takt, die S7 mit Umsteigen.

So kurzfristig bekommt man auch keine Baumaschine. Mario meint unter kurzfristig eher eine unterjährige Sperrung. Also zwischen Planung und Sperrung liegt weniger als ein Jahr.
Hallo zusammen!

Hier wieder ein kleines Fotoupdate. Leider habe ich es diesmal nicht ganz geschafft, die Bilder tagesaktuell zu zeigen. An den Fotos ist deshalb der jeweilige Aufnahmetag genannt.

Viele Grüße
Manuel


(1) Dienstag, 4. September: Der Überbau der EÜ Wiesenweg wurde bereits betoniert.


(2) Dienstag, 4. September: Am Gleis 6, dem Bypass und der Anbindung von der Stabbogenbrücke werden aktuell die letzten Gleisbauarbeiten durchgeführt. Dazu sind auch insgesamt sechs nächtliche Sperrpausen vorgesehen, die ersten beiden davon waren bereits in den Nächten von letztem Dienstag auf Mittwoch sowie Mittwoch auf heute. Ab kommender Woche Montag rechne ich mir dem Stopfmaschineneinsatz.


(3) Mittwoch, 5. September: Größere Mengen an weiterem Schotter wurden verteilt, ...


(4) Mittwoch, 5. September: ... in der Nacht zuvor erstmals auch in dem Bereich zwischen bauzeitlicher Gleissperre und Weichenherzstück.


(5) Mittwoch, 5. September: Sehr zügig kommen aktuell die Montage der Ampeln und die finalen Markierungsarbeiten auf der Hauptstraße voran, es war zuletzt jeden Tag ein deutlicher Fortschritt zu erkennen. Und die Wetterprognosen sind für solche Arbeiten ja weiter sehr günstig.


(6) Mittwoch, 5. September: Sowohl der massive Abgang Sonntagstraße als auch die Stützen für den Abgang zum Bahnsteig Rn2 machen gute Fortschritte.

Zitat
manuelberlin
(1) Dienstag, 4. September: Der Überbau der EÜ Wiesenweg wurde bereits betoniert.

Vielen Dank für das Foto-Update! Kleine Anmerkungen zum Zitat oben: Betoniert wurde "nur" der S-Bahn-seitige Überbau. Auf der Fernbahn-Seite ist man noch nicht so weit, dort wird gerade erst die Bewehrung verlegt.

Viele Grüße
André
Hallo,

vom letzten großen Kraneinsatz am Ostkreuz reiche ich noch eine Galerie nach, diese enthält auch einige Aufnahmen vom Baufortschritt an der Karlshorster Straße.

http://www.baustellen-doku.info/berlin_umbau_ostkreuz/20180815/

Viele Grüße
André
Wird das noch fehlende S-Bahngleis an Bahnsteig D in seiner gesamten Länge neu geschottert?
Das derzeit verwendete Material zum Einschottern macht einen sehr unsauberen Eindruck.
Hallo Rummelburg!

Zitat
Rummelburg
Wird das noch fehlende S-Bahngleis an Bahnsteig D in seiner gesamten Länge neu geschottert?
Das derzeit verwendete Material zum Einschottern macht einen sehr unsauberen Eindruck.

Was meinst Du mit "unsauberem Eindruck"? Der Schotter, der dort aktuell liegt, ist doch gerade erst dort ausgebracht worden. Mir ist daran nichts ungewöhnliches aufgefallen.

Viele Grüße
Manuel
Ich meine damit, dass im Regiobereich der neue Schotter typisch hellgrau ist, im S-Bahnbereich aber schmutzig-braun. Vielleicht ist das auch nur für den ersten Durchgang und es kommt noch eine Schicht mit hellgrauem Schotter oben drauf.
^Die Färbung des Schotters ist für die Erfüllung seines Zweckes ziemlich unerheblich. Sie kann entstehen durch Unterschiede des verwendeten Gesteins (z. B. durch den Ursprungsort und leicht andere Zusammensetzung, Mineralien etc.). Oder aber, der Schotter ist etwas bräunlicher, weil er schon mal eingebaut war und nun gereinigt wurde, bevor man ihn erneut verwendete. Recycling-Schotter eben... Der hat natürlich Rost-, Bremsstaub- und Witterungsspuren etc. Ansonsten ist es Geschmackssache, ob man den hellen, jungfräulichen oder den anderen mehr mag.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Hallo zusammen!

Zitat
Ferkeltaxe
^Die Färbung des Schotters ist für die Erfüllung seines Zweckes ziemlich unerheblich. Sie kann entstehen durch Unterschiede des verwendeten Gesteins (z. B. durch den Ursprungsort und leicht andere Zusammensetzung, Mineralien etc.). Oder aber, der Schotter ist etwas bräunlicher, weil er schon mal eingebaut war und nun gereinigt wurde, bevor man ihn erneut verwendete. Recycling-Schotter eben... Der hat natürlich Rost-, Bremsstaub- und Witterungsspuren etc. Ansonsten ist es Geschmackssache, ob man den hellen, jungfräulichen oder den anderen mehr mag.

Das sehe ich genauso. Ich denke, dass der Schotter schon einmal eingebaut war. Bei den zahlreichen Zwischen-Bauzuständen wäre es auch irrwitzig, jedes Mal wieder neuen Schotter zu verwenden und den bisherigen auf einer Deponie zu entsorgen. Der Schotter kann jahrzehntelang verwendet werden, wenn er je nach Einbauort von Zeit zu Zeit von Fremdkörpern (etwa Humus) gereinigt wird. Das macht man am eingebauten Gleis mit sogenannten Bettungsreinigungsmaschinen, ansonsten kann man ihn einfach aussieben. Erst wenn der Schotter nach vielen Jahrzehnten seine scharfen Kanten verliert, wird er endgültig als Gleisbettung unbrauchbar.

Der Schotter auf der Fernbahn-Seite wird auch noch früh genug eine Braunfärbung bekommen. Interessant ist, dass dies heute auf Strecken, auf denen kaum noch Fahrzeuge mit Grauguss-Bremssohlen unterwegs sind, deutlich länger dauert als es früher der Fall war, als solche Bremsen noch Standard waren.

Viele Grüße
Manuel
So, die Stopfmaschinen sind im Einsatz und haben die erste Runde schon hinter sich.

Gruß Ralf
Zitat
manuelberlin
Der Schotter auf der Fernbahn-Seite wird auch noch früh genug eine Braunfärbung bekommen. Interessant ist, dass dies heute auf Strecken, auf denen kaum noch Fahrzeuge mit Grauguss-Bremssohlen unterwegs sind, deutlich länger dauert als es früher der Fall war, als solche Bremsen noch Standard waren.

Die flächendeckende Umrüstung der Reisezüge auf geschlossene WC-Systeme seit Mitte der 1980er Jahre (zuerst wegen der neuen SFS) dürfte an dieser Entwicklung allerdings auch gewissen Anteil haben...

Viele Grüße
Arnd
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