Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
BVG-Fähren im Tagesspiegel-Bericht
geschrieben von Deutsche_Oper 
Zitat
Bäderbahn
In Brandenburg gibt es folgende Fähren:
[www.lbv.brandenburg.de]

Offenbar erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auf den ersten Blick vermisse ich Steffi, die als F39 ihre Passagiere zwischen Strausberg-Stadt und Jenseits des Sees transportiert. Die Fähre wird von der Strausberger Eisenbahn betrieben und ist in den VBB integriert. Dennoch ist ein gesonderter Fahrschein erforderlich; eine Passage kostet derzeit 1,30 Euro.

Zitat
Bäderbahn
und soweit mir bekannt ist keine davon im VBB, dort muss also bezahlt werden.

Zumindest die F1 (Hermannswerder <> Auf dem Kiewitt) ist mit VBB-Fahrkarten nutzbar und es muß kein separater Fahrschein gelöst werden.



Bin ich denn hier der Einzigste, wo Deutsch kann?
Zitat
Alter Köpenicker
Offenbar erhebt diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Auf Aktualität auch nicht, denn die Fähre Friedrichsthal am Oder-Havel-Kanal gibt es seit einigen Jahren schon nicht mehr.
Zitat
schallundrausch
Zitat
Marienfelde
(...)
Nein, man will falsche Schwerpunkte setzen. Das Engagement der BVG für eine fragwürdige U-Bahn zum BER würde ich mir z.B. für die Tram zum Hermannplatz wünschen - und auch für die Linien F 10, F 11, 218 usw. Leider ist die Öffentlichkeitsarbeit der BVG diesbezüglich ein glatter Ausfall,

meint Marienfelde.

In der Essenz bin ich ja durchaus bei Dir, aber ich reagiere immer allergisch darauf, wenn in der Argumentation verschiedene Kostensorten durcheinandergejubelt werden, die einfach nicht miteinader in Relation zu setzen sind. Konkret: die (geringen) Betriebskosten eines Busses einer Fähre sind nicht sinnvoll mit den (hohen) Investitionskosten einer U-Bahn vergleichbar.
(...)

Alles hängt mit allem zusammen. Die Art der Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus im damaligen Berlin (West) im Interesse der Banken ist eine sehr zentrale Ursache für den heutigen relativ hohen Schuldenstand des Landes Berlin.

Unter veränderten Rahmenbedingungen (hier Nichteintritt der angenommenen Inflationsraten, Einheit nebst Kürzung von Bundesmitteln in Milliardenhöhe) werden dann im gesamten Haushalt Mittel gekürzt, die mit der hier thematisierten Ursache der "Haushaltsschieflage" wenig oder nichts zu tun haben: Man schließt Stadtteilbibliotheken, Schwimmbäder und Schulen, spart sich die Anschaffung von Computern bei der Polizei sowie neue Feuerwehrfahrzeuge, baut zehntausende Stellen in der Verwaltung ab, reduziert die Bezüge im öffentlichen Dienst, kürzt die Zuschüsse an die BVG - und schreckt am Ende nicht vor einer Teilprivatisierung der Wasserbetriebe zurück (übrigens gegen die Stimme des heutigen vielgescholtenen Regierenden Bürgermeisters, während viele sogenannte Linke dem zugestimmt haben).

Eine unverantwortliche Investitionspolitik führt gelegentlich zu einer "Durcheinanderjubelung" verschiedener Kostensorten - und zwar im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses: Man muß ja nicht gleich jede Toilette in irgendeinem Schulgebäude in benutzbarem Zustand halten, jede zweite Toilette reicht doch.

Die "Durcheinanderjubelung verschiedener Kostensorten" kommt nicht von Leuten wie mir - sie kommt von oben,

meint Marienfelde.
Zitat
Marienfelde
Die "Durcheinanderjubelung verschiedener Kostensorten" kommt nicht von Leuten wie mir - sie kommt von oben.

Das war jetzt die ausführliche Variante von: Die Politik ist an allem schuld. Selbst wenn wir die Ursachen ähnlich bewerten, lässt das in mir so immer ein Unbehagen zurück. Und da sind wir noch nicht einmal bei Fragen wie z.B., warum der Schulsanierungsstau eigentlich im „wohlhabendsten“ Bezirk der ganzen Stadt so eklatant ist?
Zitat
eiterfugel
Zitat
Marienfelde
Die "Durcheinanderjubelung verschiedener Kostensorten" kommt nicht von Leuten wie mir - sie kommt von oben.

Das war jetzt die ausführliche Variante von: Die Politik ist an allem schuld. Selbst wenn wir die Ursachen ähnlich bewerten, lässt das in mir so immer ein Unbehagen zurück. Und da sind wir noch nicht einmal bei Fragen wie z.B., warum der Schulsanierungsstau eigentlich im „wohlhabendsten“ Bezirk der ganzen Stadt so eklatant ist?

In den vorangegangenen Sätzen habe ich sehr komprimiert die sich aus der falschen Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus in Berlin (West) unter veränderten Rahmenbedingungen ergebenden Probleme skizziert.

Die derzeitige Nullzinspolitik der EZB ist sicher eine Ermutigung, viele (in der Masse selbstverständlich kreditfinanzierte) Investitionen zu tätigen. Wenn die Zinsen für öffentliche Anleihen wieder auf durchschnittlich 3 - 4 % p.a. steigen (was nicht viel ist), sollte man die Zinsen dafür aber bezahlen - und Schultoiletten dennoch instandhalten - können.

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist überwiegend abhängig von den Zuweisungen aus Landesmitteln. Er kann insbesondere nicht die Hebesätze für die Grundsteuer und die Gewerbesteuer festlegen und das Aufkommen aus diesen Steuern steht ihm nicht zu. Die Berliner Bezirke sind keine "richtigen" Gemeinden, sondern sie hängen am Tropf des Landes - was Fehler in der "bezirklichen Selbstverwaltung" natürlich nicht ausschließt. Die Hauptverantwortung für den Zustand der Infrastruktur in so einem Bezirk würde ich daher beim Land suchen.
Ich denke bei Schulen hängt viel von Fördervereinen und protestierenden Eltern ab, welche in Neukölln seltener sind und zudem auch weniger finanzielle Mittel haben um kleinere Dinge selbst zu finanzieren.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Es gibt Bezirke, die haben die Mittel zur Sanierung ihrer Schulen korrekt ausgegeben. Andere haben einen Teil davon abgezweigt, um damit beispielsweise ihr Rathaus aufzuhübschen. Letztere sind diejenigen, die jetzt zusätzliche Gelder haben wollen, weil bei ihnen der Bedarf so viel höher ist, als in anderen Bezirken. So funktioniert Politik in Berlin.
Die F10 wird wohl nächsten Sommer immerhin eine Stunde länger fahren
Zudem laufen wohl Gespräche wegen des Einsatzes eines zweiten Schiffes:

[www.berliner-woche.de]
Hallo!

Die Fähre Baumschulenweg - Wilhemstrand wird auch im Fahrplanjahr 2019 fahren. Danach soll aber endgültig Schluß sein:

tagesspiegel.de vom 11. September 2018

Dazu gibt es Überlegungen für eine Personenfähre am Spreetunnel in Friedrichshagen (wegen der Barriefreiheit) und einer Autofähre Wendenschloß - Grünau zur Verhinderung einer Straßenbrücke.

Was (noch) nicht erwähnt wurde: Die Verbindung in Friedrichshagen könnte ja relativ leicht durch den bestehenden Übersetzverkehr von Stern und Kreis und Kutzker mitbedient werden.

--

MfG Der Blaue Waggon



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.2018 23:36 von Blauer Waggon.
Zitat
Blauer Waggon
Dazu gibt es Überlegungen für eine Personenfähre am Spreetunnel in Friedrichshagen (wegen der Barriefreiheit)

Es wird argumentiert, der Spreetunnel sei u. a. für Menschen mit Gehschwäche nicht passierbar. Nun frage ich mich ganz besorgt, was ausgerechnet diese Menschen auf der Köpenicker Seite des Tunnels wollen? Da ist doch nichts. Die nächste Bushaltestelle ist gut 1,5 km durch teilweise abschüssiges, unbefestigtes Gelände entfernt und auch auf Friedrichshagener Seite ist es bis zur nächsten Straßenbahnhaltestelle nicht gerade ein Katzensprung (ca. 0,5 km).



Bin ich denn hier der Einzigste, wo Deutsch kann?
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Blauer Waggon
Dazu gibt es Überlegungen für eine Personenfähre am Spreetunnel in Friedrichshagen (wegen der Barriefreiheit)

Es wird argumentiert, der Spreetunnel sei u. a. für Menschen mit Gehschwäche nicht passierbar. Nun frage ich mich ganz besorgt, was ausgerechnet diese Menschen auf der Köpenicker Seite des Tunnels wollen? Da ist doch nichts. Die nächste Bushaltestelle ist gut 1,5 km durch teilweise abschüssiges, unbefestigtes Gelände entfernt und auch auf Friedrichshagener Seite ist es bis zur nächsten Straßenbahnhaltestelle nicht gerade ein Katzensprung (ca. 0,5 km).

Dass das Nichts zu einer magischen Anziehung führt, zeigt die Existenz des Tunnels. Einst errichtet, weil die dortige Fährverbindung den Nichts-suchenden Menschenmassen kapazitär nicht mehr gewachsen war. Vermutlich wollen Menschen mit eingeschränkter Mobilität dort das selbe Nichts erleben was "normale" Menschen auch wollen: Erholung im Wald suchen. Warum sollte man das denen weiterhin verwehren?

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Blauer Waggon
Dazu gibt es Überlegungen für eine Personenfähre am Spreetunnel in Friedrichshagen (wegen der Barriefreiheit)

Es wird argumentiert, der Spreetunnel sei u. a. für Menschen mit Gehschwäche nicht passierbar. Nun frage ich mich ganz besorgt, was ausgerechnet diese Menschen auf der Köpenicker Seite des Tunnels wollen? Da ist doch nichts. Die nächste Bushaltestelle ist gut 1,5 km durch teilweise abschüssiges, unbefestigtes Gelände entfernt und auch auf Friedrichshagener Seite ist es bis zur nächsten Straßenbahnhaltestelle nicht gerade ein Katzensprung (ca. 0,5 km).

Dass das Nichts zu einer magischen Anziehung führt, zeigt die Existenz des Tunnels. Einst errichtet, weil die dortige Fährverbindung den Nichts-suchenden Menschenmassen kapazitär nicht mehr gewachsen war. Vermutlich wollen Menschen mit eingeschränkter Mobilität dort das selbe Nichts erleben was "normale" Menschen auch wollen: Erholung im Wald suchen. Warum sollte man das denen weiterhin verwehren?

Die Reduktion mobilitätseingeschränkte Personen auf Menschen mit Gehschwäche ist der Gedankenfehler. Die Fähre soll Menschen mit Kinderwagen, Fahrräder und dgl helfen, die andere Uferseite leichter zu erreichen.
Zum Spreetunnel: Wenn man sich den Tunnel vor Ort anschaut, sieht man, dass die Tunneleingänge sehr nah am Wasser stehen. Der Fahrstuhl müsste in Variante A bereits im Wasser in den Tunnel eingebaut werden, um den mit dem Tunnelboden niveaugleichen Übergang zu erreichen. In der Variante B müsste die aufwärts/abwärts führende Treppe auf beiden Seiten um vielleicht 2 (?) Meter in der Breite reduziert werden, um den Nutzern des noch auf dem Ufer befindlichen Fahrstuhls den Zugang vom Fahrstuhl in den Tunnel zu ermöglichen. Beide Varianten halte ich nicht für praktikabel bzw. mit sehr hohen Baukosten verbunden. Lösung könnte evtl. eine Art Treppenlift bringen, wie er nicht selten z.B. an Krankenhäuser-Treppen installiert wurde, wenn nicht wieder irgendwelche baurechtlichen Vorschriften dagegenstehen. Das Problem der Vandalismusanfälligkeit bleibt, denn über das Jahr betrachtet, ist der Tunnel nur eine relativ geringe Zeit frequentiert.
Übrigens: Fahrradfahrer nutzen bereits jetzt unproblematisch den Tunnel, denn die Räder lassen sich über die seitlich der Treppen gebauten "Rillen" gut hochschieben/runterfahren. Kinderwagennutzer haben bisher immer einen hilfreichen Mit-Träger für die Treppe gefunden. Rollifahrer sind aktuell etwas benachteiligt, denn sie müssen den Umweg über behindertengerechte öffentliche Nahverkehrsmittel via Köpenick nehmen, aber auch für sie ist das andere Ufer nicht unerreichbar.

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
Florian Schulz
Vermutlich wollen Menschen mit eingeschränkter Mobilität dort das selbe Nichts erleben was "normale" Menschen auch wollen: Erholung im Wald suchen. Warum sollte man das denen weiterhin verwehren?

Für Waldfans auf Friedrichshagener Seite mit eingeschränkter Mobilität bietet es sich an, die Straßenbahn 61 Richtung Rahnsdorf Waldschänke zu nehmen, da gibt es wirklich ziemlich viel Wald. Am Strandbad Müggelsee gibt es noch dazu Uferzugang.

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
Blauer Waggon
Was (noch) nicht erwähnt wurde: Die Verbindung in Friedrichshagen könnte ja relativ leicht durch den bestehenden Übersetzverkehr von Stern und Kreis und Kutzker mitbedient werden.

Man könnte es ja flexibel ausschreiben, so dass auch Kapazitäten in ohnehin angebotenen Fahrten mit genutzt werden können ähnlich der mancherorts praktizierten Kombination IC / RE im Bahnverkehr. Allerdings bleiben ein paar Fragen, z.B. wie sicher gestellt wird, dass man die Fahrgäste mit der BVG-Kurzstrecke zuverlässig wieder von Bord bekommt oder ob die Fahrtenfolge ausreicht für das Angebot das Senat und BVG vorschwebt. Das lässt sich aber sicher regeln.
Zitat
Lopi2000
(...) z.B. wie sicher gestellt wird, dass man die Fahrgäste mit der BVG-Kurzstrecke zuverlässig wieder von Bord bekommt (...)
Das wird sich ja wohl ähnlich regeln lassen wie in den von Dir erwähnten ICs. Die werden Nahverkehrskunden am letzten Bahnhof im Verbund sicherlich auch nicht mit dem Greifer entfernen (etwa so), sondern wie üblich Fahrkartenkontrollen machen - wer keine gültige hat, bekommt Ärger.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Blauer Waggon
Dazu gibt es Überlegungen für eine Personenfähre am Spreetunnel in Friedrichshagen (wegen der Barriefreiheit)

Es wird argumentiert, der Spreetunnel sei u. a. für Menschen mit Gehschwäche nicht passierbar. Nun frage ich mich ganz besorgt, was ausgerechnet diese Menschen auf der Köpenicker Seite des Tunnels wollen? Da ist doch nichts. Die nächste Bushaltestelle ist gut 1,5 km durch teilweise abschüssiges, unbefestigtes Gelände entfernt und auch auf Friedrichshagener Seite ist es bis zur nächsten Straßenbahnhaltestelle nicht gerade ein Katzensprung (ca. 0,5 km).

Mit dieser Logik könntest Du den Spreetunnel auch ersatzlos verfüllen und somit massiv Instandhaltungskosten sparen. Es geht darum, auch mit Kinderwagen, Rollstuhl, Fahrrad etc. einigermaßen angenehm etwa von Friedrichshagen zum Krankenhaus Köpenick zu kommen, ohne mit Bus und/oder Straßenbahn durch - gefühlt - die halbe Stadt fahren zu müssen.

Wenn da "Nichts" wäre, gäbe es nicht schon seit den 1920er Jahren den Tunnel. Barrierefreiheit bedeutet übrigens "Nutzbarkeit für Alle" und nicht nur "Nutzbarkeit für Menschen mit Behinderung"...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Es geht darum, auch mit Kinderwagen, Rollstuhl, Fahrrad etc. einigermaßen angenehm etwa von Friedrichshagen zum Krankenhaus Köpenick zu kommen, ohne mit Bus und/oder Straßenbahn durch - gefühlt - die halbe Stadt fahren zu müssen.
.

Nochmal: Kinderwagen und Fahrräder sind überhaupt kein Problem, das zeigen die gefühlt viele hunderte Nutzungen des Tunnels mit Fahrrädern und Kinderwagen jeden Ausflugssonntag. Teste das ruhig mal, indem Du Dich für einige Zeit neben einen Tunneleingang stellst. Einziges Problem: Rollifahrer. Jede breite Verteilung von Gutscheinen zur kostenlosen Nutzung der Müggelseeschiffahrt von Friedrichshagen nach Rübezahl an Rollifahrer dürfte wesentlich günstiger sein, als der eigenständige Betrieb einer Fähre oder gar Bau und Betrieb von Aufzügen.

Mit besten Grüßen

phönix
Statt froh zu sein das es noch Ausflugsgebiete und Wald mit Grün gibt, bezeichnet man es lieber als "nichts" oder empfiehlt eine andere Strecke.

Ernsthaft Leute?
Ich glaube, vor allem bezüglich der drei folgenden Zitate bin ich ganz gehörig mißverstanden worden. Daher versuche ich mal, in einer zusammenfassenden Antwort einiges geradezurücken.

Zitat
Florian Schulz
Dass das Nichts zu einer magischen Anziehung führt, zeigt die Existenz des Tunnels. Einst errichtet, weil die dortige Fährverbindung den Nichts-suchenden Menschenmassen kapazitär nicht mehr gewachsen war. Vermutlich wollen Menschen mit eingeschränkter Mobilität dort das selbe Nichts erleben was "normale" Menschen auch wollen: Erholung im Wald suchen. Warum sollte man das denen weiterhin verwehren?

Zitat
Arnd Hellinger
Wenn da "Nichts" wäre, gäbe es nicht schon seit den 1920er Jahren den Tunnel.

Zitat
micha774
Statt froh zu sein das es noch Ausflugsgebiete und Wald mit Grün gibt, bezeichnet man es lieber als "nichts" oder empfiehlt eine andere Strecke.

Ernsthaft Leute?

Zunächst mal bezog sich meine Einlassung lediglich auf Menschen, die etwas schwach auf den Beinen sind und das "Nichts" meint tatsächlich nichts, außer eben dem Wald. Dort ist keine Bank, kein Wirtshaus, eben nichts, was den Aufenthalt dort vor allem für Gehschwache angenehm macht, nicht die geringste Gelegenheit, zu verschnaufen. Das sah früher einmal ganz anders aus. Denn als der Tunnel gebaut wurde, gab es hier noch das Gasthaus "Müggelschlößchen" von dem heute noch Überreste erkennbar sind und von dem auch die einstige Fähre betrieben wurde. Es gab auch Dampferanlegestellen, ähnlich, wie auf Friedrichshagener Seite und bis 1996 gab es in unmittelbarer Nähe ein weiteres Wirtshaus, den "Skipper" sowie den "Eichkater", der sein Angebot vor allem an die Badegäste richtete. Hier war also, im Gegensatz zu heute mal richtig was los. Jemandem, der nicht mehr so gut zu Fuß ist, würde ich daher andere Stellen empfehlen, etwa Rübezahl oder Neu-Helgoland oder, solange Fährsaison ist, Müggelhort. Man kann auch von der Endstelle Müggelschlößchenweg auf asphaltiertem Weg in den Wald Richtung Müggelsee wandern, hier gibt es wenigstens die eine oder andere Bank oder Wiesen, die zum Picknick einladen - ganz anders, als der dunkle, unwegsame Buchenwald am Köpenicker Ausgang des Spreetunnels.



Bin ich denn hier der Einzigste, wo Deutsch kann?
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen