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BVG-Fähren im Tagesspiegel-Bericht
geschrieben von Deutsche_Oper 
Zitat
Havelländer
Zitat

Es darf bloß alles kein Geld kosten.

In der Ansicht ist man hier sich doch auch nicht zu schade, wenn es um U-Bahn vs. Tram geht. So zieht das Dogma "möglichst billig wenn es nicht kostenlos geht" halt seine Kreise ...

Irgendwie sind die Fronten hier reichlich verdreht: Diejenigen, die den Bau der famosen "U 8-Nord" durchgedrückt haben, haben bald darauf (nachdem der Geldhahn für Berlin um einige Mrd. € p. a. reduziert wurde) den nicht untergrundbahnwürdigen 10-Minutentakt für diesen Abschnitt beschlossen - nicht unbedingt auf die Personen selbst bezogen, sondern mehr auf die politischen Richtungen.

Der schnellere Wiederaufbau der S-Bahn - oder auch der Bau der U 9 nach Lankwitz, wenn man trotz anstehendem S-Bahnausbau denn schon unbedingt den U-Bahnbau fortsetzen wollte - wäre nicht nur für Berlin (West) besser gewesen.

Wenn man im Zweifel dazu bereit ist, hunderte von Millionen € für sinnvolle U-Bahnerweiterungen auszugeben, sollte man auch in Betracht ziehen, die Linie F 10 an Sonntagen zur Sommerzeit bedarfsgerecht bis zum Sonnenuntergang, also mindestens bis 17.00 Uhr (ab Wannsee) bzw. 17.31 Uhr (ab Kladow) zu bedienen. Die Kosten dafür sind lächerlich, wie auch die für den Weiterbetrieb der F 11.

Die Wiederaufnahme des Busbetriebs nach Nikolskoe "kostet" einen Umlauf - und dieses Geld hat man nicht, man hat aber hunderte von Millionen € für neue U-Bahnstrecken?

Nein, man will falsche Schwerpunkte setzen. Das Engagement der BVG für eine fragwürdige U-Bahn zum BER würde ich mir z.B. für die Tram zum Hermannplatz wünschen - und auch für die Linien F 10, F 11, 218 usw. Leider ist die Öffentlichkeitsarbeit der BVG diesbezüglich ein glatter Ausfall,

meint Marienfelde.
Zitat
B-V 3313
Dann soll der Besteller eben Mehrleistungen bei den Fähren beauftragen.

Jetzt rate mal wo die Angebotsplaner arbeiten, die dem Senat die Mehrleistungen vorschlagen. Fängt mit einem großen B und hört mit G auf. Die BVG hat die meiste Ahnung darüber wo der Bedarf liegt. Auch die Mehrleistungspakete wurden mit der BVG zusammen geplant.

Ob die Fähre da nun alle 30 Minuten fahren muss, dazu habe ich keine Meinung, aber ich wollte mal darauf hinweisen Besteller und Verkehrsunternehmen insbesondere bei diesem landes- man könnte auch sagen - bestellereigenen Unternehmen zusammenarbeiten.

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@Marienfelde, ein U-Bahnbau wird höher subventioniert durch Stadt und Land und macht sich für die Politiker besser als eine Fähre mehr einzusetzen weil die sich nur für 1000 Leute lohnt, eine U-Bahnverlängerung bringt da wesentlich mehr Wählerstimmen und schöne Bilder.
Zitat
micha774
@Marienfelde, ein U-Bahnbau wird höher subventioniert durch Stadt und Land und macht sich für die Politiker besser als eine Fähre mehr einzusetzen weil die sich nur für 1000 Leute lohnt, eine U-Bahnverlängerung bringt da wesentlich mehr Wählerstimmen und schöne Bilder.

Normalerweise denken Politiker bis zur nächsten Wahl. Eine Verdichtung der Fähre wäre innerhalb dieser Legislaturperiode machbar. Bis zur Eröffnung einer U-Bahnstrecke ist meistens die Nachfolgeregierung bereits wieder abgewählt worden.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Für die ferne Zukunft werden von Teilen der jetzigen - mir ja durchaus nicht fernstehenden - Koalition teilweise auch noch fragwürdige "unterirdische Luftschlösser" diskutiert. In der aktuellen Nahverkehrspolitik reicht es dann nicht einmal zu einer zusätzlichen Schiffspassage zwischen Kladow und Wannsee an einigen Herbstsonntagen.

Stattdessen will man eine Fährverbindung, die ja immerhin nicht ganz traditionslos ist, für einen Sparbetrag, der im Vergleich zu den "U-Bahnfantasien" einem Butterbrot gleichkommt, zur Disposition stellen.

Diese Politik verdient eine entschlossene Opposition - auch und gerade im Interesse der derzeitigen "Senatsparteien", selbst wenn der Mehrheit in diesen Parteien diese Einsicht zur Zeit vermutlich fehlen mag.

Noch einen schönen Sonnabend wünscht Euch
Marienfelde
Schauen wir doch einmal 30 Jahre zurück.

Seit Mai 1988 durfte man ja erstmals mit einem Fahrschein 2h hin und her und auch zurückfahren.
Das galt aber ausdrücklich nicht für die Fährverbindung Wannsee-Kladow.
Zur Pfaueninsel fuhr Mo-Fr ganze sechsmal der 66er vom S-Bhf Wannsee, Sa fünfmal zum Normaltarif.
Ansonsten fuhren zwei* Schmetterlingslinien, eine U-Bhf Theodor-Heuss-Platz <> S-Bhf Wannsee über U-Bhf Neu-Westend,
Olympiastadion, Waldbühne, Havelchaussee. Der fuhr taktmäßig ähnlich wie heute, allerdings in den Sommerferien auch in
der Woche alle 30 Minuten. Die zweite Linie fuhr vom S-Bhf Wannsee über Königstraße, Moorlake, Nikolskoe, Pfaueninsel
zurück zum S-Bhf Wannsee. Alle Fahrgäste über sechs Jahren mussten pro Fahrt eine DM hinlegen, Umsteigen war nicht erlaubt.
Sonst galten dort nur Monats-/ Jahreskarten für das Gesamtnetz, die Familientageskarte und die Kombitageskarte BVG & Stern und Kreis.
Die normalen Tageskarten galten nicht, Einzelfahrausweise ebenfalls nicht.

*eine dritte Linie fuhr bei günstigem Badewetter vom S-Bhf Nikolassee zum Strandbad Wannsee. Hin- und Rückfahrt waren für eine Mark zu haben.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2018 12:12 von B-V 3313.
Ich erinnere mich gut an die Einstellungsdiskussionen der Hamburger Hafenfähren in den 1980iger Jahren. Damals war man - wie jetzt offensichtlich bei der BVG - nicht bereit, in diesen Betriebszweig bzw seitens der Bürgerschaft Geld dafür auszugeben das die HADAG weiter ihre Linienschiffe betreibt. Nun, es ist anders gekommen, zum Glück und heute kann man sich vor Fahrgästen kaum retten. Während man bei der BVG wohl von der Fähre F10 als Hauptlinie sprechen kann, ist es in Hamburg die 62 - und die fährt im Gegensatz zum 60 Minutentakt der 1980iger Jahre heute im 15 Minutentakt - und das täglich. Sollte sich also der Senat als Bezahler der Leistungen entschließen, einen 30 Minutentakt auf der F10 zu finanzieren, so käme es zunächst zu einer Entlastung und dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem Fahrgastzuwachs. Ob man das will, steht auf einem anderen Blatt. Potential ist genug da. Wer aus Potsdam, Babelsberg, Stahnsdorf und Wannsee nach Spandau will, ist zeitlich mit der F10 allemal besser bedient, als mit dem Umweg über Westkreuz. Alleine die Potsdamer haben mit ihren Bussen noch eine annehmbar schnelle Verbindung nach Spandau!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2018 14:04 von Hansawagen.
Man müsste mal auseinanderklamüsieren, wieviele Benutzer -grade am WE, nur Spaßtouris sind-und wieviel Berufspendler oder Anlieger den Kahn nutzen.
Und dann überlegen ob die Verbindung ganztags oder nur in den Sommermonaten(Ferien) zu stärken wäre-
dieser Sommer ist dazu noch eine Ausnahme-der letzte verregnete dürfte viel weniger Benutzer "erzeugt" haben.

Die Dreieck-Ausflugsbuslinien der BVB nach Summt, Wandlitz, Zühlsdorf fuhren m.W. auch nicht zum 20 Pfennigtarif.
Allerdings wurden planmäßige Linien wie der 27er nach Müggelheim(Gosen) am WE zu Ostzeiten massiv verstärkt,ebenso die SL 25 und 86.

T6JP
Es muss doch auch mal an die Zukunft gedacht werden (sprich: nächste Jahrzehnte/Jahrhunderte, denn für solche Zeiträume werden U-Bahnen gebaut) und nicht nur in Legislaturperioden! Mit der Einstellung "es ist sowieso zu teuer, zu anstrengend, ..." würden Menschen heute noch in Höhlen leben!
Dank dieser Einstellung ist auch Deutschland, was Breitband-Ausbau/Verbreitung von WLan betrifft, eine absolute Lachnummer und hinkt da mittlerweile zig Entwicklungsländern hinterher.

Geld ist auch dazu da, um ausgegeben zu werden!
@T6-Jagdpilot

Die bei Wikipedia gelistete (unterschiedliche) Auslastung Mo-Fr und Sa/So ergibt in dieser Hinsicht einen ersten Hinweis.

Wir haben bei der F10 hier aber inzwischen zwei verschiedene Diskussionen:

a) An Wochentagen stößt die F10 in der Regel nicht an Kapazitätsgrenzen – was aber aufgrund des miesen Taktes auch nicht verwundert.
Und daher meinen eben verschiedene Teilnehmer und ich auch, dass hier Fahrgastpotential (auch unter den Autofahrern) schlummert bzw. verschenkt wird und der wachsende Ortsteil Kladow ohnedies eine bessere Anbindung an die S-Bahn nach Wannsee und in die Potsdam-Relation verdient hätte. Und das hat für mich auch höhere Priorität als die F11 auf Teufel komm raus zu erhalten, trotz der Todenhagen-Brücke. (Von der jetzigen Sondersituation in Kladow durch das von Straßenbaustellen verursachte Bus-Chaos ohnehin mal abgesehen EDIT: Die Bauarbeiten wurden kurzfristig Ende Juni abgesagt, was mir entgangen war)

b) Die Kapazität wird gelegentlich an Wochenenden im Ausflugsverkehr überschritten. Da gibt es nun die beiden Auffassungen, das zu berücksichtigen – solange es nicht gerade im Anspruch und Komfort einer Dampferfahrt ausartet – oder aber: Ausflugsverkehr ist nicht unser (BVG) Bier. Dass die BVG selbst jetzt die letztere Auffassung zumindest nicht völlig teilt, sieht man ja u.a. daran, dass es zu bestimmten beliebten Veranstaltungen (z.B. Kladower Weihnachtsmarkt) Zusatzfahrten gibt.

Ceterum censeo U5 esse aedificandam



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2018 15:31 von Deutsche_Oper.
Zitat
Deutsche_Oper
(Von der jetzigen Sondersituation in Kladow durch das von Straßenbaustellen verursachte Bus-Chaos ohnehin mal abgesehen)

Welches Chaos?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
@B-V 3313
OK, ich habe nicht mitbekommen, dass die Bauarbeiten für den Havelradweg die genau so ein Chaos erzeugt hätten, kurzfristig abgesagt worden sind. (Wohne nicht in Kladow). Aber auch im Normalzustand gilt der X34 als eine notorisch unpünktliche Problemlinie.

Ceterum censeo U5 esse aedificandam



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2018 15:32 von Deutsche_Oper.
Zitat
Deutsche_Oper
@B-V 3313
OK, ich habe nicht mitbekommen, dass die Bauarbeiten für den Havelradweg die genau so ein Chaos erzeugt hätten, kurzfristig abgesagt worden sind. (Wohne nicht in Kladow). Aber auch im Normalzustand gilt der X34 als eine notorisch unpünktliche Problemlinie.

Wobei es auch mal wieder so ein typischer Irrsinn ist, Grundinstandsetzung und Ausbau der Straße als Radwegausbau zu deklarieren. Die angedachte Fahrbahnerneuerung ist nämlich der eigentliche Grund für die Sperrung, die ja nun aufgrund der fehlenden VLB-Anordnung abgesagt wurde.

Bei der Fähre aber bitte auch nicht vergessen, dass die Fahrzeit mit 20 Minuten auch eher gemächlich ist und zudem kein direkter Umstieg zum Bus besteht. Da das zweite Schiff quasi permanent als Reserve zur Verfügung steht, sind die Ausreden gegen einen Test des 30er-Taktes aber schon kurios. Klar, man müsste dann eine zweite Besatzung zur Verfügung stellen und die Fahrten entsprechend vergüten, aber bevor man ein weiteres Schiff anschaffen muss, ist das erstmal eine Option.

Die Verlängerung der Betriebszeiten wäre bereits mit dem heutigen Schiff zu schultern, bräuchte dann aber ggf. auch weiteres Personal. Schon kurios, dass in Zeiten, wo man gar nicht mehr weiß, wohin mit dem Bestellgeld, weil die BVG und S-Bahn die gewünschten Mehrleistungen nicht so schnell stemmen können, bei der Fähre so geizig ist.

Was die Baumschulenfähre angeht: Das Schiff ist für den Wannsee-Dienst nicht geeignet. Zumindest als Saisonfähre wäre sie an ihrem aktuellen Standort aber offenbar durchaus geeignet. Interessant ist auch, dass zwar die Fahrgäste seit Januar täglich gezählt, aber die Einnahmen nicht separat erfasst werden. Damit ist gar nicht klar, ob sich die Fähre ggf. teilweise durch die Einnahmen trägt. Denn wer heute per Kurzstrecke mit dem Rad übersetzt, der zahlt bei Entfall der Fähre gar nichts. Die entsprechenden Einnahmen entfallen also.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Interessant ist auch, dass zwar die Fahrgäste seit Januar täglich gezählt, aber die Einnahmen nicht separat erfasst werden. Damit ist gar nicht klar, ob sich die Fähre ggf. teilweise durch die Einnahmen trägt. Denn wer heute per Kurzstrecke mit dem Rad übersetzt, der zahlt bei Entfall der Fähre gar nichts. Die entsprechenden Einnahmen entfallen also.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die BVG auf den Cent genau weiß, welche Einnahmen die F11 bringt.
Zitat
Jay
... Da das zweite Schiff quasi permanent als Reserve zur Verfügung steht ...

Wenn man jatzt den 30er Takt (versuchsweise) einführt, dann könnta man auf ein Ersatzschiff verzichten, wenn man klar kommuniziert, dass der 60er Takt auf jeden Fall gefahren wird. Die zusätzlichen Fahrten können nur dann stattfinden, wenn keines der Schiffe defekt / in der Wartung ist.

Bäderbahn
Zitat
Deutsche_Oper
@T6-Jagdpilot

Die bei Wikipedia gelistete (unterschiedliche) Auslastung Mo-Fr und Sa/So ergibt in dieser Hinsicht einen ersten Hinweis.

Wir haben bei der F10 hier aber inzwischen zwei verschiedene Diskussionen:

a) An Wochentagen stößt die F10 in der Regel nicht an Kapazitätsgrenzen – was aber aufgrund des miesen Taktes auch nicht verwundert.
Und daher meinen eben verschiedene Teilnehmer und ich auch, dass hier Fahrgastpotential (auch unter den Autofahrern) schlummert bzw. verschenkt wird und der wachsende Ortsteil Kladow ohnedies eine bessere Anbindung an die S-Bahn nach Wannsee und in die Potsdam-Relation verdient hätte. Und das hat für mich auch höhere Priorität als die F11 auf Teufel komm raus zu erhalten, trotz der Todenhagen-Brücke. (Von der jetzigen Sondersituation in Kladow durch das von Straßenbaustellen verursachte Bus-Chaos ohnehin mal abgesehen EDIT: Die Bauarbeiten wurden kurzfristig Ende Juni abgesagt, was mir entgangen war)

b) Die Kapazität wird gelegentlich an Wochenenden im Ausflugsverkehr überschritten. Da gibt es nun die beiden Auffassungen, das zu berücksichtigen – solange es nicht gerade im Anspruch und Komfort einer Dampferfahrt ausartet – oder aber: Ausflugsverkehr ist nicht unser (BVG) Bier. Dass die BVG selbst jetzt die letztere Auffassung zumindest nicht völlig teilt, sieht man ja u.a. daran, dass es zu bestimmten beliebten Veranstaltungen (z.B. Kladower Weihnachtsmarkt) Zusatzfahrten gibt.

Mir gehts ja dabei eher um die Kladow-Fähre. Und genau darum, das Ausflugsschiffahrt nicht Sache der BVG ist,
d.h. der Verstärkertakt maximal im Sommer gefahren werden sollte, und die Verbindung nicht den Charakter einer
Butterfahrt haben soll, sprich wer die nutzt ohne als Pendler drauf angewiesen zu sein, zahlt auch dafür etwas mehr.
Am WE wird das kaum Autofahrer zum Umsteigen bewegen, wenn das alle nur als Spaßfahrt machen.
Da bleibt die Karre höchstens in Wannsee oder Kladow geparkt, wenn man einmal hin und zurückschippert,
aber nicht als Ersatz zum PKW für Berufs oder Anliegerpendler.

Die Erhaltung der F11 ist für mich eher wieder ein Luxusproblem in dieser Stadt, da gibts wichtigere Verbinungen, die einen Ausbau bzw Erhalt nötiger haben.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
und die Verbindung nicht den Charakter einer
Butterfahrt haben soll, sprich wer die nutzt ohne als Pendler drauf angewiesen zu sein, zahlt auch dafür etwas mehr.
Am WE wird das kaum Autofahrer zum Umsteigen bewegen, wenn das alle nur als Spaßfahrt machen.
Da bleibt die Karre höchstens in Wannsee oder Kladow geparkt, wenn man einmal hin und zurückschippert,
aber nicht als Ersatz zum PKW für Berufs oder Anliegerpendler.
T6JP

Ja, ich erachte die Pendler-Attraktivität auch für wichtiger - und man sollte das darum strikt von der Ausflugsdebatte trennen.
(Einzige Ausnahme: Schon jetzt bietet die BVG bei einzelnen Veranstaltungen in Kladow, wenn mit einem erhöhten Fahrgastaufkommen zu rechnen ist, verlängerte Fahrzeiten an.

Zitat
T6Jagdpilot
Die Erhaltung der F11 ist für mich eher wieder ein Luxusproblem in dieser Stadt, da gibts wichtigere Verbinungen, die einen Ausbau bzw Erhalt nötiger haben.
T6JP

Auch das sehe ich ähnlich. Vielleicht ist aber, wenn das Boot tatsächlich relativ viele zahlende Radfaher benutzen, die von Jay vorgeschlagene Herabstufung zur Saisonfähre ein gangbarer Kompromiss.

Ceterum censeo U5 esse aedificandam
Zitat
T6
Habe mir gerade das Vergnügen einer Fahrt mit der F11 gegönnt.
Noch ein wenig mit dem Fährmann gesnackt: Heute (15:00) 263 Personen, 73 Fahrräder. Er berichtet, die Fahrradfahrer haben von der Minna-Todenhagen-Brücke die Nase voll. Da landet man im Nirgendwo, mit der F11 ist man da wo man hinwill.

Ich habe dazu mal ne Frage: Sind diese 263 (bzw.50000) Fahrgäste alles Barzahler oder doch normale Fahrgäste mit Monatskarten bzw.bereits gelösten Tickets? Denn ansonsten sind diese Zahlen ja nicht der Brüller, wenn man die 263 Fahrgäste durch ca. 60 Fahren teilt (6-15 Uhr mit 20er Grundtakt mit tlw.10 Min. Takt morgens am letzten Donnerstag) oder die 50000 Fahrgäste an ca.200 Tagen 2018 mit 13 stündige Betriebsdauer bei 4 stündigem 10 min.Takt.
Und warum bei 73 Fahrräder bei den 60 Fahrten letztens die Radfahrer die Nase voll haben von der Brücke erschließt sich mir auch nicht so recht. das sind noch nicht mal 2 Radler. In früheren Jahren waren pro Fahrt 4-5 Räder auf dem Schiff und die gleiche Anzahl stand am andern Ufer.
Will da der Fährmann seinen Job retten... ;-)
Steht schon weiter oben: Die Freizeitradler haben überwiegend keine Karten, sondern kaufen 2 Einzelfahrscheine (Person + Rad).

Im übrigen vermisse ich nach wie vor die Aussage, wie die Siedlung Wilhelmstrand zukünftig an den ÖPNV angeschlossen werden soll.
Zitat
VvJ-Ente

Im übrigen vermisse ich nach wie vor die Aussage, wie die Siedlung Wilhelmstrand zukünftig an den ÖPNV angeschlossen werden soll.

Vielleicht wollen die ja gar nicht angeschlossen werden... ;-)
Hatte diese Fährlinie zu DDR Zeiten nicht eine ganz andere Funktion (DDR Rundfunkhaus)
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