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Chaos im Ausflugsverkehr an die Ostsee
geschrieben von Tradibahner 
Immerhin hat die UBB jetzt einen Fernbus: [www.ubb-online.com]

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Nicht-dynamische Signatur
Warum macht man keinen IRE daraus?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.2018 15:08 von Flexist.
Zu hohe Trassengebühren & zu wenig Nachfrage & kein Rollmaterial?

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Lehrter Bahnhof
...zu wenig Nachfrage...

Würdest du darauf schwören?
Der IRE wäre nicht in Tarif des VBB oder eines anderen Verkehrsverbundes. Daher meine Idee mit den Zuschlägen für die schnellen RE-Züge

Bäderbahn
Den Fernbus der UBB gibt es schon seit Jahren, nur früher fuhr er vom Ostbahnhof. Die Abfahrt am Hbf dürfte deutlich mehr Berliner (und Brandenburger) ansprechen und 21€ bzw. 36€ Hin und Rück ist auch kein schlechter Preis.
Flixbus hat ja probiert auf den selben Relationen (Berlin - Usedom - Hamburg) Busse fahren zu lassen, sogar billiger, aber scheinbar mit weniger Erfolg. Ob es an der etablierten UBB, den zu hohen Ansprüchen seitens Flixbus oder irgendwas anderes gescheitert ist, dürfte sich schwer sagen lassen.
Zitat
Flexist
Zitat
Lehrter Bahnhof
...zu wenig Nachfrage...

Würdest du darauf schwören?

Ist dir zu heiß?

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Marc1
Den Fernbus der UBB gibt es schon seit Jahren, nur früher fuhr er vom Ostbahnhof. Die Abfahrt am Hbf dürfte deutlich mehr Berliner (und Brandenburger) ansprechen und 21€ bzw. 36€ Hin und Rück ist auch kein schlechter Preis.
Flixbus hat ja probiert auf den selben Relationen (Berlin - Usedom - Hamburg) Busse fahren zu lassen, sogar billiger, aber scheinbar mit weniger Erfolg. Ob es an der etablierten UBB, den zu hohen Ansprüchen seitens Flixbus oder irgendwas anderes gescheitert ist, dürfte sich schwer sagen lassen.

Sinnvoll wäre eine integrierte vergünstigte UBB-Fahrkarte. Das kann Flixschrott nicht bieten.

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Marc1
Flixbus hat ja probiert auf den selben Relationen (Berlin - Usedom - Hamburg) Busse fahren zu lassen, sogar billiger, aber scheinbar mit weniger Erfolg. Ob es an der etablierten UBB, den zu hohen Ansprüchen seitens Flixbus oder irgendwas anderes gescheitert ist, dürfte sich schwer sagen lassen.

Es ist doch nicht gescheitert, sondern es gibt 2 bis 4 Flixbus-Fahrten pro Tag von Berlin nach Usedom - teils ab ZOB (Linie 348), teils ab Alex (Linie 148). Eine Fahrt der Linie 348 ist sogar nach Hamburg durchgebunden. Und wenn es nicht am bevorstehenden Hochsommerwochenende sein soll, sind die Preise überwiegend günstiger als die Fixpreise der UBB.
Zitat
Marc1
Flixbus hat ja probiert auf den selben Relationen (Berlin - Usedom - Hamburg) Busse fahren zu lassen, sogar billiger, aber scheinbar mit weniger Erfolg. Ob es an der etablierten UBB, den zu hohen Ansprüchen seitens Flixbus oder irgendwas anderes gescheitert ist, dürfte sich schwer sagen lassen.

In einem anderen Forum wurde Vermutung geäußert, daß es die Verspätungen von 2 bis 3 Stunden Ursache sind. Dank des Lochs von Triebsees auf der A20 reichen die Fahrzeiten nicht aus. Eine Anpassung an die realen Fahrzeiten macht die Linie wohl unattraktiv.
Flixbus bietet Fahrten von Berlin ZOB nach Zinnowitz und zurück an. Allerdings sind Fahrzeiten von 5:30h je Richtung nur was für Leute ohne Zeitgefühl.
3:00h - 3:30h mit PKW aus dem Havelland sind akzeptabel und auch per Bahn nicht zu toppen.
Zitat
Bd2001
Zitat
Alter Köpenicker

Als ich vor einigen Jahren mal wieder mitfahren wollte, hieß es, das uralte Boot aus russischer Produktion sei kaputt

Uraltes Boot? Der Bosmann-Expreß ist Baujahr 1993 und damit keineswegs uralt.

Das stimmt. Ich kann jetzt auch gar nicht mehr sagen, woher genau ich diese Information bezogen habe, jedenfalls aus Stettin, von jemandem, der sich an den Anlegestellen aufhielt.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Zitat
Bäderbahn
Eine besonders nette Mischform gibt es auf dem RE 1 Ost. Der erste Zug ist zwischen Berlin und Erkner RE, dann bis Fürstenwalde RB (mit Halt auf allen Stationen), dann bis Frankfurt/Oder RE. Der zweite Zug ist von Berlin bis Fürstenwalde RE, dann bis Frankfurt/Oder RB.

Das Konzept ist gar nicht so schlecht, wie ich finde. Es wird ja auch auf anderen Linien angewendet. Allerdings benachteiligt es jene, die ausgerechnet von dem einen Streckenabschnitt zu dem anderen wollen, also beispielsweise von Hangelsberg nach Berkenbrück, die dürfen dann in Fürstenwalde eine halbe Stunde warten.


Dein "zweiter Zug" hält übrigens auch in Erkner.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Gerade ist ein Lichtenberg der RE3 eingelaufen - 40 Minuten zu spät, völlig überfüllt, nur 4 statt 5 Wagen, davon ein DBuza 747 und ein 760er und natürlich war der fehlende Wagen der Fahrradwagen.

5 Minuten später dann am selben Bahnsteig der Verstärkerzug - ein 5-teiliger Talent2...

Vor zweieinhalb Stunden war ich aus Ludwigsfelde kommend mit dem RE3 Süd unterwegs. 4 Wagen, alle klimatisiert, einer davon ein Fahrradwagen. Nur kein einziges Fahrrad drin.
Zitat
fatabbot
Gerade ist ein Lichtenberg der RE3 eingelaufen - 40 Minuten zu spät, völlig überfüllt, nur 4 statt 5 Wagen, davon ein DBuza 747 und ein 760er und natürlich war der fehlende Wagen der Fahrradwagen.

5 Minuten später dann am selben Bahnsteig der Verstärkerzug - ein 5-teiliger Talent2...
(...)

Das ist sehr ärgerlich, aber immerhin konnte der Betrieb auf der "RE 3 Nord" heute wohl einigermaßen stabilisiert werden, einschließlich der Fernzugläufe.

Meines Erachtens nicht ganz selbstverständlich: Gestern gab es nämlich einen Oberleitungsschaden in Anklam. "Mein" RE 3, der in Züssow kurz nach der Planzeit um 18.53 Uhr startete, kam nur bis Klein Bünzow und setzte dann wegen des Oberleitungsschadens in Anklam nach Züssow zurück. Nachdem die Strecke eingleisig wieder befahren werden konnte und drei Gegenzüge "durch" waren, ging es dann "richtig los" - und zwar um 23.57. Der Zug endete dann um etwa 2.45 in Berlin Gesundbrunnen. Die nachfolgenden RE von Stralsund nach Berlin fielen aus. Immerhin fuhr die UBB einigermaßen planmäßig.

Weiter ging es dann um 4.10 mit dem ersten Zug nach Elsterwerda bis Südkreuz (übrigens mit derselben Zugsgarnitur) mit gutem Anschluß an die erste S-Bahn nach Blankenfelde - ich hatte einfach keine Lust auf Nachtbusse.

Das war schon ein Erlebnis,
Marienfelde



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.2018 22:40 von Marienfelde.
Die Lösung für die Wiedereinführung regelmäßiger Fernverkehrsangebote wurde vom Betreiber bereits mitgeteilt: [inside.bahn.de]
Etwa ab 2021 gibt es zweistündlich (vermutlich im Wechsel mit dem RE) wieder Fernzüge zwischen Dresden - Berlin - Rostock.

Solange nehme ich mein Auto.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Die Lösung für die Wiedereinführung regelmäßiger Fernverkehrsangebote wurde vom Betreiber bereits mitgeteilt: [inside.bahn.de]
Etwa ab 2021 gibt es zweistündlich (vermutlich im Wechsel mit dem RE) wieder Fernzüge zwischen Dresden - Berlin - Rostock.

Solange nehme ich mein Auto.

Diese Linie nimmt bereits im Dezember 2019 den Verkehr auf. Sie löst aber nicht das Problem der Anreise nach Rügen und Usedom.
Zitat
Philipp Borchert
Warum man zwingend ein eigenes Rad mitnehmen muss, bleibt wohl jedem sein Geheimnis.

Hast du schon herausfinden können, warum die Leute für maximal 2x 9 Euro ihr eigenes Rad mitnehmen wollen, wo sie doch für 30 oder 50 Euro vor Ort eins mieten können? Vorausgesetzt sie reisen während der Öffnungszeiten des Fahrradverleihs an. Oder sie fahren einfach erstmal mit dem Taxi zur Unterkunft und am nächsten Tag mit dem Taxi zum Radverleih. Kann ja höchstens 20-30 Euro extra kosten. So eine Reise auf dem Ostseeküstenweg á la Borchert macht bestimmt auch Laune. Start z.B. in Stralsund, zack Kohle für das Leihrad auf den Tisch, eine Woche gemütlich nach Kiel geradelt, Sprinter mit Einweg-Tarif gemietet und die Räder im Auto zurückgefahren (die Bahn soll man ja nicht benutzen!). Gibt es schon für ein paar hundert Euro.
Ist mir ehrlich gesagt egal, wer meint, im dichtesten Reiseverkehr mit'm Fahrrad (am besten noch mit Gepäck) in RE3 oder RE5 steigen zu müssen hat nichts Anderes als katastrophales Gedränge verdient. Schade für all diejenigen, die vernünftigerweise ohne eigenen fahrbaren Untersatz mit wollen. Die Diskussion darüber ist dieselbe wie beim eigenen Rad in vollen S-Bahnen zur HVZ. Generell haben Fahrradtarife zur Mitnahme im Zug nicht so viel günstiger zu sein als diejenigen für Fahrgäste.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Ist mir ehrlich gesagt egal, wer meint, im dichtesten Reiseverkehr mit'm Fahrrad (am besten noch mit Gepäck) in RE3 oder RE5 steigen zu müssen hat nichts Anderes als katastrophales Gedränge verdient. Schade für all diejenigen, die vernünftigerweise ohne eigenen fahrbaren Untersatz mit wollen. Die Diskussion darüber ist dieselbe wie beim eigenen Rad in vollen S-Bahnen zur HVZ. Generell haben Fahrradtarife zur Mitnahme im Zug nicht so viel günstiger zu sein als diejenigen für Fahrgäste.

Deine Partikularinteressen in allen Ehren, aber das "vernünftigerweise" an der Nicht-Mitnahme eines Fahrrades festzumachen halte ich für völlig abstrus.

Auch wenn Du das nicht brauchst, aber in vielen Fällen ist - sowohl in Berlin als auch Überland - ermöglicht nur die Kombination ÖPNV-Fahrrad eine konkurrenzfähige Alternative zum Auto. ÖPNV pur dagegen nicht.

Und im touristischen Segment sind Radfahrer mittlerweile ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Regionen.

Und nein, Leihräder decken vielleicht die 5% ab, die nur mal vom Bahnhof an den See wollen; taugen aber auf dem flachen Land so gut wie nicht für ernsthaften Radtourismus und nicht als Ersatz für das Fahrrad als Verkehrsmittel.

Zitat
Philipp Borchert
Generell haben Fahrradtarife zur Mitnahme im Zug nicht so viel günstiger zu sein als diejenigen für Fahrgäste.

Es gibt natürlich viele verschiedene Tarife, die so oder so sind und beliebig schiefe Vergleiche ermöglichen. Aber ne Horde, die von Berlin nach Waren unterwegs ist (und genau solche Gruppen füllen die Züge schnell), zahlt zu fünft 29 Euro für eine Brandenburg-Ticket und 27,50 für die Fahrräder.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.2018 07:17 von Global Fisch.
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