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Aktuelle Fotos Berlin+Brandenburg IV.Quartal 2018
geschrieben von IsarSteve 
Zitat
485er-Liebhaber
Das ist die RB 63 und auf dieser wird ein Umlauf von der HANS bedient.

Logital hat trotzdem recht. Entgegen ursprünglichen Planungen wurde HANS ausgebootet, die NEB fährt allein. Daher, um auf Philipps Frage einzugehen, wird das Fahrzeug aus Sachsen der Behelf der NEB sein.
Die Infrastruktur scheint aber eine Gesellschaft zu verwalten, die mit dieser HANS-Eisenbahn etwas zu tun hat.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Die Infrastruktur scheint aber eine Gesellschaft zu verwalten, die mit dieser HANS-Eisenbahn etwas zu tun hat.

Infrastrukturbetreiber ist die Hanseatische Infrastrukturgesellschaft, die sich für die Strecke zwischen Joachimsthal
und Templin verantwortlich zeigt. Auch der Bahnsteig in Templin Stadt, der aus Eberswalde angefahren wird, trägt ein
grün-weißes Stationsschild.

Die Hanseatische Infrastrukturgesellschaft gehört zum Konzern um die Hanseatische Eisenbahn, richtig.
Zitat
Mike485
Zitat
485er-Liebhaber
Das ist die RB 63 und auf dieser wird ein Umlauf von der HANS bedient.

Logital hat trotzdem recht. Entgegen ursprünglichen Planungen wurde HANS ausgebootet, die NEB fährt allein.
Daher, um auf Philipps Frage einzugehen, wird das Fahrzeug aus Sachsen der Behelf der NEB sein.

Hans hat man ausgebootet, weil sie bis dato ihren Kutschern kein Tarifentgeld zahlen wollten.
Nun fährt das die NEB, bedient sich aber bei Hans mit angemieteten Fahrern, und dem RS1 aus C.-
und plötzlich wie unerwartet soll Hans jetzt auf der Stendaler Ecke seinen Kutschern Tarif bezahlen,
weil sich sonst keiner findet für die Linien...erfuhr ich gestern ausm Buschfunk.

T6JP
Zitat
Mike485
Zitat
485er-Liebhaber
Das ist die RB 63 und auf dieser wird ein Umlauf von der HANS bedient.

Logital hat trotzdem recht. Entgegen ursprünglichen Planungen wurde HANS ausgebootet, die NEB fährt allein. Daher, um auf Philipps Frage einzugehen, wird das Fahrzeug aus Sachsen der Behelf der NEB sein.

Danke für die Info, das ist mir ja ganz neu. Wieso und weshalb weißt du zufällig auch?

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1894-2019
Bis zum Posting vom T6JP konnte ich mir auch keinen Reim drauf machen. Allerdings erscheinen mir seine Einlassungen durchaus schlüssig. Mal schauen, ob sich auch offizielle Stellen irgendwann mal zum Sachverhalt äußern wollen.
Zu guter letzt noch ein "Straßenbahn"bild...
Der VT der BEF aus Basdorf besuchte heute die AG Märkische Kleinbahn in Schönow ( Lichterfelde).
Nach Einstellung des Güterverkehrs auf der Strecke ( "Fordzug") ist die museale Nutzung durch solche Vereine
die einzige Möglichkeit die Gleise zu erhalten, auch wenn die DB Mondpreise für die Nutzung verlangt..

Der Hingucker am Vt war die auf die Stirnlampe aufgesteckte Rundumleuchte, die unaufmerksame Kraftfahrzeugführer zusätzlich warnt.
(Selbst an dem wie ein Weihnachtsbaum beleuchteten (samt RUL) DB-Dreibein am Fordzug zerschellten öfter KFZ..)

Erstes Bild Finkensteinallee/ Dahlemer Weg,das zweite zeigt die Rückfahrt des Zuges am BÜ Dahlemer Weg.

T6JP


Knuth Rosental: Das vorletzte Bild soll Templin sein?? Das hab ich aber anders in Erinnerung. Meinst du Templin oder Templin Stadt? In Templin macht er doch nicht die Pause, der endet doch in Templin Stadt?!

T6Jagdpilot: Hübsche Fotos von dem Schienenbus!



D

In Bus und Bahn offenbaren sich die sozialen Abgründe unserer Mitbürger.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.01.2019 19:03 von Stahldora.
Zitat
Stahldora
Knuth Rosental: Das vorletzte Bild soll Templin sein?? Das hab ich aber anders in Erinnerung. Meinst du Templin oder Templin Stadt? In Templin macht er doch nicht die Pause, der endet doch in Templin Stadt?!

Da ich vor Ort war, kann ich bestätigen: ja, es ist Templin.

Und auch ja: Die RB 63 endet in Templin Stadt, fährt aber zur Pause (ca. 30 Minuten) bis Templin vor
und wartet die Zeit eben dort ab.
Zitat
Knut
Da ich vor Ort war (...)

So ein Zufall, dass Du genau in dem Moment vor Ort warst, als dein Foto entstanden ist...

Mir muss mal jemand erklären, warum es heutzutage nicht möglich ist, kurz vor einen Bahnübergang zu fahren ohne dort die Schranken auszulösen. Die RB12 fährt vollkommen sinnlos über den nun geschlossenen Bahnübergang, bleibt dahinter stehen und fährt zur Abfahrtzeit wieder zurück. Dass die RB63 weiter fährt, um in Templin womöglich eine bessere "Pauseninfrastruktur" nutzen zu können verstehe ich ja noch. Hoffentlich schafft man es noch innerhalb des Probebetriebs, diese Fahrt für Fahrgäste nutzbar zu machen.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
So ein Zufall, dass Du genau in dem Moment vor Ort warst, als dein Foto entstanden ist...

Tja, Sachen gibts, was? :D


Zitat
Philipp Borchert
Mir muss mal jemand erklären, warum es heutzutage nicht möglich ist, kurz vor einen Bahnübergang zu fahren ohne dort die Schranken auszulösen. Die RB12 fährt vollkommen sinnlos über den nun geschlossenen Bahnübergang, bleibt dahinter stehen und fährt zur Abfahrtzeit wieder zurück.

Ich denke mal das hängt mit dem Durchrutschweg zusammen, sollte das Fahrzeug nicht rechtzeitig zum stehen kommen und über
das Bahnsteigende hinausschießen. Das dürfte einfach ein Sicherheitsaspekt sein.

Alternativ hätte man natürlich auch einen Prellbock vor den Bahnübergang setzen können.
Dann - könnte ich mir vorstellen - würde aber bei der Einfahrt nur geringe Geschwindigkeit (20-30 km/h) erlaubt sein, um eben
bei einem Aufprall auf den Prellbock die Kräfte zu mindern.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Knut
Da ich vor Ort war (...)

So ein Zufall, dass Du genau in dem Moment vor Ort warst, als dein Foto entstanden ist...

Mir muss mal jemand erklären, warum es heutzutage nicht möglich ist, kurz vor einen Bahnübergang zu fahren ohne dort die Schranken auszulösen. Die RB12 fährt vollkommen sinnlos über den nun geschlossenen Bahnübergang, bleibt dahinter stehen und fährt zur Abfahrtzeit wieder zurück. Dass die RB63 weiter fährt, um in Templin womöglich eine bessere "Pauseninfrastruktur" nutzen zu können verstehe ich ja noch. Hoffentlich schafft man es noch innerhalb des Probebetriebs, diese Fahrt für Fahrgäste nutzbar zu machen.

Templin Stadt ist ein Haltepunkt der freien Strecke und kein Bahnhof, daher muss die RB63 bis zum Bahnhof Templin weiter fahren. Der Umbau des Bahnübergangs (BÜ) wäre ein Eingriff in die Stellwerkstechnik und damit in den Bestandsschutz. Insofern entlässt die RB12 am Haltepunkt ihre Fahrgäste und fährt dann die paar Meter weiter, um den BÜ aufzulösen. Zu Fahrtbeginn wird bis zum BÜ vorgezogen und die Aktivierung per Auto-HET (Hilfseinschalttaste) vorgenommen.

Eine Anpassung dürfte erst mit Umrüstung auf ESTW erfolgen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Knut
Da ich vor Ort war (...)

So ein Zufall, dass Du genau in dem Moment vor Ort warst, als dein Foto entstanden ist...

Mir muss mal jemand erklären, warum es heutzutage nicht möglich ist, kurz vor einen Bahnübergang zu fahren ohne dort die Schranken auszulösen. Die RB12 fährt vollkommen sinnlos über den nun geschlossenen Bahnübergang, bleibt dahinter stehen und fährt zur Abfahrtzeit wieder zurück. Dass die RB63 weiter fährt, um in Templin womöglich eine bessere "Pauseninfrastruktur" nutzen zu können verstehe ich ja noch. Hoffentlich schafft man es noch innerhalb des Probebetriebs, diese Fahrt für Fahrgäste nutzbar zu machen.

Wurde mit dem Durchrutschweg schon erklärt.
Beachte mal die Schrankenschließzeit an der Oberspreestr- die ist länger wenn der Zug in den Bf Oberspree von Spindlersfeld kommend einfährt, da schließen die schon.
Bei der 16+18 zwischen Köln und Bonn werden Schranken am Bahnsteigende auch schon vor Einfahrt der Bahnen geschlossen,
und zusätzlich die Züge mit einem Geschwindigkeitstrichter bis auf 20 heruntergebremst, für den Fall X

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Beachte mal die Schrankenschließzeit an der Oberspreestr- die ist länger wenn der Zug in den Bf Oberspree von Spindlersfeld kommend einfährt, da schließen die schon.

Das liegt nicht am Durchrutschweg, sondern an dem Umstand, dass auch bei durchfahrenden Leerzügen die Schrankenbäume rechtzeitig unten sein müssen. Durchrutschwege beziehen sich immer auf Halt zeigende Signale, die es in Oberspree aber nicht gibt.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Zitat
Florian Schulz
Zitat
T6Jagdpilot
Beachte mal die Schrankenschließzeit an der Oberspreestr- die ist länger wenn der Zug in den Bf Oberspree von Spindlersfeld kommend einfährt, da schließen die schon.

Das liegt nicht am Durchrutschweg, sondern an dem Umstand, dass auch bei durchfahrenden Leerzügen die Schrankenbäume rechtzeitig unten sein müssen. Durchrutschwege beziehen sich immer auf Halt zeigende Signale, die es in Oberspree aber nicht gibt.

Viele Grüße
Florian Schulz

Zitat
Philipp Borchert
Mir muss mal jemand erklären, warum es heutzutage nicht möglich ist, kurz vor einen Bahnübergang zu fahren ohne dort die Schranken auszulösen. Die RB12 fährt vollkommen sinnlos über den nun geschlossenen Bahnübergang, bleibt dahinter stehen und fährt zur Abfahrtzeit wieder zurück. Dass die RB63 weiter fährt, um in Templin womöglich eine bessere "Pauseninfrastruktur" nutzen zu können verstehe ich ja noch. Hoffentlich schafft man es noch innerhalb des Probebetriebs, diese Fahrt für Fahrgäste nutzbar zu machen.


@Philipp Borchert: Der BÜ in Templin Stadt wird schon einige hundert Meter vorher eingeschaltet. Damit der wieder ausschaltet, muss der Zug über den BÜ fahren (und die dortigen Schleifen freifahren). Sonst gibt es irgendwann bei Zeitüberschritung eine Störungsmeldung beim Fahrdienstleiter. Mit einem D-Weg hat das nichts zu tun. Es steht nämlich kein Signal hinter dem Bahnsteig. Es ist m.E. geplant, vor dem BÜ einen Prellbock aufzustellen. Dafür gab es vor einigen Jahren schon eine Planfeststellung, die aber noch nicht umgesetzt wurde.

Bei der Rückfahrt wird die Auto-HET-Funktion genutzt. Das ist aber keine Taste, sondern es wird die Ausschaltschleife befahren, die beim Befahren die Hilfseinschaltung auslöst.

Auf der "neuen Strecke" muss der Zug bis Templin fahren, da Templin Stadt noch auf freier Strecke liegt. Der Zug muss aber bis in den Bahnhof fahren. Es gäbe außerdem keine Möglichkeit, den BÜ Templin Stadt am Bahnsteig einzuschalten. In Templin müsste der Bahnsteig hergestellt werden, und vor allem die Unterführung wieder geöffnet werden. Die sieht allerdings nicht mehr verkehrssicher aus. Ich glaube nicht, dass man diesen Aufwand treibt, bevor es einen Regelbetrieb gibt.
Ein definierter Durchschrutschweg bei der Bahn bedingt nicht zwingend ein stellbares Signal - nur so beiläufig zur Info.
Zitat
Havelländer
Ein definierter Durchschrutschweg bei der Bahn bedingt nicht zwingend ein stellbares Signal - nur so beiläufig zur Info.

Ein stellbares Signal nicht unbedingt, aber ein Signal schon. Ausnahme: Einfahrten in Gleise mit Prellbock.

Was oben gemeint wurde, ist das Abstandsmaß von einem Signal zur Kante eines Bahnübergangs. Dieses muss (je nach Geschwindigkeit) bis zu 50 m betragen, damit der BÜ nicht schließen muss. Der D-Weg kann dagegen bis zu 300 m betragen, und dieser darf auch über einen BÜ hinweg gehen, ohne dass dieser geschlossen werden muss. Aber D-Wege gibt es nur im Bahnhof.

Im vorliegenden Fall ist die Strecke Templin - Templin Stadt (ehemals weiter nach Prenzlau) durch den Prellbock beendet, dahinter ist die Strecke zwar noch teilweise vorhanden, aber stillgelegt. Wir befinden uns auf freier Strecke. Es ist kein Bahnhof, hier gibt es keinen D-Weg. Es gibt auch kein Signal am Bahnsteigende. Das Ding schaltet einfach ein, wenn ein Einschaltkontakt befahren wird und schaltet aus, wenn beide Ausschaltkontakte am BÜ befahren wurden.
Zitat
Latschenkiefer
Aber D-Wege gibt es nur im Bahnhof.

Wie kommst du denn da drauf?

Was den angeblichen Prellbock am Hp Templin Stadt betrifft, das einzurichten wäre größt möglicher Unsinn, da somit keinerlei Umleiterverkehr stattfinden könnte und die ganze Strecke ab Milmersdorf als Stichstreckenblock hergerichtet werden müßte.
Die alten Bahnsteige in Templin werden nicht mehr benutzt, für die RB aus Löwenberg wurde ein neuer Bahnsteig errichtet. Logische Konsequenz wäre am Nachbargleis für die RB aus Eberswalde ebenfalls einen Bahnsteig zu errichten. Vielleicht kommt das ja noch wenn die Fahrgastzahlen einen Betrieb über das Probestadium hinaus rechtfertigten.
Das würde ja aber einen Übergang erfordern, der ja sicherlich heute auch nicht mehr ganz so einfach umzusetzen wäre (was nicht unmöglich bedeutet, siehe Strausberg).

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Das würde ja aber einen Übergang erfordern, der ja sicherlich heute auch nicht mehr ganz so einfach umzusetzen wäre (was nicht unmöglich bedeutet, siehe Strausberg).

Doch, der ließe sich ganz einfach einrichten. Relevant sind Zug- und Reisendenzahlen, die niedrig genug sein dürften, um einen Reisendenübergang zu genehmigen. Er müsste wohl beschrankt ausgeführt werden und damit in die Stellwerkslogik integriert sein, was man eben erst bei einem ESTW-Bau machen würde.

@Havelländer: Beim BÜ-Prellbock geht es um die Strecke nach Prenzlau, auf der die RB12 endet und nicht um die Strecke Eberswalde - Templin. Setzt man da einen Prellbock vor den BÜ, dann kann man die BÜ-Technik für diese Strecke außer Betrieb nehmen. Wie aber schon weiter oben geschrieben, wäre das ein Eingriff in die Stellwerkstechnik, die man sich (bisher) spart. Dahinter gibt es auch keinen Prellbock, sondern "nur" eine Sh2-Scheibe und ein Schwellenkreuz.

--- Signatur ---
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