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Weitere Flexity für Berlin?
geschrieben von TMBerlin 
Klaus Kurpjuweit berichtet im [www.tagesspiegel.de] darüber, dass die Verkehrssenatorin nach einiger Überzeugungsarbeit durch die Kollegin Pop und BVG-Chefin Nikutta der Bestellung weiterer Flexity-Exemplare über die fest vereinbarten 210 Stück hinaus zugestimmt habe. Dies gebe der 2006 geschlossene Vertrag her. Es geht um ein Auftragsvolumen von 74,1 Mio Euro, die Frau Günther zunächst für zu hoch hielt. Über die Fahrzeugversion verlautet zunächst nichts.

Darüber hinaus wird auch von der Aufstockung der Bestellung von U-Bahn-Wagen berichtet.

Grüße
Thomas
Es sollen noch längere Wagen für die M4 sein.
Ich habe den Artikel von Kurpjuweit jetzt zwei mal gelesen und immer noch nicht verstanden was genau der eigentlich aussagen soll.
Seit Anfang 2017 ist klar, dass der komplette Rahmenvertrag ausgeschöpft wird und somit einmal 210 Flexity Berlin in der Stadt fahren werden. [www.neues-deutschland.de]

Vermutlich ging es bei der Aufsichtsratssitzung jetzt darum das nötige Geld dafür freizugeben. (Was auch schon etwas komisch ist, weil die Bestellung ja schon als fix verkündet wurde.)
Kurzum: Formsache, die jetzt zu irgendwas hochgeschrieben wird weil angeblich Frau Günther der Freigabe der Mittel nicht zustimmen wollte?
Zitat
Bimmelbahn
Ich habe den Artikel von Kurpjuweit jetzt zwei mal gelesen und immer noch nicht verstanden was genau der eigentlich aussagen soll.
Seit Anfang 2017 ist klar, dass der komplette Rahmenvertrag ausgeschöpft wird und somit einmal 210 Flexity Berlin in der Stadt fahren werden. [www.neues-deutschland.de]

Vermutlich ging es bei der Aufsichtsratssitzung jetzt darum das nötige Geld dafür freizugeben. (Was auch schon etwas komisch ist, weil die Bestellung ja schon als fix verkündet wurde.)
Kurzum: Formsache, die jetzt zu irgendwas hochgeschrieben wird weil angeblich Frau Günther der Freigabe der Mittel nicht zustimmen wollte?

Das die 210 Flexity Berlin kommen werden und die gesicherte Finanzierung wird im besagten Artikel auch nicht in Frage gestellt. Vielmehr geht es darum, daß weitere Wagen(längere Variante-F10/12) bestellt werden sollen und die Finanzmittel dafür noch frei gegeben werden müssen. So habe ich es jedenfalls verstanden. Also in Zukunft nicht 210 Flexity, sondern vielleicht 250 Stück?
Also der Rahmenvertrag lässt noch weitere Wagen zu? War nicht die allgemeine Lesart, dieser Vertrag sei mit dem 210 Wagen nun vollumfänglich ausgeschöpft worden?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Ich staune, dass diese Info erst jetzt bei euch angekommen ist. Mir wurde das schon vor Jahren erzählt, hab aber nix gesagt, da ich das für absurd hielt, aufgrund der Ausschreibung. :/
Das ergibt alles keinen Sinn. Zuletzt wurden im Februar 2017 zusätzliche Züge bestellt. 21 Stück F8. Dazu passt auch die Investitionssumme von 74,1 Mio Euro. Macht ca. 3,5 Mio pro Zug. Das würde ine geringe Preissteigerung zu den im nd genannten 3,4 Mio pro Zug bedeuten. Vielleicht ging es darum.

Krupjuweit schreibt aber von einer Bestellung über die vereinbarten 210 Einheiten und Lieferungüber das Jahr 2020 hinaus.

Das erscheint mir aber legal nicht möglich zu sein. Entweder kurpjuweit hat was falsch mitbekommen, hat sich grob ungelenk ausgedrückt oder die BVG schickt sich ein weiteres mal an, das Vergaberecht zu verbiegen.
Aber es läuft doch eine Ausschreibung für neue Straßenbahnwagen oder? Kann natürlich sein, dass Bombardier mit einer "neuen" Flexity gewonnen hat. Irgendwie haut das alles nicht hin.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1894-2018
Sorry, mein post hat sich mit anderen überschnitten. Ihr seid in der Diskussion schon weiter.

Lässt der Rahmenvertrag tatsächlic weitere Bestellungen über die 210 Einheiten hinaus zu? Gibt es dazu eine Quelle?

F10/F12 halte ich für Gerüchte, auch wenn ich die selber mal scherzhafteres Spiel gebrachte habe. Es gibt einen rahmenvertrag über vier Verschiedenen Typen in veränderlichen Gewichtsanteilen. Einen weiteren Typ bestellen, von dem es kein Baumuster gibt, und der auch nicht zugelassen ist? Wie soll das gehen?
Zitat
Philipp Borchert
Also der Rahmenvertrag lässt noch weitere Wagen zu? War nicht die allgemeine Lesart, dieser Vertrag sei mit dem 210 Wagen nun vollumfänglich ausgeschöpft worden?

Das ist genau die Frage, die ich mir beim Lesen vorhin auch gestellt habe, deswegen meine Diskussionseröffnung hier und die Thread-Überschrift bewusst mit Fragezeichen. Ich bin bisher auch davon ausgegangen, dass die 210 Wagen das Maximum wären. Vielleicht kann ja mal ein Insider zur Aufklärung beitragen.
Sollte es nur um die Finanzierung der letzten Tranche F8 (die deren Gesamtanzahl auf 210 Wagen erhöht) gegangen sein - und diese sich, wie hier schon grob vorgerechnet, leicht verteuern - dann wäre einerseits Frau Günthers Skepsis ein wenig verständlicher und andererseits die Darstellung im Artikel eine journalistische Fehlleistung.
Der allerletze Satz zeigt ... Es geht wohl um die Ausschreibung, da ist wohl mächtig was schief gelaufen:

Zitat
Tagesspiegel
Wer die Bahnen liefern wird, steht noch nicht fest. Der Hersteller wird per Ausschreibung gesucht. Im Rennen sind dem Vernehmen nach Alstom, Bombardier/Siemens und Stadler.

Stadler wird ja wohl kaum Flexitys bauen ...

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1894-2018
Der allerletzte Satz bezieht sich aber meines Erachtens auf den kurzen letzten Abschnitt, der sich mit der U Bahn-Waggon-Bestellung befasst.
Würde ich auch sagen, das hat mit den Straßenbahnen gar nichts zu tun.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Bimmelbahn
Ich habe den Artikel von Kurpjuweit jetzt zwei mal gelesen und immer noch nicht verstanden was genau der eigentlich aussagen soll.
Seit Anfang 2017 ist klar, dass der komplette Rahmenvertrag ausgeschöpft wird und somit einmal 210 Flexity Berlin in der Stadt fahren werden. [www.neues-deutschland.de]

Vermutlich ging es bei der Aufsichtsratssitzung jetzt darum das nötige Geld dafür freizugeben. (Was auch schon etwas komisch ist, weil die Bestellung ja schon als fix verkündet wurde.)
Kurzum: Formsache, die jetzt zu irgendwas hochgeschrieben wird weil angeblich Frau Günther der Freigabe der Mittel nicht zustimmen wollte?

Genau so (sh. den von mir "kursivten" Satz) verstehe ich das auch: Nachdem ihre Nachfragen hinsichtlich der Bestellung weiterer Flexity zur kompletten Ausschöpfung des Rahmenvertrags über 210 Züge zufriedenstellend beantwortet wurden, hat Frau Günther der entsprechenden Beschlußvorlage im Aufsichtsrat zugestimmt.

Die Absicht, mehr U-Bahnen anzuschaffen, halte ich für sehr erfreulich.
So lange die nicht für unseren Südosten gebaut werden (2,30m), ist mir schön.

GLG.................Tramy1
Hallo zusammen,

jetzt will ich auch noch etwas Spekulatius hinzugeben. Meine Vermutung:

Es bleibt bei 210 Flexity (die auch schon bestellt wurden). Die Bestellung wird ja immer erst unterzeichnet, wenn der Aufsichtsrat zugestimmt hat.

Aber ein Teil des letzten Lieferloses (innerhalb der insgesamt 210 Stück) wird vielleicht zu "F10" verlängert. Damit hätte man Bahnen, die netto ungefähr so lang sind wie eine GT6-Doppeltraktion (nach Abzug der Fahrerkabinen und der Kupplung in der Mitte).

Den Bau von entsprechenden Mittelteilen kann man m.W. ohne Ausschreibung beauftragen, da diese ja zu 100 Prozent zu den vorhandenen beziehungsweise bestellten Wagen kompatibel sein müssen und daher ja kein anderer Lieferant als Bombardier infrage kommt.

Um genau diesen Auftrag über zusätzliche Mittelteile für einige der 210 bestellten Bahnen könnte es tatsächlich gegangen sein. Natürlich müsste man einen "F10" neu zulassen, aber das dürfte das geringste Problem sein.

Schade, dass selbst Journalisten, die ständig an diesen Themen dran sind, letztlich doch wenig Ahnung haben und auch nicht nachfragen.

Viele Grüße
Manuel



Zitat
schallundrausch
Sorry, mein post hat sich mit anderen überschnitten. Ihr seid in der Diskussion schon weiter.

Lässt der Rahmenvertrag tatsächlic weitere Bestellungen über die 210 Einheiten hinaus zu? Gibt es dazu eine Quelle?

F10/F12 halte ich für Gerüchte, auch wenn ich die selber mal scherzhafteres Spiel gebrachte habe. Es gibt einen rahmenvertrag über vier Verschiedenen Typen in veränderlichen Gewichtsanteilen. Einen weiteren Typ bestellen, von dem es kein Baumuster gibt, und der auch nicht zugelassen ist? Wie soll das gehen?
Dass die vorhandenen bzw. bestellten Flexity Berlin in einer längeren Version (F10Z) geliefert werden, kann ich mir kaum vorstellen und bin mir da nicht so sicher, ob der Vertrag eine derartige "Erweiterung" unabhängig von den 210 Fahrzeugen hergibt.

Was mich vielmehr wundert ist, dass man nichts mehr von dem im Dezember 2016 veröffentlichten "Aufzuf zum Wettbewerb" gehört hat, der ja in einen Nachfolgevertrag zur Beschaffung von Straßenbahnen (Ersatz der GT6N & Fuhrparkerweiterung) münden sollte. In diesem sollten auch längere Fahrzeuge als die F8Z enthalten sein, um die GT6-Doppel abzulösen.
Zitat
Tramy1
So lange die nicht für unseren Südosten gebaut werden (2,30m), ist mir schön.

Wo ist denn da ab Ende 2020 noch irgendwas auf 2,30m Wagenbreite begrenzt, außer den Hallentoren im Btf. Köpenick, wenn Rhinstraßenbrücke und Karlshorst fertiggestellt sind...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Tramy1
So lange die nicht für unseren Südosten gebaut werden (2,30m), ist mir schön.

Wo ist denn da ab Ende 2020 noch irgendwas auf 2,30m Wagenbreite begrenzt, außer den Hallentoren im Btf. Köpenick, wenn Rhinstraßenbrücke und Karlshorst fertiggestellt sind...?

Der Gleismittenabstand in der Edisonstraße dürfte noch zu gering sein. Am Bahnhof Schöneweide ist er es auf jeden Fall und der Umbau dort dürfte noch etwas auf sich warten lassen. Vom Neustart des Planungsverfahrens nach dem Reset ist auch nach einem Jahr noch nichts zu hören. In Köpenick selbst dürfte es auch noch ein paar Stellen geben, wo der Gleismittenabstand noch zu gering ist.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Eigentlich ja ganz amüsant, dass parallel der Thread mit dem Hinweis auf Klaus Kurpjuweits Eintritt ins Rentenalter läuft. Schade, dass nun gerade einer seiner allerletzten Tagesspiegel-Artikel für so ein bisschen "Unklarheit" sorgt. Eine etwas andere Formulierung hätte den Sachverhalt bestimmt eindeutiger werden lassen.

Ich gehe also Stand jetzt davon aus, dass es lediglich um die Finanzierung des quasi letzten Lieferloses innerhalb des bekannten Flexity-Vertrages ging - und nicht um eine zusätzliche Menge, die über die 210 vereinbarten Stück hinausgeht.

Dem Herrn Kurpjuweit sei dennoch sein sicher wohlverdienter Ruhestand gegönnt.

Grüße
Thomas
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