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Verschrottung von U-Bahnwagen ab Januar 2019
geschrieben von IsarSteve 
Zitat
IsarSteve
Momentan steht an der Warschauer ein Kunstwerk. Ist das ein Schrottwagen? Link gelöscht..

Getreu dem Spruch "Ist das Kunst oder kann das weg?" ist es ein Schrottwagen. Gleichzeitig zeigt er wie präkar die Situation bei der BVG ist. Das Gleis 4 auf Warschauer Straße war die einzige Möglichkeit, wo er abgestellt werden konnte. Überall stehen Fahrzeuge, die entweder auf Reparatur oder Verschrottung stehen oder die Gleise werden für den Betrieb benötigt.

Die Einheit ist übrigens nicht mehr fahrfähig.
Wobei die Kisten nicht erst seit gestern stehen. Durch die Baustelle und den längeren Zügen auf der U1 hat sich der ohnehin schon bestehende Platzmangel nochmals verschärft. Der beschriebene 782 ist auf jeden Fall Schrott. Auf Deutsche Oper im Bahnhof stand kürzlich der ebenso bunte 1082, gesperrt für HU. Der steht mittlerweile wieder woanders.
Warum ist die GI/1E-Einheit 1082 für die HU gesperrt?
Zitat
Henning
Warum ist die GI/1E-Einheit 1082 für die HU gesperrt?

Weil die Kilometerfrist nach BOStrab erreicht ist. Der Zug darf erst nach einer Inspektion nach §57 und den dazu geltenden betrieblichen Instandhaltungsvorschriften wieder Personen befördern.

so long

Mario
Welche Tätigkeiten werden bei der für diesen Zug nicht machbaren HU durchgeführt?
Zitat
Henning
Welche Tätigkeiten werden bei der für diesen Zug nicht machbaren HU durchgeführt?

Natürlich ist die HU machbar. Derzeit befinden sich jedoch zwei weitere GI/1E-Züge in der Werkstatt in der Inspektion. Das dauert seine Zeit, da personelle und räumliche Kapazitäten begrenzt sind und weitere Züge der Typen HK06 und A3L92 ebenfalls instandgesetzt werden müssen.
Bei der Reihe A3 64/66 E hilft die Hauptwerkstatt Seestraße bei den kompletten Fahrzeugen, bei GI nur bei der Aufarbeitung der Drehgestelle und weiterer Komponenten.

so long

Mario
Hallo Ihr Lieben,
den U-Bahnwagen ging es jetzt wohl an den Kragen... Die Photos sind schon vom vorletzten Wochenende. Mögen sie in Frieden ruhen.
LG Rekowagen






Diese Woche gab es wohl den nächsten endgültigen Abgang zu verzeichnen: Einheit 2668 wurde in Friedrichsfelde abgeholt.
Zitat
der weiße bim
Zitat
IsarSteve
Momentan steht an der Warschauer ein Kunstwerk. Ist das ein Schrottwagen?

Beides. Für die einen ein Fetisch, für andere ein abschreckendes Beispiel. Fehlen nur nur ein paar Herz-Aufkleber.


Hab ich das richtig mitbekommen - Fahrzeugnr. ist 782+783?
War ja leider nicht mehr zu erkennen, nachdem sich dieses unnütze Gesindel daran ausgetobt hat.


D

In Bus und Bahn offenbaren sich die sozialen Abgründe unserer Mitbürger.
Zitat
Stahldora
Hab ich das richtig mitbekommen - Fahrzeugnr. ist 782+783?

Ja, der hat ausgedient und wird bei Gelegenheit entsorgt.

so long

Mario
In den letzten Tagen wurde mindestens 2638 zum Verwerter überführt, möglicherweise noch weitere. Zumindest gestern stand zudem 2674 abholbereit in Friedrichsfelde.
Ich frage mich ja gerade, wie lange uns der A3L an der Warschauer Straße erhalten bleibt. Ich find ihn ja, auch gerade in seinem jetzigen Zustand, durchaus passend zum Ort und kann ihn mir dort dauerhaft vorstellen.
An welchen Merkmalen meinst du, dass der A3L 782/783 an der Warschauer Straße zum Ort passt?
Mich würde ja eher eine expliziterer Erläuterung zu seinen Posting freuen da ich null Ahnung habe was an der Warschauer Straße steht bzw. wieso.

Zielanzeigenverzeichnis 2018/2019 auf: www.graphxberlin.de
Zitat
GraphXBerlin
Mich würde ja eher eine expliziterer Erläuterung zu seinen Posting freuen da ich null Ahnung habe was an der Warschauer Straße steht bzw. wieso.

Auf dem Gleis 4 des Bahnhof Warschauer Straße steht die Einheit 782/783. Dieser A3L 71 ist nicht mehr fahrfähig und wartet nur auf die Verschrottung. Er steht da weil sein bisheriger Standplatz für die Züge auf dem Inselbetrieb Warschauer Straße - Uhlandstraße/Gleisdreieck benötigt wurde. Er wurde auf seinem alten Standplatz von "Künstler" farblich behandelt und so belassen.
Was war denn sein ursprünglicher Standplatz? Und wie lange steht er eigentlich? Im Netz konnte ich dazu nur ungenügende Angaben finden...
Hallo,

zum abgestellten Pony in Warschauer Straße gibt es einen Artikel in der MoPo vom 21.2.2019:

Zitat

Der Graffiti-"Geisterzug" von der Warschauer Straße

Seit rund zwei Wochen steht ein Zug-Segment unbewegt auf dem Gleis. Das hat einen Grund.

[...] Sebastian Geisler

Mit Beendigung der Bauarbeiten am Wittenbergplatz müsste der Zug aber nach Grunewald gefahren werden können.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.03.2019 06:01 von krickstadt.
Hätte Pinocchio diesen Bericht geschrieben, hätte er eine extrem lange Nase bekommen. So viel falsches wie da geschrieben steht (ohne dem Autor die Schuld dafür zu geben).
Überführungen von/zur U1 vom bzw zum Werk waren zumindest zur U2-Unterbrechung nahezu problemlos möglich. Bw Geunewald hat nur leider ordentlich Platzmangel. Und es ist nicht ohne Grund so, dass im www zumindest generell keine Informationen über abgestellte Züge zu finden sind. Nur so viel: er stand zuvor nicht allzu weit vom jetzigen Standort entfernt. Generell abgestellt ist er mindestens seit November 2017.
Entlastung lässt wohl länger auf sich warten:

[www.morgenpost.de]

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Entlastung lässt wohl länger auf sich warten:

[www.morgenpost.de]

Hatten wir zur riesigen U-Bahn Beschaffung nicht einen eigenen Thread? Hab eben 7 Seiten zurück geblättert und nix gefunden.. (oder es übersehen)
Aber gut, dann schließe ich mich einfach hier Haralds Post an und schreibe meine Anmerkung hier:
Zunehmend frage ich mich, ob es wirklich eine schlaue Idee ist einen derart großen Auftrag an ein Konsortium zu vergeben. Die Fahrzeuge sollen möglichst schnell auf der Schiene stehen und dann auch noch möglichst schnell in großer Stückzahl abgeliefert werden. Und an der Stelle beginnen meine Bauchschmerzen: alle Neufahrzeuge kommen mit Kinderkrankheiten. Das heißt es ist schwer abzusehen, wann wirklich der reibungslose Einsatz folgt. Des Weiteren sind die Produktionskapazitäten der Hersteller sicher begrenzt.
Beides also Punkte, bei denen man besser fahren könnte, wenn man den Auftrag gesplittet hätte und somit zwei Konsortien/Hersteller praktisch zeitgleich abliefern (dass die BVG das wahrscheinlich nicht handlen könnte, steht dann auf einem anderen Blatt).
Gibt es Gründe warum ein derart großer Auftrag nicht geteilt wurde? Außer dass man sich so üppige Rabatte erwartet und natürlich die Behandlung einer Einheitsflotte leichter/ günstiger ist? Vergaberechtlich dürfte dem doch auch nichts im Wege stehen?

Bei dem Thema muss ich auch an die großen Luftfahrtkonzerne denken. Klar es gibt Easyjet und Ryanair, die ganz konsequent Einheitsflotten betreiben. Aber dann gibt es auch riesige Konzerne wie die Lufthansa, die ganz bewusst bei verschiedenen Herstellern bestellt. Deren A320neo Bestellung zum Beispiel beinhaltet beide Triebwerksoptionen. Auf den ersten Blick eigentlich Quatsch. Auf den zweiten Blick schlau, weil man sich so langfristig absichert, falls ein Triebwerkstyp mal Probleme macht und die Flugzeuge mit diesen Triebwerken unter dem Flügel am Boden bleiben müssen.
Genau in diese Problematik rennt die BVG jetzt sehenden Auges herein.
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