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BVG-Krise in Zahlen
geschrieben von andre_de 
Zitat
T6Jagdpilot
Durchaus möglich. Wer jung ist und das geld braucht, geht dahin wo es ohne viel Trara geboten wird.
Haben viele der Handwerkerazubis auch gemacht, die schrauben jetzt beim Stadler..

T6JP

Und vermutlich wird trotz der anstehenden Endgelderhöhung es nicht viel besser werden.
So gross kann und wird die garnicht sein, als das wieder freiwillig Personal zur BVG kommt.

_____________

Guten Tag !
Ich muß inmer lachen wenn ich höre oder lese das Frau Nikutta die Ausfälle auf den hohen Krankenstand schiebt. Vielleicht sollte sie mal den Ursachen auf den Grund gehen.


Etwas offtopic dazu:
Ich hatte das im alten Laden auch, wo die Neueingestellten ihren fehlenden Urlaub mit Krankenscheinen kompensierten.
Entsprechend mehr Arbeit blieb liegen für die Alteingessenen und Ü40-Generation die dadurch auch öfter krank wurde.

Fazit: die Angestellten mit Festvertrag und entsprechend mehr Geld/Urlaub verließen den Laden und die Verbliebenen geben sich mit 24 Tagen Jahresurlaub zufrieden und müssen immer wieder aufs neue angelernt werden weil sie nach der Probezeit meist nicht übernommen werden/wurden.
Da macht(e) das Arbeiten doch Spaß oder? :-)

Dennoch eine Win-Situation für den Chef weil er dadurch die Gehaltskosten senkte. Warum da der Ursache von hohen Krankenständen oder Kundenbeschwerden auf den Grund gehen?
Zitat
andre_de
Ich traue diesen Zahlen noch nicht ganz, weil (zumindest aus dem Bauch raus) alleine die Komplettausfälle der E-Kurse der M5, M6 und M8 schon mehr ausmachen müssten, zusätzlich fielen und fallen aber auch Stammkurse aus. Wenn da mal nicht irgendein Rechentrick drin ist, die Ausfälle werden ja nicht nach ausgefallenen Umläufen berechnet, sondern nach der Formel "Ausfall ist, wenn an der Haltestelle innerhalb des Soll-Taktes nicht irgendeine Bahn vorbei kommt", mal flappsig formuliert.

Rechen- und Definitionstricks werden da sicher reichlich drin sein. Aber es spielt auch ein rechnerischer Effekt mit rein: die E-Kurse machen z.B. auf der M5 "nur" etwa 20 % der Fahrplanleistung aus und im großen Stil betroffen sind "nur" 3 von 22 Linien. Insofern finde ich die 3 % nicht völlig unrealistisch. Betroffen sind aber natürlich zusätzlich die weiteren 3 % der nachfolgenden Fahrten, weil diese überfüllt sein dürften. Außerdem ist natürlich ein deutlich höheren Anteil von Fahrgästen betroffen, wenn die Ausfälle zur Hauptverkehrszeit erfolgen.
Nikutta heute in der Abendschau: Probleme bei der U-Bahn (Im Artikel ist das Bild nicht als Video verlinkt. Daher in der Themenliste aktivieren und vergrößern)

Langsam regt mich die Frau zunehmend auf. Auf die Frage einer "Krise" antwortet sie wie bei allen Fragen im Studio völlig ausweichend und in allgemeinen Textbausteinen.
Ich habe sie bisher ja immer wohlwollend noch hier und da in Schutz genommen. Jetzt bin ich der Meinung die Frau muß gefeuert werden.
Ich erwarte endlich mal eine Person die sich hinstellt und sagt: "Ja, aufgrund der damaligen Sparmaßnahmen haben wir heute eine Krise mit Verspätungen und Ausfällen und versuchen diese in den nächsten JAhren in den Griff zu bekommen".
Würde mir völlig reichen.
Aber ihre ständigen Wiederholungen was alles toll bestellt ist. Und wie ach unerwartet Berlin gewachsen ist regt mich nur noch auf. Ich habe manchmal den Eindruck die Frau ist wie das das damalige Politbüro der DDR die die Realität auf der Straße nicht sieht und nur noch die Parolen-Fahne hochhält.

Zielanzeigenverzeichnis 2018/2019 auf: www.graphxberlin.de



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.01.2019 21:58 von GraphXBerlin.
Zitat
GraphXBerlin
Ich habe manchmal den Eindruck die Frau ist wie das das damalige Politbüro der DDR die die Realität auf der Straße nicht sieht und nur noch die Parolen-Fahne hochhält.

Ist das nicht die Aufgabe, für die sie berufen wurde? Fachliche Entscheidungen treffen doch sicherlich (hoffentlich) andere...

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Jay
Re: BVG-Krise in Zahlen
01.02.2019 00:48
Zitat
Salzfisch
Zitat
GraphXBerlin
Ich habe manchmal den Eindruck die Frau ist wie das das damalige Politbüro der DDR die die Realität auf der Straße nicht sieht und nur noch die Parolen-Fahne hochhält.

Ist das nicht die Aufgabe, für die sie berufen wurde? Fachliche Entscheidungen treffen doch sicherlich (hoffentlich) andere...

Gruß
Salzfisch

Da sie (bisher) zugleich Vorstand Technik war, hat sie natürlich Entscheidungen zu treffen und zu verantworten.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Da sie (bisher) zugleich Vorstand Technik war, hat sie natürlich Entscheidungen zu treffen und zu verantworten.

Nein, der Technische Direktor wurde bei der BVG schon viel früher ersatzlos abgeschafft - und das merkt man recht oft, dass in der obersten Führungsebene die technische Kompetenz fehlt.
Es gab dann nur noch den Vorstand Betrieb, zuletzt durch einen Herrn Necker besetzt. Nach dessen Abgang übernahm der damalige Vorstandsvorsitzende Sturmowski diese Funktion mit, kümmerte sich also auch um die drei Betriebsbereiche, um die Betriebsanlagen und die Beschaffung von Fahrzeugen. Letzteres war seitens des damaligen Finanzsenators und Aufsichtsratschefs unerwünscht, so dass er ausgetauscht wurde.

so long

Mario
Heute morgen hörte ich einen Beitrag im Radio einen Beitrag von ihr, in dem sie behauptete, in einem BVG-Bus sitzen 100-120 Fahrgäste. Sie wollte damit den Vorrang gegenüber Pkw begründen, da in diesen nur 1-3 Personen sitzen würden...

Da musste ich doch schmunzeln - sie hätte für ihre tollen Busse mal lieber das Wort "transportieren" benutzen sollen. Währned die Personen im Pkw tatsächlich bequem sitzen können, reduziert die BVG aufgrund von Ignoranz, Inkompetenz und falscher Prioriäten die Quote an Fahrzeugen, in denen wenigstens knapp 80 Personen einen Sitzplatz finden könnten zu Gunsten von Stehplatz-Monstern mit knapp der Hälfte an Sitzplätzen.

Nicht falsch verstehen: Ich bin jedem dankbar, der es auf sich nimmt, mit einem Bus durch die Gegend kutschiert zu werden. Ich sehe mich aber auch jeden Tag bestätigt, dass es die richtige Entscheidung ist, das Auto zu benutzen. Ich habe es ja schon oft geschrieben: Man sollte die Leute durch Qualitätssteigerungen zum Umsteigen bringen und nicht nur dadurch, dass man aufgrund abnehmender Qualität (BVG) versucht, die Alternativen (Auto) künstlich unattraktiv zu machen.

Gruß
Salzfisch

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.02.2019 18:39 von Salzfisch.
Zitat
Salzfisch
Heute morgen hörte ich einen Beitrag im Radio einen Beitrag von ihr, in dem sie behauptete, in einem BVG-Bus sitzen 100-120 Fahrgäste. Sie wollte damit den Vorrang gegenüber Pkw begründen, da in diesen nur 1-3 Personen sitzen würden...

Da musste ich doch schmunzeln - sie hätte für ihre tollen Busse mal lieber das Wort "transportieren" benutzen sollen. Währned die Personen im Pkw tatsächlich bequem sitzen können, reduziert die BVG aufgrund von Ignoranz, Inkompetenz und falscher Prioriäten die Quote an Fahrzeugen, in denen wenigstens knapp 80 Personen einen Sitzplatz finden könnten zu Gunsten von Stehplatz-Monstern mit knapp der Hälfte an Sitzplätzen.

Nicht falsch verstehen: Ich bin jedem dankbar, der es auf sich nimmt, mit einem Bus durch die Gegend kutschiert zu werden. Ich sehe mich aber auch jeden Tag bestätigt, dass es die richtige Entscheidung ist, das Auto zu benutzen. Ich habe es ja schon oft geschrieben: Man sollte die Leute durch Qualitätssteigerungen zum Umsteigen bringen und nicht nur dadurch, dass man aufgrund abnehmender Qualität (BVG) versucht, die Alternativen (Auto) künstlich unattraktiv zu machen.

Gruß
Salzfisch

Dem kann ich mir nur anschließen.

- Klimaanlage / Heizung muss funktionieren
- bequeme Sitzplätze
- dichter Takt
- kurze Wartezeiten
- schnelle und gute Fahrgastinformation

All das und noch mehr muss deutlich verbessert werden, möchte man Autofahrer zum Umsteigen bewegen...

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
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