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Mangelne Wartung von Aufzügen
geschrieben von M69 
In letzter Zeit häufen sich die " Steckenbleiber" bei den Aufzügen im Bahnnetz.
Heute nachmittag habe ich im Panoramaaufzug am Berliner Hbf samt Rollstuhl festgesteckt. Der Aufzug sponn offensichtlich, Etagentasten leuchteten auf und der Notruf funktionierte zuerst nicht. Erst nach Anruf beim Feuerwehrnotruf wurde nach ca 20 Min ein Haustechniker informiert der nach weiteren 20 Min dann die Tür im EG nicht aufbekam (üblicher Vierkant von aussen Fehlanzeige) und dann die Kabine ohne Bescheid zu sagen ins 2.UG herabfuhr wo die Tür dann geöffnet werden konnte. Von einer Nachfrage nach Anschlussverlusten oder dem Angebot einer Entschädigung keine Spur.
In den letzten Jahren schon 3 mal steckengeblieben, allerdings dann selbst befreit in Storkower Str, Ruhleben und Zoo, und das obwohl ich sonst keinen Rollstuhl bei habe und nicht sehr häufig die Aufzüge nutze. Hier scheint wohl auch so einiges kaputtgespart worden zu sein bei der Wartung.
Ich sag nur Zehlendorf...
Zitat
M69

In den letzten Jahren schon 3 mal steckengeblieben, allerdings dann selbst befreit in Storkower Str, Ruhleben und Zoo,

Oh je. Das klingt etwas gefährlich.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.2019 03:16 von Railroader.
In den "letzten Jahren 3x Mal steckengeblieben".
Ärgerlich. Aber anhand der Anzahl an Aufzügen in Berlin und Brandenburg verstehe ich Deinen Thread hier nicht. Von erlebten Einzelfällen schiebst Du es gleich auf mangelnde Wartung?
Zitat
GraphXBerlin
In den "letzten Jahren 3x Mal steckengeblieben".
Ärgerlich. Aber anhand der Anzahl an Aufzügen in Berlin und Brandenburg verstehe ich Deinen Thread hier nicht. Von erlebten Einzelfällen schiebst Du es gleich auf mangelnde Wartung?

Wie viele "Einzelfälle" soll er denn noch erleben? Der Rückschluss auf mangelnde Wartung liegt doch auch erstmal nahe.

*******
Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.
Zitat
GraphXBerlin
Aber anhand der Anzahl an Aufzügen in Berlin und Brandenburg verstehe ich Deinen Thread hier nicht. Von erlebten Einzelfällen schiebst Du es gleich auf mangelnde Wartung?

Ja und? Ist das in anderen Bereichen denn anders? Was wird hier nicht alles getoddert weil's bei der S-Bahn nicht rund läuft - aber wie viele von denen waren wie oft in den letzten Jahren ernsthaft massiv geschädigt dadurch, dass sie z.B. in 'nem liegen gebliebenen Zug fest saßen? Und wie viele der eine Million Fahrgäste täglich kommt hingegen problemlos mit eben dieser S-Bahn problemlos ans Ziel?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Bei der Anzahl der Aufzüge ist es doch normal, dass bei tagtäglichem Gebrauch Verschleiß entsteht und mal ein Aufzug nicht funktioniert. Da hilft doch die beste Wartung nichts. Man kann nicht jeden Fahrstuhl in Berlin und Brandenburg wöchentlich warten. Die Kosten und das Personal der Fremdfirmen wären enorm. Das können sie Wohnungsbaugesellschaften ebenso wenig leisten. Man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen. Man kann nicht verlangen, dass ein Fahrstuhl nie defekt ist. Dies auf mangelnde Wartung zu schieben wäre erst möglich wenn man Kenntnis vom Intervall der Wartung hat.
Was man eher anprangern kann ist wenn ein Fahrstuhl tage- oder wochenlang außer Betrieb ist.
Zitat
GraphXBerlin
Änderungen fett / durchgestrichen
Man kann nicht jeden Fahrstuhl in Berlin und Brandenburg wöchentlich warten. Die Kosten und das Personal der Fremdfirmen wären enorm. ...
Ich denke da an Alten-/Pflegeheime und Krankenhäuser. Dort nimmt man diesen Aufwand in Kauf.
Wir stimmen aber darin überein, dass das nicht für jeden Aufzug gelten kann.

Bäderbahn
Ich verstehe vollkommen und ganz das Ärgernis eines Mobilitätseingeschränkten. Aber man stelle sich mal vor die Fahrstühle würden wöchentlich gewartet werden. Dies würde hohen Personaufwand bedeuten nebst hohen Kosten. Desweiteren wäre in dieser Zeit der Fahrstuhl für bestimmt einige Stunden außer Betrieb. Spätestens letzteres wäre doch sicherlich viel ärgerlicher als wenn der Aufzug nur alle paar Monate mal einen Defekt hat.
Im Pflegeheim meiner Schwiegermutter gibt es 2 Aufzüge. Einer ist groß genug für ein Pflegebett, in den 2. geht maximal ein Rollstuhl oder 2 Rollatoren rein. Damit die Personen im Fall des Falles nicht gefangen sind, ist man auf funktionierende Aufzüge angewiesen. Die Wartung dort erfolgt wöchentlich und dauert pro Aufzug ca. 30 Minuten.

Bäderbahn
Zitat
Bäderbahn
Im Pflegeheim meiner Schwiegermutter gibt es 2 Aufzüge. Einer ist groß genug für ein Pflegebett, in den 2. geht maximal ein Rollstuhl oder 2 Rollatoren rein. Damit die Personen im Fall des Falles nicht gefangen sind, ist man auf funktionierende Aufzüge angewiesen. Die Wartung dort erfolgt wöchentlich und dauert pro Aufzug ca. 30 Minuten.

In Pflegeheimen etc. werden Aufzüge aber auch pfleglicher behandelt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313

In Pflegeheimen etc. werden Aufzüge aber auch pfleglicher behandelt.

Ich seh das immer bei der Rolltreppe in Neukölln. Bei dem Müll, der da drauf liegt, scheint es mir nicht verwunderlich, dass die so oft streikt.
Zitat
Bäderbahn
Im Pflegeheim meiner Schwiegermutter gibt es 2 Aufzüge. Einer ist groß genug für ein Pflegebett, in den 2. geht maximal ein Rollstuhl oder 2 Rollatoren rein. Damit die Personen im Fall des Falles nicht gefangen sind, ist man auf funktionierende Aufzüge angewiesen. Die Wartung dort erfolgt wöchentlich und dauert pro Aufzug ca. 30 Minuten.
Nun, die Fahrstühle in Pflegeheimen oder Krankenhäusern dürften bei der Wartung eine höhere Priorität genießen als Fahrstühle auf Bahnhöfen. Klingt gemein, ist aber verständlich. Dessen Einrichtungen haben sicherlich auch die Kosten dementsprechend eingerichtet, dass dies möglich ist.
Die Wartung als Ursache ist übrigens nur eine Vermutung des Threaderstellers. Hier wird ja schon wieder diskutiert, als wenn es auch tatsächlich an der Wartung liegt. Es gibt auch noch andere Gründe, auch wenn man den genannten nicht ausschließen kann.
Wie ist das denn mit der Aufzugswartung und -instandsetzung bei S-Bahn/DB StuS und BVG eigentlich geregelt? Aus meiner Sicht wäre es nicht unvernünftig, gemeinsam mit dem Bau bzw. der Lieferung eines Aufzugs auch dessen Wartung und Instandsetzung über seinen Lebenszeitraum auszuschreiben, inkl. Strafzahlungen, wenn er nicht verfügbar ist.

Die Wartung mit Eigenpersonal wird sicher garantierechtliche Probleme machen, auch wenn ich prinzipiell ein Anhänger dessen bin, dass wieder mehr Leistungen, z.B. im Gleisbau, von DB und BVG selbst erbracht werden sollen. Das Gleisnetz beider ist groß genug, um auch teure Maschinen dauerhaft auszulasten.
Übrigens lässt sich von Einzelereignissen sehr wohl auf die statistische Ausfallwahrscheinlichkeit schliessen. Dies wird bei Stichprobentests genutzt und nichts anderes hat M69 gemacht. Die Frage ist doch nur: Ist die Ausfallwahrscheinlichkeit zu hoch?
Zitat
Railroader
Die Wartung als Ursache ist übrigens nur eine Vermutung des Threaderstellers. Hier wird ja schon wieder diskutiert, als wenn es auch tatsächlich an der Wartung liegt. Es gibt auch noch andere Gründe, auch wenn man den genannten nicht ausschließen kann.

Mein Negativbeispiel bleiben die Rolltreppen am Bhf Neukölln von Straßenebene zum S-Bahnhof, nach denen man schon die Uhr stellen kann weil sie fast jedes Wochenende außer Betrieb sind, warum auch immer. Einen störungsfreien Ablauf bekommt man da einfach nicht hin.
Zitat
micha774
Zitat
Railroader
Die Wartung als Ursache ist übrigens nur eine Vermutung des Threaderstellers. Hier wird ja schon wieder diskutiert, als wenn es auch tatsächlich an der Wartung liegt. Es gibt auch noch andere Gründe, auch wenn man den genannten nicht ausschließen kann.

Mein Negativbeispiel bleiben die Rolltreppen am Bhf Neukölln von Straßenebene zum S-Bahnhof, nach denen man schon die Uhr stellen kann weil sie fast jedes Wochenende außer Betrieb sind, warum auch immer. Einen störungsfreien Ablauf bekommt man da einfach nicht hin.

Bei Rolltreppen dürfte es im Zweifel einfach daran liegen, dass einer des dort typischen Klientels aus Spaß an der Freude den Stopknopf gedrückt hat. Oder war da jedes Mal ein "defekt" - Zettel dran?
Zitat
FlO530
Zitat
micha774
Zitat
Railroader
Die Wartung als Ursache ist übrigens nur eine Vermutung des Threaderstellers. Hier wird ja schon wieder diskutiert, als wenn es auch tatsächlich an der Wartung liegt. Es gibt auch noch andere Gründe, auch wenn man den genannten nicht ausschließen kann.

Mein Negativbeispiel bleiben die Rolltreppen am Bhf Neukölln von Straßenebene zum S-Bahnhof, nach denen man schon die Uhr stellen kann weil sie fast jedes Wochenende außer Betrieb sind, warum auch immer. Einen störungsfreien Ablauf bekommt man da einfach nicht hin.

Bei Rolltreppen dürfte es im Zweifel einfach daran liegen, dass einer des dort typischen Klientels aus Spaß an der Freude den Stopknopf gedrückt hat. Oder war da jedes Mal ein "defekt" - Zettel dran?

Dann muss das diese gewisse Klientel einfach verdammt viel Geld und im Wiederholungsfall ein Hausverbot kosten (samt weiterer strafrechtlicher Maßnahmen, wenn sie dieses ignorieren). Und es muss jemand vor Ort sein, der die Einhaltung überwacht und die Rolltreppe im Bedarfsfall schnell wieder in Betrieb nimmt.
Zitat
micha774


Mein Negativbeispiel bleiben die Rolltreppen am Bhf Neukölln von Straßenebene zum S-Bahnhof, nach denen man schon die Uhr stellen kann weil sie fast jedes Wochenende außer Betrieb sind, warum auch immer.

Explizit diese Rolltreppe hatte ich sogar selbst ein paar Beiträge weiter oben erwähnt. Schau dir mal an, was da jeden Tag für Unmengen an Müll drauf liegen. Es wundert mich nicht, dass die so oft den Geist aufgibt.
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