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BVG-Streik am 14. März 2019
geschrieben von B-V 3313 
Der 136er ist nach ganz normalen Umlauf gefahren, da ist kein Sonderplan.drin, ausser das er verkürzt wurde. Die OVG fährt täglich wöchentlich frühs einmal nur bis zum Aalemannufer.
Zitat
Harald01
(...) Die OVG fährt täglich wöchentlich frühs einmal nur bis zum Aalemannufer.

Wirklich?!? :o
Dachte immer, die müssen immer die Fahrten von/nach Hennigsdorf haben.

Gestern fuhren die VIP den BVG-Umlauf auf der Linie 638.
Zitat
Nahverkehrsplan
Wirklich?!? :o
Dachte immer, die müssen immer die Fahrten von/nach Hennigsdorf haben.

Warum sollten sie das "müssen"? Allerdings dürfen die OVGer dann nicht "müssen" müssen, denn Toilettenschlüssel für Berlin haben die Kollegen ja nicht.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Echt nicht? Dabei scheinen die ja nun wirklich kein Hexenwerk zu sein...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Echt nicht? Dabei scheinen die ja nun wirklich kein Hexenwerk zu sein...

Tja, an der Endhaltestelle Am Omnibushof können die OVGer ja noch einen Berliner Kollegen anbetteln, dass er ihnen das Seitentor öffnet (für den Weg über den Pförtner reicht die Zeit nicht). Am Aalemannufer geht das aber nicht. Aber die OVGer sind da abgehärtet, die haben ja kaum Toiletten an den Endhaltestellen. ,-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nahverkehrsplan
Wirklich?!? :o
Dachte immer, die müssen immer die Fahrten von/nach Hennigsdorf haben.

Warum sollten sie das "müssen"? Allerdings dürfen die OVGer dann nicht "müssen" müssen, denn Toilettenschlüssel für Berlin haben die Kollegen ja nicht.

Wegen Vereinbarung oder sowas? Warum sollte die OVG sich mit dem Kurzläufer befassen? Gerade wegen der Schlüssel-Sache.
Dann frage ich mich, warum man nachmittags dann dieses ganze hin und her mit den Umläufen nicht spart, wenn es doch egal anscheinend ist, dass der OVG-Umlauf nur zum Aalemannufer fährt. Es setzen ja sogar extra Wagen nachmittags ein, wenn es nicht klappt, dass der OVGer nach nur 4 Minuten wieder losfahren kann am Omnibushof. So ist mein Eindruck zumindest.
Zitat
B-V 3313
Aber die OVGer sind da abgehärtet, die haben ja kaum Toiletten an den Endhaltestellen. ,-)

Die haben ja auch Welder und Fälder. ^^

Zitat
Nemo
Zitat
VvJ-Ente
Ist beim letzten Mal irgendwie untergegangen, würde mich aber trotzdem interessieren: Wäre es möglich ein System mit Zulagen zu entwickeln, mit den Zielen, dass ein Fahrer, der Mo-Fr von 9-17:30 Uhr arbeitet, in etwa dasselbe bekäme wie heute (vielleicht etwas weniger), und ein Fahrer, der nur "Schweinedienste" macht (geteilt früh+spät, alle Wochenenden Dienst, usw.), sein Netto-Gehalt damit verdoppeln würde?

Warum sollte es nicht möglich sein? IVU-Plan ist in dieser Hinsicht konfigurierbar! Allerdings hat man als Verkehrsbetrieb keinerlei Bedarf nach solchen Nine-to-five-Kandidaten, eine Spitzenzeit sollte jeder Dienst abdecken, man kann da den Fahrer bestenfalls lediglich vor die Wahl stellen, ob er bereit ist vor 6:00 Uhr zu beginnen oder nach 20:00 Uhr Feierabend zu haben.
Es geht in dem Fall um einen bzw. zwei Modellfahrer, die die beiden Extreme abdecken, um einen Zielkorridor zu haben. Es wird ja auch keinen Fahrer geben, der bisher nur geteilte und Wochenenddienste hat. Wenn man dann die Zahlen für Basislohn und Zulagen hat, könnte ich mir gut vorstellen, dass eine Tauschbörse funktioniert. Die Dienstpläne werden wie bisher standardisiert erstellt und dann haben die Fahrer eine Woche Zeit, Tauschpartner für ihre Wunschdienste zu finden. Die Leitung guckt dann nur nochmal drüber, ob gesetzliche Regelungen (z.B. zu kurze Ruhezeit oder Lenkzeitüberschreitung) verletzt werden. In so einem Fall wäre der Tausch dann nichtig und jeder bleibt in seinem ursprünglich zugeteilten Dienst.

Das hat vor knapp 30 Jahren im Pflegedienst schon ganz wunderbar geklappt, weil es immer irgendwen gibt, der lieber früh arbeitet, und jemand, der lieber ausschläft und die Spätdienste haben will. Manche mögen Nachtdienste, weil es da erheblich ruhiger zugeht, und manche rufen bei jedem Wochenenddienst "hier", weil sie damit mehr Geld auf dem Lohnzettel haben.
Zitat
Nahverkehrsplan
Wegen Vereinbarung oder sowas?

Das musst du den zuständigen Linienmanager der BVG fragen. Fahrplanmäßig hat ja die BVG die Mütze auf.

Zitat
Nahverkehrsplan
Warum sollte die OVG sich mit dem Kurzläufer befassen?

Damit die Kilometer passend verteilt werden.

Zitat
Nahverkehrsplan
Gerade wegen der Schlüssel-Sache.

Andere Betriebe (und auch Betriebshöfe) haben da weniger Luxus. Auf dem 218er gibt es z.B. an der Pfaueninsel auch keine Toilette.

Zitat
Nahverkehrsplan
Dann frage ich mich, warum man nachmittags dann dieses ganze hin und her mit den Umläufen nicht spart, wenn es doch egal anscheinend ist, dass der OVG-Umlauf nur zum Aalemannufer fährt.

Welches hin und her? Die OVG tauscht ihre Umläufe in Hennigsdorf nunmal dienstplanbedingt.

Zitat
Nahverkehrsplan
Es setzen ja sogar extra Wagen nachmittags ein, wenn es nicht klappt, dass der OVGer nach nur 4 Minuten wieder losfahren kann am Omnibushof. So ist mein Eindruck zumindest.

Sind das nicht eher Wechselwagen? Mir ist nur bekannt, dass der letzte OVG-Umlauf abends um 23:55Uhr in Spandau aussetzt und dann 45 Minuten leer bis Germendorf fährt. Ressourcenschonend ist das nicht.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
VvJ-Ente
Das hat vor knapp 30 Jahren im Pflegedienst schon ganz wunderbar geklappt, weil es immer irgendwen gibt, der lieber früh arbeitet, und jemand, der lieber ausschläft und die Spätdienste haben will.

Dienste tauschen ging auch damals schon bei der BVG. Ebenfalls konnte man sich "auf frei totackern", wenn man denn wollte oder den Zaster brauchte. Wunschdienste gab es gewisserweise auch, so waren zum Beispiel die Fußballdienste zum Olympiastadion oftmals von den gleichen Kollegen besetzt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Früher sind die Spätumläufe von der BVG nach Henningsdorf gefahren und mindestens einer ist immer von Henningsdorf ausgesetzt. Warum man es plantechnisch nicht hinbekommen will, dass die jeweiligen Firmen in Heimanähe feierabend haben entzieht sich meiner Kenntnis
Zitat
Harald01
Früher sind die Spätumläufe von der BVG nach Henningsdorf gefahren und mindestens einer ist immer von Henningsdorf ausgesetzt.

So wenig, wie es ein "frühs" gibt - das Gegenteil wäre dann "späts" - so wenig gibt es ein Henningsdorf mit BVG-Bedienung. ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.2019 12:04 von B-V 3313.
bitte löschen

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.2019 12:03 von B-V 3313.
Auch wenn ich "frühsbezüglich" absolut Deine Linie fahre - wo steht denn so ein Wort?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Auch wenn ich "frühsbezüglich" absolut Deine Linie fahre - wo steht denn so ein Wort?

Im Beitrag von 8:40Uhr, auf der Seite hier ganz oben:

Zitat
Harald01
Der 136er ist nach ganz normalen Umlauf gefahren, da ist kein Sonderplan.drin, ausser das er verkürzt wurde. Die OVG fährt täglich wöchentlich frühs einmal nur bis zum Aalemannufer.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Arnd Hellinger
Ähm ja, aber gerade wenn es doch erst das erste Angebot der BVG/BT/KAV war, ist es doch - jedenfalls aus meiner Sicht - umso unverständlicher, dass ver.di (und die anderen ggf. beteiligten Gewerkschaften?) nicht zunächst mit der Arbeitgeberseite über ebendieses zwecks Auslotung etwaiger Optimierungsspielräume verhandelt, statt sofort wieder kindergartenmäßig zum Streik zu blasen. Wenn das nicht zum Ziel geführt hätte, läge die Sache natürlich anders - aber so... :-(

Weißt du, jeder mittelständische Maschinenbauer würde auf seine Mitarbeiter zugehen, ihnen erklären, was machbar ist und ein vernünftiges Angebot vorlegen, damit es gar nicht erst zum Streik kommt oder dieser so schnell wie möglich vorbei ist. Nur der KAV stellt sich stur, weil es ja nicht das eigene Geld ist, was durch den Streik verloren und man von so einem Streik ja nur mittelbar betroffen ist.

Zitat

Diese klassenkämpferischen Rituale aus vergangenen Zeiten sollten eigentlich langsam durch sachorientierte Verhandlungs-, Mediations- und ggf. Schlichtungsverfahren ersetzt werden.

Gerade du müsstest solche "klassenkämpferischen Rituale" doch eigentlich goutieren.
Anyway, es mag viele überraschen, dass das jetzt ausgerechnet von mir kommt, aber man kann nicht immer alles wie in einer Kommune ausdiskutieren und die einzige Möglichkeit, die Arbeitnehmer haben, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, ist nun mal der Streik.
Der wichtigste Buch in unserem Lande ist das Grundgesetz (vielleicht auf einer Stufe mit der Bibel). Und das sagt ganz klar, dass die Arbeitnehmer das Recht auf kollektive Organisation und Streik haben. Punkt.
Und wir sind ja weit entfernt von französischen oder italienischen Zuständen, wo Streik eher der Normalzustand ist, sondern reden hier über einen Warnstreik nach x Jahren.
Für die Forderungen habe ich zumindest Verständnis (außer für den Gewerkschaftsbonus), auch wenn ich nicht weiß, wie sich eine Arbeitszeitverkürzung angesichts des sich in den nächsten Jahren noch verschärfenden Mangel an Arbeitskräften realisieren ließe.

Gruß
Nic
Berlin und die BVG leisten sich seit Jahrzehnten den Luxus, einen Großteil der Fahrgäste mit relativ kleinen Fahrzeugen zu befördern. Allerhöchstens 110 Fahrgäste pro Busfahrer gegen bis zu 250 Fahrgäste pro Straßenbahnfahrer - es kann keinen großen Personalmangel geben, solange man den Personalwirkungsgrad so dermaßen missachtet.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
der weiße bim
Die Umweltverwaltung beim Senat hat heute die (vorerst) einmalige Gelegenheit, die Luftgüte ohne Dieselabgase der schmutzigen BVG-Busflotte zu messen. .

Die Presse berichtet :

[www.bz-berlin.de]
Die Luftqualität hat sich nicht gebessert. Wenig überraschend, wenn man die neuesten Erkenntnisse über Feinstaub in Betracht zieht.

Hier ein netter Beitrag, sehr sehenswert, vorallem der Vergleich der Werte ab Min 1:18 : klick hier

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
Untergrundratte

Hier ein netter Beitrag, sehr sehenswert, vorallem der Vergleich der Werte ab Min 1:18 :

Danke dir, in der Tat interessant. Auch wenn man sich erstmal fragt: Holzverbrennung, Friedrichshain? Hab aber auch noch einen:

[www.focus.de]

Am Besten alles abschaffen und nur noch laufen oder Fahrrad fahren. ;-) Wenn ich mal in die Gelegenheit komme, irgendwas mit Hashtag zu versehen, wäre der erste: #Hysterie!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.03.2019 00:44 von Railroader.
Zitat
Railroader
Am Besten alles abschaffen und nur noch laufen oder Fahrrad fahren. ;-)

Arbeitet man nicht genau daran im RRG-Senat, gesteuert von "Arbeitskreisen" in Friedrichshain-Kreuzberg und diversen Kiezen anderer Innenstadtbezirke?

Zitat
Railroader
Wenn ich mal in die Gelegenheit komme, irgendwas mit Hashtag zu versehen, wäre der erste: #Hysterie!

Hysterie klappt immer gut in Deutschland, egal womit!
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